Sofortprogramm Elektromobilität: NRW fördert private Ladepunkte

Foto: Share&Charge

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Ab sofort können nun auch Privatpersonen in Nordrhein-Westfalen eine Förderung für ihren privaten Ladepunkt beantragen. Das ‚Sofortprogramm Elektromobilität‘ richtet sich an Kommunen, Handwerker, Unternehmer und eben auch Privatpersonen.

Das Land NRW übernimmt 50 Prozent der Kosten für die Errichtung eines privat genutzten Ladepunkts, allerdings begrenzt auf 1.000 Euro. Für öffentlich zugängliche Ladepunkte werden bis zu 5.000 Euro bezuschusst.

Gefördert werden Ladepunkte mit 11 bis 22 Kilowatt Leistung und Maßnahmen zur Errichtung wie Verkabelung, Fundament, Montage und Inbetriebnahme. „Durch erfolgreiche Hersteller wie Streetscooter und e.GO startet Nordrhein-Westfalen mit Rückenwind in die Ära der Elektromobilität. Mit der neuen Förderung wollen wir den Ausbau der Ladeinfrastruktur weiter beschleunigen – und Verbraucherinnen und Verbrauchern die Entscheidung für saubere Elektrofahrzeuge erleichtern. So können wir die Elektromobilität auf die Straße bringen.“, so Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart.

Voraussetzung ist allerdings der Bezug von zertifiziertem Ökostrom. In der Übergangsfrist bis Ende März 2018 bekommt man allerdings auch dann eine Förderung, wenn konventioneller Strom bezogen wird. Die Förderung ist dann allerdings auf 30 Prozent begrenzt.

Mehr zum Förderprogramm gibt es auf progres.nrw.de

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12 Gedanken zu “Sofortprogramm Elektromobilität: NRW fördert private Ladepunkte

  1. Fände es ja schön, wenn man in Deutschland einfach einen privaten, jedoch öffentlich zugänglichen Ladepunkt einrichten könnte und den z.B. bei NewMotion oder PlugSurfing anmelden könnte. Dann könnten viele Leute auf ihrem Privatgrundstück eine 11 oder 22 kW Säule hinstellen und mit 35 ct / kWh (bei 2 ct Profit an den Anbieter) um die 5-10 ct pro kWh Gewinn machen. Nach ca. 12.000 – 36.000 kWh (je nach Säule) ist man im Plus, obwohl man die Säule ja auch selbst nutzen kann. Wäre wahrscheinlich eine bessere Förderung, wenn man dies mit den 50 % noch kombiniert, dann könnte sich die Säule (wenn es den mal mehr E-Autos gäbe) nach weniger als 5 Jahren rentieren.
    1000€ (aufgrund Förderung) : 7,5 ct / kWh = 13.333,33 €

  2. wenn man den antrag stellt – ob dann diese besch…. eidene bürokraten-regelung ansteht, dass ich den ladepunkt bei einem bürokratischen monster melden muss?

  3. Da staunt man gleich doppelt Bauklötze:
    1. die FDP (Minister Pinkwart) fördert E-Mobilität. Potz Blitz!
    2. Die FDP fördert überhaupt und dann auch noch private! Wo doch sonst Subventionen des Teufels sind.

  4. Wenn das ein Grüner vorgeschlagen hätte, hätten die Gleichen aufgeschriehen: „Verschwendung von Steuergeldern“ Schon bizarr das erst die Kanzlerin und jetzt die Gelben „Grüne Politik“ machen.

  5. Und wenn NRW jetzt auch noch seine Braunkohlekraftwerke stillegen würde,
    dann wäre auch in den Augen des Parteivorsitzenden Lindner,
    ein Elektroauto ein sauberes Auto 🙂

  6. Sie glauben die Kraftwerke für eine „Dunkelflaute“ zu brauchen. Dann aber bitte anständige Filter einbauen! Dann wird der Strom so teuer, daß sie diese Kraftwerke seltener nutzen.

    Es werden dann richtige Reservekraftwerke, die nur bei Bedarf angefahren werden.

  7. Colin, das kannst du doch. Es gibt 40% Förderung auf öffentliche ladesäulen. Die kann auch eine natürliche Person beantragen.

  8. Tja, meine Wallbox habe ich dann 60 Tage zu früh gekauft und installieren lassen.Bei den insgesamt fast 2000 € Gesamtkosten hätten sich die 30% Förderung schon positiv bemerkbar gemacht.
    Der frühe Vogel bekommt keine Förderung. 😉

  9. Ich habe mal ein Antrag gestellt. Eine Eingangsbestätigung habe ich schon erhalten. Mal schauen wie es weitergeht.

  10. Ich habe meinen Antrag gerade weggeschickt und hoffe, dass ich jetzt eine positive Rückmeldung bekomme. Das Ausfüllen des Antrags ist nämlich nicht ganz selbsterklärend und man muss sich vorher schon einen Kostenvoranschlag für Ladebox und Vorinstallation durch den Elektriker einholen.
    Im Endeffekt habe ich jetzt aber alle Infos zusammen bekommen. Es lohnt sich auf jeden Fall bei http://www.meinautostrom.de zu gucken, die haben mir haben mir auch mit den Zertifikat für den Ökostromtarif geholfen.

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