i Vision Dynamics: BMW präsentiert Studie mit 600 km Reichweite auf der IAA

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Die Bayern haben in Frankfurt jetzt die Hüllen einer neuen elektrischen Studie fallen lassen. Und der Viertürer soll es definitiv zum Serienmodell schaffen.

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Der BMW i Vision Dynamics kann sich sehen lassen. Das Elektroauto im 3er-Format soll zwischen dem BMW i3 und i8 positioniert werden (wird es also doch ein i5?). Die Reichweite liegt bei stolzen 600 Kilometern und die Spitzengeschwindigkeit bei 200 km/h. Von null auf 100 km/h soll es die schicke Limousine in nur vier Sekunden schaffen.

Angaben zur Motorleistung und zur Batteriekapazität gibt es noch nicht, aber Experten spekulieren auf mindestens 200 kW bzw. 70 kWh. Es gibt auch noch keine klare Aussage, wann die elektrische Studie auf die Straße rollen soll – nur, dass es bald sein wird. Vielleicht wird das finale Design also bereits auf der IAA 2019 enthüllt.

Optisch macht der i Vision Dynamics richtig was her. Die Frontscheibe wird über ein Glasdach zur Heckscheibe verlängert und überhaupt gibt es wenig Fugen und Kanten. Selbst die Türgriffe wurden versenkt. Passé ist laut „Auto Motor und Sport“ allerdings das Carbonchassis, welches anfangs für alle BMW-i-Modelle vorgesehen war. Der Aufwand bzw. die Kosten sind am Ende wohl doch zu hoch.

BMW prescht in Sachen Elektromobilität also weiter vor. Erst vor ein paar Tagen hatte der Konzern bekanntgeben, bis 2025 insgesamt 25 elektrifizierte Modelle im Portfolio zu haben – zwölf davon rein elektrisch.

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14 Gedanken zu “i Vision Dynamics: BMW präsentiert Studie mit 600 km Reichweite auf der IAA

  1. Wer kann mir einen guten Arzt empfehlen?
    Folgendes Symptom:
    Jedesmal wenn ich „Concept“ oder „Studie“ lese oder höre, steigt mir die Galle in die Speiseröhre auf.
    Ist nicht normal, oder?

  2. Wie kommt es, dass jetzt VW und BMW Glasdächer machen wie diese Firma aus Kalifornien? Wie heißt sie noch gleich?
    Ein Zeichen für selbstbewusstes eigenes Gestalten ist das nicht.

  3. „BMW prescht in Sachen Elektromobilität also weiter vor…“ Das nenne ich doch mal eine objektive Berichterstattung. Da hat jemand das journalistische Handwerk von der Pike auf gelernt. Gut, dass hier kritisch hinterfragt wird und nicht irgendein Text der Pressestelle kopiert wird, weil so viel Zeit muss sein.

  4. Egal wo man schaut überall das Gleiche. Studie, Conzeptcar, bla bla bla. Dient glaube ich nur dem Zweck die Leute vom Kauf dessen abzuhalten was es heute gibt. Gipfelt dann immer in der sich selbst erfüllenden Prophezeiung, dass ja keiner E-Autos will, weil die ja so schwach sind in der Zulassungsstatistik. Aber ich könnte ihnen ja noch verzeihen, wenn sie dann ab 2020 und später nur noch bauten, was sie heute ankündigen. Allerdings haben die das gar nicht vor, sondern bauen munter weiter Stinker und eben zusätzlich das heute Angekündigte. Und das Neue bitte nur in homöopathischen Mengen und nur langsam steigern. Ich wünschte mir, dass die einfach mal ihre arroganten Mäuler halten würden und sich eine Zeit hinter der Feilbank verziehen um danach dann ad hoc die Schaufenster mit E-Kram voll zu hauen und die alte Auslage auf den Schrott zu schmeissen. Dann und nur dann käme bei mir sowas wie Stolz auf diese Industrie auf und Sünden der Vergangenheit würden erheblich verblassen können. Aber ich glaub ich hab keinen Bock weiter auf die zu warten und nach meinem ZOE wird auch mein zweites E-Auto von irgendwo anders her kommen.

  5. „Bayrischer-Mogel-Wagen“

    Das ich nicht lache! Concept, Studie, i Vision Dynamics? Ich lach mich schlapp.
    Ich weiß jetzt warum die guten Kabarettisten aussterben! Bei so viel Realsatire fällt keinem mehr was ein! Siehe auch Politik!

    Besser gut geklaut als schlecht erfunden. Alles muss jetzt mit „i“. Wie die letzten Jahre mit „360“ oder „Flix“, einfach genial die Tüftler!
    Das schlimme ist eigentlich nur, dass es noch „Manta-Berties“ gibt die das hier glauben.

    „Angaben zur Motorleistung und zur Batteriekapazität gibt es noch nicht, aber Experten spekulieren…“ ROFL! Ich krieg keine Luft mehr!

    Haben wir wieder was gelernt
    euer Deep Thought

  6. Wenn mit E-Kisten Geld verdient wird, werden alle Premiumhersteller liefern und zwar Premiumqualität zu Premiumpreisen – da könnt Ihr sicher sein.
    BMW hat nie behauptet das es 2017 schon was käufliches gibt, und bis das M3 Europa erreicht, können andere auch liefern – mal sehen wie und wann der belgische Audi E-Panzer in den Verkauf kommt.
    Wenn Audi startet ziehen alle anderen nach, ob aber dann Fahrzeuge dabei sind für diejenigen Herrschaften denen schon ein Zoe zu teuer ist, wird sich auch noch erweisen.
    Die werdens auch nur wie Tesla machen – teuer zuerst

  7. Wieder nix konkretes, stattdessen eine weiteres Concept Car,
    das ist wahrlich nicht lustig.
    Es ist sowas von jämmerlich wie unsere Diesel Freunde auf Zeit spielen.
    Da kann die Bundesregierung noch soviel Ladeinfrastruktur bauen,
    die Autohersteller liefern einfach nicht und schon hat sich das erledigt,
    mit der Elektromobilität, denken unsere „Premium“-Hersteller.
    Wenn sie sich da aber nicht täuschen !
    Tesla ist nicht der einzige Elektroautoneuling, der dazu ansetzt,
    diesen „tollen Kerlen“ zu zeigen wo es lang geht !

  8. @Vanelllus: Man merkt Sie sind ein Fachmann der sich wahrhaftig auskennt. Aus dem Winterschlaf erwacht oder gerade mit der Zeitmaschine gelandet?

    1. Es ist eine Studie. Was real irgendwann mal verbaut wird kann völlig anders sein.

    2. Auch die Studie zum BMW i8 (d.h. als es ich noch nicht einmal als Serienfahrzeug gab) hatte bereits ein Glasdach. Wurde aber nicht in die Serie übernommen. Auch der BMW i3 wurde mit Glasdach geplant. Es gab sogar eine Studie mit Glastüren!!! Mal sehen in welchem Modell das ihr kalifornischer Hersteller kopiert. Man kann sich jetzt also erneut die Frage stelle, wer hier kein selbstbewusstes Design an den Tag legt. BMW oder ein nicht gennanter kalifornischer Hersteller, der das hundertste Designderivat irgendwo zwischen Porsche und Opel Astra herausbringt.
    Studien mit Glasdächern gibt es schon Dutzende von den verschiedensten Herstellern, gefühlt seit 10 Jahren, wenn nicht schon länger. Aber es gibt auch schon Fahrzeuge in Serie. Siehe Mercedes. Da findet man das Glasdach bereits 2010 verbaut. Panoramadächer sowieso, selbst Peugeut finden Sie sowas. Aber mit Zeitgenossen wie Ihnen, die gerade aus ihrem Winterschlaf erwacht sind, darüber zu diskutieren bringt eh nix. Sie glauben auch, dass Tesla das E-Auto erfunden hat und die Assistenzsysteme (für Sie übersetzt Autopilot) zum (teil)autonomen Fahren erfunden hat und als erster und einziger Hersteller anbietet.

  9. “ Aber ich könnte ihnen ja noch verzeihen, wenn sie dann ab 2020 und später nur noch bauten, was sie heute ankündigen. Allerdings haben die das gar nicht vor, sondern bauen munter weiter Stinker und eben zusätzlich das heute Angekündigte. “
    Ja, natürlich tun sie das. Weil sie nicht blöd sind, und im Gegensatz zu manch anderem nicht in einer imaginären Parallelwelt leben, in der auf einmal alle Elektroautos haben wollten. Wenn z.B. VW ab 2020 mit dem erscheinen des ID die Produktion des Verbrenner-Golfs einstellen würden, können sie ihren Laden gleich schließen. Denn die bisherigen Golf-Kunden würden nicht etwa alle zum ID wechseln, sondern stattdessen zu einem Hersteller, der weiterhin Verbrenner produziert.

    Und was Martin sagt, muss ich auch unterstützen. Wirklich albern wie bei der Vorstellung von Autos anderer Hersteller immer wieder zu lesen ist „der sieht ja aus wie ein Tesla“. Als wenn Glasdächer, kühlerlose Fronten oder versenkte Türgriffe eine Tesla-Erfindung seien.

  10. Als Fahrzeug zwischen dem I3 und I8 hätte ich mir den I5 gewünscht.
    Serienfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren zu Elektrofahrzeugen umzufunktionieren ist meiner Meinung nach der falsche Weg.
    Anders als bei früheren Fahrzeugarchitekturen ermöglichen neue Bausätze für Elektroautos grössere Innenräume und ein neues Design.
    VW macht es da mit dem „MEB“ Bausatz besser.

  11. „BMW präsentiert Studie mit 600 km Reichweite auf der IAA“.

    Wenn man so gar nichts vorzuweisen hat, kann man das gut behaupten. Fährt die ‚Studie‘ überhaupt einen einzigen Meter?

  12. @Sebastian: Ich war immer der Annahme der Hochlauf der E-Modelle soll einhergehen mit dem Runterlauf der Verbrenner. Sonst wird das nix bis 2050 CO2-neutral. Also können sich von mir aus so viel Verbrenner-Freaks wie nur wollen Verbrenner wünschen, sie werden definitiv verschwinden. Zumal in ein paar Jahren das E-Auto günstiger sein wird als der vergleichbare Verbrenner-Bruder. Und der Spritpreis wird auch drastisch steigen, wenn man ein Tankstellennetz betreiben will für die zukünftige Minderheit der Verbrenner. So war doch der Plan dem Klimawandel entgegen zu treten, oder hab ich da was falsch verstanden. Es ist die Autolobby und sind die Hersteller, die das E-Auto als Alibi bauen um ihren Flottenausstoß zu senken, dieser Plan wird aber nur noch kurze Zeit funktionieren, weil keiner mehr sanktionierte Verbrenner kauft, die zukünftig womöglich auch noch teurer sind als E-Autos. Also Umbau der Fabriken, jetzt, und nur noch E-Fahrzeuge! Alles andere bezeichnet man als herumeiern.

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