VW e-Golf Preis ab 34.900 Euro, ab sofort bestellbar

VW e-Golf Preis ab 34.900 Euro, ab sofort bestellbar

Foto: Volkswagen

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Seit heute kann man den VW e-Golf bestellen. Wie bereits seit Monaten erwartet wurde, orientiert sich Volkswagen beim Preis am Konkurrenten BMW i3 und unterbietet ihn in der Basisausstattung knapp um 50 Euro. Der e-Golf ist somit zu einem Preis ab 34.900 Euro erhältlich.

Keine Überraschung also beim Preis des e-Golf. Nachdem BMW den Basispreis des i3 für alle überraschend tief angesetzt hatte, musste sich Volkswagen wohl oder übel daran orientieren. Deshalb auch der fast unerhebliche Unterschied von 50 Euro.

Jedoch ist bereits die Basisversion des e-Golf relativ gut ausgestattet. Navigationssystem, Klimaautomatik und Frontscheibenheizung sind bereits inklusive. Zum ersten Mal bietet Volkswagen zudem serienmäßig LED-Scheinwerfer an. Ebenfalls im Kaufpreis enthalten ist ein kostenloser Ersatzwagen für bis zu 30 Tage im Jahr für die ersten drei Jahre.

Nicht inklusive ist leider die CCS (Combined Charging) Ladedose, mit der man den e-Golf an Gleichstrom-Säulen innerhalb von 30 Minuten auf 80 Prozent aufladen kann. Diese kostet einen Aufpreis von 590 Euro. Die Anzahl der CCS-Säulen ist in Deutschland allerdings mit 15 noch relativ gering. Serienmäßig kann man das Elektroauto lediglich mit 3,6 kW laden, was etwa acht Stunden dauert, wenn die Batterie leer ist.

Der VW e-Golf erhält eine 24,2 Kilowattstunden große Lithium-Ionen Batterie, auf die Volkswagen eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 km gibt. Eine bestimmte Kapazität wird jedoch leider nicht garantiert. Der Verbrauch des Elektroautos soll bei 12,7 Kilowattstunden auf 100 km liegen, was einer Reichweite von 190 km im NEFZ entspricht, gleich auf mit dem BMW i3.

Angetrieben wird der e-Golf von einem 85 kW (115 PS) starken Elektromotor, der das 1.585 kg schwere E-Auto in 10,4 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 140 km/h.

Volkswagen wird den e-Golf Mitte März im Rahmen der e-Mobilitätswochen der Öffentlichkeit vorstellen.

Unter dem Strich wenig Überraschendes. Die technischen Daten und Ausstattungsmerkmale waren bereits im August veröffentlicht worden, der Preis hätte für meinen Geschmack deutlicher unterhalb des i3 liegen müssen, ist ja schließlich ein ‚Volks’wagen.

Wird er ein Erfolg? Ich glaube schon, auch wenn es der e-Golf gegen den BMW i3 schwer haben wird. Einen Hype wird er sicher nicht auslösen. Aber das hat bislang noch kaum ein Auto mit dem VW-Emblem und trotzdem sieht man sie in der Zulassungsstatistik üblicherweise oben.

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9 Gedanken zu “VW e-Golf Preis ab 34.900 Euro, ab sofort bestellbar

  1. Das sieht man wieder, dass überhaupt kein Intresse besteht ein e Golf zu verkaufen. 600 Euro aufpreis für Ccs? Und ohne Ccs nur 3.7 kW? Hat nicht Vw vor Monaten noch behauptet sie wollen die Reichweite verbessern? Also das ist ja wohl kaum das Auto, dass sie schon Jahrelang angekündigt haben und viel besser als die Konkurrenz aus Frankreich und Japan sein soll.

  2. Ich nehme an, der soll nur den Flottenverbrauch senken.

    Sehe ich das richtig, dass die Ladedose auf der Beifahrerseite ist?
    Warum in alles in der Welt macht man sowas? Hat schon mal jemand darüber nachgedacht, wo der wohl überwiegend zum nächtlichen Laden stehen wird? Ich wage die Behauptung: In der heimischen Garage. Wenn ich meine so ansehe, hätte ich folgende Optionen: Entweder normal durch die Fahrertür aussteigen, aber dann nicht mehr an die Ladedose kommen; oder durch die Beifahrertür raus. Nunja. Super durchdacht!

  3. Also, dass der Golf den BMW i3 nur um 50 Euro unterbietet ist bezogen auf die Ausstattung nicht ganz richtig. Navi und LED Hautpscheinwerfer gibts im BMW nur Extra gegen viel Aufpreis. Und die Beim VW als Extra erhältliche Frontscheibe mit Infrarotstrahlung für relativ wenig Geld finde ich sehr spannend, spannender als ein WP. Und die unbedingt notwendigen Extras wie Winterpaket , City-Notbremsassistent-Paket Tempobegrenzer und ACC, event. Sound und noch ein 3 Speichen-Multifunktionslenkrad, der Frontscheibe drahtlos beheizbar und infrarot-reflektierend, klappbare Spiegel und noch Kleinkram,sowie die CCS Buchse bringen den Wagen gerade mal auf ca 37.500 Euro – Der BMW wäre da wo ? Also fertig komfiguriert kostet der Golf beträchtlich weniger !

  4. @Tom: Der Flottenverbrauch ist der Verbrauch der verkauften, nicht der angebotenen Flotte. Wenn also niemand einen E-Golf kauft, kann auch kein Flottenverbrauch gesenkt werden.

    Im Übrigen emfinde ich als Laternenparker die Beifahrerseite als die einzig richtige für den Ladeanschluss.

  5. Schnarchlader! Das Laden dauert ewig und ein CCS-Ladeanshcluß für zu Hause ist viel zu teuer. Sorry VW, geht mal zu Tesla und Renault, das ist E-Mobilität 2014 und nicht 1900 wie bei Euch.

  6. Beim e-up! ist die CCS in Deutschland auch nicht serienmäßig dabei, in Österreich schon. Außerdem ist er bei uns über € 1.500,- billiger. Sehr eigenartig.

    Von dem her kann ich mir vorstellen, dass es beim e-Golf auch so sein wird, ist aber in A noch nicht bestellbar.

    Positiv find ich, dass er jetzt schon bestellbar ist, obwohl alle von Sommer 2014 ausgegangen sind.

    Negativ finde ich, dass weder de e-up! noch wahrscheinlich der e-Golf intensiv beworben wird, aber das kann sich eh jeder vorstellen, warum.

  7. @ TeeKay:

    Leider, leider ist es wirklich so, dass der Flottenverbrauch aufgrund der ANGEBOTENEN Fahrzeugpallete ermittelt wird und NICHT aufgrund der real verkauften Fahrzeuge.

    Das hat die deutsche Autolobby gut hinbekommen.

  8. In „Die EU-Verordnung zur Verminderung der CO2 – Emissionen von Personenkraftwagen“ steht: „Dabei werden die CO2 – Werte der einzelnen Zulassungen auf den Zielwert des jeweiligen Herstellers bezogen.“

  9. Hab den eGolf probegefahren. Durch die 3 Rekuperationsstufen schaltet man mit der e-Automatik noch öfter, als mit einer normalen Handschaltung“ *lach* Bei Stufe 1 hat man KEINE Rekuperation, was viel bremsen mit dem linken Fuß zur Folge hat. => erhöhter Bremsscheibenverschleiß inkl. Der eGolf wird Ersatzteil- und Verschleißweltmeister. Im Sinne des zahlenden Kunden? Sicher nicht.

    Das alles macht man im i3 ausschließlich(!) mit dem Gaspedal.

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