BMW i3: Preis beginnt bei 34.950 Euro

BMW i3 kostet 34.950 euro

Foto: BMW

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Nachdem in den vergangenen Wochen bereits Gerüchte im Umlauf waren, dass der Preis des BMW i3 zwischen 36.000 und 38.000 Euro liegen würde, räumt BMW nun damit auf. In Deutschland wird der i3 ab 34.950 Euro zu haben sein, deutlich weniger als die meisten erwartet hatten.

BMW scheint bei der Vermarktung ihres ersten Serien-Elektroautos die altbekannte Salamischeiben-Taktik zu verwenden. Im Wochenrhythmus werden neue Informationen zum i3 veröffentlicht und die Blogosphäre und potenzielle Kunden bei Laune gehalten.

Preis des BMW i3

Heute ist es nun Zeit über Geld zu sprechen. Laut BMW wird der Einstiegspreis für den BMW i3 bei 34.950 Euro liegen, etwas weniger als die bislang kursierenden Zahlen von 36.000 bis 38.000 Euro. Damit findet sich der i3 in etwa zwischen 3er und 5er BMW wieder. Ein guter Platz, wie ich finde.

Zum Vergleich: Ein Opel Ampera, technisch dem i3 wohl am ähnlichsten, kostet 45.900 Euro, ein Ford Focus Electric 39.990 Euro – da scheint der i3 fast ein wenig zu günstig.

Ian Roberson, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Vertrieb und Marketing BMW, sagt: „Der BMW i3 kündigt eine neue Ära der individuellen Mobilität bei der BMW Group an. Wie jeder BMW zeichnet sich das neue Elektrofahrzeug durch eine hervorragende Produktsubstanz und pure Fahrfreude aus. Mit diesem zukunftsweisenden Fahrzeug und dem attraktiven Preis bieten wir unseren Kunden ein überzeugendes Angebot für die Elektromobilität.“

Vertrieb des BMW i3

Beim Vertrieb wird BMW neue Wege gehen, sehr zum Unmut der Händler. 33 Partner und 14 Niederlassungen – sogenannte i-Agenten – werden den i3 und i8 anbieten. Wie von anderen Unternehmen bekannt, ist dies jedoch mit hohen Investitionskosten bei vergleichsweise geringen Provisionen verbunden – etwa fünf bis acht Prozent. Der Rechnung kommt jedoch direkt aus München, der Händler wird zum Vermittler degradiert.

BMW plante offenbar auch in Deutschland einen direkten Verkauf. Nach Protesten der Händler soll dieser Vertriebskanal jedoch vorerst nicht zum Einsatz kommen.

Mitte November wird der BMW i3 im Handel sein.

Internationale Vorstellung am 29. Juli

Die internationale Premiere des BMW i3 wird am 29. Juli zeitgleich in London, New York und Peking stattfinden und via Youtube übertragen. BMW nutzt wie kein anderer Hersteller das Internet zur Vermarktung ihrer Elektroautos. Tesla hat es bereits vorgemacht, wie man schon vor der Markteinführung erfolgreich einen Hype um ein Fahrzeug erzeugt und BMW scheint dies aufmerksam verfolgt zu haben.

via: Forumwiwo.de und autohaus.de

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5 Gedanken zu “BMW i3: Preis beginnt bei 34.950 Euro

  1. Das ist in der Tat weniger als man vermutet hat.
    Wird sicher seine Käufer finden 🙂
    Und vorallem wenn man bedenkt, dass Nissan auch 30.000 mindestens veranschlagt inkl. Batterie ist das nicht schlecht.

  2. Hallo,
    Das dürfte wohl die obere Grenze des Möglichen sein. Bei mehr würde der Preis dem Erfolg im Weg stehen. Macht BMW schon mal besser als andere. Dass Leute bereit sind, für ein Fahrzeug dieser Größe diesen Preis zu bezahlen, hat BMW ja schon bei seinen Minis gezeigt. Trotzdem ist so ein Grundpreis immer trügerisch und kaum vergleichbar. Alle anderen, die sich jedoch fragen, warum ein Kleinwagen über 100 kW Motorleistung braucht, können ja mal bei Renault vorbeischauen. Dort gibt’s für deutlich weniger nahezu das Gleiche.
    Den i3 mit dem Ampera oder dem Focus zu vergleichen, versteh ich auch nicht ganz. Was kostet der i3 mit RangeExtender denn? Und der Focus wird mit diesem Preis auch in den Regalen liegen bleiben. Nissan hat ja erfahren, was eine Preissenkung wie in USA für den Leaf geschehen, bewirken kann. Also runter mit den Preisen, verdient wird später.

    Euer Starkstrompilot

  3. Ich glaube nicht, dass das wirklich die obere Grenze für BMW ist. Der i3 richtet sich an die, die bereits ein oder zwei Oberklassemodelle der Bayern in der Garage stehen haben und etwas Schickes für die Stadt brauchen – davon gibt es eine Menge Kunden. 5k bis 10k mehr und der i3 würde sich im ersten Jahr vermutlich nicht viel schlechter verkaufen, geht ja auch in mehreren Ländern an den Start.

    Der Vergleich sollte lediglich zeigen, dass andere Hersteller teilweise noch deutlich mehr verlangen, für nicht unbedingt mehr Auto. Gut, mit Range-Extender und ein wenig Austattung wird man vermutlich leicht den Ampera übertreffen können, es ist dann aber immer noch ein BMW.

  4. So, dann lässt die Kaufprämie in Höhe von 5000 Euro ja nicht mehr lange auf sich warten.
    29950 Euro klingen eben besser als 34950 Euro. Da wird es dann auch für die prestige- und preisbewussten deutschen Lemminge interressant werden, einen völlig übermotorisierten Kleinwagen zu kaufen.

    Jetzt wird mir auch klar, warum BMW vor einigen Jahren diesen pseudogrünen Lobbyisten eingestellt hat.

  5. Was ich Super finde ist, das man sich einen Produktiosplatz beim BMW i3 in Leipzig sichern kann. Wer sich das Elektoauto bestellt, kann sich jetzt schon vorab, einen Platz sichern und zugucken, wie sein persönlicher i3 gebaut wird, das echt ein Highlight, was es bisher noch nie gab!!!

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