Sylt setzt auf Elektro

Foto: Auto-Medienportal.Net/Citroën

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Die Nordseeinsel will die Elektromobilität fördern. Hierzu will man eine Reihe von Maßnahmen beschließen, den Stromern das Leben bzw. Fahren auf Sylt erleichtern sollen.

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Zum Beispiel will der Umweltausschuss der Gemeinde, dass Elektrofahrzeuge auf öffentlichen Parkplätzen bis zu einer Stunde kostenlos stehen dürfen. Das berichtet die „Sylter Rundschau„. An einer öffentlichen Ladesäule können sie zum Strom tanken sogar bis zu sechs Stunden kostenlos Halt machen.

Das gilt allerdings nur für rein batteriebetriebene Fahrzeuge. Selbst Plug-in-Hybride sind von den Maßnahmen ausgeschlossen.

Sylt hat insgesamt zehn öffentliche Ladesäulen, also rund eine Station pro zehn Quadratkilometer. Zudem sei ein E-Carsharing im Gespräche. Das Geld, dass man über die Parkplatzvermietung einnehme, soll dann in weitere Strom-Tankstellen investiert werden.

In beiden Fällen soll ein finaler Entschluss aber erst bei der Gemeindevertretersitzung am 17. März getroffen werden.

Trotz guten Willens passiert auf der Insel noch recht wenig in Sachen Elektromobilität. Gerade mal 30 der dort 11.052 zugelassenen Fahrzeuge sind elektrisch. Weitere 30 werden über Autovermietungen gestellt.

Aber die Urlaubssaison kommt ja noch. Denn wer weiß, vielleicht macht sich Sylt bei Elektromobilisten mit den neuen Maßnahmen so beliebt, dass die Touristenbranche davon profitiert. Dorthin kommt man ja zu Not auch mit dem Autozug.

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7 Gedanken zu “Sylt setzt auf Elektro

  1. Habe schon 2014 auffällig viele eAuto auf den Sylter Straßen gesehen. Auch eine Autovermietung setzt scheinbar stark auf eAutos. Anfang September gab es einen Event-Tag von Tesla mit 6 Fahrzeugen und mehreren geschulten Verkäufern. Der Event war gut besucht, es wurde ausgiebig probegefahren. Die Aktion des Gemeinderats finde ich gut. Sylt hat zwar gute Luft und kein Problem mit Feinstaub, aber dafür zahlungskräftige Urlauber, die im Urlaub eMobilität kennen lernen und vielleicht demnächst auch für sich selber haben wollen.

  2. Ich war im Februar 2016 vier Wochen auf Sylt zur Kur. Tatsächlich sieht man auffällig viele Elektroautos auf den Straßen, ein lokaler Vermieter bietet zudem sehr günstige Konditionen für Nissan-Fahrzeuge und der Energieversorger bietet Privatleuten eine Kaufprämie von 1500€ in Verbinung mit Fahrzeugwerbung. Klingt soweit ganz gut.

    ABER: Ich habe nur sechs öffentliche Ladesäulen gefunden und dort Strom zu bekommen ist ein echtes Glücksspiel. Ich war mit Ladekarten von zwei Roamingpartnern des Ladenetz vor Ort. Zunächst funktionierten die Karten mit Ausnahme einer Ladesäule – auf meine telefonische Störungsmeldung erfolgte jedoch innerhalb von zwei Wochen weder eine Reaktion, noch eine Behebung des Problems. Nach einer Software-Umstellung im Ladenetz Mitte Februar funktionierte an den meisten Stationen meist nur eine meine beider Karten, kurioserweise hier die eine, dort die andere.
    Eine ordnungsrechtliche Beschilderung der Ladesäulen gibt es nur in Westerland, ansonsten darf auf Sylt jeder an den EVS-Ladesäulen parken. Manchmal gibt es noch eine dezente schlecht erkennbare Bodenmarkierung (Hörnum) oder/und eine unverbindliche Werbetafel. In Kampen steht die Ladesäule jedoch ohne jegliche Kennzeichnung in einer Ecke auf dem Parkplatz.

  3. Wenn ich was von Ladekarten höre oder lese, bekomme ich schon Pickel.

  4. Bin im Sommer dort. Wenn die mich nicht parken/laden lassen, weil unser i3 Rex kein reines BEV ist, müsste ich auf der Insel mit Rex rumfahren… ob das so gewollt ist?

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