RWE und Uniper wollen Ladeinfrastruktur weiterentwickeln

Bild: easycharge.me

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Es ist eine eher ungewöhnliche Allianz: RWE und Uniper, die Kraftwerks-Abspaltung des Konkurrenten E.ON, wollen die Ladeinfrastruktur in Deutschland zusammen einen Schritt weiterbringen.

Bild: easycharge.me

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RWE Effizienz steuert hier jahrelange Erfahrung mit Abrechnungssystemen bei, während Uniper eine platzsparende Lademöglichkeit anbietet, die etwa an der Decke einer Tiefgarage montiert werden kann.

Die Leviamp unterscheidet sich optisch wirklich nicht viel von einer Deckenleuchte für die Garage – bis vielleicht auf den Arm mit Steckdose, der von der oben herabhängt. Dieser kann 180 Grad gedreht werden, damit sowohl ein z.B. Nissan Leaf und Renault Zoe oder etwa ein BMW i3 und Mitsubishi Outlander PHEV bequem eingestöpseln können. Braucht man die Ladebuchse nicht, kann diese sogar zu Decke hin weggeklappt werden.

Entwickler der Leviamp ist das Berliner Start-Up easycharge.me, welches zu Uniper gehört. Das Patent steht noch aus. Und eine Ladelösung für Straßenlaternen gibt es übrigens auch.

Bild: easycharge.me

Laut einer gemeinsamen Pressemeldung von RWE Effizienz und Uniper gibt es bereits einen ersten Kunden für das gemeinsame Vorhaben: die Stadtwerke Neumünster. Der Umfang der Bestellung wurde allerdings nicht bekannt gegeben und auch wann Elektromobilisten in Neumünster an der Decke einstecken können ist noch unklar.

RWE Effizienz wird seine Produkte und Dienstleistungen weiterhin unter dem eigenen Namen vertreiben, währen Uniper alles rund um das Thema Elektromobilität unter dem Namen easycharge.me vermarkten wird.

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7 Gedanken zu “RWE und Uniper wollen Ladeinfrastruktur weiterentwickeln

  1. Super Idee.

    jetzt noch eine Schlitz anbringen, in den man je einen Euro für 4 kwh Strom reinwerfen kann und das ganze wäre super. bloss nicht noch eine depperte Stromabbuchungkarte.
    Kein Mensch bei Verstand braucht diese Karten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Wenn ich mit nem Benziner von Hamburg bis Türkei fahre, geht das auch mit Bargeld.

  2. Im Parkhaus ist das wieder mal eine sinnfreie Idee…
    1.) das fuehrt zu Vandalismus so ein von der Decke haengendes Teil. Affenschaukel…
    2.) Man kann beim Ein- und Ausparken sein Fahrzeug beschaedigen weil man vielleicht zu sehr darauf achtet dass man dieses Ding was da runterhaengt nicht trifft…
    3.) Man sollte dann die Ladung mit der Parkkarte am Automat bezahlen koennen … nicht nach Ladezeit sondern nach KWh. Dazu muesste die Parkkarte beim Beginn des Ladevorganges an die Ladestation gehalten werden und beim Verlassen wird das Ladekabel nach dem Bezahlen am Automat entriegelt.

    Die Ladelaterne sieht ganz gut aus…

  3. Starmanager:
    Natürlich hast Du Recht: warum so Umständlich wenn eine einfache Wallbox an der Wand genügen würde?
    Ist wohl eher für Fahrer gedacht, die in Parkhäusern nicht rückwärts einparken wollen/können.
    Evtl. eine zukünftige Lösung für e-mobil Frauenparkplätze..?!

  4. Wie wäre es wenn man einfach mit einem Haltwinkel mit Unterkannte 2,10m einen Typ 2 Stecker mit 45° Winkel nach unten (wie CCE) anbringt. Das kostet einen Bruchteil dieser Lösung und funktioniert bestens!

    KISS = keep it stupid and simple !

    Und der Vorschlag von Sebastian ist der Knaller, das ist wahrscheinlich noch keiner drauf gekommen das man Geld einwerfen könnte (natürlich muss man die Ladesäule immer wieder mal entleeren!).

  5. Also je nach dem wie weit man genau reinfährt und die Türen am Fahrzeug angeordnet sind, behindert das sicher oft beim Ein- und Aussteigen. Eine herkömmliche Wallbox erfüllt den vorgesehen Zweck besser und ist zu dem einfacher zu installieren. Mit 6-7m Kabel dran, sollte auch das längste EV geladen werden können, selbst wenn der Fahrer 1m weit weg von der Wand parkt.

  6. Die Idee ist gut, funktioniert aber ohne ausgefeilte Deckenbefestigungssysteme nicht.

    Viele Decken sind schlechtem Befestigungszustand – nicht jede Garage hat eine stabile Betondecke.

    Eine Installation als Wandlösung ist daher vielfach besser. Wände sind häufiger in belastbarem Zustand vorhanden.

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