Der I.D. Buzz: Volkswagen zeigt neue Elektrobus-Studie

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Die Wolfsburger machen es langsam zur Tradition, zu Anfang des neuen Jahres eine neue Elektrobus-Studie vorzustellen. Das neuste Konzeptfahrzeug hört auf den Namen I.D. Buzz und ist „ganz anders“ als der BUDD-e, den VW im vergangen Jahr in Las Vegas gezeigt hatte.

Bild: Volkswagen

Zugegeben, der elektrische Nachfolger des VW Bullis kann sich sehen lassen. 600 Kilometer Reichweite sollen laut NEFZ drin seinen (wobei die U.S.-Behörde EPA die Reichweite auf 435 km schätzt). Die zwei Elektromotoren bringen derweil insgesamt 275 kW auf die Straße.

Die 111 kWh große Batterie sitzt im Boden des Fahrzeugs, das vermutlich 2022 kommen und dann auch ganz autonom unterwegs sein soll. Mit einem Knopfdruck auf das VW-Logo im Lenkrad lässt sich letzteres versenken. Dann übernehmen Laserscanner, Ultraschall- und Radarsensoren die Kontrolle.

Zudem verspricht der Autobauer eine Basisversion mit 83 kWh großem Akku. Geladen wird über CCS mit bis zu 150 kW. Eine induktive Ladeoption ist ebenfalls geplant.

Der I.D. Buzz bietet Platz für bis zu acht Personen. Zudem gibt es zwei Kofferräume – einen vorne und einen hinten. Der 3,3-Meter-Radstand und lenkbare Hinterachse sollen einen Wendekreis von gerade mal 11 Metern ermöglichen. Den Sprint von 0 auf 100 km/h schafft der Bus in fünf Sekunden, wobei er nicht schneller als 140 km/h fahren kann.

Aufgebaut wird der I.D. Buzz auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) – ganz wie der BUDD-e, den VW im vergangenem Jahr auf der CES in Las Vegas enthüllt hatte. Die technischen Daten sind gar nicht so unterschiedlich: Die Leistung des BUDD-e soll bei 225 kW liegen, die Akkukapazität bei 92,4 kWh und die Reichweite bei 533 Kilometern. Damals sprach man noch von einem Launch ab 2019, was allerdings nicht (mehr) realistisch erscheint.

Welcher der beiden Busse (oder vielleicht gibt es ja eine Kombination) es am Ende zum Händler schaffen wird, bleibt abzuwarten. Zuerst sollen der I.D. und ein Elektro-SUV, das bei der Autoshow in Shanghai präsentiert werden wird, auf die Straße rollen. Der „BUDD-e-Buzz“ dann in 2022.

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43 Gedanken zu “Der I.D. Buzz: Volkswagen zeigt neue Elektrobus-Studie

  1. Zitat:
    „Die Wolfsburger machen es langsam zur Tradition, zu Anfang des neuen Jahres eine neue Elektrobus-Studie vorzustellen“
    Ja, aber nun reicht es auch mit der vorstellerei !
    Baut den Scheiß doch endlich mal kauf- und leistbarbar in Serie ……………..

  2. Sogar einem Hersteller der mit Terminangabe elektrische Landmaschinen herstellen will würde ich eher glauben als den Vögeln aus Wolfsburg. Die wollen doch nur bis 2022 noch 6 Millionen Verbrenner verticken. Müssen die wohl um ihre Dieselgate-Strafen zu blechen. VW hat mit seinem Namen irgendwie so gar nichts mehr zu tun.

  3. Denen muss die ständiger Vorführerei doch langsam mal peinlich werden. Geht da überhaupt noch jemand hin?

  4. Endlich mal eine Neuheit!
    Ähm, vielleicht falls es nicht wieder von einer neuen Neuheit die noch neuer ist überneuert wird. Also gehe ich mal davon aus, dass es in fünf Jahren VW überhaupt noch gibt, siehe Kodak. Dann tendiere ich dazu: dieses Auto macht Sinn, wenn auch nicht als Individualfahrzeug.
    Autonom! Bus! Starker Antrieb (wozu auch immer) und eine bis in 5 Jahren wahscheinlich gerade noch akzeptabele Reichweite. Da werden die Verkehrsverbünde aufhorchen. Oder wozu braucht man dieses Teil? War die Vorstellung auf der Nutzfahrzeugmesse? Auf einer Wohnmobilmesse sicher nicht, es sei denn, für die Naherholung, von wegen: „Bully“!

    Ist doch mein Reden: Wenn das unsere Zukunft ist, fahre ich Bus, oder wieder Verbrenner 🙁
    Ob mit Busfahrer, oder ohne, ist dann wohl egal, der NVV wird sich über einen neuen Kunden freuen dürfen und das Geld für den Busfahrer sparen. Wozu dann noch ein eigenes Fahrzeug? Ich fahre Auto weil es Spaß macht…
    Ich habe es munkeln hören, dass „Elekroauto-Studie“ in den Duden aufgenommen wird:

    Elektroauto-Studie = Ein von VW eingeführtes virtuelles Auto, siehe auch :Volkswagen

    😉

  5. Danke VW. Das ist mal eine klare Ansage. 2022.
    Am Freitag gehe ich zum Renault Händler und bestelle mir eine 400km ZOE.
    Die kann ich dann bis 2022 fahren. Es ist sinnlos bei VW auf etwas zu hoffen.

  6. Ach Menno: wenn sie sonst nix lieferbares Neues haben, so lasst ihnen doch wenigstens die Illusion, das denn vielleicht irgendwann einmal … .
    Grimm´s Märchen für die, die weiterhin ihre persönliche Dieselwolke inhalieren möchten. Tja: Freie Fahrt für freie Bürger.
    Und so lässt sich denn persönliche Verantwortung auch sehr bequem delegieren.
    Wenn ich noch Jahre auf emmisionsarme Infrastruktur warten würde, weil ich ja nur ne deutsche Marke in meiner Straße parke, kann ich denn meine Hände in Unschuld waschen?
    Nein!
    Nur der Ablass bei der Beichte ist nicht ganz so hoch. 🙂

  7. Wenn Die so weiter machen, werden ihre Manager in den USA nicht nur wegen Abgasbetrugs verhaftet oder entmündigt….. 😉

  8. @Redlin,Stefan: Die VW Gruppe hat schon 2014 10,14 Millionen Fahrzeuge verkauft (pro Jahr)

  9. @Stoner: Beruhigend, dass es mal wieder Jemand besser weiss. Ich formuliere also um, die wollen in den Jahres bis zum E-Bulli noch Millionen von Stinkern verticken….
    So nun kann man sich nicht mehr an einer Zahl verbeisse. Bitte sehr.

  10. Ein Satieremagazin hat in Zusammenhang mit dem Berliner Flughafen das Futur III in den deutschen Sprachgebrauch eingeführt. Bisher kannten wir nur das Futur II, das eine in der Zukunft abgeschlossene Handlung beschreibt. Nachdem beim Berliner Flughafen nicht klar ist, ob er je fertig wird, brauchen wir in der deutschen Sprache dringend das Futur III. Gut für die E-Bus-Projekte von VW, dass es das Futur III bereits gibt!

    Spass beiseite – mir würde es vollkommen reichen, wenn VW endlich am Markt vorhandene Technologie klug kombiniert und ein alltagstaugliches, preiswertes E-Auto anbietet (AC-Laden mind. 11kw, CCS, mind. 200 km Reichweite auch im Winter). Nehmt doch einfach den VW Caddy und baut die erforderlichen Komponenten ein: Fertig ist ein alltagstaugliches E-Fahrzeug („VW-E-Bus“) für Handwerker, Lieferdienste, Packetzusteller, Familien, Camper etc. Aber man muss ja erst das Rad neu erfinden und dadurch möglichst noch Millionen von Fördermitteln abgreifen für Dinge die andere (Zulieferer) schon von der Stang liefern können.

    Letztlich gehts doch nur darum, mit den „Stinkern“ noch möglichst viel Profit machen zu können!

  11. Und wieder der gleiche Mist, nicht von VW sondern den Forumsteilnehmern.

    @Redlin, Stefan Die wollen nicht nur sie müssen. Mit E-Autos macht keiner zur Zeit Gewinn. Wie soll deine Lösung aussehen? VW Baut nur noch E-Autos zu Presisen die die meisten nicht bezahlen wollen oder können?

    Das scheinheilige Sticker ist auch lustig. Kaum fährt man ein E-Auto ist man wohl der bessere Mensch obwohl man davor in der Regel auch ordentlich mit „Stinkern“ rumgekurvt ist. Macht mal einen Realitätscheck. E-Autos sind noch nichts für die Masse und werden es vor 2020 auch nicht werden, wohl eher noch später. Ist blöd, aber ist so.

  12. Die Aufregung verstehe ich nicht, was ist passiert? Die VW Mannen haben mit viel Aufwand ein originelles Fahrzeug konstruiert, und nach Amerika gebracht um es dem geneigten Publikum auf einer Automesse präsentiert. Ausserdem hat noch eine Person mit Fachwissen sehr schön die wichtigsten Details (unter anderem auch den geplanten Verkaufsstart) in einem kurzen Interview erläutert. Das der Verkauf erst ab 2022-2025 angekündigt ist finde ich keinesfalls nachteilig, so hat man schon mal genügend Zeit um mit dem Sparen zu beginnen und ausserdem ausreichend Zeit sein Altfahrzeug zu verkaufen. Ich finde, eine positive Vorgehensweise von VW, auf jeden Fall viel besser als das was ein bekannter Elektroautobauer aus Frankreich getan hat, praktisch über Nacht und ohne Ankündigung die bestehende Baureihe zu verbessern und so tausende von Käufern mit Kaufverträgen für nun antiquierte Modelle zu düpieren. Der gleiche Vorgang wird vermutlich in Kürze bei einem Hersteller aus Japan vonstatten gehen – über Nacht ein neues Modell ohne Vorankündigung. Da lobe ich mir doch die Vorgehensweise von VW, kann ich doch jetzt in Ruhe noch 2 Jahre meinen alten Zoe fahren bis er ca. 130 000 km gelaufen ist, mir dann in Ruhe einen Bolt oder Ampera-e zulegen und nach weiteren 5 Jahren und 150 000 km auf den angekündigten VW Bulli umsteigen – so was nenne ich Planungssicherheit, die noch dadurch getoppt wird, dass ich das Objekt der Begierde noch mindestens 20mal auf diversen Austellungen begutachten kann. Voraussetzung ist allerdings, ich erlebe es noch und VW ist als Autobauer noch existent – so long

  13. ganz genau stoner, man muss dem ganzen positive Seiten abgewinnen. Ich finde auch, Vorfreude ist die größte Freude. So kann man diese mindestens 6 Jahre genießen und auskosten – Dank VW. Und wenn’s erst 2025 wird? Ja mei, dann sind’s halt noch mal 3 Jahre mehr – geschenkt.

  14. @bp:
    Natürlich muss VW noch Stinker verkaufen – sie haben ja nicht viel anderes. Der aufgebohrte E-Golf lebt bald an der unteren Akzeptanzschwelle und vor allem vom Namen „Golf“ und den eUp hat man noch nicht „aufgebohrt“. Man hat also ganze zwei E-Modelle und ein paar Hybride und leider nichts Neues für die nächste Zeit in der Pipeline.

    Dass mit E-Autos niemand Gewinn macht, ist so ein tolles Märchen. Ja, Tesla weist keine Gewinne aus, da man stark wächst /investiert. Aber ein Verlustbringer sind die E-Autos nur bei Fiat oder den halbherzigen VW-Lösungen. Bei anderen senken die Stückzahlen die Stückkosten …

    Das E-Autos noch nicht für die Masse sind, wird in Deutschland seit Jahren medial eingetrichtert. Ich fahre mit einem E-Auto mit max. 120km Reichweite im Jahr fast 20.000km und so praxisfremd ist mein Fahrprofil nicht. Ca. 70-90% der Nutzer kämen heute schon mit einem E-Auto aus – wenn es mal einen Kombi mit AHK und andere Selbverständlichkeiten zu kaufen gäbe. An der E-Technik liegt es nicht.

  15. @Joe-Hotzi Dann ließ die Bilanz von Telsa mal richtig. Warum bietet Tesla dann kein Auto für die Masse an, das nächste ist immer noch in der 40.000€ Liga? Die haben nichts worauf sie Rücksicht nehmen müssen, oder BYD. Passiert aber nicht, alle E-Autos sind zu teuer und/oder kompromissbehaftet. Sie verkaufen sich besser wo viel subventioniert wird. Und wo senken denn die anderen ihre Stückkosten? Preislich sind sie im gleichen Bereich wie der Golf. Ob die damit relevanten Gewinn machen, wissen wir nicht bezweifle ich aber.

    Und VW hat nicht viel anderes als Verbrenner? Interessanterweise haben sie mehr E-Modelle als die meisten anderen. Den Golf kannst du in jeder aktuell möglichen Antriebsart (Brennstoffzelle zähle ich nicht dazu) kaufen. Kann sich der Kunde also aussuchen. Der Vorwurf das die den Golf umgedengelt haben ist auch albern, das haben die meisten anderen auch gemacht. Was daran schlimm sein soll konnte hier mir noch nie einer erklären, jedesmal Schweigen im Walde.
    VW hat sogar sein populärstes Modell genommen. Sind sie deshalb so viel schlechter als alle anderen?

    Und weil du mit dem E-Auto klar kommst bedeutet das aber nicht das die Masse das auch so sieht. Da kann man noch soviel mit Durchschnitt und geht doch wenn man will kommen. Es ist neu und teuer, da ist die Masse verständlicherweise zurückhaltend. Es gibt keine Erfahrungen mit der Haltbarkeit des Akkus noch mit Gebrauchtverkauf. Lademöglichkeiten sind für viele ein Buch mit sieben Siegeln, verschiedenen Stecker, wie lange dauert es, wie wird bezahlt, wo finde ich eine… Für begeisterte Menschen die sich hier tummeln weniger ein Problem aber das sind halt die wenigsten.

    Ist aber müsig. VW ist doof und die Anderen sind alle viel besser obwohl die auch nichts haben.

  16. @bp Sie haben völlig recht mit dem was Sie hier schreiben und Ihr letzter Absatz beschreibt sehr schön mit wenigen Worten warum es mit der E-Mobilität bei uns so ist wie es ist. Auch bei mir funktioniert E- Möbilität nur deshalb, weil ich noch Verbrenner im Hintergrund habe die lange Strecken problemlos zurücklegen und dabei einen 3,5 to Anhänger mit Leichtigkeit ziehen können. Und warum sollte sich jemand einen elektrischen Kleinwagen für 35 000 € kaufen, wenn er für 6800 € einen ähnlichen Wagen als Verbrenner aus dem gleichen Konzern erstehen kann? Es ist einfach mit der aktuellen Batterietechnik nicht möglich Fahrzeuge zu bauen die mit Verbrennern vergleichbar sind – weder vom Preis, noch in der praktischen Handhabung, nur Enthusiasten nehmen freiwillig die von Ihnen beschriebenen Unzulänglichkeiten in Kauf – aber davon gibt es in diesem Forum vermutlich sehr viele. Wenn ich meine ersten Versuche mit gasangetrienenen Fahrzeugen sehe und mit der Situation hinsichtlich Umrüstung und Tankstellen heute vergleiche, liegen ca. 35 Jahre dazwischen und wenn ich den Begiinn der E-Mobilität mit dem erscheinen der Drillinge und des Leaf festlege dauert es bis 2040 bis wir dem Verbrenner hinsichtlich Preis und Reichweite sowie Ladeinfrastruktur gleichwertige Fahrzeuge haben werden. Eine Tonne Akku’s spazieren zu fahren und 2 Stunden ladend vor einer Säule rumzusitzen ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss. Erst mit einer komplett neuen Akkutechnik wird E-Mobilität ein Erfolg und die Hersteller werden die von allen herbeigewünschten günstigen Fahrzeuge bauen können und das ist kein spezielles VW Problem. Nimmt man den Fortschritt in der Reichweite des Zoe in den letzen 4 Jahren als Maßstab, so ist es sehr gut möglich dass die angegebenen Reichweitenwerte bei diesem VW Modell bis zum Verkaufsstart realisierbar sind.

  17. Die Leute die immerzu glauben, e-autos müssten in der Region von max. 20.000 Euro inkl. Akku beginnen, sei einmal erwähnt das sie von Kalkulation oder Berechnung null komma nix verstehen. Vermutlich ist das auch der Grund warum genau diese Leute gerade so am Durchschnittslohn (35.000 Euro/Jahr) rumkauen. Inkl. Überstunden und Weihnachtsgeld…

    Es ist eben rentabler ein E-Auto für 65.000 Euro oder gar 165.000 Euro zu verkaufen, als mit Gewalt einen Markt zu sättigen der von Dacia Mentalität durchnässt ist. Auch macht es technisch und ökonomisch überhaupt null Sinn, e-Autos für wirklich jeden Hans Wurst aus Köln Porz anzubieten.

    Es ist ja auch nicht so, das AMG ein kleinere Version in Preisregionen von 25.000 Euro anbietet, nur damit auch diese Leute endlich in den Genuß kommen.

    Wem solche Zeilen nicht passen, es gibt einen ganz einfachen Weg daraus: Einfach SELBER machen, ein Werk bauen, Ing. suchen, die bezahlen und dann Produktion und Vertrieb auferlegen.

    noch ein kleiner Gedankentipp: Wenn schon ein kleiner Piss Golf mit etwas Ausstattung, in wirklicher Massenproduktion hergestellt, locker 30.000 Euro kostet, warum sollte dann ein echter Familen E-Wagen mit 500 KM Reichweite nicht minimum 70.000 Flocken kosten?

    Zum Thema: Ankündigung Nr. 17.489 *gähn*

  18. @Stoner: Ich kenne keinen, ausstattungstechnisch und größenmäßig vergleichbaren Neuwagen bei VW, der wirklich billiger wäre als der z.Zt. geförderte ZOE.
    Also warum reden immer alle von teuer. Hier gibts natürlich auch Freaks die neue E-Autos mit 8 Jahre alten gebrauchten Verbrennern vergleichen. Dazu muss ich wohl nichts weiter sagen. Und E-Auto-Fahrern zu unterstellen sie fühlten sich als die besseren Menschen werte ich als den lächerlichen Versuch das Thema kaputt zu reden, weil einem die sachlichen Argumente ausgegangen sind. Es geht nur darum, wenn man denn überhaupt Ressoucen verballert, weil man unbedingt mobil sein muss, wenigsten für die eigentliche Fortbewegung einen nicht fossilen Energieträger zu verwenden.

  19. Um das Thema Golf noch mal aufzugreifen:
    Golf Comfortline 1,4TSI , 6 Gang , 4 Türig = 23675€ ( ohne SchnickSchnack , kein Navi )
    Unterhalt bei 15000 km pro Jahr
    AUTO ZEITUNG -Normverbrauch / CO2-Emissionen 6,8 l S / 161 g/km x 1,35€ = 1377€ pro Jahr. CO2 pro jahr 2415 Kg
    Inspektion pro Jahr ca. 400 – 600€ + Versicherung und Steuern.
    Renault Zoe Life 40KW 4 Türig inkl. Navi 24900€ – 5000€ Bonus + Batteriemiete
    Verbrauch ca. 15KW / 100km x ca.0,30€ = 675€ pro Jahr
    Inspektion pro Jahr ca. 100 – 200€ + Versicherung ( günstiger als Benziner ) 10 Jahre Steuer befreit.
    Bei mir kostet der Grüne Strom 0,28€ je KW und wenn man zum Wochenend Einkauf Strom kostenlos Tankt kann man seine Stromkosten noch deutlich senken.Es gibt auch Stadtwerken die sonder Tarife für E-mobilität anbieten.
    Wie man hier gut sehen kann ist das E-Auto gar nicht viel teurer und wenn mehr als 15000 km im Jahr Fährt wird das E-Auto immer günstiger.

  20. Einen Golf mit der Zoe zu vergleichen ist Humbug. Das sind zwei unterschiedliche Fahrzeugklassen. Wenn dann musst du es mal mit einem Polo vergleichen. Und bitte nicht den 1.4TSI Motor mit >100PS nehmen, den hat die Zoe auch nicht.
    Das wäre dann Polo Comfortline – 1.2TSI 90PS 5 Gang – 16400€

    Da schaut dann die Rechnung nämlich ganz anders aus!

  21. Offensichtlich haben die ganzen VW-Claqueure den systematischen Betrug am Kunden wieder verdrängt. Aber passt ja. 🙂

    Man könnte jetzt sicherlich auch argumentativ daherreden, aber irgendwie ist es einerseits praying to the converted und andererseits hat man’s mit VW-Fundis zu tun.

    Im Grunde ist die Debatte obsolet. Wenn VW nicht bald die Kurve kriegt, und danach sieht’s nun mal nicht aus, dann ist VW an einer wirtschaftlichen Katastrophe in diesem Land schuld.

    Aber erklär das mal einem, der die rosarote VW-Brille aufhat.

    😀

  22. Polo Comfortline – 1.2TSI,4 Türig und Navi ,90PS 5 Gang,18.990,00 € .Testverbrauch: 6,7 l/100 km.Auto,Motor und Sport. Dann hab ich ein kleineres Auto als die Zoe und Spar bei den Kosten nur unwesentlich. Und muss auch noch auf den Fahrspass von 220 Nm verzichten. Nee oder..

  23. Ich glaube auch, man kann diese Vergleiche lassen. Man vergleicht da immer mit Antriebstechnik die vermutlich bald Geschichte sein wird. Die Zeit wird das von selbst regeln. Und das wird so enden, dass alles was ein Rohr unterm Boden hat ganz allmählich verschwinden wird. Erst bei den Neuwagen in ein paar Jahren und danach durch Aussterben am Gebrauchtwagenmarkt. Übrig bleiben nur Oldtimersammlungen.

  24. Eine VW-Studie ist schon lange kein Artikel mehr wert. Und dann noch im goingelectric?
    Nee nee, Carla…..
    Dann noch lieber nen Artikel über Brangelina oder Sahra und Pierro. 🙁

  25. >>>Einen Golf mit der Zoe zu vergleichen ist Humbug. Das sind zwei unterschiedliche Fahrzeugklassen.<<<

    Welche Klasse? da sitzen in 98 Prozent der Fälle zwei Personen im Auto, hinten etwas Gepäck. Das geht mit einer ZOE und mit einem Golf. Es geht auch mit einem 7er BMW und 500 PS.

    Man kann unterschiedliche Fahrzeuge durchaus miteinander vergleichen.

    wobei ich eine ZOE eh für den deutlich besseren Golf halte. Ich kann mir das statement erlauben, bin beide Fahrzeuge schon gefahren.

  26. Aus finanztechnischer Sicht muss ich einen ZOE auch mit einem Dacia vergleichen, welcher um 1/3 bis die Hälfte billiger ist. Würde ja Sinn machen. Will ich das ? Nein.

    Und wenn ich mir den Individualverkehr so ansehe der Großteil der anderen auch nicht. Audi, BMW und VW sind das Objekt der Begierde…

    Es dauert eben. Hans bildet sich ein seinen TDI „sportlich“ selber schalten zu müssen und Lärm zu machen. Zur Klimatronic hat er sich mittlerweile ja schon überreden lassen. Bei manchen Zeitgenossen habe ich den Eindruck sie würden auch noch gerne die Zündung selber verstellen…

    Falls es VW mit der Emobility 2020 wirklich ernst meint und einen leistbaren Electric Bully bringt, würde ich mich von TESLA Aktien trennen. Denn dann wird es heftig.

  27. Große Marken können es sich nicht erlauben, extreme Sprünge zu machen. Die Kundschaft ist da noch träger als das Managment. Stichwort: Handschaltung sei sportlich. Da muss man mehr nicht sagen. Am besten wären noch zwei Löcher im Fahrzeugboden, wie bei Fred Feuerstein. Dazu Soundgenerator im Auspuff! petrol brain was willste mehr. Bei VW wird sicher nicht viel passieren, ausser lustige Werbebotschaft über Ankündigungen, dazu die typischen Gesichtstypen mit Kravatten. Das einzigste was mich wirklich ärgert, das solche Firmen noch Steuergelder kassieren, für Studien die eh nicht verwirklicht werden. Letztlich sind unsere politische Gegebenheiten ja so, das die Konzerne zig mal mehr Geld erhalten, als wir für Hartz4 ausgeben. Und DAS ist wirklich asozial.

  28. @Herbert Kosten für Arbeitslosengeld ll (Hartz 4) ca.430 Milliarden € von 2005 – 2015 Kosten für E- Mobilitätsförderung an die Industrie ca.1 Milliarde bis 2015, leider keine aktuelleren Zahlen verfügbar

  29. Ich glaube Herbert meint die Fördergelder, die VW und Co erhalten für solche Studien und Forschungen deren Ergebnisse dann in der untersten Schublade verschwinden.
    Wofür braucht eine Firma, die Milliarden Gewinne pro Jahr (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/volkswagen-macht-2014-rekordgewinn-von-12-7-milliarden-euro-a-1020978.html) erwirtschaftet auch noch Fördergelder braucht?
    Das kotzt mich an. Die können ja gerne an sinnlosen Studien zeigen was sie wollen aber wieso von unseren Steuergeldern?

  30. Eigentlich ist ein elektrischer VW-Bus eine gute und vernünftige Idee. Auch bei größeren Fahrzeugen sollte man auf Elektromobilität setzen.
    Allerdings verstehe ich nicht, wieso der Bus so viel Schnickschnack braucht. Autonomes Fahren, lauter Bildschirme und extravagante Lenkräder, elektronische Türen und dreimal so viel PS wie nötig.
    Auch wenn dieses Auto auf den Markt kommt, wird es wieder so ein Special, den sich niemand leisten kann. Reicht nicht einfach ein normaler, elektro betriebener VW-Bus?

  31. @Hertert & ello Ich denke der Unterschied zwischen Fördergeld und Subventionierung ist Ihnen nicht klar. Fördergelder müssen vor Beginn einer bestimmten Maßnahme beantragt und genehmigt werden und stehen dem Antragsteller nach Abschluss oder Erbringung der Maßnahme oder der Leistung zu. Dies kann durchaus auch die Erstellung einer Ladesäule vor einem Automobilwerk durch eben dieses Automobilwerk sein, wenn der Gesetzgeber dies im Rahmen der Förderung der E-Mobilität als sinnvollen Beitrag einstuft und deshalb fördert. Auch Sie beide könnten diese Fördergelder beantragen und erhalten ( abgreifen), wenn Sie die Voraussetzungen und Maßgaben erfüllen. Subventionen werden in der Regel gezahlt an bestimmte Unternehmen, Betriebe oder Berufsgruppen auch oftmals ohne eine genau definierte Gegenleistung. So wird zB. die Landwirtschaft oder der Bergbau in bestimmten Bereichen subventioniert um diese am Leben zu erhalten. Die vor einigen Jahren gezahlte Abwrackprämie für Kraftfahrzeuge könnte man evtl. auch dazuzählen, da sie den Absatz von Fahrzeugen steigerte und somit nicht nur der Autoindustrie in einer Zeit einer allgemeinen wirtschaftlichen Schwächeperiode nutzte.
    Arbeitslosengeld ll zählt zu beidem nicht, es ist eine Sozialstaatliche Leistung.
    Das Zerrbild des Fördermittel „abgreifenden “ Industriebetriebes geistert ja schon lange durch dieses Forum und verursacht bei einigen Forumsteilnehmern immer wieder schwere körperliche Beschwerden, sollte aber im Zusammenhang mit der Schaffung von E-Mobilen doch überdacht werden.
    Wenn Sie der Meinung sind bestimmte Automobilfirmen „greifen“ unerlaubt Fördermittel ab, sollten Sie diese Anschuldigungen konkretisieren um ein ein Betrugsverfahren einleiten zu können. Haben Ihre körperlichen Beschwerden aber andere Ursachen sollten Sie besser dieses Thema hier nicht weiter verfolgen.
    Da sieht man mal wieder wohin das führt, wenn VW ein neues Modell ankündigt.

  32. @ bp vom 12. Januar 2017 um 00:47 :
    Dass Tesla mit jedem verkauften Auto einen Verlust erwirtschaftet, ist ein Märchen. Denn dann könnten sie nicht so extrem expandieren oder müssten noch viel höhere Verluste ausweisen. Ja, Tesla hat nichts, worauf sie Rücksicht nehmen müssen – dafür mussten sie aber auch jeden qualifizierten Arbeiter/Ingenieur/Manager neu einstellen, jedes Büro und VerkausStore neu eröffnen, eine eigene Schnellladeinfrastuktur weltweit errichten und vorher ganz neue Autos komplett neu entwickeln und ganz neue Produktionskapazität (Montagelinien) aufbauen…
    Dagegen sind die Ressourcen von VW doch geradezu unbegrenzt und ein „umgefrickelter“ Golf kostet sicher weniger als eine komplette Neuentwicklung. Quersubventionierungen sind normal – kann Tesla aber nicht …

    Warum bietet denn VW/Audi kein elektrisches Fahrzeug in der angeblich eher profitablen Oberklasse an? Warum baut denn VW nicht den mit großem Tam-Tam eigentlich schon verkündeten elektrischen Phaeton?!?
    In Dresden soll jetzt der E-Golf zusammengefrickelt werden. In einer für Manufaktur ausgelegten Fertigung mitten in der Innenstadt, die teilweise über die Straßenbahn beliefert wird! [Ironie]Sicher ein Garant für hohe Stückzahlen und niedrige Stückkosten …[/Ironie]

    Da der Golf bis jetzt auch vom gleichen Montageband wie die anderen „Gölfe“ purzelt – wie rechtfertigt sich da der Preis gegenüber einer Zoe oder einem Leaf? Leider ist für diesen elektrischen „Golf wie jeder andere Golf“ (VW-Werbung) nicht einmal eine AHK lieferbar, geschweige denn ein optionaler Drehstromlader. Nicht einmal der angebliche CCS-Ladestandard (eine simple Dose und etwas Kabel+Software) ist serienmäßig onBoard …
    DAS sind die Dinge, die mir bei VW stinken, nicht das Auto an sich.

    Nein, VW ist nicht „doof“. Aber sie agieren kurzsichtig und ausschließlich börsengetrieben. Die Dieselaffäre zeigt, wohin diese Firmenpolitik führt. Gute E-Autos würden die Verbrennermodelle im Konzern kannibalisieren und hohe Stückzahlen die Preise senken. Aber will man das, solange konventionelle Autos noch risikoarm Gewinn generieren?

    Klar kann ich als VW-Konzern mit immer neuen Ankündigungen in den Medien auftauchen. Wenn daraus (wie bei Audi) nicht ein käufliches Produkt entsteht und die vagen Ankündigungen weit in die Zukunft datiert sind, macht man sich zunehmend lächerlich – das muss VW dann auch aushalten können.

  33. Kommentare gegen VW verbieten sich!

    Der Laden macht sich schon von selbst kaputt. Wie geisteskranke reiten die ihre TDI und TFSI stinkemotoren weiter. Die Kundschaft will das so! Basta! Eine Revolution in dem Segment wären ja bereits frische Farben, welcher „Troll“ erwartet da ernsthaft Schnellladefähigkeit??? Zukunftorientierheit. ich bitte Euch….

    Das würde das verstaubte und verkalkte Klientel an Kundschaft nur schocken!

    schön weiter Deppendiesel dieseln. Ist ja so günstig… Die Werbeabteilung erledigt den Rest…

  34. Ab und zu paar schicke Zukunftsstudie, damit am Stammtisch geschwärmt werden kann, was alles dolles bald kommt. Das nie jemals etwas umgesetzt wurde, bekommt von diesen brains doch eh niemand mit. Nichtmal wenn denen das direkt vor die Nase und Augen hält.

    so what..

  35. Wenn dieses Fahrzeug tatsächlich in 3 Jahren serienmäßig auf unseren Straßen rollen würde, wäre das sicher sehr interessant und ein Fahrzeug, dass wohl auch am Markt eine Chance hätte. Aber wie so oft- vor allem bei VW – regiert hier der Konjunktiv. Von vornherein ist es offensichtlich, dass dies mal wieder die typische „Vaporware“ aus dem Hause VW ist, und die spürbare Verzweiflung, endlich etwas positives vorzuführen, lässt diese neue Charmeoffensive doch sehr bemüht und verkrampft wirken. Mehr ist es leider im Moment nicht. Tesla, BMW i, GM, Nissan und selbst Hyundai sind hier technologisch 7 Jahre vor VW voraus, selbst wenn man mal hypothetisch davon ausgeht, dass wir dieses Auto tatsächlich ab 2020 kaufen können. Das erste dedizierte Elektroauto von VW kommt 2020 – das ist das, was heute von dem knuffigen, sympathischen, aber leider auch rein hypothetischen Bully als Aussage übrig bleibt – und natürlich ein E-Golf und ein E-Up, die in etwa so innovativ sind wie ein Reisigbesen.

  36. Haste nicht Renault vergessen?

    Die Marke die HEUTE schon 3 E-Modelle, und bald 2 weitere im Angebot hat? Nebenbei den europäische Markt bedient, und nicht leidglich irgendwelche GleichstromFlottenverbrauchsenker darstellen….?…!!!

    Was soll GM in Ihrer Aufzählung?? vom Ampera gibts im Internet lediglich einen Platzhalter. Mein Nachbar, ein Mann Malermeister, hat eine bessere Internetseite…

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