Tritium Veefil: Australische Schnellladesäulen für Hamburg

Foto: © Hanseat

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Die australische Firma Tritium hat die Ausschreibung für DC-Ladesäulen in Hamburg gewonnen und wird insgesamt 52 seiner Veefil-UT-Schnellladesäulen in der Hansestadt installieren.

Bild: Tritium

Der Ladesäulenausbau im Norden schreitet weiter voran. Sehr bald kann an den Tritium-Säulen in Hamburg mit 11 kW AC sowie mit CHAdeMO und CCS geladen werden, dann jeweils mit einer Leistung von 50 Kilowatt. Alle Schnellladesäulen sollen noch vor Oktober dieses Jahres ans Netz gehen.

Stromnetz Hamburg arbeitet bereits mit den Australiern zusammen. So ist z.B. die Schnellladesäule am switchh-Punkt in der Wagnerstraße auch von Tritium. Zusammen haben Hersteller und Betreiber die Säulen an die deutschen Vorschriften angepasst.

Ein Grund, warum sich Stromnetz Hamburg für die Lösung aus Down Under entschieden hat, ist das Design. Die Tritium-Lader sind extrem kompakt, so dass sie z.B. auf einem Gehweg installiert werden können, ohne mit Fußgängern oder Rollstuhlfahrern in die Quere zu kommen.

Die Veefil-Schnellladesäulen sind aber nicht nur stylish. Sie sind flüssigkeitsgekühlt, was den Wartungsaufwand gering hält und die Lebensdauer verlängert. Zudem sind die Ladesäulen für Temperaturen von -35 bis +50 Grad Celsius ausgelegt. Der nordische Winter kann den Säulen also nichts anhaben – und der Sommer schon gar nicht.

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32 Gedanken zu “Tritium Veefil: Australische Schnellladesäulen für Hamburg

  1. Technisch scheinen die Dinger echt gut zu sein, aber die Zuverlässigkeit ist noch ausbaufähig. Bei E-Wald sind dieselben Säulen im Einsatz und ziemlich oft gestört.

    Mir persönlich gefällt das Design nicht so. Sieht eher aus wie ein Spielautomat aus Las Vegas. Naja, hauptsache das Auto wird schnell geladen.

  2. Ich höre jetzt schon die Muschpoke aus Politik, Wirtschaft und Medien aufheulen, wenn chinesische Unternehmungen in Deutschland Ladeinfrastruktur städteweise finanzieren werden. Je länger nix bzw. nix flächendeckendes Gescheites arrangiert wird, ist diese Möglichkeit wahrscheinlicher.

  3. 11 KW AC ist ja wohl ein Witz und diskriminierend und blockiert den Ladeplatz unnötig lange. AC 43 ist ein MUST!

  4. Warum nur 11kW bei AC und nicht mal 22kW? Die machbaren 43kW erwähne ich mal gar nicht. Das sollen doch SCHNELL-Ladesäulen sein, oder soll AC nur ein Notladen darstellen wenn der CCS oder Chadema Teil mal defekt ist?

  5. 11 kW AC – sind die bescheuert…
    Mann Mann Mann. Das verstehe mal einer…

  6. Es ist eine gut durchdachte Mischung aus Schnell und Destination Charging,
    da die meisten EV´s ja in Zukunft in Hamburg CCS + Typ 2 haben werden.
    So braucht man keine Bedenken haben, wenn man an Typ 2 anschließt, dass das Auto nach 2 bzw. bald nach 3 Stunden ein Knöllchen hat.
    Und man blockiert den Schnelllader nicht weil ja dort parallel geladen werden kann.

  7. Kann mich nur anschließen, 11kW ist Schnarchladung und das sag ich mit meinem 22kW-Zoe!
    Wo ist Problem nicht wenigstens 22kW anzubieten, 5 Euro sparen beim Schütz und dem Leitungsquerschnitt???
    Bloß gut dass ich als Südostoberbayer wohl nie in den „Genuß“ dieser kastrierten Designobjekte kommen werde.

  8. Toll! Sind die Hamburger doch echt auf ein schönes Design rein gefallen. Immerhin haben die Australier extreeem viel Erfahrung mit Ladeinfrastruktur, vor allem DC und vor allem PLC… Die fassen schön die Bundesförderung ab und stellen ihren Metallschrott in Hamburg auf. Das hört sich für mich an wie „Cash and Go“ aus dem Film „voll Normaaal“.

    by the way, 11kW AC ist doch cool, da kann man nen schönen Zeittarif drauf machen. Damit man auch schön lange da steht…

  9. Schon genial was uns der Lade-Infrastruktur-Flickenteppich so alles beschert. Laut Ladesäulenverordung müssen die Dinger diskriminierungsfrei sein. Ich fühle mich diskriminiert, wenn ein Gleichstrom-Schnell-Lader nicht auch beim Wechselstrom das Schnellste anbietet. Also auch AC43. Noch mehr kotzen könnt ich wenn dann so ein CCS-Kollege meint den AC belegen zu müssen weil er shoppen gehen will. Und dann der Fahrer des meist verkauften E-Autos in Europa auf Durchreise wegen so einem strandet. Das kriminelle Verhalten der deutschen Lobby ist schon nicht mehr zu toppen. CCS zum Standard machen, alle anderen ausgrenzen und dann selber noch nicht mal E-Autos bauen ! Wann haut da endlich mal einer dazwischen. Und den Sesselfurzern, die bei solchen Ausschreibungen so einen Mist zusammenformulieren gleich mit. Wie kann man das so ausschreiben, oder wo kommen die mageren AC-Werte her?

  10. Genau genommen ist es mir Banane ob eine Ladesäule aus Australien, aus Usbekistan, oder aus Köln Porz kommt. Wichtig ist nur, das pro Ladepunkt min. 4 Säulen installiert sind, und diese auch zugänglich, also frei von Falschparkern sind. Dazu über die gängigen Roaming-Karten und 24/7 zu laden sind. Wir brauchen nicht noch mehr „Bürgermeister“säulen. Und ob AC mit 11 kw nicht zu langsam ist, dann die Gegenfrage: Welches Auto, ausser der ZOE kann denn überhaupt mehr als 11 kw laden? 😉

    Ein Ladepunkt sieht sinnhaft so aus: 3x tripple Lader mit AC43 und DC 50 (oder bald mehr), daneben min. 4 – 6 „normale“ AC Säulen für die Schnarchlader wie Porsche Panamera oder Renault Twizy. (letztlich das selbe 😉 )

  11. @fronty: bezugnehmend auf ihr „Welches Auto, ausser der ZOE kann denn überhaupt mehr als 11 kw laden?“ , ich glaube wenn in Zukunft alle Autos für schnell CCS können und für häuslich AC (wie heute schon) und die AKKUs und Reichweiten weiter steigen, dann werden alle E-Autos bis 22 KW AC können (müssen) schon wegen der großen Akkus. Wie sollte man sonst über Nacht an Wechselstrom den voll bekommen? Bei der ZOE (altes Modell Q210) ist halt das Problem dass die nur AC kann, das aber eben auch als Schnell-Ladung bis 43 KW fürs Reisen. Bei den neueren Zoe ist es ja nun auch möglich den Q90 zu bekommen in Deutschland, das Problem des nur-AC ist damit allerdings noch da. Wird sich vermutlich beim nächsten Modellwechsel erledigen, stellt aber für jeden Altwagenbesitzer ein Problem dar wenn ein CCSler den AC blockiert.

  12. Folge ich der medialen Performance eines Wolfsburger „Premiumherstellers“ in das Jahr 2022 oder später, sind angesichts der viel zu laut angekündigten Akkugrößen 11 kW Ladeleistung obsolet. Leider auch schon in 2017.

  13. Wie nur 11kW AC? Willkommen bei „Zurück in die Vergangenheit!“

  14. Herr Redlin zum einen gibt es in HH genügend AC22 zum anderen stirbt das eh aus. Auf die ZOE nimmt da niemand Rücksicht. CCS ist Standard und wird entsprechend forciert. Kein Hersteller wird langfristig mehr 3p-Laden anbieten.
    CCS ist für alle Beteiligten viel lukrativer. Wenn es ihnen nicht gefällt bauen sie ein besseres EV.
    Und das ist kein blockieren. Er kann CCS und AC. So what?

  15. Ich denke Wosch hat Recht.
    Das HH heute keine Säulen aufstellt die für die vielen angekündigten Premiumflitzer der Zukunft benötigt würden finde ich O.K.
    Ist ja keiner da 🙂

  16. So ein Mischmasch aus Schnelllader und „destination charger“ machst doch keinen Sinn.

    Ist das jetzt eine „Tankstelle“ mit 50 kW DC an der ich 20-30 min für eine Fernfahrt auffülle oder in „Parkplatz mit Lademöglichkeit“ an der ich als e-Golf Fahrer gerade mal 3,7 kW zapfen kann, was nur Sinn macht, wenn ich parallel dazu stundenlang in die Stadt gehe.
    Tue ich das, dann ist aber so lange der Schnellader blockiert.

  17. Laut GE Verzeichnis gibt es in HH aktuell 230 Säulen mit Typ 2 / 22 kW.
    Davon sind die meisten mit 2 Anschlüssen a 22 kW, einige sogar mit 4.
    Alle anderen zusätzlich mit 11 kW.
    Es sollte also schon heute jeder Zoe Fahrer die Möglichkeit haben schnell zu laden.
    Für die Fernfahrer gibt es dann ja auch noch einige 43 kW Lader an den BAB´s
    Die neuen Lader die jetzt dazu kommen sind für die Zukunft geplant.
    Es gibt in HH mehrere Projekte mit BMW und Mercedes.
    So kommen zum Beispiel 550 Stück i3 zusätzlich bis Ende 2018 zum Einsatz als Carsharing Fahrzeuge.
    Die müssen ja alle irgendwo schnell geladen werden damit sie eine hohe Auslastung haben.
    Sollte doch eigentlich im Interesse aller sein. Anscheinend aber nicht.

  18. Redlin, Stefan sagte am 23. Juni 2017 um 19:04 :

    Eine AC Dose kostet mit Abrechnungssoftware keine 1.500 Euro. Eine CCS Säule min. 25.000 Euro. Welchen Sinn sollte es langfristig machen, am Freibad/Theater/Kino/etc. CCS zu installieren? Dort könnte man eher 20x AC installieren und hätte noch Geld über. Das Fettrüsten um jeden Preis und um jede kWh pro Sekunde ist noch sinnbefreitet als das tägliche rasen auf der Landstraße. Tripple Lader UND tausende AC Säulen muss es in Zukunft heissen. VORALLEM wenn vermehrt Hybride gebaut werden, stehen dieses super tolllen und teuren Schnelllader wie hohles Brot in der Gegend, wenn daran einer mit 3,7 kWh seinen kleinen Hilfsakku damit lädt.

  19. die Zoe Fahrer sollen dort laden wo es 22KW Single Saeulen gibt. Macht ja kein Sinn wenn sie die DC Schnelllader zuparken. Hier sieht man mal wieder dass ABB nicht mehr alleine das Patent fuer die EU hat. Hoffentlich kommen bald Schnelllader aus China die dann anstelle von 22KW Lader augestetllt werden weil sie dann nicht mehr so unverschaemt teuer sind.

  20. Sieht man sich abgebildete Ladesäule am Standort in natura an, dann hat man den Eindruck, dass die AC-Ladedose da nachträglich eingebaut wurde. Sie ist in der rechten Seitenwänden, etwas verdeckt von Frontabdeckung aufgesetzt.
    Und dann nur 11kW, das leugnet die Tatsache, dass die Zoe das meistverkaufte Fahrzeug in Europa ist.
    Wenn ich die Ladesäule mit meinem 3,7/4,6kW ladenden Hybriden blockieren müsste, dann hätte ich ein schlechtes Gewissen. Das gehört sich irgendwie nicht, finde ich.
    Die ZOE-Pilotinnen und Piloten müssen aber wohl nicht damit rechnen, dass sie in Hamburg bald nirgendwo mehr zügig laden können.
    Auf meine Anfrage bei StromNetzHamburg teilte man mir mit, dass zükünftig weiter 22kW AC als auch 50kW DC Lader aufgebaut werden sollen.
    Wobei 50kW DC auch schon nicht mehr für alle aktuellen Fahrzeuge reicht.
    Was fehlt, das sind 3,7kW-Laternensteckdosen, da warte ich noch immer drauf.

  21. am tripple funktioniert der DC Anschluß selbst wenn die ZOE lädt. Leute ehrlich, informiert euch mal ein bischen vorm quatschen!!! Aber ein i3 und ein Leaf das funktioniert an einer Säule zeitgleich nicht.

  22. @ Fronty: Es geht doch auch nur um das zuparken und nicht um das Laden an sich…

  23. Tja, Mennekes und co haben ihr Geld gemacht:

    Fast jedem E-Auto einen Zapfschlauch für min 250Euro aufs Auge gedrückt,

    Klever 🙂

    Und der Rest der Welt sagt Chademo

  24. Die 11KW rühren vermutlich aus der begrenzten Netzlast. Ab 45KW Netzanschluss aufwärts wird es richtig teuer. (Wandlerzähler, Leistungsmessung und Lasttarif) Daher hat man wahrscheinlich ein Lastmanagement eingebaut, welches die Säule auf maximal 45KW begrenzt. Also wenn ein ZOE am AC dranhängt, wird man vermutlich nur mit unter 35KW am CCS nuckeln können. Unsere DC Lader in der Stadt sind von vornherein auf 20KW DC und 20KW AC begrenzt. Das ist noch blöder.

  25. @ Zoe Fahrer
    am 28. Juni schon wieder 4 neue Typ 2 Schnell-Lader im GE Verzeichnis eingetragen.
    Als bitte keine Panik. 😉

  26. @ E-Manfred: der Rest der Welt spricht Chademo? Wohl eher nur die Japaner/Koreaner… Der Standard wird mit größter Sicherheit in der nächsten Autogeneration beerdigt. Mehr als 50 kW bekommt man durch die EMV-Störanfällige CAN-Kommunikattion nicht zuverlässig hin. Deswegen bauet Hyundai den Ioniq auch mit CCS.

  27. Das ist ja mal interessant. Sogar der Hersteller selber sagt, dass ein AC Anschluss an einer DC Saeule meistens Quatsch ist und man lieber eine zweite (billige) AC Saeule daneben stellt.

    Zitat:
    AC Pack Option
    In order to maximise the vehicle models the Veefil can charge, we provide our
    customers with an AC Pack add on option.This solution is only recommended
    for locations with only 1 parking spot. Locations with 2 it is recommended a DC only
    + AC separated charger, as charging profiles are significantly different as explain
    below.

  28. Im Supermarkt gibts auch 4 verschiedene Milchsorten. Könnte man bei den Ladesäulen auch so handhaben. Ein Ladepunkt, aber verschiedene Säulen. Siehe nochmal mein Post vom 23. Juni 2017 um 16:16! Ein oder zwei Säulchen, dazu noch kombiniert sind Quatsch. Das muss so wie bei Tesla funktionieren. Min. 6 – 8 Ladesäulen, gut markiert, vom Platz gut gesichert und als solches auch freizuhalten. Was bei Frauen und Behindertenparkplätzen funktioniert, muss vorallem bei Ladesäulen funktionieren. An der Tankstelle parkt auch niemand sein Auto und geht dann 3 Std. in die Stadt zum shoppen…

  29. Leute ihr verwechselt den Begriff „Ladepunkt“ mit „Standort“.
    Ein Ladepunkt ist eine einzige Steckdose/Stecker.
    Also hat eine Tripple-Ladesäule drei Ladepunkte.

    Siehe auch diverse Ladestations-Verzeichnisse, die zählen z.B die Anzahl an Ladepunkten eines Landes, diese Zahl ist immer größer als die Anzahl der Ladestationen.
    An einer Autobahnraststätte kann es z.B so aussehen:
    1 Standort
    3 Ladestationen
    9 Ladepunkte

  30. Wobei der Begriff „Anschluss“ eindeutiger ist. Chargemap verwendet in seinen Statistiken jetzt „Anschlüsse“, früher nannten sie das „Ladepunkte“.
    https://de.chargemap.com/about/stats

    (keine Sorge, ich verwende lieber das GE-Verzeichnis, aber bei Chargemap sind die Statistiken so anschaulich^^)

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