Renault ZOE R110: Testfahrt mit dem stärkeren Motor

Foto: GoingElectric.de

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12 Kilowatt bzw.16 PS beträgt das Leistungsplus des Renault ZOE R110 gegenüber dem weiterhin erhältlichen R90. Wie sich die 16 zusätzlichen Pferdestärken bemerkbar machen und was sich sonst noch so mit dem R110 geändert hat (oder auch nicht), konnte ich in einem ersten Test erfahren.

Leider mit ein wenig Verspätung, hier nun jedoch mein erster Eindruck vom neuen Renault ZOE R110. Zum Test rund um – leider nicht auf – den Nürburgring stand der ZOE mit dem neuen, leistungsstärkeren Elektroantrieb bereit. Nun ist die Eifel nicht wirklich das geeignetste Gelände für Reichweitentests, daher blieb der Eco-Modus an diesem Tag aus und der R110 wurde vor allem in Sachen Fahrspaß auf Herz und Nieren getestet. Und Spaß macht der kleine Franzose – oder heißt es kleine Französin?

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Nimmt man im ZOE R110 Platz, stellt man im Innenraum nicht wirklich einen Unterschied zum alten R90 fest – ZOE-Besitzer werden jedoch bestimmt das ein oder andere Detail finden. Das Armaturenbrett und die Verkleidungen sind komplett in schwarz gehalten – optional mit farbigen Akzenten wie im Testwagen mit Limited Paket. Smartphones lassen sich jetzt via Android Auto mit dem Infotainmentsystem R-Link Evolution verbinden. Sonst ist eigentlich an dieser Stelle alles beim Alten, Fahrassistenten findet man weiterhin keine an Bord.

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Die wesentliche Neuerung steckt ja auch unter der Motorhaube, der leistungsstärkere R110 Motor. Gegenüber dem R90 ist die maximale Leistung um 12 Kilowatt auf 80 kW (bzw. 108 PS, für die, die noch mit Pferdestärken rechnen) gestiegen. Das maximale Drehmoment legte jedoch nur um fünf auf 225 Newtonmeter zu, auch wenn es sich nach wesentlich mehr anfühlt. Offensichtlich ist das nutzbare Drehmoment über einen weiten Drehzahlbereich größer.

Laut Renault verkürzt sich der Sprint auf Tempo 100 somit um fast zwei Sekunden von 13,2 (R 90) auf 11,4 Sekunden. Bis Tempo 50 liegt der R110 0,2 Sekunden vorne. Die Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin auf 135 km/h begrenzt.

Doch genug der Zahlen, wie fährt sich der R110?

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Mehrere unterschiedliche Testrunden führten mich über kurvenreiche Landstraßen der Eifel um den Nürburgring herum. Wer die Gegend nicht kennt, dort geht es eigentlich ständig bergauf und bergab. Schon beim Anfahren merkt man den Unterschied zum R90 deutlich. Während der R90 im Vergleich zum alten Leaf ZE0 (das ist das Fahrzeug, das ich im Alltag bewege) für mich immer ein wenig behäbig gewirkt hat, ist der R110 mindestens ebenbürtig und geht ähnlich agil voran. Das taugt dann auch schon mal, um den ein oder anderen leistungsstärkeren Verbrenner zu überraschen.

Ab 100 wird es zwar wie bei den meisten Elektroautos in dieser Klasse etwas zäher, bei Landstraßentempo schiebt der R110-Motor den ZOE jedoch wesentlich druckvoller den Berg hinauf als es der alte Motor getan hat. Am Fahrverhalten war für mich, der eher selten einen ZOE bewegt, kein Unterschied zum R90 feststellbar. Auch wenn das Kurvenräubern die Serpentinen rauf und runter durchaus einen gewissen Spaßfaktor hat, so ist der ZOE natürlich kein Sportwagen.

Am Ende der Testfahrt stand ein Verbrauch von knapp unter 17 kWh auf 100 km auf der Uhr – mit Eco-Modus und weniger Zwischensprints wäre sicher weniger möglich gewesen.

Preise beginnen bei 27.900 €

Der Renault ZOE R110 kann ausschließlich zusammen mit der größeren der beiden Batterieoptionen geordert werden. Mit einer Kapazität von 41 Kilowattstunden, soll sie laut WLTP für eine Reichweite von 300 km sorgen. Geladen wird wie beim R90 mit maximal 22 kW Wechselstrom. Renault gibt hierfür eine Ladezeit von 1:45 Stunden für eine Ladung von leer auf 80 Prozent an.

Die Preise für den R110 beginnen bei 27.900 €, wovon allerdings 5.000 Euro Elektrobonus (2.000 vom Staat, 3.000 von Renault) abgezogen werden können. Hinzu kommt dann allerdings noch die Batteriemiete, die abhängig von der Laufleistung bei 69 Euro pro Monat beginnt. Wer die Batterie lieber kaufen möchte, bezahlt mindestens 35.900 € (abzgl. Bonus).

Der ZOE ist weiterhin auch mit dem R90-Antrieb erhältlich, der zudem mit der kleineren Batterie mit einer Kapazität von 22 Kilowattstunden kombiniert werden kann. Hierfür geht es bei Miete der Batterie ab 21.900 € (abzgl. Elektrobonus) los, inklusive Batterie bezahlt man 8.000 Euro mehr. Mit der 41 kWh großen Batterie bezahlt man 26.100 € (plus Miete) bzw. 34.100 € inklusive Batterie.

Fazit

Bis auf den stärkeren Motor, gibt es eigentlich keinen Unterschied zum R90. Wer den Aufpreis von 1.800 Euro bezahlen mag, erhält ein Fahrzeug, das sich deutlich agiler bewegen lässt. Ein wenig vermisse ich eine Möglichkeit zur Schnellladung – Ladezeiten von knapp zwei Stunden sind auf längeren Strecken doch etwas lang. Wobei man auch sagen muss, dass man diese Ladezeit an nahezu jeder normalen Ladesäule erreicht und nicht auf möglicherweise belegte, defekte oder zugeparkte Schnellladesäulen angewiesen ist – ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

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23 Gedanken zu “Renault ZOE R110: Testfahrt mit dem stärkeren Motor

  1. „Wer die Batterie lieber kaufen möchte, bezahlt mindestens 35.900 € (abzgl. Bonus)“

    Na da soll noch einmal jemand sagen der e-Golf sei teuer. Gibt es die Zoe denn endlich mit vernünftigem Licht oder sind das immer noch die Halogen Funzeln?

  2. Die Farbe gefällt mir, ansonsten wird auch ein geringfügig stärkerer Motor nix daran ändern, das die ZOE für mich rel. häßlich (aussen) und billig (innen) aussieht und überteuert für einen Kleinwagen ist. Ok. Die Abmessungen dürften noch auf der Plus-Seite auftauchen. 🙂

    Aber jedem wie es gefällt und Auswahl kann nie Schaden. 🙂

  3. Was sollen Schnellladeseulen wenn man hinterher
    2 Stunden im Stau steckt

  4. Wenn ich richtig liege sieht es von der Grösse so aus.

    Zoe —> Clio —> Megane

    Warum ist dann der Zoe , deutlich teurer als ein Megane mit mehr Ausstattung ? Nur wegen dem Elektromotor und der Batterie?
    Ist doch schon abschreckend, für weniger deutlich mehr zu zahlen.
    Selbst die 10 Jahre keine Steuern auf den Zoe machen ihn nicht wirklich atraktiv.

    Selbst die Reichweite.
    Der aktuelle hat eine vom Werk angegebene laufleistung von 360 km. Real (Von einem besitzer bestätigt) liegt bei etwa 300 km. Der Megane Diesel, hat auch bei schnellerer Fahrweise einen Verbrauch von 4,6 – 5,2 und das gemischt und kommt auf mehr als 900 km Reichweite.
    Da ist selbst das Argument mit dem sparen nicht wirklich gegeben, da öfters geladen werden muss.

    Grössere Batterie (etwa 700 km reichweite) und billiger, dann wäre es ein Auto, das man sich holen könnte.

  5. Ich kann nicht verstehen warum bietet Renault keine Schnellladung an. Die größere Akku und das stärkerer Motor sind perfekt für Autobahnfahrten. Aber mehr als eine Stunde für laden? Nein danke.

  6. Nette Sache natürlich. Was mich am meisten interessiert hätte, wäre ob diese schreckliche Grenze von 95km/h erhöht wurde, ab der die Zoe richtig anfängt zu „schlucken“, wegen der dann nötigen Feldschwächung. In meinen Augen ist das das Hauptmanko der Zoe, dass frau/man auf Landstraßen zum Verkehrshindernis verdammt ist, weil man nicht mal 100 fahren kann, wenn es auf die Reichweite ankommt.
    Und den Preis sollte sich Renault auch nochmal anschauen, wenn man jetzt schon Autos wie den Sion für deutlich weniger Geld inkl. Batterie bekommt. Und die Ausstattung der Zoe ist ja auch nicht gerade luxuriös.

  7. Ich frage mich, ob die Prioritäten richtig gesetzt waren – und ob der Hersteller mit Nutzern und Interessen spricht? – wenigstens gelegentlich? Und es dann zu Invesitionsentscheidungen kommt – Wie viele wohl eine Verbesserung der Werte von 0 auf 100 genannt haben/hätten – und wie viele sich für eine zusätzliche CCS Ladeoption bzw eine Neuauflage des Batterietauschprogramms ausgesprochen hätten?

  8. Ich finde es erstaunlich, dass Renault anscheinend die Motorschwäche seines R240/90 Motors als das am dringendst zu behebende Problem des ZOE indentifiziert hat.
    Ich fahre nun seit über 2 Jahren und etwas über 20.000 km den ZOE
    im kleinstädtischen Umfeld und hatte damit eigentlich nie ein Problem.
    Wäre der neue Motor deutlich sparsamer und würde den alten zum gleichen Preis ersetzen, könnte ich darin einen deutlichen Fortschritt erkennen.
    So bleibt es eher eine kleine Verbesserung, die den ZOE jedoch nicht auf das Niveau seiner aktuellen Konkurrenten hebt.
    Besonderrs der nochmals höhere Preis des neuen Motors scheint mir deshalb unangemessen. Allerdings ist der ZOE neben dem I3 das Elektroauto, das die geringsten Lieferzeiten hat und kann mit seinem 22 KW Lader den Löwenanteil der vorhandenen Ladesäulen nutzen, oft immer noch kostenlos. Diese beiden Vorteile werden wohl weiter dafür sorgen, dass der ZOE den Spitzenplatz bei den Zulassungszahlen noch wenigsten bis Ende 2019 halten kann, da bis dahin keine nennenswerten Konkurrenten in größeren Stückzahlen auf den deutschen Markt kommen. Und den Sion, ich habe auch einen bestellt, bekommt man, wenn alles gut geht, eben nicht jetzt, sondern Ende 2019. Bis dahin wird Renault noch über 10.000 ZOE in Deutschland mit den bekannten „hohen“ Preisen verkaufen und Marktführer bleiben.
    Gelingt Sono Motors jedoch, was wir alle hoffen, den Sion mit den angekündigten Eigenschaft zu den angekündigten 20.000 € auf den Markt zu bringen,
    werden dann allerdings die Karten neu gemischt.
    Das wäre ein riesiger Schritt für die Elektromobilität in Deutschland.

  9. Ich könnte höchstens Vermutungen anstellen, warum das gerade jetzt so passiert. Aber ich bin kein Insider. …
    Mach ich nicht. Science fiction blah blah gibt´s hier im Forum schon viel zu viel.
    Aber eins iss Fakt: die Poleposition besetzen Newcomer und nicht die etablierten Auto – Lieferanten.
    Und bitte: niemand soll später sagen, er hätte dieses hausgemachte deutsche Dilemma nicht geahnt.

  10. ZOE braucht dringend eine simple Abstandsregelung für den Tempomaten, mehr Assistenz braucht keiner.

    Warum die Klapperkiste (fahre selbst meinen vierten ZOE) deutlich mehr kosten muss wie ein gleichwertiger Renault-Verbrenner erschliesst sich mir nicht.

    Aber die 22kW bzw. 43kW Ladung machten den ZOE von Anfang an konkurrenzlos, zumal jetzt mehr und mehr DC-Lader in den Supermärkten besetzt sind (und ZOE trotzdem laden kann).

  11. Auf Langstrecke ist der 22KW Lader, der im Winter auch gerne mal nur 5KW liefert, echt unzureichend. Selbst kürzere Langstrecken (rund 200km) machen im Winter mit dem ZE40 kaum Spaß. Da hat man, selbst bei 96km/h auf der Autobahn nur wenig Reserve. Das kann, trotz kleinerem Akku, der Ioniq deutlich besser.

  12. Das soll nun der große Wurf von Renault sein ? Ein stärkerer Motor ? Ich glaube kaum, das es das ist, was sich der Kunde wünscht. Als Besitzer einer ZOE mit knapp 100.00 Kilometern E-Fahrpraxis in diesem Auto hätte ich mehr erwartet: Adaptiver Tempomat, Reduzierung des Verbrauchs jenseits der 96 km/h Grenze. Aber nur ein stärkerer Motor? Und wenn man sich nach anderen Fahrzeugen (Hyundai IONIQ) in der Preisklasse umsieht, haben diese doch mehr zu bieten. Auch wenn die Akkureichweite nicht an der 300 Kilometergrenze kratzt. Fahrassistenz und CCS bieten hier mehr Komfort auf der Strecke. Meine Entscheidung fürs nächste E-Auto ist indes gefallen: Keinen Renault.

  13. Nur 22kW Ladung…doof. Aber den stärkeren Motor will man auch haben.
    Warum legt Renault den Kunden nur so viele Steine in den Weg?
    Sobald der VW ID da ist, wird der Zoe in dieser Form nahezu unverkäuflich.

  14. Sobald der VW ID da ist, aber das kann noch lange dauern und ich denke nicht, dass er günstig wird….

  15. Bis auf das 22 KW laden in jeder Hinsicht schlechter als der Hyundai Iconic:
    – 295 Nm, 9,9 sec 0-100
    – Aktive Kühlung -> Kein Warten an der Ladesäule
    – Laden bis 70Kw DC
    – Max. Geschw. 170 bei nahezu konstanter Beschleunigung bis zu diesem Wert
    – Verbrauch habe ich jetzt im Sommer 12Kw/100km ohne besonders sparsam zu fahren
    – Reichweite fast 250km bei 28kWh Batterie
    – Preis 32K inkl. Batterie
    – Fahrassistenten ohne Ende (Adaptive Cruise Control, Lenkassistent,…)

    Wenn ich solche Tests lese, verstehe ich einfach nicht, warum der Ionic so ein Schattendasein führt….

  16. Moin,
    der Wagen ist keine 20.000€ wert! Ich fahre die Zoe ein Jahr, aber ich frage mich warum der so teuer ist?
    Weiter frage ich mich wie lange Renault die Kunden noch an der Nase herumführen möchte?
    Kein Schnell laden mit CCS, was sollen ein paar PS mehr?
    Für das Geld incl. Akku bekomme ich einen Hyundai (ab 32.000€) und nächstes Jahr kommt mein Sion für 16.000€ und der Sion bekommt einen Akku mit 40 kwh nächstes Jahr für 4000€ raus, die Franzosen verlangen 8000€ oder Miete!
    Ich bin sehr zufrieden mit dem Wagen aber es ist auch mein Letzter von Renault!

  17. Ich könnte was wetten, dass der stärkere Motor nur ein Softwareupdate in der Motorregelung ist. Vermutlich in 5 Minuten bei jedem alten Zoe aufspielbar. Beim Twizy sind da auch dauerhaft 30 % mehr möglich ohne dass der Motor Schäden nimmt.
    Nachdem ich seit Februar 12000 km Zoe gefahren bin und immer noch jeden Tag Spass mit der Kiste habe kann ich mit dem alten Zoe gut leben. Mehr Auto brauche ich nicht.

    P.S. Natürlich habe ich den Sion auch reserviert, schau mer Mal …. und VW kommt mir keiner mehr ins Haus, die haben mein Vertrauen und mein Geld verspielt.

  18. Welchen Sinn macht es den stärkeren R110 Motor zu haben, wenn die maximale Höchstgeschwindigkeit die selbe ist? Warum gibt es keine Q110 Motor?
    Ich habe einen Q90 mit 43 kW Schnelladung. Das ist viel wichtiger um schnell große Strecken zu bewältigen, als eine höhere Leistung des Motors, wenn man doch nicht schneller fahren kann.

  19. Vielleicht nur eine kleine Zwischenetappe vor dem nächsten größeren Wurf? Man mag es hoffen, denn langsam wird die vorhandene Palette an Elektroautos größer und die Marktführerschaft von Renault/Nissan gefährdet.
    Erstaunlich, dass Renault kein Facelift gemacht hat, wie etwa beim Nissan Leaf 2. Die Zoe liegt designmaßig mehr in den 2010ern. Gleiches gilt für das Entertainment-System: Selbst mit Android Auto (das sich ja schon in der alten Zoe aktivieren ließ) ist das RLink fürchterlich langsam und mit seiner Sodoku-App (im Auto!) wirklich blamabel.

    In Zeiten wo andere wie sehr gut ausgestattete Hyundai mit DCC raus kommen, sind 22kW max. Ladeleistung zu wenig. DCC und 40 kWh Akku wäre eine runde Sache
    Noch wichtiger erscheint mit ein besseres Batterietemperaturmanagment. Ich komme im Winter auf <200 km mit der ZE40 Q90, das sind 80 km (29%) weniger als im Sommer. Sowas ist ggü Wechselwilligen aus der Verbrennerwelt schlecht zu vermitteln.

    Dennoch: Schön, dass es die Zoe gibt.

  20. 11,4 Sekunden bis Tempo 100 , ganz schön schwach. Diese Werte hatte ich schon vor 27 Jahren mit meinem Suzuki Swift GS.

  21. Fahre jetzt seit einem Jahr mit meiner Kleinen. Habe nach langem suchen eine 2013er mit 43 KW Schnellader gefunden. Das macht die Zoe beim Laden an den Autobahnen unschlagbar und man findet im Gegensatz zum CCS mittlerweile in jedem Nest ne Typ2 Säule von mindestens 11 KW. Eine Typ2/ CCS Kombi mit 22 KW und 50 KW wäre ein Alleinstellungsmerkmal, was man bei der Konkurrenz nicht findet. Dazu endlich einige Assistenzsysteme, die ja mittlweile sogar bei den Autos der Petroleumköpfe drin sind und Top! Warum das nun ausgerechnet ein größerer Motor sein musste? Schleierhaft. Bin mit den 90 Pferden vollauf zufrieden…aber wenn man sich die Autogazetten anschaut, sind ja PKW unter 130 PS nur noch Schnecken und Verkehrshindernisse…zech…wie oft bin ich früher mit meine 55 PS kadett von Vechta nach Berlin…Ich verstehe es ja sowieso bis heute nicht, warum Rönno die Zoe ausgerechnet komplett neu gebaut hat, drunter steckt – teilweise – ein schnöder Clio. Hätte man nicht mit einer elektrischen Version des Captur (nur geringfügig größer als die Zoe und ebenfalls ein verkappter Clio) Kosten sparen können?

  22. Es scheint hier immer noch nicht klar zu sein, dass bis heute kein Hersteller Geld verdient mit Elektroautos, die Preisvergleiche mit Verbrennern sind daher müssig.

    In einem Jahr kommt der Zoe Neo. Aussen aufgehübscht (komplett neue Front) und innen wohnlich (angenehme Materialien im Stil eines i3). Licht wird endlich LED und der Ladestecker CCS.

    Zugegeben, die Kaufbatterie bei Renault ist überteuert. Diese gibt es nur, weil die Quengelei bezüglich Miete nie endet. Der Umwelt ist besser gedient, wenn sich der Hersteller am Ende des Autolebens um die Entsorgung kümmert, als wenn das alte Auto mitsamt Batterie irgendwo in Osteuropa oder dem nahen Osten landet.

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