Neuer Tesla Roadster in 2020

Foto: Tesla

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Neben dem Elektro-LKW Semi, hat Tesla noch ein weiteres Fahrzeug vergangene Nacht präsentiert – den neuen Tesla Roadster. Vier Sitzplätzen, 0 – 100 in rund 2 Sekunden, 1.000 km Reichweite und eine Höchstgeschwindigkeit von 400 km/h. Allerdings erst 2020. Voraussichtlich.

Eines muss man Elon Musk wirklich lassen, er weiß, wie man die Anhänger begeistert. Neben dem für das klassische Klientel eher weniger interessanten E-LKW Semi, präsentierte er dann auch noch den neuen Tesla Roadster, der in 2020 erwartet werden darf. Und dieser soll nichts weniger als das schnellste Auto der Welt werden.

Foto: Tesla

Die technischen Daten sind dann auch entsprechend beeindruckend. In 1,9 Sekunden soll der Viersitzer auf 60 Meilen pro Stunde (96 km/h) beschleunigen. Höchstgeschwindigkeit? Schlappe 400+ Stundenkilometer. Nicht weniger einzigartig ist die Reichweite, über 1.000 Kilometer soll man mit einer Batterieladung fahren können.

Kaum verwunderlich, dass der Roadster nicht zum Schnäppchenpreis zu haben sein wird.

Foto: Tesla

200.000 Dollar ruft Tesla für die Basisversion auf. Wer ihn reservieren möchte, darf 50.000 Dollar an Tesla überweisen. Es wird zudem wieder eine limitierte Founders Series geben, die mit 250.000 Dollar zu Buche schlägt.

Ausgeliefert werden soll der neue Tesla Roadster in 2020.

Mit dem Roadster schließt sich quasi der Kreis, auch wenn er sicher nicht das letzte Fahrzeug von Tesla sein wird. Mit dem Ur-Roadster fing bei Tesla in 2008 schließlich alles an. Damals noch auf Basis eines Lotus Elise, zeigte Tesla jedoch da schon, dass Elektroautos auch Spaß machen können und nicht nur Verzicht bedeuten müssen.

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19 Gedanken zu “Neuer Tesla Roadster in 2020

  1. EM ist einfach ein genialer Verkäufer. Obwohl Herrscharen von Analysten und sogenannte Automobil-Päpste nun seit 10 Jahren immer wieder das nun in kürze eintretende Ende von Tesla vorhersagen/predigen , „zaubert“ der Meister wieder einen neuen Hasen aus dem Hut. Für die Weltmarktführer in der Autoindustrie wurde mal kurz die Latte wieder etwas höher gelegt. Sie dachten sie haben „IHN“. Wieder nix. Er treibt die Meute weiter und weiter.
    Das Tesla mal die „Kohle“ ausgehen wird ist seit dieser Woche noch unwahrscheinlicher geworden. Wenn man für ein wenig Leinwand und etwas Farbe welche über 500 Jahre alt ist (und genial zusammengefügt wurde) 400.000.000,-€ ausgibt wird es genug Investoren geben welche in die Zukunft investieren. Auch mit kleineren Summen.

  2. Wo treibt er denn mit dem Roadster die anderen Hersteller vor sich her?
    Die Stückzahlen werden so klein bleiben, dass das nicht relevant ist.
    Hier ist der Markt recht eng.
    Der Wagen wird sich sicherlich verkaufen, aber ob sich das lohnen wird, muss sich erst zeigen.
    EM ist ein guter Verkäufer, es wird sich zeigen ob alle Versprechungen eingehalten werden und was passiert, wenn die Konkurrenz größer wird.
    Aktuell besteht bei den meisten deutschen Autofahrern kein Interesse an E-Autos was sich dann möglicherweise ändern wird, wenn es mehr Fahrzeuge verfügbar gibt.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Tesla das Geld ausgeht, da hat Elon einfach genug davon.
    Aber ein Heilsbringer und Zauberer ist er eben auch nicht.

  3. ein tolles projekt und gut sieht´s auch noch aus. super. nur: mit 2020 wirds eben ziemlich sicher wieder nix.
    denn EM kann nicht nur menschen begeistern, sondern auch auslieferungs-termine nennen, die er nicht einhalten kann 🙂
    vlt. änder sich das mal, wenn tesla dann 20-30 jahre auf den buckel hat und die tesla-herstellung routinierter abläuft als heute noch, wo sich einfach alles im aufbau befindet.

    ich drücke tesla alle mir zur verfügung stehenden daumen.

  4. Was man in Amerika mit Tempolimit 55 Meilen wohl mit so einer Rakete anfangen soll? Und hier ist das Tempolimit ebenfalls längst überfällig. Wer sechsstellig Geldbeträge über hat, kann sich bereits ähnliche Fahrzeuge mit Benzinantrieb kaufen. Mit ökologischen Gründen braucht man da ohnehin nicht zu argumentieren. Die Idee der elektrischen Massenmobilität bringt der neue Roadster keinen Schritt weiter. Ein zweisitziges Stadtfahrzeug wie Tzizzy, aber mit geschlossener Kabine, zeitgemäßer Ladetechnik, Heizung etc. würde Tesla mehr nutzen. Oder ein geräumiges, bezahlbares Familienfahrzeug. Wartet EM darauf, dass die großen Automobilkonzerne ihm das abnehmen?

  5. Mir drängt sich da der Eindruck auf, dass da bei jemand die Sicherung durchgebrannt ist. Vmax 400 – wer braucht sowas? Die Vision der elektrischen Mobilität wird durch sowas ad absurdum geführt.

    Wer täglich mit dem Auto im Ballungsraum unterwegs ist, der sieht, dass es anderes braucht wie 2 Sek von null auf hundert…

  6. Diese tief fliegende Rakete hat EM wohl in erster Linie gegen die Premiumhersteller aus dem Land der unbeschränkten Autobahngeschwindigkeit abgefeuert. Mal sehen was die Ankündigungsweltmeister darauf antworten. Ihre eigenen Termine können die ja nicht verpassen, da sie meist in nebliger Zukunft liegen.

  7. Ist doch wieder ne super Idee von Elon. Es werden sich locker 1000 Leute finden die dieses Fahrzeug wollen. Das sind dann wieder lockere 200 Mio mit denen was Neues finaziert wird. Es geht ihm nicht um Sinn, er ist ein cleverer Stratege. Porsche griegt sowas nicht hin, oder haben wir schon ne Probefahrt vom Mission E gesehen? Das Ding gibts doch bestenfalls aus Knetmasse zum anschauen. Tesla hat schon die Infrastruktur und wenn seine vollautomatisierten Produktionsstätten mal laufen, dann ist der nicht mehr aufzuhalten. Neue Produkte kosten Geld, bei uns in Deutschland kosten vor allem unfähige Manager Geld, die ihre Kunden mit haltlosen Versprechungen hinhalten.

  8. „Ihre eigenen Termine können die ja nicht verpassen, da sie meist in nebliger Zukunft liegen.“
    Welche meinst du genau? Die Daten für das Erscheinen von Audi e-tron Quattro, Porsche Mission E oder VW i.D. sind recht konkret, und bisher wurde da auch nicht ständig aufgeschoben.

    Wo ist da jetzt nochmal der Unterschied zu einem Roadster, der 2017 vorgestellt wird und angeblich 2020 auf den Markt kommen soll?

  9. Es waren die besser verdienenden Kunden, die EM den Erfolg ermöglichten, weil große Reichweiten und Schnelladung in der Elektromobilität teuer sind konnte das zu Beginn nur mit teuren Autos für reiche gelingen. Die sind aber nicht auf Einschränkungen und Verzicht aus. Deshalb muss EM immer noch etwas für die tuen. Die weniger wohlhabenden Familien versucht Sono Motors mit dem Familien tauglichen, geräumigen Sion zu bedienen. Und dad zu einen möglichst günstigen Preis, mit allem, was ein Auto braucht. Wenn die erfolgreich auf dem Markt kommen und das M3 in der oberen Mittelklasse durchstartet, dann müssen sich die etablierten Hersteller warm anziehen. Denn Tesla hat das beste Ladenetz und Sono Motors aus München setzt mit dem Sion auf Solarenergie sowie Qualität Made in EU und benutzt viel bereits bewährte Technik von deutschen Herstellern. Und das zu sehr niedrigen Preisen in Verbindung mit selbst etwickelter Solartechnik. Sono Motors hat sich dabei Unterstützung von einem indische Elektoingenieur, der Erfahrung aus großen Solarmobilrennen hat und dem dem Solarenergie Experten Willenbacher dem Gründer von Juwi geholt.

  10. Ein Auto wie der neue Roadster ist immens wichtig für Elekromobilität. Damit zeigt Tesla was möglich ist. Bei Bugatti z. B. kostet diese Leistungsklasse über 2 Millionen. Nun müssen sie zwangsläufig über die Bücher. Es sei denn sie verkaufen ihre Autos nur wegen dem teure Leder und den schönen Ziernähten.

    .

  11. Der Bugatti Veyron 16.4 hält mit 412km/h den Geschwindigkeitsrekord für Serienfahrzeuge. Dabei jagt er in 15min den gesamten Tankinhalt von 100Litern durch den Motor (also ca. 1.000kWh Energiegehalt).
    Der Tesla Roadster müsste dafür dann eine Batterie von größer 300kWh haben. Bei 100kWh könnte er also 5min Höchstgeschwindigkeit fahren.

  12. Tesla überrascht uns wieder.
    Der Vorteil des neuen Roadsters und des Tesla Semi Trucks ist:
    Die Preise sind hoch und die Stückzahlen niedrig, denn Tesla kann tolle Auto entwickeln, aber die Serienfertigung ist nicht seine Domäne.
    Beide werden wohl mit mehr Handarbeit als heutige Serienmodelle gefertigt.
    In der Präsentation hat Elon Musk von Preisen ab 200000$ und 1000km Reichweite sowie 400km/h Spitze geredet.
    Wie ich Herrn Musk kenne ist der Preis für das Basismodell R 120 D oder ähnlich,
    die volle Leistung gibt es dann vermutlich mit dem R P 200 LD für 50 oder 100% Aufpreis.

    Der Truck ist eine USA Version. In Deutschland ist das Führerhaus kürzer und das Gesamtgewicht statt ca. 36T in den USA 40Tonnen.
    Aber ich finde es sehr gefährlich mit Abdeckungen an den Rädern der Zugmaschine zu arbeiten, dadurch dauern Reifenpannen noch länger und das Unfallrisiko für den Fahrer steigt deutlich.
    Weiterhin ist es fraglich ob ein Fahrersitz in der Mitte und Kameras statt Rückspiegel überhaupt zulässig sind

  13. Interessantes Auto, der Roadster, kommt dann irgendwann im Jahr 2020 oder irgendwann später. Gab es da nicht mal einen Elektro-Mercedes, vier E-Motoren, Tourque-Vectoring etc., einfach mal „sls electric drive“ bei YouTube eingeben. Das war so um das Jahr 2013, und Tesla kommt dann 10 Jahre später, genial!

  14. Anhänger begeistert? Vielleicht. Aber nicht die die mit Anhänger elektrisch fahren wollen.

  15. Krasser Effizienzunterschied zwischen einem Bugatti und dem Roadster. Der Bugatti braucht noch NEFZ 22,5 Liter/100km. In der Realität wohl mehr als 30 (also umgerechnet 300 kWh/100km;). Also kommt der Bugatti gerade mal gute 300 km weit mit einer Tankfüllung. Der Roadster braucht dagegen gerade mal 20kWh/100km.
    Nag gut, bei 400 km/h dürften die beiden wohl bei 100kWh/100km bzw 100liter/100km liegen. Wo kann man eigentlich 400 km/h länger als 5min fahren?

  16. Wo kann man eigentlich 200 km/h länger als 5 Minuten fahren?
    Die von Tesla angekündigten Werte sind soweit weg von jedem Bedarf, dass das Fahrzeug nur als Autoquartett-Sieger gut ist – oder eben als Sammler Auto für Superreiche.

    Ich hatte mir von einem Tesla-Roadster mehr erhofft – einem kleinen, erschwinglichen Spaß-Auto mit gleichzeitig hohem Alltagsnutzen, ein elektrischer MX5 oder ähnliches, der auch als Daily Driver genutzt werden kann. 2020 sollte die Zeit dafür reif sein,
    Leider ist der Roadster dem amerikanischen Gigantismus geopfert worden.

  17. In der Überschrift ist ein Fehler. Entweder nur 2020 oder „im Jahre 2020“, klingt dann aber komisch. „in 2020“ ist einfach falsch.

  18. Geiles Auto.
    Nur das ist eigentlich kein „Roadster“ mehr. Für mich ist ein Roadster ein flacher leichter Zweisitzer mit langer Motorhaube und nur genügend viel PS, um viel Fahrspaß auf kurvigen Landstraßen zu haben. Vielleicht noch als Cabrio. Und genau so ein Auto möchte ich gerne als E-Auto.

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