E-Kleinwagen laut Renault in wenigen Jahren auf Preisniveau von Verbrennern

Bild: Renault

Anzeige

Laut Gilles Normand, VP der Elektrosparte bei Renault, wird der Preis von Elektroautos in den kommenden Jahren drastisch sinken, so dass diese bald nicht mehr (oder sogar weniger) als ein Verbrenner kosten.

Bild: Nissan

Die Verkaufszahlen des Renault ZOE sind von 2016 auf 2017 nach eigenen Angaben um 90 Prozent gestiegen. Das liegt hauptsächlich an der neuen Batterie und somit höheren Reichweite, die die Franzosen seit Anfang des Jahres im Angebot haben. Gilles Normand ist überzeugt, weil immer mehr Hersteller in die Entwicklung und Produktion von Batterien investieren, werden Elektroautos und Verbrenner preislich gesehen in ein paar Jahren auf Augenhöhe sein.

Auf dem Financial Times Car of the Future Summit in London sagte er: “Es geht schneller voran als wir dachten. Als wir den ZOE 2012 vorgestellt haben, haben wir nicht damit gerechnet, die Batteriekapazität schon 2016 erhöhen zu können, sondern frühestens 2018.“

Konkret glaubt Normand, Verbrenner im B-Segment, wie z.B. der Ford Fiesta, werden bereits Anfang des nächsten Jahrzehnts nicht weniger kosten als ein vergleichbares Elektroauto. Für Fahrzeuge im C-Segment (wie der VW Golf) sieht er der Tipping-Point ein paar Jahre später.

„Und für die Autoindustrie ist 2020 wie 8 Uhr morgen Früh“, fügt Normand hinzu. „Es wird also ein weiterer Auslöseimpuls für eine immer größere Akzeptanz der Elektromobilität sein“.

E-Kleinwagen laut Renault in wenigen Jahren auf Preisniveau von Verbrennern: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 4,46 von 5 Punkten, basieren auf 26 abgegebenen Stimmen.
Loading...
Anzeige
Alle Updates erhälst du auch via
Tausche dich im Elektroauto Forum auf GoingElectric mit anderen über das Thema aus.

25 Gedanken zu “E-Kleinwagen laut Renault in wenigen Jahren auf Preisniveau von Verbrennern

  1. Und die Möglichkeit, dass man durch spürbare Preissenkung bereits heute ebenso spürbare Skaleneffekte auslöst, besteht nicht?

  2. Jungs, nicht den Druck aus dem Kessel lassen und bis 2020 warten. Jetzt (2018) ein „C-Segment“ Auto (Kombi) mit >60kWh Akku, >=100kW Motor und ordentlichen AC und DC Lader auf den Markt bringen. Für manche der Autoindustrie ist dann nicht erst 2020 wie 8 Uhr morgen Früh sondern schon 2018 wie fünf nach 12 Uhr.

  3. @Vanellus: wahrscheinlich erst wenn die LG Akkufabrik in Polen in Betrieb ist

  4. Die ganze Ankündigerei und Prahlerei, egal von welchem Hersteller und egal ob es dabei um Reichweitensteigerungen, Ladezeitverkürzungen oder preisliche Entwicklungen geht, führen nur dazu, dass der Deutsche Michel niemals eines kaufen wird. Dazu kommt dann noch dass die alle erwarten, dass wenn der Staat eine neue Mobilitätsform quasi verordnet, der dann bitteschön auch alles erstmal komfortabel herrichten soll. Einfach nur blöd, so blöd wie wir ist sonst wirklich keiner! Einfach gucken ob es passt, dann zuschlagen und zwar jetzt. Das was es jetzt gibt ist derzeit, egal wie manche darüber denken, High-End, neueste Technologie! Zudem käme die Sache dann etwas schneller an den Punkt, wo sich die Anderen und nicht mehr der E-Auto-Fahrer für sein Handeln rechtfertigen muss. Dies ist ein Aufruf zum Mitmachen, es ist einfach nur super also traut euch es macht riesig Spass. Früher war nur fahren, Heute ist mit dem E-Auto endlich AUTOFAHREN möglich.

  5. …Früher war knatter/stink, heute ist durch die Straßen GLEITEN.

    Wenn wirklich das Geld der Grund ist, warum Du noch keinen e-Flitzer fährst, sag ich Dir mal was. Wenn ich vom Kaufpreis meines gebrauchten e-Autos anstehende Kosten berechne, wie Zahnriemen-/Steuerkettenwechsel, Ölwechsel, Auspuffwechsel, 10 Jahre KFZ-Steuer, die ich alle nicht bezahlen muss, so war mein Auto bereits 2014 so teuer wie ein Verbrenner. Ein Bonus: Ich muss nicht mehr auf stinkenden Tankstellen krebserregenden Spritdunst einatmen. : )

  6. Diese tollen Argumente mit den Wartungs- und Reparaturkosten müssen sich erst noch in der Praxis bewahrheiten. Klar die immer wieder aufgezählten Dinge wie Ölwechsel, Zahnriemen, Auspuff oder Bremsenverschleiß sind bei einem E-Auto geringer oder nicht vorhanden. Allerdings waren die letzten 4 größeren Reparaturen an meinem Verbrenner alles samt Teile, die es auch in einem E-Auto gibt bzw. geben kann, je nachdem was man so fährt. Beim E-Auto können dafür dann auch andere Teile kaputt gehen. Dazu kommt noch neue Elektronik und Software. Das diese Dinge zuverlässiger werden, muss sich auch erst noch zeigen. Die Erfahrungen mit PC’s, Notebooks und Smartphones hinterlassen da eher ein flaues Gefühl in der Magengegend. Weniger komplex hinsichtlich Mechanik sind E-Autos sicher, aber was die Software angeht, so wird diese die Vorteile wohl wieder aufwiegen. Spannend wird es dann mit dem autonomen Fahren.

  7. Martin, ich rechne Kosten, die binnen 10 Jahre auf ein e-Auto nicht zukommen können vom Kaufpreis runter und komme auf den Preis eines vergleichbaren Verbrenners. Sicher muss ich ERSTMAL mehr bezahlen. Aber ich kann ja schwer Äpfel mit Champignons vergleichen.

    Autonomes Fahren ist für mich ’n Buzzword wie Transrapid oder CargoLifter. Spannend finde ich erstmal, sie die Automobilindustrie sich aus der Dieselgateaffäre zieht und den kleinen Kunden auf dem Schaden sitzen lässt.

  8. @exi:
    Folgendes Beispiel:
    Renault Zoe mit 400 Km NEFZ 32.000 € ohne Extras
    Renault Clio 12.000 € ohne Extras
    Macht also 20.000 € Unterschied. Nun sag mir mal bitte, wie du bei einer 10-Jahreslaufzeit insgesamt 2000 € pro Jahr weniger für den ZOE bzw. mehr für den Clio ausgeben willst?

    Ich fahre aktuell einen Skoda Fabia Combi – gleiches Segment.
    Neupreis auch 12.000 € mit 15.000 km Jahreslaufleistung.
    Benzinkosten pro Jahr: 1072,50 € (Verbrauch 5,5l und Preis 1,30 €)
    Kleiner Service ungerade Jahre: 135 €
    Großer Service gerade Jahre: 265 €
    meine Versicherung: 350 €
    KFZ-Steurer: 50 €
    HU/AU alle zwei Jahre: 100 €
    Macht alles zusammen auf ein Jahr gerechnet: 1722 €

    Wie soll ich da mit dem E-Fahrzeug noch 2000 € im Jahr sparen, wenn ich diese Kosten noch nicht mal mit meinen „Stinker“ habe?

  9. Wenn jeder Fahrer eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor die von der Nutzung dieses Fahrzeugs verursachten Gesundheits- und Umweltschäden (CO2, NOx, Feinstaub…) selbst bezahlen müsste und die Kosten nicht auf Krankenkassen, Bund, Länder und Kommunen abwälzen könnte, würden wir heute nicht diskutieren, ob Elektroautos teurer oder billiger als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor sind.

  10. Sie sind jetzt schon billiger, jedenfalls für Leute die rechnen können.

    Ein VERGLEICHBARER Verbrenner ist im Schnitt ca. 10.000 Euro billiger.
    Vom Stromer ziehe ich dann ab:
    – 4000 Förderung
    – 10 Jahre Steuerfrei
    – PKW Autobahnmaut wenn sie kommt
    – Weniger Wartungsintervalle und weniger Verschleissteile (und ja es könnte was kaputt gehen, aber mein Hersteller hat ne Mobilitätsgarantie und die gibt er nicht wenn die Wartungsintervalle nicht reichen)
    – Strom ist viel billiger als Sprit, ich spare bei 10-15000 Km im Jahr locker 500 Euro. Das ich zur Zeit noch an fast jeder zweiten Ladestation kostenlos tanken kann ist da noch gar nicht mit eingerechnet

    Fazit: nach ca. 8 Jahren erreiche ich den Gleichstand, danach ist mein Stromer billiger als der Verbrenner.

    Und jetzt kommt mir bitte nicht mehr mit Vergleichen von Modellen die nicht vergleichbar sind. Mein BEV ist Automatik und fährt spritzig, also bitte für den Verbenner nicht die billigste Variante nehmen sondern einen sportlichen Motor und auch Automatik, sonst ist es kein realistischer Vergleich.

    Ich verstehe echt nicht wieso die Marketing Menschen der Autohersteller immer selber dieses dumme Argument bestärken, man meint wirklich sie wollen gar keine E-Autos verkaufen. Solange sie die Dinger hier für einen Tag zulassen können und dann mit Abschlag nach Norwegen verkaufen und sich dadurch ihren Flottenverbrauch für die EU schönrechnen dürfen reicht ihnen das wohl auch.

  11. Richtig „Wol“ denn die gesellschaftlichen Kosten von Umweltbelastungen bezahlen alle.

    @Torsten
    Bei 12000-15000 km/Jahr und 5,5l /100km heißt das auch das du in 10 Jahren 6600-8250 Liter Sprit vermatscht hast! Das sind 14,76 – 18,45 Tonnen CO2!
    Bei einem Auto also dur DU!

    Des weiteren finde ich das Fahrgefühl und den Komfort um längen besser. Seit ich meine „EVA“ (siehe Garage) habe und gezwungenermaßen einen Verbrenner fahren muss (Firmenwagen, Zweitwagen), könnt ich kotzen.

  12. @exi: Immer diese Debatte rechnet sich das E-Auto! Geh doch zu Fuß, dann sparst Du schon mal gleich die 1722 Euro bei Deinem Skoda, und kannst immer noch sagen ich habe ein Auto. Wer wirklich E-Auto fahren will, der findet Wege sich das zu leisten. Wer nur immer herumrechnet, der will einfach kein E-Auto. Dann eben nicht. P.S.: Inzwischen gibt’s Gebraucht-E-Autos für unter 10000 Euro.

  13. Bei nem Porsche rechnet auch keiner die Amortisationszeit aus^^ Warum wird beim E-Auto ständig herumgerechnet?
    Man kauft sich nen Porsche weil man ihn einfach haben will. Das selbe trifft auch beim E-Auto zu (zumindest bei mir).

  14. @redlin:
    Sie haben völlig Recht, meinen aber vermutlich @torsten damit.
    E-fahren ist eine Einstellungssache, der eine hat sie der andere nicht und will Sie auch nicht haben.
    Deshalb wird solange gerechnet bis es sich nicht mehr lohnt oder rentiert oder was auch immer.
    Fragen Sie dein nächster Gelegenheit einfach mal einen von diesen“ Rechnern „ob es sich für den Erdball lohnt wenn er hier rumkriecht, Resourcen verbraucht und seine Mitmenschen mit Lärm, Gestank und Giftgas belästigt – vermutlich nicht.
    Besser wäre er räumt sich weg – das wäre ein echter Gewinn für alle und damit “ lohnend“

  15. @martin:
    Hab ich noch vergessen zu den Kosten eines E-Fahrzeuges:
    Mein Zoe steuert jetzt auf die 100 k zu.
    Bisher 3x Kundendienst a je ca €70
    1 Satz Reifen
    2 Steuergeräte und Armaturenbrett kostenlos gewechselt im Rahmen der Garantie bzw. Kulanz bei Vorndran – das war alles – kann nichts Negatives über Renault oder Werkstatt sagen.
    Und gebrauchte Zoe’s oder Drillinge gibt’s in F oder NL schon ab 6000 € – wer da kein Auto findet der will eben keines haben/fahren.

  16. @Stoner, Barthi und Redlin:
    Also bei euren Kommentaren werd ich aber sauer.
    Schonmal daran gedacht, dass sich einige Menschen nicht mehr leisten können aber trotzdem mobil sein müssen?
    Das ist so eine arrogante Art von euch, da wird mir ganz übel.

    Ich würde sehr gerne ein E-Fahrzeug fahren, kann es mir aber nicht leisten.
    Egal wie sehr ich auch rumrechne. Der Anschaffungspreis ist einfach zu heftig.
    Immerhin fahre ich keinen spritschluckenden Suv, sondern ein kleines familiengeeignetes Vernunftsauto mit 5,5Liter Verbrauch. Aber selbst das sind euch ja 5,5L zu viel, oder?

    Ist schon echt schwach von euch, über jemanden zu urteilen und ihn auch noch zu beleidigen, ohne ihn und seine Situation zu kennen.

    Ich habe exi lediglich gefragt, wie er es schafft, bei seinem E-Fahrzeug bei einer 10 Jahreslaufzeit auf weniger Gesamtkosten zu kommen als bei einem vergleichbaren Verbrenner.
    Aber anstatt darauf sachlich zu antworten, werd ich hier von einigen Kommentatoren rund gemacht. Habe ich da einen wunden Punkt getroffen?
    Da merkt man doch, dass es aktuell eher ein Wunschdenken ist als konkrete Realität mit den geringeren Gesamtkosten.

  17. Also gut @Torsten, ich entschärfe hiermit meine Aussage und nenne meine persönlichen Fakten. Ich hatte vorher eine Diesel B-Klasse (gebraucht gekauft 16000 Euro) und mein ZOE war 2013-Nov. neu , ohne Förderung (gabs nicht) 24500 Euro.
    Aus dem Grund 16000 alt mit 24500 neu zu vergleichen sei unmöglich, habe ich die Anschaffungskosten vernachlässigt, da ich sowieso für beide Karren das Geld nicht hatte, wie fast alle Autofahrer, kaufte ich auf Pump. Wobei die Raten gleich waren, beim ZOE nur länger dauern. Die kompletten Unterhalte, Treibstoff, Energie, Steuern, Versicherung, Wartung etc. ergaben dann bei 12500 Jahreskilometern einen Nachteil des E-Autos von 55 Euro im Jahr. Damit war klar für mich ich fahre lautlos und geruchlos. Nur wegen dem Kredit habe ich gesagt, wer E-fahren will der tut das auch. Meine Belastung betrachtete ich nicht als höher, bei gleichen Raten, scheiss drauf wenn es etwas länger dauert. Und auch das klären wir hier nun gleich, ich bin nicht reich und nur Mieter, lade aber in der Garage mit 11 KW, das Zeug hat ein Elektromeister verlegt.
    Ich hoffe Sie ziehen damit auch zurück ich sei arrogant.

  18. @Torsten: Das ist wie mit dem Kampf gegen Windmühlen, zwecklos. Ich versuche das hier schon seit geraumer Zeit den Leuten zu verklickern, dass sich viele einfach so ein Auto nicht leisten können und wollen. Bei manchen kommt es kurz an, verfallen dann aber schnell wieder ins alte Schema.

    @Stefan Redlin: Das macht es sicher weniger arrogant. Allerdings scheinen Sie das was Sie machen auch von anderen zu erwarten? Ich kenne in meinem Umfeld keinen der ein Auto auf Pump gekauft hat. Und ein Auto per Kredit zu finanzieren ist so ziemlich das letzte was ich machen würde. Da sollte man sich dann vielleicht überlegen, ob das das richtige Auto für seinen Geldbeutel ist. Gut wer das Geld für andere Dinge noch braucht (Haus, Firma, …) kann man drüber nachdenken. Ansonsten kenne ich wie gesagt keinen persönlich der sowas macht. Der Durchschnitt kauft einen Gebrauchten für ca. 5k bis 10k€ (Studenten noch weniger) und fährt das Ding bis es sich wirtschaftlich nicht mehr lohnt oder keinen TÜV mehr bekommt. Die Leute die Leasen oder auf Raten zahlen haben unabhängig davon trotzdem das Geld in der Hinterhand, um das Auto so zu kaufen. Man will nunmal nicht nur fürs Auto arbeiten gehen, wobei ich bei manchen das Gefühl habe, dass das der Fall ist.

  19. @Stoner: Sind die Garantiefälle jetzt ein Alleinstellungsmerkmal von E-Autos, das man dies so hervorheben muss? Wenn Sie ein E-Auto fahren, kann man davon ausgehen, dass das noch relativ neu ist und defekte Teile auch auf Kulanz/Garantie getauscht werden. Das ist aber bei jedem vernünftigen Hersteller so. Mein Nachbar hat nach 7 Jahren, bei seinem Benz, noch die hydraulische Bremseinheit auf Kulanz getauscht bekommen. Aber auch nur, weil er immer brav zur Vertragswerkstatt gegangen ist. Hätte er das nicht gemacht, hätte er wahrscheinlich schon nach 5 Jahren das Teil selbst bezahlen dürfen. Auch eine Freund hat bei seinem gebraucht gekauften BWM noch irgend nen Steuergerät auf Kulanz getauscht bekommen, weil das wohl ein typisches Problemteil sei. Es müssen also nur zu richtigen Zeit die richtigen Teile kaputt gehen, dann ist das völlig entspannt.

    Witzig finde ich auch immer die Totschlagversuchargumente über die Umfeltfreundlichkeit und den CO2 Ausstoß. Ihr könnt sicher gewährleisten, dass ihr nur grünen Strom tankt, das ist schon klar. Aber mal abgesehen davon ist jede Form des Individualverkehrs, bei dem man sich mit fahrenden oder fliegenden Kisten fortbewegt, per se nicht wirklich umweltfreundlich. Allein vom Herstellungsaufwand der Kisten. Steigt doch bitte auf ÖPNV oder das Fahrrad um, macht bitte nur regional Urlaub (also auf keinen Fall fliegen) und ernährt euch vegetarisch, dann kann man das vielleicht noch ernst nehmen und ihr tut wirklich etwas fürs Klima. Andernfalls bleibt nur ein mildes Lächeln übrig. Wenn man unbedingt will findet man sicher auch beim E-Auto genügend Dinge, welche die Ökobilanz katastrophal aussehen lassen. Das fängt schon beim „Öko-Strom“ aus der getriebelosen Windkraftanlage an, in der Neodym Magnete verbaut sind. Und Neodym wird ja nicht gerade umweltschonend gewonnen. Gleich vorweg, der Anteil an WEA mit Neodym dürfte sehr gering sein, dass dies keine Rolle spielt. Aber dafür sind die WEAs ja alle nur aus Biocompositwerkstoffen und biologisch abbaubaren Harzen hergestellt. 😉 Ich möchte euch Windkraft jetzt nicht madig reden, selbst bin ich ja ein Befürworter dieser. Es soll aber nur mal die Komplexität verdeutlichen, dass sich da einige nicht zu weit aus dem Fenster lehnen sollten, weil sie das Thema glaube ich, nicht wirklich überblicken können. Ich persönlich erwarte für die Zukunft der E-Mobilität, so wie sie heute ist, neue Umweltprobleme, die wir heute so noch gar nicht im Blick haben.

  20. vegetarisch? schon immer (3. Gen.), vegan seit 1978, möglichst eigener Garten oder bio/regional/Fairteiler – check
    fliegen? einmal und nie wieder – check
    Fahrrad? schon immer, Pedelec mit Anhänger – check
    Strom? EWS-Ökostrom – check
    Heizung und Warmwasser? Modernisierung mit Brennwertkessel (nur für Notbetrieb), Scheitholzvergaserkessel (eigenes oder regionales Holz) und Solarthermie, dazu Sanierung mit atmungsaktiver, feuerfester Mineralfaserdämmung, Waschmaschine mit Warmwasser – check
    Abwasser? Komposttoilette, WC mit Duschwasser, Kanalanschluß – check
    Motorgeräte? Umstellung auf Elektro wo Netzstrom: Kettensäge, Multitool für Trimmen, Mulchen, Heckenschere, Hochentaster – check
    Elektro(nik)geräte? Neuanschaffungen mit Spartechnik, LEDs, geringem Standby-Verbrauch, robust, langlebig und wartungsfreundlich – check
    Konsum? ökologischer Knauserer
    Leider muss ich auch öfters schweres Material transportieren oder mal weiter weg fahren. Bin früher viel und eigentlich auch gerne Bahn gefahren, aber dann hat die DB es mir mit schlechtem, unfreundlichen Service gründlich vermiest und ich bin konsequent auf einen verbrauchsarmen Kleinwagen umgestiegen und dabei werde ich auch bleiben. Daher wird das nächste Auto ein Elektro, auch weil ich das Geld habe und das quasi die letzte Bastion der Erdölmafia ist.
    Klar: von „in Einklang mit der Natur“ ist ein modernes Leben, als das ich meines immer noch bezeichnen würde, weit entfernt. Aber das ist ja kein Grund die Sau raus und es krachen zu lassen, nach dem Motto „Ich hab die Kohle und eh, alles egal“. Es geht viel ohne signifikante Abstriche an der Lebensqualität und auch mit geringen Mitteln. Die wirklich wichtigen Dinge im Leben kann man eh nicht kaufen.
    Ob es uns gelingen wird als Gesamtgesellschaft jemals wirklich nachhaltig, umweltfreundlich und modern zu leben, da hab ich auch meine Zweifel. Aber mit Vollgas auf den Abgrund zu, muss nicht sein:
    https://frankywolff.files.wordpress.com/2010/08/franquin.gif

  21. Mein ZOE hat „all in“, in knapp drei Jahren, auf 71’000 km gut 0.2 Schweizer Fränkli pro Kilometer gekostet und ist damit in meiner autmobilen Vita das günstigste aller von mir bewegten Fahrzeuge – rein buchhalterisch, also völlig emotionslos betrachtet 😉 – und jetzt hab ich mir einen IONIQ geleistet – und der braucht noch weniger Strom und ist, Austattumgsbereinigt – noch billiger, aber noch viel G…..! Mit einem Grüssli aus der Schweiz: Stromern macht glücklich und REICHer!

  22. @Martin @Alle
    Ich will CO2 nicht als Totschlagargument benutzen, ich möchte aufzeigen das die Ökobilanz eines Verbrenners schlechter ist als eines Elektros. Da diese Art von Fahrzeugen während des Betriebes unmengen von Öl verbraucht.

    Mir ist dass mit den Seltenen Erden (z.B. Neodym) alles klar und bewusst. Ich will ja auch nicht das alle jetzt ihre Verbrenner verschrotten. Ich möchte, dass nicht immer das Argument der wirtschaftlichkeit herhalten muss! Denn wenn wir an die Natur Geld bezahlen müssten, für die Ressourcen die wir von Ihr bekommen, sähe die Sache wirtschaftlich schon sehr anders aus.
    Des weiteren gibt es Windkraftanlagen ohne Neodym, nur auch da kommt wieder das Wirtschaftlichkeitsargument, denn mit Neodym sind Windkraftanlagen billiger.

    Und was sagen wir unseren Kindern in 50 Jahren, wenn sie fragen warum der Planet so kaputt ist? „Es war für uns billiger so zu leben!“?

    Aber ein Sache ist unumstößlich:
    Das Geld ist ein Konstrukt unseres Geistes, somit unendlich!
    Die Erde, die uns Leben gibt, nicht!

  23. Hallo zusammen

    Grundsätzlich sollte man derzeit, und auch in den nächsten 5 Jahren niemandem, der einen Verbrenner fährt einen Vorwurf machen. Es gibt im Moment, und auch noch mindestens 5 Jahre lang nicht so viele E-Autos, dass jeder eines kaufen kann. Man sollte auch darüber nachdenken, was mit dem Vorgänger passiert, der vom E-Auto ersetzt wird. Geht er in die Schrottpresse weil er kaputt ist, ist der Kreislauf geschlossen, fährt er weiter, weil ihn jemand kauft der wenig Geld hat, ist es fraglich, was das zusätzliche Elektroauto der Umwelt bringt. Auch ich werde auf ein E-Auto umsteigen, aber mein Hybrid ist noch in einem technisch guten Zustand. Es macht also für die Umwelt keinen Sinn dieses Auto für billig Geld wegzugeben und ein Elektroauto zu kaufen. Sinnvoller ist es, ein Auto so lange zu fahren, bis es unwirtschaftlich wird. Reparaturen die mehr kosten als das Auto wert ist, sind selten sinnvoll, aber fahren bis nichts mehr geht ist besser als wegwerfen und neu kaufen.
    So lange es so wenig E-Autos gibt, dass sie nur für die wirklich überzeugten reichen, kann man keinem einen Vorwurf machen, wenn er das bisher übliche kauft. Und man kann keinem vorwerfen, dass er keine 20.000 Euro mehr bezahlen kann.

  24. Ich werde heute meinen erste E´ler bestellen, einen Zoe einfache Ausstattung mit 40 kw
    Akku, sonst ist alles drin was man brauch,t habe den Wagen einen Tag gefahren, einfach geil kann ich dazu nur sagen, die Mehrkosten von ein paar tausend € ist OK, muß aus familieren Gründen sowieso ein Auto dazukaufen, denke die kosten kommen im laufe der Zeit wieder rein. Vielen Dank für euere Komentare, ist voll interesant hier zu lesen, macht weiter so

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.