Elon Musk offenbart Masterplan, Part Deux

Bild: Tesla Motors

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Endlich hat der Tesla-CEO ihn bekannt gegeben – den zweiten Teil seines großen Masterplans. Und wir wurden nicht enttäuscht. Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Autonomie und Carsharing; kurz gesagt, bei Teslas Zukunftsplänen ist für jeden was dabei.

Bild: Tesla Motors

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Wie erwartet will der sich der Unternehmer neben der Elektromobilität auch auf Solarenergie konzentrieren und Solardächer mit integriertem Speicher anbieten. Die Übernahme von SolarCity steht zwar noch aus, dass sich Musk siegessicher ist und glaubt, dass die Aktionäre der Fusion zustimmen werden, hat er in den ersten Zeilen des neuen Masterplans noch einmal deutlich gemacht.

Natürlich gibt es auch Neues in Sachen Elektromobilität. Teslafahrer (und die, die es noch werden wollen) können sich auf einen elektrischen Pickup-Truck und kleinen Geländewagen freuen. Ein günstigeres Fahrzeug als der Model 3 sei nicht geplant. Und laut dem Tesla-Chef arbeitet die E-Autoschmiede zudem an einem Lastwagen und einem Kleinbus, die beide schon im kommenden Jahr vorgestellt werden könnten.

Zum Tesla-Bus gibt Musk ein paar Details: er soll kleiner sein, als Busse die wir heute aus dem ÖPNV kennen. Es soll keinen Mittelgang geben, dafür aber Sitzplätze in den jetzigen Türbereichen. Und der Bus bringt Mitfahrer ans Ziel bringen und kann per Knopfdruck bestellt werden. Hierfür kann man entweder zum Smartphone greifen oder an einer bestehenden Bushaltestelle den „Summon-Knopf“ nutzen.

Apropos „Summon-Knopf“, Tesla will auch sein eigenes Carsharing anbieten. Wenn der Tesla erstmal komplett von selbst fährt, können Besitzer ihre Fahrzeuge für die „Tesla Shared Fleet“ bereitstellen. Dadurch können sich Teslafahrer den ein oder anderen Euro dazuverdienen und insgesamt braucht man weniger Autos in einer Stadt. Auch diese Fahrzeuge werden per Knopfdruck gerufen und bringen einen direkt zum Ziel.

Tesla arbeitet also weiter an seiner Autopilot-Technologie, bittet aber um ein wenig Geduld. Die Optimierung und Validierung der Software dauere viel länger, als der Einbau von Kameras und Sensoren, so Musk. Dann sei ein selbstfahrender Tesla aber 10-mal so sicher, wie ein Auto mit Fahrer.

Die Kalifornier haben sich für die kommenden Jahre also einiges vorgenommen. Und wir haben schon mal einen Einblick bekommen, in wie die Zukunft à la Elon Musk aussehen wird? Und jetzt die entscheide Frage: Welcher Autobauer zieht mit?

Masterplan zum Nachlesen: tesla.com

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9 Gedanken zu “Elon Musk offenbart Masterplan, Part Deux

  1. „Bei Teslas Zukunftsplänen ist für jeden was dabei“? Eben leider nicht, denn offenbar sind keine Autos mit weniger als 470 cm Länge vorgesehen.

  2. na, das klingt doch gut. klar ist, dass das alles noch dauern wird, aber gerade für die stadt finde ich es prima, meinen zukünftigen als miet-tesla nabieten zu können, der dann per knopfdruck kommt.
    vor allem ist mir da tesla lieber als diese variante von gggugel 🙂

  3. Stellt sich für mich die Frage: wie zukunftssicher ist ein Tesla von heute für das autonome Fahren von Morgen? wenn der Einbau von Sensoren das geringste Problem ist, wird es möglich sein diese nachzurüsten? Die erste Tesla Model S Generation war es definitiv nicht und wird es auch nicht sein. Bei der Entwicklung könnte man da schon etwas vorausschauender sein.

  4. @orinoco Geht erstmal davon aus das keine Sensoren nachgerüstet werden. Da man nicht weiß was man später wohin haben muss kann man schlecht etwas vorbereiten. Wie aufwändig eine Aufrüstung wäre kann man also im Vorfeld nicht abschätzen. Irgendwer hat die benötigten Sensoren in ein altes Model S gebaut, war kein Spaziergang.

  5. Nicht wirklich deren Ernst oder? Es soll nichts günstigeres mehr geben als das Model 3? Ein schlechter Scherz oder? Ich brauch kein 4,70m Auto, das immer noch fast 40.000€ und damit immer noch viel zu teuer ist, kostet.
    Stattdessen irgendwelche Roboterautos durch die Gegend schicken lassen – wahrscheinlich. Bekloppter kanns ja wohl nicht mehr werden. Vielleicht daran gedacht, dass sich nicht jeder alles verbieten lassen will – diese Riesenkonzerne wollen es uns doch tatsächlich verbieten, eigenständig noch Auto zu fahren. Soweit kommt es noch, dass ich mir verbieten lasse, ein eigenes Fahrzeug zu besitzen, dass ich dann noch nicht einmal selbst fahren darf.
    Bisher war ich immer ein Riesenfan von Tesla, aber langsam geht mir das echt zu weit. Anstatt sich auch auf Kleinwagen zu konzentrieren, will man den LKW-Markt (??!) ansprechen – okay ?! – und die Autos – naja, kein Mensch darf die mehr besitzen, die sollen nur noch vermietbar sein und selbstständig durch die Gegend fahren.
    Ein Autopilot sehe ich als Vorteil an, wenn dieser ein Assistentsystem bleibt – was aber da die Riesenkonzerne mit uns treiben wollen, dass ist eigentlich ein Verstoß gegen das Grundrecht des Menschen.

  6. Ich warte noch auf das TESLA Motorrad. Dann greif auch ich zu der Marke 🙂

  7. GcAsk: Alter chill mal. Niemand will hier irgendwen was verbieten, wo hast du das denn gelesen. Vor allem, wie sollen die uns das selbst fahren verbieten, und übrigens haben die Konzerne gar kein Interesse daran. Sie wollen möglichst viel Geld verdienen und das geht indem man Autos anbietet, die die Leute wollen. Ich glaube JEDER von uns möchte ein Auto, mit dem man noch selbst fahren kann.
    Also wirklich bleib mal realistisch.

  8. @GcAsk: Natürlich wollen die Leute kleinere E-Autos, das gilt auch für mich, z.B. ein Hyundai i20 oder ähnliches, man kann das aber nicht auch noch von Tesla verlangen!
    Was Musk wohl plant/beabsichtigt ist die logische Weiterentwicklung & aktuell & in nahe Zukunft das max. mögliche für Tesla Motors: Neben Ladestationen, Gigafactories, Space X, SolarWorld! Musk hat es bereits gesagt, dass das aktuell die untere finanzielle Schmerzgrenze ist, noch kleiner & billiger könnte sie gar was neues herstellen, s. dazu aktuelle Marktpreise „ähnlicher“ Modelle. Erstmal fallen die Batteriepreise. Im Vergleich zu dt. Herstellern haben TM diese Ressourcen nicht!
    Bei LKWs wäre neben Daimler aktuell der einzige reale Konkurrent auf dem Markt, das ist eine strategische Entscheidung & finanziell tragbar aufgrund der kleineren Menge im Vergl. zu kleineren Massen-Autos.
    Das zeigt aber wieder das langrfristige Denken von Musk & ist mal wieder eine Klatsche v.a. für dt. Hersteller – die anderen Europ. & Asiaten sind das schon zum Glück weiter: Kia Niro, Hyundai Ioniq Plattform, Renault usw. Das erwarte ich persönlich von denen & nicht von Tesla. Musk & deren Mitarbeiter haben schon genug vorgelebt & geleistet – sie werden hoffentlich weiter Vorreiter sein, die Anderen müssten nur ihr veraltetes Denken ablegen & was leisten!

  9. @GcAsk: Tesla M dürfte der Letzte sein, den Leuten Autos & Spaß am Fahren zu verbieten, sonst hätten sie nicht so durchdachte Autos gebaut.
    Es geht um die Kombination & die bessere Nutzung der neuen E-Technologien.
    Und natürlich wird es langfristig weniger Autos v.a. in größeren Städten geben (s. Green Cities Konzept), auch aufgrund von hoffentlichen Stinker- (Diesel) Verboten & der besseren Kombination aus E-Mobilität (Busse & Bahn), Car- & Bike-Sharing, Hyperloop 😉 & ähnliches. Wenn ich bessere, schnellere & nicht preislich steigende Verbindung im öffentlichen Sektor hätte, würde ich mein Auto nur zum Einkaufen & fürs Wochende nutzen – aber auch das könnten man bald preisgünstig ersetzen.

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