Renault und Qualcomm werden beim schnurlosen Laden von Elektroautos zusammenarbeiten. Dies verkündete Qualcomm heute in einer Pressemitteilung.
In der zweiten Jahreshälfte soll dabei Qualcomms Halo Wireless Electric Vehicle charging (WEVC) Technologie in London getestet werden.
Neben Renault nimmt auch Delta Motorsport mit dem Delta E-4 Coupe am Test teil.
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Mit diesem Test möchten Renault und Qualcomm Erfahrungen in der Praxis und Nutzer-Feedback sammeln. Damit sich schnurloses Laden von Elektroautos durchsetzen kann, ist allerdings erst ein internationaler Standard erforderlich.
Beim schnurlosen Laden wird die Energie über einen Luftspalt übertragen – ähnlich wie bei einem Induktionsherd. Das System besteht aus zwei Komponenten. Einer stationären Ladeplatte, die sich auf oder im Boden befindet und einer mobilen Ladeplatte unter dem Fahrzeug.
Die Primärspule in der stationären Ladeplatte erzeugt dabei ein Wechselfeld, welches über die Luft – schnurlos – einen Wechselstrom in der Sekundärspule in der mobilen Ladeplatte induziert. Die Herausforderungen dabei sind, trotz des Abstands der beiden Platten und der in der Praxis nicht perfekten Ausrichtung der beiden, einen halbwegs guten Wirkungsgrad zu hinzubekommen.
Neben Renault und Qualcomm, arbeitet auch Audi mit WiTricity an einer Wireless Charging Lösung.
Brauchen wir wirklich eine Lösung um Elektroautos schnurlos zu laden? Die bisherige Lösung – Ladestecker einstecken, fertig – ist ja nicht wirklich so schwer. Wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, ist es eine tägliche Routine, die man so schnell nicht vergisst. Auch beim schnurlosen laden muss man sein Elektroauto genau über der stationären Ladeplatte positionieren.
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