Renault Zoe als beliebtestes E-Auto gekrönt

Bild: comobility

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Satte 4.620 Exemplare des französischen Kleinwagens waren laut dem KBA zum 1. Januar in Deutschland unterwegs, es ist damit das beliebteste E-Auto hierzulande. Vier deutsche Stromer knacken immerhin die Top 10.

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Mit 21.500 Euro ist der Renault Zoe Z.E. so oder so schon eins der günstigsten Elektrofahrzeuge auf dem deutschen Markt (vom Twizy mal abgesehen, aber der ist nicht wirklich familien- oder langstreckentauglich). Zudem hat der französische Hersteller schon vor der Kaufprämie mit einem 5.000-Euro-Bonus für sei Elektromobil geworben. Eine Verkaufsstrategie, die sich hierzulande scheinbar ausgezahlt hat.

Und auch jetzt, dass die Kaufprämie in Deutschland beschlossene Sache ist, stockt Renault die 4.000-Förderung auf. Es bleibt also bei dem 5.000-Euro-Preisnachlass. Dazu kommen allerdings monatlich mindestens 49 Euro Batteriemiete.

Neben dem guten Preis hat der Zoe auch noch einen weiteren entscheidenden Vorteil gegenüber seinen Mitstreitern: Er lädt dreiphasig an der AC-Säule. Auch die neue Generation, die „nur noch“ bis zu 22kW laden kann (im Vergleich zu vorher 43 kW), hat somit einen deutlichen Ladevorsprung.

Zudem spart sich der Anbieter die DC-Ladesäule und kann trotzdem garantieren, dass der Stromer auch nach einer kurzen Ladepause wieder einsatzbereit ist. Gut, auch hier muss man die Batteriemiete und mindestens eine Wallbox berücksichtigen. Und trotzdem, wer im Carsharing elektrisch fahren will und nicht gerade bei DriveNow angemeldet ist, für den stehen die Chancen gut, dass er sich hinterm Steuer eines Renault Zoe wiederfindet.

In Hinsicht auf die Zulassungen ist der Smart electric drive dem Renault übrigens dicht auf den Fersen. Obwohl es den kleinen Zweisitzer derzeit gar nicht in Deutschland zu kaufen gibt, fahren hierzulande 4.574 Exemplare durch die Gegend. Die neue Generation ist für Ende des Jahres angekündigt. Vielleicht schafft der elektrische Fortwo dann ja den Überholvorgang. Der BMW i3 schaffte es Anfang des Jahres auf Platz drei, gefolgt von Tesla, dem Nissan Leaf, VW e-up! und e-Golf.

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17 Gedanken zu “Renault Zoe als beliebtestes E-Auto gekrönt

  1. Von dem, was man so hört und was sich darauf schlussfolgern lässt gibt es zum Ende des Jahres bzw 2016/2017 zumindest ein Batterie-Update.

  2. Ich hab mal irgendwo gelesen, dass der Motor im neuen Smart von Renault kommt.

  3. Seit 14.10.14 fahre ich nun Renault ZOE, die „kleine Schwester des Tesla“. Bei dem Preis und der Ausstattung gibt’s eigentlich keine Alternative (habe selbst aber noch ohne Kaufprämie gekauft). Jetzt noch ein paar deutliche Kilometer mehr Reichweite, und das Teil ist perfekt.

  4. Wie lange Sebastian wohl nachgedacht hat bevor er diesen geistreichen Kommentar geschrieben hat?

  5. Mit gutem Beispiel voran gehen, geht nur wenn man was in der Birne hat. Es ist deutlich einfacher, zu motzen. Genauso funktioniert das dt. Autoprogramm. Langweilig bis ins Mark, aber detailaffin.

  6. Gemach, Sebastian, Gemach! Nun bekomm mal keinen Koller.

    Bezüglich der ZOE kann ich Dir voll inhaltlich zustimmen. Und auch die Gründe für die übrige Kritik kann ich nachvollziehen. Aber lass man die Kirche im Dorf. Derzeit sehe ich keine politische Kraft, der ich zutrauen würde, bezüglich der E-Mobilität irgend etwas besser zu machen. Es fehlt auf Parteiebenen an Wissen und Erfahrung, und die Macht der Auto- und Energielobby ist groß.

    Und verschiedene Lösungsansätze für dieselbe Aufgabe sind letzten Endes hilfreich. Mir doch wurscht, ob jemand aus Prestigegründen, Markenbewusstsein oder wasweißich elektrisch fährt. Hauptsache er tut es und zeigt anderen mit einem breiten E-Grinsen, dass es geht. Mit der ZOE geht’s eben einfach, preiswert und schick. Aber das ist ein freies Land…

  7. Ausreichend, aber Perfekt ist sie noch lange nicht !
    Meine Wunschliste:
    Besseres adaptives Fahr- Kurvenlicht, geteilte Rückbank, optionale AHK bzw. bestellbarer Dachträger, ca. 40kWh oder echte 250km, Brems Assistenzsystem … etc.
    Dann kommt die Französin der Perfektion schon sehr nahe.

    Renault bitte nachbessern 🙂

    Nichtsdestotrotz bei uns seit 2013 das alleinige Fahrzeug für 97,5% aller Fahrten und es macht immer noch Spaß …

  8. @sebstian: kann ich so nicht stehen lassen da beide angesprochenen Produkte aus meiner Heimat sind. Der BMW ist meiner Meinung nach ein echtes Stück High Tech mit vielen neuen Ideen aber sicherlich auch noch einigen Schwächen. Wem er dir nicht gefällt braucht ihn nicht kaufen. Da ich den von dir hochgelobten Zoe selber fahre kann ich dir dazu folgendes sagen. Die ersten 50k Kilometer keine Probleme. Danach Steuergerät für Laderegelung defekt. Austausch war nur deshalb halbwegs günstig weil gleichzeitig das helle Armaturenbrett gegen ein dunkles getauscht wurde. Momentan fährt er wieder nicht, weil Meldungen: „Motor prüfen – Stop “ im Display- na ja Montag sehen wir weiter. Wer mit einem Auto der Zoe-Klasse vollauf zufrieden ist und keine anderen Ansprüche an ein Auto hat als das was dieser Kleinwagen bietet der kennt vermutlich keine anderen Fahrzeuge – oder ist halt mit ganz wenig zufrieden. Die Firma Oettinger als eine der größten Brauereien Deutschlands ist ein ganz sauberer Betrieb der von seinen Zulieferern und Kunden nur gelobt wird. Es gibt bestimmt in Deutschland Menschen die auch gerne mal einen Kasten kaufen der nicht gleich 15 Euro kostet – beim Elektroauto gibt’s ja auch welche die den 17k Zoe dem 40 k BMW vorziehen und damit zufrieden sind.

  9. Solange es Renault nicht auf die Reihe bringt eine vernünftige Qualität, sowie Ausstattung und nicht scheppernde Türen in das Auto zu bauen ist der Zoe keine Alternative (für mich). Ein Auto in der heutigen Zeit ohne (optionales) Xenon oder LED Licht zu verkaufen ist in meinen Augen ebenso ein NoGo.

  10. Ok, da hat heute wohl einer ein ausgeprägtes Mitteilungsbedürfnis…

    Wundert mich eigentlich auch, dass der Hauptvorteil der Zoe in der allgemeinen deutschen Presse eigentlich nie erwähnt wird, vermutlich mangels besseren Wissens oder Ignoranz. Ich persönlich finde die deutschen Autos ja auch nicht übel. So einen i3 fände ich auch ganz nett, wenn, WENN ich die Dinger brauchbar schnell z.B. an einer der 300 AC-Säulen in Stuttgart oder am 32A-Drehstrom in meiner Garage aufladen könnte. Vielleicht hätte ich mir dann den Nissan gekauft. Aber so war für mich die Auswahl ZOE, Tesla, B-Klasse oder BYD. 3 davon sind übelst teuer. Da fällt die Wahl leicht.
    Das gilt ja auch für die Zukunft. Wenn wir mal alle mit 100kWh-Akkus rumfahren, aber zuhause am Drehstrom nur mit 6,7kW laden können, dann müssen wir also zu Aldi zum laden? Die DC-Säulen sind für kleine Geschäfte ja auch unzumutbar teuer. Aber so eine Typ-2-Säule kann sich doch jeder Bäcker leisten.

  11. Gibt es hier eine Redaktion oder darf hier jeder Psycho posten?

    Wenn das hier das übliche Niveau ist, dann kratze ich den GE Aufkleber mal lieber von meiner drecks CFK Kiste und suche mir ein anderes Forum…

    Freundliche Gruüsse aus dem Süden .

    tom

  12. Die Kommentare werden schon regelmäßig kontrolliert, vielleicht nicht unbedingt am Sonntagmorgen

  13. Männer cool bleiben. Wie sagte mein Großvater in so einem Fall immer:
    Ein hohler Topf klingt am lautesten – noch einen schönen Abend

  14. „Woher soll ich wissen was ich schreibe, bevor ich lese was ich denke.“
    Und es ist nicht nur der aktuelle Missbrauch dieser Kommentar-Funktion. Ich hab mich prophylaktisch schon mal abgemeldet. Es reicht ein kurzer Blick in die Themenauswahl. Tschüß.

  15. Na ja 1 kWh zu max 30cent AC gegenüber 1,-€ DC, ist schon mal eine Ansage. Die Wallbox mit 22kW für 800,-€ (AC) oder 15.000,-€ (DC) ebenso.

    Für den Preisunterschied von 25.000€ (Zoe vs. i3 oder VW) da kann ich mir bei über 20k km/Jahr viel Akkumiete leisten. Vorher fuhr ich von Opel, Renault, BMW, MB. Am Besten gefallen hat mir das Bedienkonzept von MB, aber ohne 43kWAC-Ladung ein NoGo. Ein Auto ist Mobil und kein carbonmäßiges Dekoobjekt, dem ich 9h beim Laden zuschaue. BMW hat das wohl erkannt und bietet jetzt den 11kW-Lader an. Immer noch ein NoGo.

    Auch Tesla hat es mit dem 16,5kW-Lader bei mir versemmelt. Bei der Entscheidung ob Hausakku oder MS ist – wegen des Laders – die Entscheidung für den Hausakku gefallen (der muß nicht von Tesla sein, hier paßt deren Konzept nicht zu meinen Anforderungen).

    So hat jeder seine Anforderungen. 😉

  16. @turbothomas

    Darum sind unterschiedliche Lösungen durchaus eine gute Sache. Aber auch beim Thema Auto können einige wohl nicht sachlich bleiben und verteidigen ihre Meinung mit meiner Ansicht nach unpassenden Äußerungen.

    Was mir persönlich bei einem Konzept wie dem der ZOE gefällt, ist der hervorragende Kompromiss – und dafür gilt mein Respekt den Entwicklern. Das Auto kann man in der heutigen Situation gut verwenden, es ist praktisch, preiswert und nicht hässlich. (Das kann jeder selbstverständlich anders sehen und erleben.) Aber offensichtlich ist die große Zahl der Käufer von ZOEs eben dieser Meinung, wie man oben lesen kann.

    Ich finde jede Batterie gut, die rollt…

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