Tesla versteckt Hinweis auf 100D Variante in Konfigurator

Bild: Tesla Motors

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Weil Tesla wusste, dass die Nachfrage groß sein würde, sollte es das 100-kWh-Batteriepaket anfangs nur für die Performance-Modelle des Model S und X geben (P100D). Der Anfang ist getan und das 100D-Logo ist jetzt im Code des Online-Konfigurators aufgetaucht.

Ein Model S oder X 100D hätte zwar weniger Leistung als die P-Variante, wird aber günstiger sein. Weniger Leistung heißt auch, dass man mit der großen Batterie noch weiter kommen dürfte. Bald wird der Elektroautohersteller also sicher einen neuen Reichweitenrekord feiern dürfen.

Buchen kann man die 100D-Variante zum jetzigen Zeitpunkt nicht, aber die Option wurde bereits im Code des Online-Konfigurators hinzugefügt. Lange sollte es also nicht dauern, bis man die ersten „leistungsschwächeren“ Tesla mit 100-kWh-Batterie auf der Straße sieht.

Zudem gibt es einen neuen Mitstreiter bei Teslas Suche nach einem Produktionsstandort in Europa. Die Stadt Villach, die siebt-größte in Österreich, wirft ihren Hut in den Ring. Man bietet den Kaliforniern ein derzeit brachliegendes, 40 Hektar großes Industriegelände an, das Bürgermeister Günter Albel als einen „Schatz“ bezeichnet. Ob Tesla das genauso sieht, wird im kommenden Jahr entschieden. Dann will man sich auf eine Produktionsstätte in Europa festlegen.

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10 Gedanken zu “Tesla versteckt Hinweis auf 100D Variante in Konfigurator

  1. Es ist schon atemberaubend, wie Tesla seine Fahrzeuge fortentwickelt.
    Die Hürde für die sogenannten „Tesla-Fighter“ wird damit immer höher,
    der Vorsprung von Tesla immer größer.
    Da müssen sich VW, Mercedes und Co ordentlich ins Zeug legen,
    wenn sie da denn Anschluß bekommen wollen.

  2. Die deutschen Hersteller werden nie an Tesla heran kommen, VW hängt im eigenen Land schon hinter BMW her was die nächste Akkugröße angeht. Wenn VW den eGolf ausliefert hat BMW vermutlich schon fast das nächste Upgrade bekannt gegeben.

  3. Wenn …! ??
    Ja spannend bleibt es. Definitiv!
    Warum soltel ich ein E – Auto mit Schnarchladung und bescheidenen „222“ Sommer-NEFZ-Kilometern beim Laden in 2017 (!), länger als 90 Minuten eingeparkt und bewegungsunfähig anglotzen?
    Anglotzen ohne rasche Weiterfahrt??
    Es gibt definitiv keinen plausiblen Grund mehr dafür in 2017!
    Außer man träumt freiwillig weiter:das längst verstaubte Propaganda-Märchen vom deutschen Leidmarkt. 🙂

  4. Tesla muss auch nicht noch fünf weitere Baureihen mit Verbrennermotoren weiterentwickeln. Die können sich eben voll und ganz auf ihre e-Produkte konzentrieren. Und die wissen auch, wenn der Markt mal auffrischt, müssen sie ganz vorne mit dabei sein, quasi als Staffelträger.

  5. War ja klar das das kommt. Bin schon gespannt wann 120 und 140 kWh rausgebracht werden 😉

  6. Wenn in 2018 die ersten deutschen Hersteller mit ins Feld ziehen, wird Tesla wahrscheinlich eine Preissenkung im Gegenwert von 10 kWh Akkukapazität vornehmen. Dann geht das Geheule in Ingolstadt, München, Sindelfingen etc. erst richtig los.

    Die einzige hilfreiche Rezeptur gegen den amerikanischen Innovationsführer: die Europäer müssen ein Ladenetz installieren, dass mindestens mit 160-180 kW operiert und bis Ende 2018 flächendeckend zwischen Göteborg und Malaga betriebsbereit ist.
    Noch schlauer wäre allerdings ein Roaming-Abkommen mit dem bestehenden Supercharger-Netz von Tesla. Elon Musk hat es ja bereits angeboten. Hochmut kommt vor dem Fall…

  7. Bald sollen die neuen Batteriezellen 2170 aus der Gigafactory zur Verfügung stehen. Man sollte erwarten dass die dann auch im Tesla S/X Modell eingesetzt werden. Das dürfte nochmal Anlass sein die Batterikapazitäten zu erweitern.
    Die Zukunft ist geil.

  8. Man munckelt das die neuen Batterien (2170) bis zu 30% mehr Kapazität haben. Dann liegt mr.M garnicht so falsch.

  9. Tesla ist und bleibt der Innovationsmotor der Elektromobilität. Tesla war es auch, die Elektromobilität überhaupt erst „cool“ gemacht haben.
    Die deutschen (oder überhaupt alle etablierten großen) Hersteller liegen hier trotz fast unerschöpflicher Mittel um Jahre zurück. Man verlässt sich immer noch darauf, dass das Konzept Automobil auf Jahrzehnte hinaus unverändert fortbesteht und es geht an diesen Unternehmen völlig vorbei, mit welcher Geschwindigkeit sich auch in Europa die Landschaft ändert. Welcher etablierte Hersteller bietet denn momentan ein Fahrzeug mit 100kWh-Akku an?
    Sicher, es wird immer auch PKW mit Verbrennungsmotor geben. Aber schon bald werden diese den selben Status haben wie heute mechanische Armbanduhren, Vinyl-Plattenspieler, analoge Kameras und bald auch mechanische Festplatten: Exoten für die Fans mechanischer Ingenieurskunst, oder Nischenprodukte für Spezialfälle. Nun ist der „Solid State“-Gedanke auch beim Automobilantrieb angekommen. Jeder etablierte Automobilhersteller wird sich neu erfinden müssen, um hier nicht abgehängt zu werden.
    Die europäische Industrie hat schon damals die Digitalisierung, den Mikroprozessor und das Internet verschlafen. Davon erleben wir hier jetzt die Neuauflage in der Automobilindustrie.

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