E-Smart gewinnt Umweltranking

Bild: Smart

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Der kleine Elektroflitzer hat in diesem Jahr den BMW i3 vom Umweltthron gestoßen. Die Bayern hatten in den vergangenen drei Jahren die Krone verteidigt, schaffen es 2017 aber nur auf Platz zwei.

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Die vierte Generation des Smart Fortwo Electric Drive wurde mit einer besseren Batterietechnik ausgestattet und auch der Produktionsprozess deutlich ökologischer gestaltet. Man achte auf Energieeffizienz und habe ein umweltschonendes Lackierverfahren gewählt, so die Redakteure. Auch beim Thema Recycling ist die Konzernmutter einer der Spitzenreiter. Stolze 98 Prozent der in Neufahrzeugen verbauten Kunststoffe sind recycelt.

Dass der Smart in Carsharing-Flotten eingesetzt wird und so auch den städtischen Verkehr und Emission dort mindert, spielt dem Smart natürlich auch in die Karten.

Jedes Jahr veröffentlichen die Zeitschriften „Auto-Test“ und „Ökotest“ ein Umwelt- und ein Unternehmensranking. In der ersten Kategorie werden Fahrzeuge nach ihrer Umweltfreundlichkeit bewertet, wobei hier nicht nur die Abgas- und Geräuschemissionen in die Benotung mit einfließen. Die Redakteure berücksichtigen die Gesamtbilanz, also vom Produktionsaufwand bis zum Recycling und sogar die Umweltstandards des jeweiligen Herstellers.

An erster Stelle steht 2017 das Zweisitzer-Modell der Smart-ED-Reihe. Auch die Cabrio-Variante und der Smart Fourfour ED knacken in diesem Jahr die Top Ten und belegen Platz drei bzw. fünf. „Das beweist, dass die Branche in Bewegung ist und das Thema nachhaltige Mobilität endlich auch von anderen Autobauern als BMW ernst genommen wird“, fasst „Auto-Test“-Redaktionsleiter Alexander Kuhlig zusammen.

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14 Gedanken zu “E-Smart gewinnt Umweltranking

  1. >>>Jedes Jahr veröffentlichen die Zeitschriften „Auto-Test“ und „Ökotest“ ein Umwelt- und ein Unternehmensranking. <<<

    Wen wundert es da noch, das Smart und i3 gewonnen?

    ein Punkt von mir für den Artikel und das Randthema…

  2. Es ist nicht die Zeitschrift Ökotest, die dieses Umweltranking verbrochen hat, sondern
    ein Institut „ÖkoTrend“ (http://www.oeko-trend.de/pressemeldungen/2017-01-auto-test-sieger.pdf) von dem ich in der Presseveröffentlichung zum ersten Mal höre.
    Auffällig ist schon, dass die neuen Smart, die noch gar nicht lieferbar sind, in allen drei Variationen mit „verbesserter Batterietechnik“ auf den vorderen Plätzen tummeln !?
    Dabei hat der „neue“ Smart außer ein paar km mehr Reichweite nicht wirklich mehr zu bieten als sein Vorgänger. Einer mini Reichweite, mit der man in der Großstadt noch zurechtkommen mag, die aber darüber hinaus die legendäre „Reichweitenangst“ begründet ! Ist ja aber auch die Geschäftspolitik von Daimler, da sie ja noch mit den Verbrennern die Entwicklung der „Elektromobilität“ verdienen müssen ?
    Der ZOE mit neuer großer Batterie und einer wirklich alltagstauglichen Reichweite belegt hinter dem Smart Forfour mit seiner Mini-Reichweite bei den Kleinwagen den dritten Platz und schafft es nicht einmal in die TOP 10, in denen sogar den eUp einen 6.Platz ereilt !
    Und der Tesla fährt im Ranking hinter einem Daimler und BMW-„Stinker mit Elektro-Krückstock“.
    Leute, durchsichtiger gehts wirklich nimmer.
    Das ist billigste Firmen-Werbung und hat mit „wissenschaftlich“ wirklich rein gar nichts zu tun !
    Ein klassischer Fall fürs Recycling.

  3. Nachdem vom Smart in 2016 nur 78 Einheiten zugelassen wurden (im Gegensatz zum Zoe mit 2500 oder Tesla mit 1300 Einheiten) haben dieser die Umwelt tatsächlich kaum belastet und deshalb diesen wichtigen Preis durchaus verdient gewonnen.
    Die geringe Reichweite sorgt zusätzlich dafür das die Umwelt sauber bleibt – man kann den Juroren zu dieser ausgezeichneten Entscheidung nur gratulieren.

  4. Das Wort Auto bekommt hier wieder mal eine ganz neue Bedeutung. Sie wollen wohl dass wir uns in Schuhschachteln das E-Autofahren wieder abgewoehnen. Frueher hat man auch Autos in Klassen eingeteilt, seit dem es E-Autos gibt werden alle wieder untereinander verglichen. Gruen alleine ist nicht alles… es muss immer fuer den Einsatz-Zweck passen.

    Ausgerechnet Mercedes wird Gruen… baut E-Autos in Stueckzahlen die nicht mal 3 Stellig werden…

  5. Die dialektische Frage: „Wem nützt es?“ hilft ungemein.
    Also: bitte lesen, belächeln und denn bitte sofort von der eigenen „Festplatte“ löschen.
    Weil völlig Lobby verseucht.
    Sorry!
    Im Westen (Teil-Europas) mal wider nix Neues.

  6. @stoner

    Mit Deiner „Logik“ ist mein alter W124er 3 Liter Saugdiesel den ich vor 6 Jahren abgemeldet hab, deutlich umweltfreundlicher als meine ZOE, die aktuell mit 18 kWh Ökostrom rum fährt.

    Am besten wäre es für die Umwelt, wir legen uns einfach alle in einen Sarg und lassen den Deckel zunageln!

    Deine Einwürfe sind echt der Hammer. Vielen Dank für die Unterhaltung. Ruf mal Mario Barth an…

  7. “ Jedes Jahr veröffentlichen die Zeitschriften „Auto-Test“ und „Ökotest“ ein Umwelt- und ein Unternehmensranking. !“ Wäre es nicht besser gewesen , die Deutschen Autobauer informieren.
    Wie inkompetent muss man sein um so einen „Test“ zu veröffentlichen.!?

  8. @Herbert

    Ich glaube du hast stoner’s Sarkasmus-Schildchen übersehen.
    (Und führst seinen Gedankengang unfreiwillig komisch fort)

  9. Bei dem Bericht ist eher Kopfschütteln angesagt. Tja, vielleicht ist es besser, wenn wir in Zukunft unsere Autos schieben. Die Umwelt wird nicht belastet, und dabei tun wir doch echt noch was für unsere Gesundheit. Aber bitte mit Smart, die sind nicht ganz so schwer.

  10. @spaceman80

    Man tut was man kann!

    Bei dem langweiligen Thema, muss man ja selbst für Unterhaltung sorgen. Bis jetzt läufts ja ganz gut.

  11. @ Herbert.
    Es freut mich ausgesprochen, dass meine“Logik“ Ihre Zustimmung findet.
    Auch zeigt mir Ihr Entsorgungsvorschlag mit dem Sarg, dass Sie wesentlich weiter denken als über das reine Elektroautothema hinaus – wunderbar.
    Ich hätte aber hierzu noch einen kleinen Verbesserungsvorschlag (falls überhaupt möglich) wie folgt:
    Wir sollten uns alle zur Entsorgung in Ihren W124 legen und diesen (anstatt eines Holzsarges) zur Entsorgung verwenden. Der Effekt für die Umwelt wäre noch optimaler, da man mit der dabei entstehenden Hitze Dampf erzeugen, und über einen Generator damit Strom für viele Elektroautos produzieren könnte.
    Stellen Sie sich mal diesen positiven Umwelteffekt bei konsequenter Anwendung bei ca. 30 Millionen produzierten Stinkern pro Jahr alleine mit den Fahrzeugen von VW, GM und Toyota vor und die vielen Baumopfer die zur Herstellung von Särgen ihr Leben lassen müssten wären auch nicht mehr notwendig.
    Der nächste Umweltpreis ist uns nicht mehr zu nehmen – so long.

  12. Herbert, danke für den Link.
    Bin davon ausgegangen, dass der Entwurf auf einem guten Weg ist. Hätte nicht gedacht, dass da schon wieder blockiert wird.

    Mir käme die Gesetzesänderung ganz gelegen…

  13. Angeblich bisher nur 300 Abstimmungen…

    Was ich seit zig Jahren schon sage: Das Volk ist träge, hohl wie Bohnensuppe und nur mit Sachen wie Fussball, Fotzen gucken oder DSDS zu unterhalten.

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