Einkaufen und laden bei Edeka

Bild: Edeka

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Shoppen, während der Wagen lädt – eine schöne Kombination für Elektroautofahrer und Supermarkt. Das hat sich auch das Energieunternehmen EWE gedacht und eine Kooperation mit der Supermarktkette Edeka abgeschlossen. Die haben Parkplätze – EWE die Ladesäulen.

Im Rahmen der Kooperation wurde vergangene Woche eine erste Säule im niedersächsischen Friedrichsfehn in Betrieb genommen. Weitere 59 Standorte im Nordwesten Deutschlands sollen noch in diesem Jahr folgen. Geladen wird mit dem Typ2-Stecker und mit bis zu 22 kW – natürlich nur mit Ökostrom.

Edeka folgt so dem Beispiel von Aldi Süd und Lidl, die bereits 2015 bzw. 2016 damit begonnen haben, eine Handvoll Standorte mit Ladeinfrastruktur zu bestücken. Lidl und Aldi Süd sogar mit Schnellladesäulen.

Eigentlich ist es verwunderlich, dass nicht noch mehr Supermarktketten bzw. einzelne Standorte auf den E-Mobilitäts-Zug aufspringen. An Parkplätzen mangelt es eher selten, es ist gute Werbung für die Nachhaltigkeit eines Unternehmens und Kunden lockt es auch an.

Und auch wenn sich letzteres wahrscheinlich noch in Grenzen hält, will man ja schließlich für die Zukunft gewappnet sein.

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27 Gedanken zu “Einkaufen und laden bei Edeka

  1. Lademöglichkeiten bei Einzelhandelsketten (jeder Art) wird die E-Mobilität nach vorne bringen. Es wäre vor allem für E-Mobilisten ohne Heimlademöglichkeit die Lösung.

  2. Die Investition für so massive Ladesäulen versteh ich nicht, wäre es nicht günstiger kleine Wallboxen (22kW mit stecker evtl. überdacht) einfach an die Außenwand einen Marktes zu installieren? Gibt es schon um die 700€… (+300€ für FI TypA EV)
    Stattdessen hat Aldi hat sogar DC Ladesäulen die auf 20kW beschränkt sind… und AC wie DC seitig immer nur ein Fahrzeug laden lassen. Ineffizienter könnte man das Geld nicht einsetzen.

  3. AC Lader am Supermarkt? Das ist zwar „nett gemeint“, aber kein besonders attraktiver Service für die Masse. Für die 10 km Reichweitenzuwachs während des Einkaufs stecke ich mich wohl eher nicht an. Und wer zu Hause nicht laden kann, dem hilft das auch kaum weiter.

  4. Laden während des Einkaufens wird ein Teil der Lösung für Laternenparker. Voraussetzung ist natürlich ein 22 kW-AC-Ladegerät im Auto, was aber zumindest als Option auch kommen wird. Einmal pro Woche eine Stunde Laden beim Supermarkt gibt 20 kWh im Akku, oder 120-140 km Reichweite. Das reicht für den Durchschnittsfahrer schon locker für den Rest der Woche aus.

    Ich denke aber auch, dass diese Lösungen überdimensioniert sind. Es geht langfristig darum, einen wesentlichen Anteil der Parkplätze möglichst kostengünstig mit Typ 2-Dosen auszustatten. Abrechnung muss es auch irgendwann geben (vielleicht ein Terminal für 20 Parkplätze?), da es den Strom bei größeren Mengen von Elektroautos nicht für immer umsonst geben wird, zumindest in Supermärkten mit recht geringen Gewinnspannen.

  5. @Michael P. für „nur“ AC Lader die Supermärkte bzw EWE zu kritisieren finde ich nicht in Ordnung, wenden Sie sich bitte an ihren Fahrzeughersteller, denn preiswertere Fahrzeuge (was den Verkaufszahlen nach für (reine) Elektromobile die „Masse“ ausmacht) können während des Einkaufs nahezu vollständig geladen werden.
    Sollen etwa Unsummen von Geld für eine geringe Anzahl von Ladepunkten investiert werden?

  6. „Aldi Süd und Lidl, die bereits 2015 bzw. 2016 damit begonnen haben, eine Handvoll Standorte mit Ladeinfrastruktur zu bestücken.“

    Ui der Autor hat eine Hand mit >50 Fingern.

  7. Abrechnung kann aber recht teuer kommen. Wenn wirklich überall Ladedosen wären, wären 11 kW auch völlig ausreichend. Man geht ja nicht nur zu den Supermärkten, man geht ja auch zum Arzt, zur Apo, zum Kino etc. Überall dort würde sogar CEE blau („Campingstecker“) reichen, denn irgendwo steht das Auto immer. Bzw. zu 90% seiner Lebenszeit.

  8. Es geht dabei nur um die Gruene Welle wo alle gerne mitmachen… So grosse Schilder um die Ladestation… Also ein Werbegag der in den Koepfen ankommt.

  9. Es gibt relativ viele Elektroautos die dort nur mit max. 3,6kw laden können. Das ist für einen Einkauf von 20 Minuten unsinnig. Und bitte nicht länger wie der Einkauf dauert laden. Andere wollen evtl. auch mal. Ich stelle mir schon wieder die Ignoranten vor, die meinen hier stundenlang kostenlos Schnarchladen zu können…

  10. So soo,… die Masse braucht keine AC Lader. „…nett gemeint.“
    Ein Blick in die aktuelle Zulassungsstatistik schafft deutlich Zugewinn an Fakten.
    Postfaktisch scheint das natürlich überflüssig: der Blick über den eigenen Tellerrand.

  11. Mein Edeka E-Center in Tübingen bietet zwar „nur“ 2 Schuko-Dosen, diese dafür gratis. Die 7 km, die ich insgesamt Hin- und zurück fahre, habe ich auch so in 20 Minuten wieder „drin“. Ich finde, das ist ein netter Zug von Edeka und ich fahre deshalb bevorzugt dorthin. Auch für den wöchentlichen Großeinkauf, der dann auch länger als 20 Minuten dauert.

  12. Über AC oder DC muss man doch eigentlich im Bereich des urbanen Ladens nicht wirklich streiten. So weit ich das weiß gibt es kein E-Auto dass nur DC kann. Die Autos können entweder AC und DC oder nur AC (wird aber vermutlich irgendwann auch beides können). Und AC ist ja auch dass was überall vorhanden ist, und auch privat geladen wird. Ich finde so Supermarkt-Modelle an sich gut, aber an separater Stelle einen oder mehrere Triple-Charger auf zu stellen ist wenig massenkompatibel und zudem teuer. Besser wären Parkreihen wie früher in den Innenstädten, mit jeweils einer Parkuhr davor. Nur jetzt ersetzen wir die Parkuhr durch eine schlanke AC-Säule.
    Ladeparks mit einigen oder auch ganz vielen, schnellen DC- und AC-Anschlüssen in Form von Triple-Ladern überlassen wir besser dem Bereich „Highway“ und „Fernreisen“ an Kraftfahrstraßen und Autobahnen. Urban, aber massenhaft tut es AC zwischen 11 und 22 KW alle Mal.

  13. Anscheinend will Edeka nur Zoe-Fahrer als Kunden haben, ich kaufe dann wie bisher bei Aldi ein.

  14. Wenn es denn geplant ist, dass man diese Säulen 24/7 nutzen darf und solange laden kann wie notwendig ist, dann ist AC ausreichend. Darf ich dort nur während des 20 minütigen Einkaufs laden, ist es das nicht. Ganz einfach. Diese Info fehlt noch.

  15. Ich finds gut. Mein Edeka ist ein guten Kilometer von Zuhause entfernt. So kann ich da täglich vollladen und bleibe im Ort um dort einzukaufen. Naja, ich habs meinem EDEKA Menschen schon vor 2 Jahren gesagt, das er ne Ladesäule aufstellen soll.

  16. Der Edeka hier hat schon länger eine Ladesäule, es wurde aber organisatorisch sichergestellt dass sie niemand nutzt.
    Um laden zu können muss man nämlich erstmal vom anderen Ende des Parkplatzes in den Markt gehen, dort den Marktleiter suchen, dann mit ihm ins Büro gehen wo er gegen Pfand die einzige RFID-Karte aus dem Tresor holt.
    Dann wieder zurück ans Ende des Parkplatzes latschen und anstecken… und nach dem Laden die ganze Prozedur nochmal andersrum zur Kartenabgabe.
    Super kundenfreundlich, das bringt die Emobilität sicher voran.

  17. Beim Edeka in Hannover Südstadt steckt man sich einfach dran und lädt während der Öffnungszeiten. Während eines Einkaufs kriege ich da schon 10kWh an Typ2 rein.

  18. Das ist Zielort-Laden als ideale Lösung. Wir kaufen ohnehin nur noch dort, wo mindestens 11 kW AC angeboten werden. Damit kann man seinen gesamten Nachladebedarf bestreiten. Mit 22 kW geht das natürlich noch besser und ist für die Betreiber sehr preiswert. Es gibt doch schon mehrere tausend 22 kW AC-Säulen in DE. Natürlich muss das Auto die Möglichkeit bieten, das zu nutzen – mit 3,7 kW wird das nichts. Da lohnt sich das Anstecken nicht.

  19. Ich bleibe dabei, wenn wir langfristig betrachtet soviel Lademöglichkeiten haben wollen wie Parkplätze, dann geht das bezahlbar nur mit Wechselstrom. Zumal das alle E-Autos laden können. Bin auch davon überzeugt, dass mit dem Wachsen der Akkus die AC-Ladefähigkeiten aller zukünftigen E-Auto auf mindestens 11 KW anwachsen werden. Für das heimische und das Zielort-Laden wär damit auch so ziemlich alles gut. Lange und schnelle Reisen werden wir in Zukunft vermutlich alle mit CCS >100 KW.

  20. @Olli: Also einen guten Kilometer kann man auch kostensparend und umweltschonend zu Fuß gehen. 😉

  21. Gibt’s bei uns in Obertraubling beim Netto schon seit Anfang 2016.
    2 Ladepunkte mit 22KW und das kostenlos während dem Einkaufen. Laut Netto kostenlos bis Ende 2018.

  22. Schnelllader am Supermarkt machen wenig Sinn. Außer es ist ein Einkaufszentrum in der Nähe einer Autobahn.

    Ein Städtischer Supermarkt sollte nicht mehr als 11KW je Ladeanschluss bereitstellen. Ja nach Netzanschluss können mit 22KW oder mehr nur 2-4 Anschlüsse bereitgehalten werden. In einigen Jahren werden diese aber nicht mehr ausreichen. Selbst mit einem Lastmanagement wird dies schwierig.

    Ich stelle mir eine Kombination aus 2-4 11KW Ladeanschlüssen und 4-8 3,7KW Anschlüssen vor.

    Der große Wocheneinkauf dauert in der Regel länger als 20min. In 40-50min kann man mit den ca. 3kWh immerhin 15-25km weit fahren. Für die PlugIn ausreichend bis zur nächsten Lademöglichkeit.

  23. Klar macht DC Sinn für alle, die nicht zu Hause laden können. Einmal pro Woche beim Einkauf laden und wieder 200 km im Akku drin haben. Es sei denn man dürfte den Supermarktparkplatz 24/7 nutzen, dann passt AC auch perfekt. Aber nur mal 10-40 Minuten laden in Kombination mit AC passt da leider nicht sehr gut.

    Supermarkt = kurze Verweildauer. Hier muss es schnell gehen, es sei denn ich wohne im Haus nebenan.

  24. Typ2 mit 11/22 kW reicht vollkommen, da kann man in 20-30 Min schon einige Kilometer einsammeln. Finde das super, wenn das jeder Supermarkt hätte wären viele Ladepunkte verfügbar. Nur über günstige AC Anschlüsse erreicht man die Masse, DC Laden ist bei uns in der Gegend immer ein sauteures Hobby und bremst die E-Mobilität einfach.

  25. Schnellladen am Supermarkt schön und gut. Aber 1-2 Anschlüsse helfen nicht weiter. Noch reicht das. Aber in 2-3 Jahren wird es eng. Dann kann man wählen zu warten bis der an der Säule fertig ist oder ohne zu Laden einkaufen. Was bringt das?

    Dann lieber 4-8 Anschlüsse mit nur 11KW, wo man zu 90% einen freien Anschluss vorfindet.

    Habt Ihr gedacht, dass sich die Supermärkte auch noch neue Trafostationen hinstellen und teure Tarife mit hohen Lastspitzen bezahlen wollen?

    Das Alles muss in der Regel über den vorhandene Netzanschluss realisierbar sein. Sonst wird es zu teuer. Mehr als 50-100KW haben die Märkte meist nicht. Davon sind in der Regel aber schon 20-30KW Grundlast weg.

  26. Wenn sich 11kW/22kW Drehstromladung als Standard durchsetzt (und das sollte es bei Akkugrößen oberhalb ca. 30kWh), dann machen AC-Ladepunkte mit 11kW/22kW an allen Stellen Sinn, wo man sich 30min und länger aufhält. Und mit „Schnellladen“ hat AC 11kW/22kW ja nun wirklich nichts zu tun! Das beginnt bei >1C Ladestrom und Ladedauer <1h.
    Wir reden hier allenfalls von Normalladen mit ca. 0,5C (Ladedauer ca. 2h), wie sie in den Datenblättern fast aller Zellhersteller ausgewiesen wird. Darunte läuft "Schnarchladen", auch wenn es einige Automobilhersteller anders "verkaufen" wollen.

    Die Ängste wegen Tarifen mit neuen Lastspitzen sind m.E.n. unbegründet, wenn man zum Einen Lastmanagement einsetzt und zum Anderen der Supermarkt energetisch auf aktuellem Stand ist. Bei uns wurden gerade einige Supermärkte (Aldi, Kaufland) modernisiert und man sieht deutlich, dass energetisch optimiert wurde: vom LED-Licht bis zu besseren Kühltruhen. DAS ist die Grundlast und da lässt sich einiges sparen.

    Jetzt schon zu jammern, dass in 2-3Jahren die einzelne Ladesäule evtl. nicht ausreichen könnte, ist auch etwas komisch – erst einmal muss überall wo es sinnvoll ist, eine Ladesäule stehen …

  27. Wieder mal schön zusehen das die Autoindustrie sich nicht mit den Energieversorgern absprechen.Schön die 22 kW Ladepunke aufstellen wo doch nur eine Handvoll E-Auto´s mit 22kW Laden können.

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