EVa Mia



Hier findest du die Elektrofahrzeuge der Community. Falls Du selbst ein Elektroauto oder Elektromotorrad besitzt oder vielleicht eines umgebaut hast, stelle es hier den anderen Usern vor.
Besitzer
Miage
Name
EVa Mia
Die mia wurde von Beginn an speziell für Fahrten in der Stadt und der stadtnahen Umgebung konzipiert. Sie ist extrem kompakt, leise, ökonomisch und umweltfreundlich und aktuell im 7. Lebensjahr bei mir auch mit ihrer Reichweite von aktuell noch knapp 120 km ideal für die täglichen Fahrten – ob zur Arbeit, zum Einkaufen, zu Freunden oder ins Wochenende im städtischen Umfeld oder zu kulturellen Veranstaltungen im 90-km-Umkreis. EVa Mia ist bei mir jetzt schon über 3 Jahre lang klaglos "im Dienst" und hat uns noch nicht wirklich im Stich gelassen. Der vordere Einzelsitz bietet beim Fahren eine extreme Übersichtlichkeit und sorgt i.V. mit den beidseitigen Schiebetüren für einen erheblichen Komfort! Nach 8-Schrauben-Ausbau der hinteren Sitzbank hat sich die mia inzwischen auch als Umzugs(karton)-Transporter bewährt: 12 volle Kartons passen rein und lassen sich (mit entsprechener Ladungssicherung!) gut transportieren. Die Stadt Hamburg hat inzwischen die wohl größte Laderdichte einer Großstadt (aktuell weit über 600 Anschlüsse im Stadtgebiet), was meine täglichen Erledigungen *völlig* problemlos und laden zuhause in der TG überflüssig machen würde -- wären da nicht die vielen Verbrenner-Fahrer, die die Säulen zuparken ...
Hersteller
mia electric (Frankreich)
Modell
mia L (Limousine, Länge 3,19 m)
Baujahr
11/2011 (Serien# 250)
erstellt
24.08.2016
bearbeitet
23.12.2017
Motor
Leroy Somer
Asynchron-Motor 12 kW, max. 18 kW
Steuerung
Sevcon SAS – Gen4 size 4
ausgelegt auf 80 V 350 A
Getriebe
Leichtlaufgetriebe
Getriebegehäuse direkt am Motor mit fester Untersetzung (9:1) und integriertem Differential sowie den Antriebswellen für Hinterradantrieb
Batterien
LiFePO4
konfektioniert bei "E4V batteries" (Frankreich), die auch weiterhin sowohl einen Reparaturservice als auch Ersatzakku-Pakete dafür anbieten.
Systemspannung
77 Volt
Kapazität
12 kWh
Zellen im Unterboden in 2 Gehäusen mit 8 bzw. 4 kWh eingebaut
Ladegerät
3,7 kW, eingebaut
mit Einbaustecker für Typ-1-Kupplung, 230 V, 1 Phase, max. 16 A. Ein externer Lader mit 11 kW würde allerdings die an *einem* Tag praktisch nutzbare Reichweite deutlich erhöhen ...
Instrumente
Zentralinstrument LCD
in transflektiver Ausführung mit untergesetzten Kontrollleuchten, außerdem LED-Display für Uhrzeit und Zeitschaltuhr für Heizung während des Ladens. Selbsteinbau eines LED-Voltmeters für die Überwachung der 12-V-Batterie, zusammen mit einer 12-V-Dauerplus-Steckdose (abschaltbar)
DC/DC
eingebaut 77 -> 12 V
2 Stück, parallel arbeitend. Die Lader arbeiten auch im Stand _während_ der Ladung der Fahrbatterie, insbesondere bei Nutzung der 12-V-Gebläseheizung ...
Heizung
elektrische 12-V-Gebläseheizung
für Front und Fußraum; auch während des Ladevorgangs per Zeitschaltuhr bis 1 h einschaltbar
Höchstgeschwindigkeit
110 km/h
testweise auch mal erreicht ... üblich sind bei mir aber eher max. 80 km/h
Beschleunigung
ja,
umschaltbar per Eco-Taste zwischen "zurückhaltend" und "sehr zurückhaltend" ...
Reichweite
118 km
aktuelle Reichweiten-Anzeige im Eco-Modus bei 100-%-Ladung, im Einzelfall werden auch hin und wieder noch 120 km (ursprünglicher Wert!) angezeigt. Bei günstigen Bedingungen im Stadt- und Landstraßenbetrieb bis max. 70 km/h sind bei Plusgraden bis gut 100 km nutzbar, ehe die Akkuwarnung bzw. Leistungsreduzierung eintritt
Verbrauch
11 kWh/100km
überschlägig ohne Ladeverluste ermittelt
Gewicht
880 kg
Leergewicht abhängig von den jeweilig installierten Sitzen auch 850 kg
Reifen
Ganzjahresreifen
Vredestein QUATRAC LITE 155/65 R14 79T mit Luftdruckerhöhung um 0,2 - 0,4 Bar
Dauer Umbau
Spiegelheizung statt der serienmäßigen Heckscheibenheizung
Zu großer Zufriedenheit fertiggestellt! Passende Spiegelgläser (Twingo II) mit Heizung zufällig im Zubehörhandel gesehen und praktisch sofort gekauft ;) Strom-Anschluß direkt hinter dem Relais für die Heckscheibenheizung hergestellt. Die Kabelverlegung (2 x 1,5 mm^2) durch die Spiegel und die Seitenwände zum Relaiskasten ist die größte Herausforderung: Man sollte zu zweit arbeiten und ohne die freundliche Hilfe von Luxwagen hätte ich es wohl nicht geschafft!
Die Wirkung tritt binnen Minuten ein und ist für mich seitdem unverzichtbar. Strom spart das auch noch ;) zumindest gegenüber der (wg. des fehlenden Scheibenwischers!) ja eh weitgehed sinnlosen Heckscheibenheizung
Kosten Umbau
ca. 25 EUR
Neue, beheizbare Spiegelgläser, Kabel, Quetschverbinder, Masseringe, Sicherung durch eine kleinere (5 A) ersetzen
Sonstiges
4 Sitzplätze serienmäßig: Einzel-Fahrersitz, 3er-Sitzbank hinten
Wahlweise montiere ich einen (modifizierten) Einzelsitz links hinten statt der serienmäßigen 3-er-Sitzbank; dann ist im Wagen Platz für 2 Personen *und* 1 bis 2 vollwertige Fahrräder!
Meine Reparaturen bislang: Vordere Stabistäbe (Standard-Ersatzteil) getauscht; 1 Differential-Dichtung (SKF-Ersatzteil) getauscht; Gummibuchsen der hinteren Stoßdämpfer getauscht (FIAT-126-Ersatzteil passend)

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Kommentare

Joe-Hotzi am 26. August 2016 um 09:38
Hallo,
sehr schöne Vorstellung und ziemlich die Ausführung, die mir damals auch vorschwebte miaL mit großem Akku und der Lösung wahlweise mit Umbau von Sitzbank zu Einzelsitz hinten. Schade, dass meine bessere Hälfte die mia nicht mochte.
Ideal auch die niedrige Bordspannung, um kostengünstig ein AkkuUpgrad mit PV-Anbindung und/oder eine Schnellladung zu realisieren. Ein tolles Auto um das es wegen des dessen finanziellen Deasasters der Herstellerfirma einfach nur schade ist. Wäre auch für mich der legitime Nachfolger des [URL=goingelectric.de geworden - mit Leichtbaukonzept und Kunststoffkarosserie.

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