VL Automotive Destino, der bessere Karma?

VL Automotive Destino

Foto: VL Automotive

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Es gibt nichts, was man nicht mit einem großvolumigen V8 wieder richten könnte, so schreibt die US-amerikanische autoblog.com recht treffend. Denn wer beim obigen Foto an den Fisker Karma denkt, der liegt nur halb richtig.

VL Automotive Destino

Foto: VL Automotive

Auf der Detroit Auto Show wurde heute der Destino von VL Automotive und Bob Lutz präsentiert. Wie man auf den ersten Blick erkennt, bildet ein Fisker Karma die Basis für den Destino.

Den ganzen Quatsch mit den Batterien, dem Elektromotor und dem Range-Extender hat sich VL Automotive einfach gespart und mit einem aufgeladenen V8 (638 PS) aus der Corvette ZR1 ersetzt, der seine Kraft wahlweise über ein automatisches oder manuelles Getriebe an die Hinterräder abgibt.

Destino Armaturenbrett

Foto: Vl Automotive

Der Destino ist nicht etwa ein reines Konzeptauto, sondern soll in der zweiten Jahreshälfte 2013 an die Kunden ausgeliefert werden. Laut autoblog.com soll der Preis bei etwa 180.000 Dollar liegen, knapp 80.000 über dem des Fisker Karma.

Naja, so hat Fisker wenigstens einen Abnehmer für die zahlreichen halbfertigen Karmas, denen wegen der zwischenzeitlichen Insolvenz A123s die Batterien fehlen.

Ich hoffe jedoch, dass Fisker dem elektrischen Antrieb treu bleibt und nicht noch den Verlockungen bollernder V8 erliegt.

via: autoblog.com

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5 Gedanken zu “VL Automotive Destino, der bessere Karma?

  1. E-Auto (bzw. Hybrid) mit Verbrenner anbieten ist irgendwie pervers… andererseits gibt es jetzt ein Auto, bei dem die Version mit Verbrennungsmotor teurer ist als die mit Elektroantrieb. Ist doch auch mal was…

  2. Könnt ihr bitte richtig recherchieren? A123 wurde von den Chinesen gekauft. Die Akkuproduktion geht ganz normal weiter. Günstiger als vorher: ein Vorteil für Fisker!

  3. Da habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt, denn dass A123 mittlerweile verkauft wurde, ist mir durchaus bekannt. Dass die Produktion des Karma dagegen wieder ‚ganz normal‘ läuft, höre ich dagegen zum ersten Mal. Gibt es dafür eine Quelle?

    Fisker hat doch selbst mitgeteilt, dass die Produktion über Wochen wegen der Insolvenz pausieren musste. Daher kann ich mir kaum vorstellen, dass bei Fisker wieder alles rund läuft, jedenfalls ist nur Gegenteiliges zu lesen.

  4. Und zum Destino: das Ding ist pervers. Tesla baut einen Lotus Elise zum doppelten Preis zum Elektroauto um und die bauen ein (ziemlich perfektes, wenn nicht DAS) Elektroauto fast zum doppelten Preis zum Benzinschlucker um. Für 80.000 Dollar könnte man sicher auch ein Batteriepackage entwickeln, mit dem man 500 km elektrische Reichweite hat und eventuell noch den 4-Zylinder Range-Extender durch einen Reihen 6-Zylinder von BMW ersetzen. Das wäre ein sinnvoller 80.000 Dollar Umbau für den Karma!

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