3.412 neue Elektroautos im Dezember, 25.056 im ganzen Jahr 2017

Foto: smart

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Das Jahr 2017 endete vor allem aufgrund eines sehr starken Monats für den smart fortwo electric drive mit einem neuen Rekord bei den Neuzulassungen von Elektroautos in Deutschland. Im Jahresvergleich haben sich die Zahlen mehr als verdoppelt.

3.412 reine Elektroautos wurden im Dezember 2017 neu zugelassen – mal wieder ein neuer Rekord. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht das einem Wachstum von 156 Prozent. Ein Fahrzeug stach dabei besonders hervor, der smart fortwo electric drive, der alleine in diesem Monat 1.152 mal zugelassen wurde. 1.773 der insgesamt 2.987 in 2017 neu zugelassenen smart fortwo ed stammen aus den letzten beiden Monaten des vergangenen Jahres.

Darauf folgt der Volkswagen e-Golf mit 422 Fahrzeugen auf Rang zwei sowie der BMW i3 mit 373 Fahrzeugen auf dem dritten Platz der Zulassungsstatistik für Elektroautos.

Insgesamt wurden in 2017 25.056 Elektroautos neu zulassen, was einem Wachstum von 120 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auch wenn die Zahlen angesichts des Gesamtmarktes – 3,44 Millionen PKW wurden insgesamt neu zugelassen – noch wirklich klein sind, ist das Wachstum der vergangenen drei Jahre schon beeindruckend. 2015 12.363 neue E-Autos, 2016 11.410 Elektroautos und in 2017 nun 25.056.

In der Jahresbilanz steht der Renault ZOE mit 4.322 Neuzulassungen vor dem VW e-Golf (3.026) und dem smart fortwo ed (2.987)

Addiert man die Zahlen aus 2017 zum Bestand laut KBA vom 1.1.17, so kommt man auf rund 59.000 Elektroautos auf deutschen Straßen – Verkäufe ins Ausland und Stilllegungen nicht berücksichtigt.

Für Plug-In Hybride zeigte sich der Dezember dagegen leicht rückläufig. Nach 3.259 Fahrzeugen im November, wurden im vergangenen Monat nur 2.879 neue Fahrzeuge zugelassen. Für das gesamte Jahr 2017 nennt das Kraftfahrt-Bundesamt 29.436 Neuzulassungen, ein Wachstum von 114 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Eine detaillierte Übersicht über die Zulassungszahlen findet ihr wie immer hier: Übersicht der Zulassungszahlen

Quelle: Kraftfahrtbundesamt

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14 Gedanken zu “3.412 neue Elektroautos im Dezember, 25.056 im ganzen Jahr 2017

  1. *lol* und einige haben noch geschrieen der Ioniq würde alle Rekorde brechen und der ungebaute Verbrenner von VW macht noch den 2. Platz, trotz späten Produktionsstartes erst im 2. Quartal.

  2. Echt erstaunlich, die Neuzulassungen des Smart ED !
    Wurden da die Car2go Standorte mit neuen EDs ausgestattet ?
    Erstaunlich vor allem auch deshalb, weil der neue Smart ED in keiner Eigenschaft
    wirklich besser ist als der alte Smart ED, noch nicht einmal mit 22KW Lader
    kann man ihn bisher bekommen ?
    Gefloppt hat dagegen der langjährige Spitzenreiter ZOE.
    Dies ist womöglich ein Anzeichen dafür, dass viele bisherigen ZOE Käufer, diesen gekauft haben, trotzdem dass es ein Renault ist und nicht weil es ein Renault ist,
    da die Deutschen Hersteller nichts gescheites im Programm hatten.
    Jetzt wo der e-Golf den größeren Akku hat und preislich attraktiv angeboten wird,
    hat der ZOE das Nachsehen. Renault sollte sich nicht auf seinen Lorbeeren aus der Vergangenheit ausruhen und auf diese Entwicklung reagieren, sonst ist es schnell vorbei,
    als Spitzenreiter der Elektromobilität 🙁

  3. Man kann sich, glaube ich, die Bemerkung des Rekordmonats sparen. Da wird es wohl kein Zurück mehr geben und jeder Monat wird den Vorherigen toppen.
    Eine Exponentialfunktion ändert die Richtung eher selten und mit jedem neuen Modell wird die Nachfrage steigen.
    Ich muss immer lachen, wenn die Autobauer erzählen, wieviel ihrer Modelle im Jahr 2025 elektrifiziert sein werden: Na alle! Kein Schwein will dann noch Stinker haben. Wenn jeder Autobauer 3-5 Modelle am Start hat, der Preis nochmal um 20-30 Prozent fällt…
    Deshalb: Wer heute keinen Totalschaden oder Kolbenfresser hat, sollte schauen, ob er noch ein bisschen mit der alten Karre fährt. Ein Verbrenner neu zu kaufen, ist jedenfalls ein riesengroßes Verlustgeschäft

  4. Mir scheint da konnte Smart mal endlich die Nachfrage halbwegs erfüllen – Auslieferungen in Deutschland haben ja weniger mit Käufen zu tun als damit, wieviel die Hersteller für den deutschen Markt überlassen und nicht auf die umkämpften Märkte exportieren, während die Lieferzeiten hier ewig sind.

  5. Ich begrüße ausdrücklich jedes einzelne E-Auto das zugelassen wird, freue mich echt darüber. Es kommt mir jedoch spanisch vor, dass alle immer jammern E-Autos sind ja soooo teuer, und dann ist ausgerechnet der kleine Smart den ich im Verhältnis zur Größe extrem teuer finde, ein Verkaufsrenner. Aber vielleicht muss ich nicht alles verstehen.

  6. @ Luganorenz: die Hersteller achten schon darauf, dass nur so viele E-Autos verkauft werden, wie unbedingt notwendig zur Erreichung der EU-verbindlichen Flottenverbräuche. Oder wie erklären wir uns, dass Opel den Preis für den Ampera e von 40.000 € – für einen Kleinwagen von Opel!- auf 48.000 € hochgesetzt hat? Als Einstiegspreis!
    Eigentlich müssten wir in einen Kaufboykott eintreten, um die Preise für E-Autos zum Rutschen zu bringen. Wenn zu wenige E-Autos verkauft werden, haben die Hersteller nämlich ein echtes Problem.

  7. Zum Smart: habe selber im Dezember einen bekommen, Wartezeit jetzt fast ein Jahr. D.h. das sind keine Car2Go, sondern Smarts die in Privathände kommen und geleast zu 149-knapp 200 Euro (mit vielen Extras) im Monat. Bei 12.000 km im Jahr kommt man mit den Goodies in vielen Städten (z.B. kostenlos parken) auf Vollkostenbasis bei eigener Lademöglichkeit (insbesondere mit PV-Anlage) günstiger weg als mit einem Verbrenner.

  8. Moin.

    Ist das mittlerweile ein „richtiger“ Kaufpreis oder geht immer noch nur leasing? Und gibts feste Lieferzeiten? Imho nicht.

  9. Wir sind eine Zugangsgesellschaft.
    Beim G-Kat und bei der Umweltplakette habe ich erlebt, wie schnell sich diese Fahrzeuge mit dieser Zugangsplakette durchgesetzt haben. Ohne G-Kat-Plakette konnte man nicht bei Smog-Warnung mehr fahren oder ohne grüne Plakette nicht mehr in die Innenstädte einfahren.
    Wenige Jahre danach fuhren alle im Alltag sichtbaren Fahrzeuge mit diesen Plaketten.
    Wenn nun die EU Deutschland ein Ultimatum bei der Senkung von Schadstoffen in Innenstädten stellt, dann wirde die nächste Maßnahme der Bundesregierung, erzwungenermaßen oder „freiwillig“ den Verkauf von Elektrofahrzeugen kurzfristig verändern.
    Wenn das noch 2018 kommt, was ich nicht glaube, aber wenn wirklich Verbrenner nicht mehr in die Innenstädte dürfen, dann fahre ich mit meinem E-Up durch die leeren Innenstädte, denn ich gehöre derzeit zu den 1 Promille E-Autofahrern in Deutschland.

  10. Na ja Null x 2 = immer noch Null

    ABBA im Ernst – ich finde es gut, dass es noch nicht so richtig mit den E-Autos losgegangen ist- dann findet man immer gut eine frei Ladesäule 🙂

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