2.000 neue Säulen für Baden-Württemberg

Foto: EnBW / Alexander Sell

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Das Bundesland tritt beim Thema Elektromobilität aufs Strompedal. Bis 2020 soll dort ein flächendeckendes Ladenetz mit 2.000 neuen Säulen für je zwei Elektroautos entstehen.

Bild: EnBW

Baden-Württemberg will weitere zehn Millionen Euro in den Ausbau der Ladeinfrastruktur stecken. Die neuen Stromtankstellen sollen dann in einem maximalen Abstand von zehn Kilometern stehen und für künftige Ladetechniken nachrüstbar sein. So will man garantieren, dass die Säule nicht in ein paar Jahren veraltet ist und neue Elektrofahrzeuge mit höherer Ladeleistung einen Bogen um sie machen.

Derzeit gibt es 577 Ladesäulen im südlichen Bundesland. Eine neue Säule kosten inklusive Anschluss zwischen 5.000 und 100.000 Euro. Mit dem Ausbau soll die Reichweitenangst der Vergangenheit angehören. Zumindest post-2020. Noch muss das Thema allerdings im Rahmen einer Ministerrunde in Stuttgart diskutiert werden.

Im Rahmen des Bundesförderprogramms für Ladeinfrastruktur sollen zudem 430 Schnellladepunkte in Baden-Württemberg ans Netz gehen – ebenfalls bis 2020.

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8 Gedanken zu “2.000 neue Säulen für Baden-Württemberg

  1. Mal sehen, wo die dann alle stehen. So wie man Politker in Ba-Wü kennt, fast alle in Stuttgart. Wichtig wäre, dass sie barrierefrei zugänglich sind (Barzahlung oder EC-Karte), nicht wieder eine neue Karte oder App und dass der Preis pro kWh abgerechnet wird. Besser als alle 10 km eine, waären alle 15km 2 Säulen. Die Wahrscheinlichkeit eine freie Säule an einem bestimmten Punkt anzutreffen wäre einfach höher.

  2. 20 Schnelllader wären besser als 2000 Bürgermeistersäulen für Sparfüchse. Am besten heute in Klappfahrräder oder Erwachsenenroller investieren!

    Der Bodensee und die komplette Alb, überhaupt von Stuttgart über die meistbefahrenen Bundestrassen Richtung Lindau komplett DC-frei. Unfassbar.

    Offenbar hat noch kein Politiker geschnallt, daß man ein E-Auto an seiner Steckdose zuhause aufladen kann und die meisten ohnehin einen Benziner mit erstärkter Hilfsbatterie kaufen???

  3. @ Daniel

    Ich glaub die Zeit mit einer Abrechnung nach KW/h sind vorbei. Viel zu gierig sind die Ladesäulenbetreiber. Bei den momentanen Tarifen zahlen wir je nach Jahreszeit bei unserer Zoe zwischen 15 und 20 Euro pro Vollladung. Seit dem fahren wir wieder mehr mit unserem Volvo. Sollte das Akkuupgrade unserer Zoe mehr km Reichweite ermöglichen damit unserer Aktionsradius damit größer wird werden wir unsere Französin wieder häufiger nutzen.

    Mein Vorschlag um Dauerparker zu vermeiden: Laden bis 100% bei einer Abrechnung nach KW/h danach 5 Minuten Zeit um sein Vehikel zu entfernen oder Strafpauschale per Minutenabrechnung. Dann fühlt sich niemand veräppelt der einfach sein Auto nur laden möchte und Dauerparker wäre man auch los. Und sollte er wirklich stehen bleiben hat zumindestens der Ladesäulenbetreiber etwas davon.

  4. Ich finde es gut, das sich nun auch im Süden was tut. Nach Norden hatte ich bei meinen Reisen schon deutlich weniger weisse Flecken, aber in BaWü war die Routenplanung bisher eher grausam. Ausserdem hoffe ich darauf, dass nun endlich mehr und mehr Deutsche aufhören über E-Mobilität zu meckern. Das Ganze trägt teilweise echt groteske Züge. Erst maulen alle, es gibt ja keine E-Autos, dann kommen die so langsam, dann sind die natürlich alle technisch Mist und laden kann man ja auch nicht. Sodann steigt die Reichweite, da schwenkt man dann um auf „Blöde Ökokisten. Nun kann man bald auch noch überall laden und die Leute verweigern sich weiter beharrlich.
    Also was das Thema E-Mobilität angeht sind wir wirklich das dämlichste Volk Europas.
    Lieber schreien die alle wegen eventueller Dieselfahrverbote, statt sich endlich ein E-Auto zu kaufen. Aber dann sind die Dinger auf einmal wieder ach so teuer. Wie passt das zu der statistischen Aussage, dass die Deutschen im Schnitt über 31000 Euro für Neuwagen ausgeben? Erschliesst sich mir nicht. Bei mir ist alles mit Auspuff schon abgeschafft und es geht mir gut dabei. Bin übrigens kein Immbilien besitzender Geldsack.

  5. Gibt es eigentlich Tankstellen (für Verbrenner) mit nur 2 Zapfhähnen?

    Irgendwie wirkt es für mich so als „ob dieses Strompedal“ tatsächlich eine Strombremse ist.

    Was kostet denn eine durchschnittliche Tankstelle (für Verbrenner)?
    Was würde eine Strom’station‘ – mit derselben Anzahl an Lademöglichkeiten wie es an der durchschnittlichen Tankstelle (für Verbrenner) Zapfhähne gibt – kosten?

    Diese Kosten sollten wir mal in Relation setzen.

  6. @Mario: eine Normale Verbrenner-Tankstelle kostet mit Sicherheit mehrere Millionen Euro. Grundstück, Gebäude, Aushub und Verrohrung von riesigen Erdtanks etc. Ich denke mal bei Grundstück und Gebäuden tun sich beide nichts. Die Wechselstromanschlüsse sind billig, jedoch die CCS-Lader sind wegen der Gleichrichter erheblich teurer. Insgesamt dürfte eine E-Tanke mit 16 Punkten aber billiger sein als eine Öl-Tanke. Da die verbohrten Deutschen aber weiterhin keine E-Autos kaufen, aus was für bekloppten Gründen auch immer, wird wohl kaum einer 16 Lader in Form einer Tank- (Ladestelle) aufstellen um dann fest zu stellen dass niemand kommt zum Laden.
    Ausserdem führt die Möglichkeit mit Destination-Chargern zu arbeiten, was beim Verbrenner nicht geht, dazu, dass Ladestationen im Stil einer klassischen Tanke noch weniger Sinn machen. Mit Destination-Charging ist gemeint überall zu laden wo man gerade ist, für länger oder nur kurz, z.B.: beim Einkauf, in der Stadt oder auch zu Hause was ja bei vielen durchaus funktioniert selbst wenn sie nur Mieter sind.

  7. Jede subvensionierte Ladestation sollte fuer alle einfach barrierefrei bezahlbar sein. Der Strom sollte ueberall gleich viel kosten und klar angeschrieben sein. KWh und keine Zeittarife. An der Tanke kostet die Zeit ja auch nichts sondern nur das was man einfuellt. Keine Gratis Parkplaetze ausser alle anderen aussenherum sind auch Gratis. Die Parkplatzgebuehren sollen den oertlichen Gegegbenheiten angepasst sein und sind nicht mit der Ladestation abzurechnen.

    GLEICHES RECHT FUER ALLE.

    Mit oder ohne Verbrenner. Nur so gelingt die Transformation in die Verbrennerfreie Zukunft.

    Danke und viel Erfolg beim Bau der Stationen

  8. Das ist doch Priimaa!
    Zusätzliche Ladestellen für 4000 E-Autos alleine in BW bis 2020!
    Wenn nun die anderen 249 Bundesländer nachziehen, dann können in 2020 die 1 Millionen E-Autos in der BRD tatsächlich gleichzeitig Laden.
    Nacheinender vielleicht sogar 2 Millionen.
    Es müssen halt alle 250 Bundesländer mitmachen…..
    Oder hab ich da einen Denkfehler?

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