e-Golf-Rückruf in den USA

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Volkswagenbesitzer in den USA haben es wirklich nicht leicht. Seit 2015 wird der elektrische VW in den USA verkauft und insgesamt 5.561 e-Golf haben es dort auf die Straße geschafft. Alle müssen jetzt zurück in die Werkstatt.

Bild: Volkswagen

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Der Überlastungsschutz springe zu schnell an und könnte so zum plötzlichen Ausfall des E-Motors führen, heißt es aus Wolfsburg. Das Überwachungssystem könnte in Einzelfällen den Anstieg der Stromleistung als gefährlich einstufen und im wahrsten Sinne des Wortes, den Stecker ziehen – bzw. die Batterie und somit dem Motor ausschalten.

Ein Batterie-Software-Update sollte den Fehler allerdings beheben.

Nach eigenen Angaben hatte der Konzern die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA über den Vorgang informiert. Deutsche Kunden können aufatmen – ihrem Stromer passiert hierzulande nix. Dem unterschiedlichen Stromsystem sei Dank.

Bislang geht Volkswagens E-Offensive in den USA also wohl eher nicht auf. Und tolle PR für die nächste Generation des e-Golfs ist das auch nicht – dabei kann man sich auf diese schon freuen. Stolze 300 km weit soll der Stromer ab Ende 2018 mit einer Batterieladung kommen. Optisch wird das nächste Modell dem Golf VIII gleichen.

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13 Gedanken zu “e-Golf-Rückruf in den USA

  1. „Stromleistung“ Ja was nun? Strom oder Leistung? Stromleistung kennt der gemeine Elektrotechniker nicht!

    „und somit dem Motor ausschalten“ ohne Worte

    „Batterie-Software-Update“ Die Batterie bekommt also Software 😉 Und der Steuercomputer?

    Ich glaube nicht nur der E-Golf hat eine Rückrufaktion nötig.

  2. Rückrufe gab es schon immer, bei jedem Hersteller. Nur vor den Diesel Skandal hat das niemand Markenfremden interessiert. Nun wird bei VW alles auf die Goldwaage gelegt und jedes Problemchen zur Schlagzeile gemacht.
    Wo ist der Artikel zu brechenden Motorlagerverschraubung beim i3, wo der Artikel zu den fehlerhaften Gurtschlössern bei Tesla?
    Naja jedem das seine (…)

  3. Die Sach liegt eben das ganz einfach. Wenn bei GM die Zündschlösser brechen und Menschen ums Leben kommen und sich rausstellt, das diese Leute eben mehr als nur 5 Schlüssel am Schlüsselbund hatten, dann ist das mit einer milden Strafe abgegolten.

    VW hat nachweisslich, dauerhaft und hartnäckig VORSÄTZLICHEN Betrug abgeliefert. Wenn dies gewissen Käuferschichten, speziell in Deutschland am Hintern vorbei geht, dann ist das ebenso so. Die Amis sehen das ein wenig anders.

    Zu was sollte man über Motorlagerschrauben beim i3 berichten? davon fahren doch nur 5 Stück in Deutschland rum… nebenbei ist das eben ein blöder Fabrikationsfehler.

    Aber die Eier die VW so abliefert, auch die Sache mit den ErdgasTanks, die einfach nur jämmerlich, für einen Hersteller der mal Nr. 1 werden wollte.

  4. Der E-Golf ist ja auch kein richtiges E-Auto, dass Model hat auch Hybrid,Benziner,Diesel & Co. Nun die Vorfälle bei z.B. Tesla Motors oder BMW … sind bei weitem nicht so gravierend wie beim Automobilhersteller VW Group. Besser eine Schraube nachziehen, anstatt das komplette Automobil Abbrennt! Seit Jahren schon ist bekannt das VW der schlechteste Hersteller ist, laut Tüv2013. und wenn man mal die Jahre zurück sieht, dann fällt auf das VW Group etwa 20-30 Jahre alte Motorentechnik verbaut und nur weiter modifiziert. Als Mechaniker kann ich nur sagen: Nach dem Golf 3 ging es nur noch Berg ab mit VW/Audi !

  5. Naja die Probleme mit den Erdgastanks hat Opel und Renault bei Kangoo Bivalent ebenso.

  6. Opel oder Renöö juckt aber keine Sau nicht… Die wollten auch nie im Leben no. 1 werden.

  7. Rückrufe u. Qualitätsmängel jucken immer … auch bei OPEL/Röno.
    Röno holte zudem erheblich auf. Nur Sebastian lästert hier ordentlich ab.

    Die Amis haben im übrigen nur ein anderes Rechtssystemverständnis und leben es auch so. Es gibt es tatsächlich, dass woanders anders gedacht werden darf.
    Vereinfach ist es so:
    In Deutschland gibt es für jeden Sch…. ein Gesetz. Der Ami würde aber traditionell Pickel bekommen. Er will dieses Gesetzgehampel nicht. Er will schlicht nur ordentlich entschädigt werden, wenn ein Bockmist nachgewiesen wird. Also: viel Freiheit & Haue für die Hersteller, falls die Freiheit zu doll ausgenutzt wird.
    Das wird schlicht gelebt … mit den Vor- und Nachteilen.

  8. Wenn z.B. der eGolf in den USA plötzlich liegen bleiben würde … und jemand fährt auf, können sofort Millionenschäden durch Klagen entstehen. In Deutschland stört es dagegen nicht – es wird rechts ran gefahren und es wird ADAC & Co. gerufen und abgeschleppt.

    Also wird in den USA „zurückgerufen“ und in Deutschland nicht oder bei Zwischenstopps in den Werkstätten repariert. Das wird dann Service genannt.

  9. Kann mir einer erklären, wie unterschiedliche „Stromsysteme“ (was auch immer das sein mag) in USA und Deutschland Einfluss auf den Fahrbetrieb haben können? Ich nehm an, nach dem Laden ist derselbe Gleichstrom in der Batterie … egal, ob das Auto aufn Hwy oder der DAB unterwegs ist?

  10. …….na Bravo, weiter so wir Deutschen, das ist mir zu blöd mit Daimeler Chef…. wir verkaufen die meisten E-Autos… so ein Angeber und nun das teure VW Desaster mit den Verbrennern, jetzt zum 1.4 habe es mir anders überlegt und habe den Tesla bestellt!
    Wenn es nur um der Deutschen Arbeitsplätze geht um die Verbrenner so lang wie möglich zu verkaufen… dann gute nacht, und Auswandern!

  11. Der Überlastungsschutz im E-Antrieb spricht angeblich zu schnell an (was gleichbedeutend mit einer fehlerhaften Überwachungsfunktion ist) und schaltet indirekt das Batteriesystem mit ab, und die Lösung besteht in einem Update der Batteriesoftware??? – Paßt irgendwie nicht zusammen.

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