HAI E3: Elektro-Sportwagen by German E-Cars

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Der Elektro-Sportwagen HAI E3 von HAIDLMAIR wurde von German E-Cars optimiert und auf eine Straßenzulassung vorbereitet. Angetrieben wird der schicke Zweisitzer von zwei Radnabenmotoren an der Hinterachse.

Radnabenmotoren waren hier auf GoingElectric schon das ein oder andere Mal Thema. Vor ein paar Jahren gab es kaum ein Hersteller, der sie nicht in einem Konzept-Auto präsentiert hat. Seitdem ist es ruhig um die Elektromotoren im Rad geworden. Ihr Gewicht und damit die ungefederte Masse sowie das enorme Drehmoment, das sie durch die fehlende Übersetzung aufbringen müssen, galten lange als größtes Hindernis.

HAIDLMAIR setzt beim HAI E3 dennoch auf diese Motoren. Der Elektrische Antriebsstrang sowie die Batterie wurden in einem Projekt mit German E-Cars optimiert. Einer Straßenzulassung scheint nun nichts mehr im Wege zu stehen.

Die beiden Radnabenmotoren haben zusammen eine Spitzenleistung von 140 kW. Damit beschleunigt der Sportwagen in 10 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Keine schlechten Werte, wenn man dies jedoch mit dem ZF Antrieb im STROMOS von German E-Cars vergleicht, der mit 90 kW in neun Sekunden auf 100 km/h beschleunigen soll, dann werden die Defizite des Radnabenantriebs deutlich.

Die beiden Elektromotoren werden am bewährten Traktionsinverter von German E-Cars betrieben, der um eine Funktion zur Drehmomentenverteilung erweitert wurde. Dies steht nun auch anderen Kunden zur Verfügung.

Weitere aktuelle technische Daten sind zum HAI E3 leider nicht bekanntgegeben worden. In einem älteren Prospekt wird jedoch von einer Batteriekapazität von 30 kWh gesprochen, die für eine Reichweite von 150 km gut sein soll. Die Ladezeit soll an Drehstrom (400 Volt) eine Stunde auf 80 Prozent betragen, an einem haushaltsüblichen Anschluss (230 Volt) dauert die Ladung acht Stunden.

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5 Gedanken zu “HAI E3: Elektro-Sportwagen by German E-Cars

  1. 10 sec. auf 100 km/h hat aber nichts mit einem Sportwagen zu tun.

    Der Hai 2 ist doch eigentlich eine österreichische Entwicklung. Sollte vielleicht auch gesagt werden.

  2. Auch der HAI E3 ist eine österreichische Entwicklung.

    Muss man das für die Österreicher immer extra erwähnen? 😉

    Sportwagen kann sich ja auch auf die Optik beziehen.

    Die 10 Sekunden sind in Sportwagen-Maßstäben sicher nicht der Renner. Ich vermute ja ein wenig, dass es am Antrieb liegt. Da sollte mit 140 kW doch eigentlich mehr zu machen sein.

  3. Hallo,

    es sind schon eniges weniger als 10s..
    Das Auto es hat einen sauguten Anzug. Und am Ende fahren wir ja eh meistens keine 100 in der Stadt 🙂

    Nur für Techniker
    der Hai würde also mit brachialer Gewalt bei Strich 130 die Berge hochfahren. Das kann eine hochdrehender Antrieb erher nicht

  4. Hallo Herr Fräger.

    Wenn in einer Meldung von weniger als 10 Sekunden die Rede ist, bedeutet es ja doch meist, dass es nur knapp unter 10 Sekunden sind.

    Können Sie etwas zum maximalen Moment am Rad sagen?
    Am besten im Vergleich zum Stromos mit dem ZF Antrieb.

    Falls das nicht öffentlich geschehen soll, gerne auch per E-Mail.
    info@goingelectric.de

    Bei der nächsten Meldung über German-E-Cars komme ich am besten einfach die paar Meter rüber und frage direkt nach 😉

  5. Schön zu sehen, dass Elektroautos bald langsam etwas fürs Auge sind und auf den Straßen zugelassen werden. Ob jetzt in 9 oder 10 sekunden auf 100 km/h ist ja nicht so wichtig. Wichtiger wäre, die Maximalgeschwindigkeit zu erhöhen ohne exponentiellen Energieverlust. Das wird wohl die Herausforderung der nächsten Jahre sein. Was bringt mir ein optischer Sportwagen mit einer Maximalgeschwindigkeit von 130 km/h. Simuliert der HAI E3 eigentlich Sportmotorgeräusche eines herkömmlichen Otto-Motors?

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