Fisker erfolgreich nach China verkauft

Fisker nach China verkauft

Foto: Fisker

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Wie die WantChinaTimes berichtet, wurde Fisker offenbar erfolgreich verkauft. Meistbietender in der Auktion des DOE, die in der vergangenen Woche abgehalten wurde, war der Chinese Richard Li. Der Gründer, Henry Fisker, will das Unternehmen dem Bericht zufolge wieder führen.

Lange war es ruhig um Fisker. Obwohl das Unternehmen eine Insolvenz nach Chapter 11 verhindern konnte, ruht die Produktion des Karma nun bereits seit über einem Jahr. Im Frühjahr dieses Jahres gab Fisker dann bekannt, dass man nicht in der Lage sei den 192 Millionen Dollar Kredit der DOE (Department of Energy) zurückzuzahlen.

Im Rahmen einer Auktion sollte der Kredit nun verkauft werden. Neben einem deutschen Investor, zeigten mehrere chinesische Firmen Interesse daran. Den genauen Kaufpreis nennt WantChinaTimes nicht, die meisten Bieter sollen jedoch mehr als 200 Millionen Dollar (es ist von 200 Billion Dollar die Rede, ich gehe jedoch davon aus, dass es sich dabei um einen Schreibfehler handelt) geboten haben.

Henry Fisker, Gründer von Fisker Automotive, setzte sich persönlich für Richard Li ein und, so WantChinaTimes, hofft das Unternehmen in Zukunft wieder zu führen.

Mit dem Kauf des Kredits erwirbt Richard Li einen wesentlichen, jedoch nicht näher genannten Anteil an Fisker.

Wie schnell man nun wieder die Produktion des Karma aufnehmen kann, scheint noch offen zu sein. Reuters spricht von weiteren Verbindlichkeiten Fiskers gegenüber Zulieferern und schätzt die Kosten für einen Neustart der Produktion auf etwa 50 Millionen Dollar.

via: wantchinatimes.com

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3 Gedanken zu “Fisker erfolgreich nach China verkauft

  1. Ich habe gehofft das die Deutschen Investoren um Ingo Voigt den Zuschlag bekommen würden.

    Nun wandert das Know How und die Technologie wohl nach China …….

    Schade ………

  2. Pingback: electrive.net » Fisker, Nissan, Tesla, HP Velotechnik, Renault, VW, BMW.

  3. Nun wandert das Know How und die Technologie wohl nach China …….

    Schade ………

    YUP es ist schade, aber wenigstens zahlen die Chinesen für das KnowHow (was ja nicht oft passiert!)

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