BMW i3 erhält Batterieupgrade auf 42 Kilowattstunden

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Zum Pariser Autosalon hat BMW ein Batterieupgrade für den i3 bekanntgegeben. 42 Kilowattstunden sollen künftig für eine Reichweite von bis zu 310 Kilometer nach WLTP sorgen. Zum Range-Extender verliert BMW kein Wort.

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Es ist bereits das zweite Batterieupgrade für das seit der Markteinführung 2013 äußerlich nahezu unverändert gebaute E-Auto. Lag die Kapazität 2013 noch bei 22 Kilowattstunden, stieg sie 2016 auf 33 kWh und nun auf 42 kWh. Macht rund 30 Prozent Plus innerhalb von zwei Jahren oder nahezu eine Verdoppelung innerhalb fünf.

Die Abmessungen der Batterie blieben dabei unverändert. Möglich wurde dies durch weiterentwickelte Batteriezellen von Samsung SDI, die nun eine Kapazität von 120 Amperestunden bieten. Die Batterie besteht weiterhin aus acht Module mit jeweils zwölf Zellen.

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Für die neue Batterie gibt BMW eine WLTP-Reichweite von 285 – 310 km an, unter Alltagsbedingungen sollen es rund 260 km sein. Zum Vergleich, im NEFZ würde der neue i3 359 km weit kommen. Etwas geringer fällt die Reichweite für die Sportversion i3s aus. Laut WLTP erreicht sie 270 – 285 km, realistisch sind laut BMW ebenfalls rund 260 km.

Nichts geändert hat sich dagegen beim Antrieb. Die Basisversion i3 wird weiterhin von einem 125 Kilowatt starken Elektromotor angetrieben, der das Elektroauto in 7,3 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. Der i3s hat 10 kW mehr und beschleunigt in 6,9 Sekunden auf 100 Stundenkilometer.

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Die AC-Ladeleistung bleibt bei 11 kW, womit sich die Ladezeit aufgrund der größeren Batteriekapazität erhöht. 3,2 Stunden sollen für eine Ladung auf 80 Prozent benötigt werden. Auch bei der Ladung mit Gleichstrom bleibt es bei maximal 50 kW – nach 42 Minuten sind 80 Prozent laut BMW erreicht.

Optional ist das aus dem i3s bekannte Sportfahrwerk nun auch als Sportpaket für den i3 bestellbar. Es beinhaltet eine Tieferlegung um 10 Millimeter, eine Spurverbreiterung und 20-Zoll-Leichtmetallfelgen. Eine weitere neue Option sind die adaptiven LED-Scheinwerfer, die selektive Bereiche mit vorausfahrenden oder entgegenkommenden Fahrzeugen abblenden können, während die anderen weiter vom Fernlicht ausgeleuchtet werden.

Ab November soll der BMW i3 mit der neuen Batterie erhältlich sein.

Zum Range-Extender verliert BMW kein Wort, was jedoch nicht wirklich verwundert, wenn man sich den Anteil an den Neuzulassungen ansieht. Möglicherweise wird er also mit dem Batterieupgrade nicht mehr bestellbar sein.

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8 Gedanken zu “BMW i3 erhält Batterieupgrade auf 42 Kilowattstunden

  1. Der Range extender soll (zumindest in Europa) wegfallen.
    Vielleicht kann man den Platz für zusätzliche Batteriekapazität nutzen?

  2. Leider ändert auch die größere Batterie nicht daran, dass man hier explizit ein Stadtauto entworfen hat. Längere Strecken fahren oder gar Gepäck transportieren möchte man damit eigentlich nicht so gerne.

  3. Und da der Range-Extender entfällt wie man mittlerweile andernorts lesen kann, wird ja Platz frei für noch mehr Akku, wenn wie hier geschrieben der Akku gleich groß bleibt. Das gibt Potential für noch ein Reichweitenupdate, auch wenn der i3 wohl eher als Stadtwagen mit geringeren Reichweiten ist.

  4. Negativ. Der vorgesehene Bauraum kann entweder für den Range Extender oder für die Wärmepumpe genutzt werden. Dass jemand auf die Wärmepumpe verzichtet, ist unwahrscheinlich. Der aktuelle i3 scheint ein gutes Angebot zu sein. Ob er es vielleicht mal für einen Monat an die Spitze der Zulassungszahlen bei den E-Autos schafft?

  5. Danke Michael P. für Deine fundierten Kenntnisse. Das Gerücht, dass der Platz vom Rex für die Wärmepumpe verwendet wird, ist schlicht falsch und seit bald 4 Jahren widerlegt.
    Tank und Wärmetauscher stehen sich gegenseitig im Weg …

  6. LocutusB, zum Rex gehört der Tank. Wenn sich nun also Teile des Rex mit den Wärmetauschern der Wärmepumpe im Weg stehen, was ist dann an „Bauraum kann entweder für den Range Extender oder für die Wärmepumpe genutzt werden“ falsch?

  7. Diese Überschrift würde ich gern mit „Hyundai Ioniq“ statt „BMW i3“ lesen.

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