RWE glaubt an Durchbruch von Elektroautos

Foto: RWE

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Der Energiekonzern RWE glaubt an einen Durchbruch von Elektroautos in naher Zukunft und zieht dabei Parallelen zur Photovoltaik-Branche, die schneller als erwartet den Kinderschuhen entwachsen war.

„Die Trendwende kann schneller kommen als viele erwarten, wenn die Batterien deutlich billiger und technisch ausgereifter werden“, sagte RWE Effizienz-Chef Ingo Alphéus gegenüber der Financial Times Deutschland.

Auch hält er das Ziel, eine Million Elektroautos in 2020 auf der Straße zu haben, für schaffbar. Experten, unter anderem die Nationale Plattform Elektromobilität, sind da deutlich kritischer und erklären die Eine-Million-Marke schon heute für gescheitert.

Untermauert wird Alphéus Optimismus von aktuellen Studien, die stark sinkende Preise für Batterien und gleichzeitig deutliche Kapazitätssteigerungen für die nächsten Jahre erwarten.

Derzeit muss man für Elektroautos noch etwa 10.000 € und mehr Aufpreis gegenüber einem vergleichbaren Auto mit Verbrennungsmotor bezahlen. Entwickeln sich die Preise wie vorausgesagt, könnte sich der Aufpreis schon in den nächsten 5 – 10 Jahren auf wenige Tausend Euro reduzieren und Elektroautos damit auch wirtschaftlich interessant machen.

Das Stromtankstellen-Netz von RWE soll deshalb in den nächsten Jahren Schritt für Schritt ausgebaut werden.

RWE betreibt das größte Netz von Ladesäulen und hat deshalb natürlich ein großes Interesse an einen Durchbruch von Elektroautos. Ob wir bereits in vier Jahren 300 und mehr Kilometer Reichweite sehen, wie Dan Akerson (GM) erwartet, da bin ich weniger optimistisch.

via: ftd.de

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2 Gedanken zu “RWE glaubt an Durchbruch von Elektroautos

  1. Klar gibt es einen Durchbruch von Elektroautos, aber nicht mit dem grüngewaschenen Atomstrom von RWE! Sondern mit intelligenter, dezentraler Stromversorgung in der Hand der Bürger.

  2. Was den Atomstrom angeht, hast du natürlich recht.

    Auf der anderen Seite muss man RWE allerdings auch zugutehalten, dass sie beim Ausbau des Stromtankstellen-Netzes ganz vorne dabei sind.

    Der Strom von RWE muss und wird grüner werden, keine Frage. Als solch großer Energiekonzern, wird eine reine Versorgung mit Strom aus Erneuerbaren Energien allerdings nicht komplett möglich sein. Da muss man halt auf kleine, regionale Versorger setzen, wie du ja auch vorgeschlagen hast.

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