Ein E-Volkswagen fürs Volk?

Anzeige

Die Wolfsburger scheinen weitere Schritte in Richtung Elektrifizierung zu gehen. Neben dem elektrischen BUDD-e arbeitet Volkswagen derzeit angeblich auch an einem Konkurrenten für Teslas Model 3 und den Chevrolet Bolt.

Bild: comobility.de

Der VW e-Golf in Berlin; Bild: comobility.de

Nach Angaben der australischen Nachrichtenplattform „motoring“ soll das preiswerte Elektromodell 300 km weit mit einer Batterieladung kommen. Die 48-Volt On-Board-Technik hierfür ist die gleiche, die auch in der nächsten Generation e-Golf zu erwarten ist. Anders gesagt, auch das neue Modell basiert auf Volkswagens neuer Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB). Der Unterschied liegt im Design und wohl günstigerem Preis.

Noch ist allerdings unklar ob der neue Volkselektrowagen als Limousine oder Hecktürmodell kommen wird. „motoring“ berichtet, dass es das neue Modell noch vor 2018 und somit vor dem nächsten Golf auf die Straße schaffen könnte.

Im Nachzug des Dieselskandals speilt die Elektrifizierung der eigenen Flotte bei VW eine immer größere Rolle. Der oben genannte Modulare Elektrifizierungsbaukasten (MEB) soll zu alltagstauglichen Reichweiten und bezahlbaren Preisen führen. Das Baukastenprinzip ist bei VW schon altbewehrt und jetzt will man nicht mehr nur auf konvertierte Standardmodelle setzten, sondern eben auch rein-elektrische Neuwagen.

Noch steckt die neue Architektur-Plattform allerdings in den Kinderschuhen. Gearbeitet wird an ihr erst seit rund einem Jahr, weswegen die Serienreife neuer Elektrofahrzeuge noch Zukunftsmusik ist. Obwohl, so weit weg ins das Jahr 2018 auch nicht mehr.

Ein E-Volkswagen fürs Volk?: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 3,47 von 5 Punkten, basieren auf 32 abgegebenen Stimmen.
Loading...
Anzeige
Alle Updates erhälst du auch via
Tausche dich im Elektroauto Forum auf GoingElectric mit anderen über das Thema aus.

30 Gedanken zu “Ein E-Volkswagen fürs Volk?

  1. „…scheinen,…angeblich,…Konkurrenten,…noch vor 2018,…Kinderschuhen,…Zukunftsmusik,…Obwohl,…“
    Sorry. Das liest sich wie der Beschluß zum letzten Fünf-Jahr-Plan der Deutschen Demokratischen Republik, kurz vor ihrem wohlverdienten Kollaps.
    Verstoffwechseln wir doch bitte mal realistisch: Tesla wird in 2018 dort schon lange angekommen sein, wo dieser Konzern gerne hin würde.
    Sorry…hier wurden Chancen und Arbeitsplätze der Wirtschaft, lange schon vor heute in 2016, leichtfertig aufs Spiel gesetzt.
    Grins: hinterher will´s, wie gewohnt, aber Niemand gewesen sein. Brrrr….

  2. „Tesla wird in 2018 dort schon lange angekommen sein, ….“

    Das Tesla Model 3 kommt doch eh nicht vor 2020. Jetzt im März sollte es vorgestellt werden, ausser ein paar Details wird nix zu sehen sein. Das läuft so wie es bei Tesla immer läuft, mit 2 – 3 Jahren Verspätung. Da werden alle anderen (Bolt, Leaf, i3, e-Golf, …) ihre 60 kWh Fahrzeuge längst am Markt haben.

  3. …. (überleg) soll ich jetzt noch mit dem eGolf warten oder mir doch einen Soul EV kaufen hmmmm – könnte, sollte, vielleicht, Baukasten, nicht passen, hat sich doch verschoben, die anderen sind es gewesen ….
    oh man! wenn ich so arbeiten würde, kein Kunde würde mir mehr glauben …
    Ich glaube, die wissen nicht was sie tun…… (oder vielleicht doch?)

  4. hatte letzte Woche Email Verkehr mit VW. ich würde gerne in Stuttgart per VW Karte meine zwei Renaults, elektrisch, tanken. da ich dort häufig unterwegs beim Kunden bin. Antwort von VW: mit der Karte dürfen nur Konzern E-Autos tanken…
    .
    ich tanke jetzt bei Aldi. UMSONST. Ohne Karte. ohne nix.
    .
    vielen Dank liebe deutsche Automobilindustrie.
    .
    Entwickelt schön weiter Eure blöde Scheinwelt.

  5. Martin,

    de Leaf/Golf (…?????) gibt es demnächst mit 60 khw Akku? woher haben Sie bitte diese Information?

  6. Wenn Chevrolet seinen 60 kWh Bolt bringt ( wird der eigentlich bei Daewoo gebaut?) müssen alle anderen zumindest nachziehen wenn diese Autos keine unverkäuflichen Ladenhüter sein sollen

  7. „könnte, sollte, vielleicht, Baukasten, nicht passen, hat sich doch verschoben, die anderen sind es gewesen“

    Wer den Text aufmerksam gelesen hat, dürfte bemerkt haben, dass dieser Konjunktiv nicht von der VW-Kommunikation, sondern von Journalisten kommt, da hier ein rein spekulativer Artikel geschrieben wurde, in dem lediglich Gerüchte aufbereitet wurden. Volkswagen hat bisher rein gar nichts zu dem Thema bekannt gegeben, was nicht heißt, dass es dazu nichts zu sagen gäbe. So undifferenzierte Aussagen wie die oben zitierte sind eher etwas für den Stammtisch…

  8. Wir wollen und wir werden. Wir kündigen an, weil wir was anzukündigen haben.

    Ich kann es nicht mehr hören. Alles Lippenbekenntnisse, Versprecher – ECHTE Leidenschaft dafür ? Fehlanzeige.
    Grüner Deckmantel ? Alles an den Haaren herbeigezogen.
    Sie begreifen nichts, sie können es nicht, weil sie nicht wollen.

    Ein VOLKSWAGEN für ? 35000 € + + + ? Wie jetzt schon ?
    Hat mit Volk und Wagen nichts zu tun.

    Das sie reden – nur nicht wissen über was, ist bekannt und das sie ankündigen ohne Substanz , auch

    Armes VW – es wird langsam niedergehen und die Verarsche weiter

  9. Wird in den Kommentaren eigentlich nur VW-Bashing zugelassen, oder warum werden andere Beiträge konsequent von den Moderatoren gelöscht? Irgendwie traurig..

  10. Ein EVW, warum auch nicht? Würde mir auch gefallen. Das größere Problem ggü dem Fahrzeug halte ich aber eher, eine ausreichende Combined-Charging-Ladeinfrastruktur bis 2018 bereitzustellen.
    Ich fahre ZOE, fände den Leaf aber eigentlich besser (solider, innen nicht so verspielt). Aber: in ganz Stuttgart gibt es (außer bei manchen ALDIs) keine, gar keine schnelle Lademöglichkeit (weder CCS noch CHaDeMo), während ich praktisch an jeder Straßenecke in S meine ZOE in 1h fast voll kriege, meist sogar gratis. Mit VW oder BMW gurke ich da mit 6,7kW rum. Außerdem kann ich jetzt auch in der Garage „mal schnell vollmachen“, wenn ich abends nochmal weg muss. Geht mit VW/BMW auch nicht, und wird auch nix, weil Gleichstromlader für Privatleute ein _bisschen_ zu teuer sind.

  11. Hier werden überhaupt keine Kommentare gelöscht, sie geben einfach nur die aktuelle Stimmungslage wieder.

  12. @Zensiert: Willkommen auf der pro Zoe und pro Tesla Seite im Netz. Nissan darf auch noch, aber alles andere ist hier verpönt. Eigentlich sollte man die Seite in GoingZoe umbenennen. Diese VW Hater hier liefern immer wieder die gleichen schaurigen Argumente. VW Schnarchlader, kostet 35000€ mit Batterie etc. pp.
    Komisch das das meistverkaufte Elektroauto, der Nissan Leaf annähernd gleich viel kostet, nicht mehr kann und auch nur 1-phasig Schnarchladen kann. Aber VW ist ja so teuer und kauft ja eh keiner usw. Naja sollen die Hater sich mal weiter ausspinnen und fleißig ihre Batteriemiete zahlen.

  13. Hallo,

    Nissan gibt auf den neuen 30Kw-Leaf drei Jahre Garantie sowie acht Jahre und 160.000 km auf den Akku. Man kann bei Nissan wählen, ob man den Akku mieten oder kaufen will. Und der Renault Zoe ist nun mal das Auto mit der derzeit flexibelsten Ladetechnik. Sind die anderen Hersteller zu blöde, sowas für viel Geld anzubieten?

    Ich bin selber einige Vws gefahren, unter anderem einen Passat Variant, einen Sharan, drei Golf und einen VW Bus. Würde mir auch den E-golf kaufen, mich stören aber inzwischen einige Dinge bei VW.
    Schlechte Garantieleistingen (2 Jahre), zu hohe Preise, Adac- und Abgasaffaire und Einiges mehr. Nichtsdestotrotz ist der E-Golf ein guter Wagen, nur würde ich wegen der umfangreichen Garantie eher den Nissan nehmen, wenn ich schon so viel Geld ausgeben würde.

    Das muss jeder selbst wissen. Im Großraum München ist die Situation ähnlich, noch sehr wenige CHADEMO Ladesäulen, deshalb wird hier viel mehr Zoe gefahren.

    Beste Grüße,
    E.

  14. @Hans der Kanns: Verkauf mal ein e-Auto, dann weißt du wozu Batteriemiete gut ist!
    Aber das ist ein anderes Thema!
    VW muss sich das hier glaube ich gefallen lassen, weil sie für sich beanspruchen, Marktführer zu sein, die Führungsriege fängt zumindest jede Rede damit an. Wie toll man ist und besonders wie fortschrittlich, und merken nicht, dass es ihnen im selben Augenblick auf die Füße fällt. Wie die Eisenbahn, die verspricht pünktlich zu sein…
    Der Vergleich mit dem Nissan Leaf ist gut, und zeigt deutlich, dass VW tatsächlich den Anschluss mit diesem Verhalten verpasst, weil m.V. Nissan sonst in Deutschland wohl keine große Rolle spielt.
    Deutlich wird aber, dass sich wohl viele User wünschen, dass VW endlich was auf die Beine stellt, die Kommentare sind nur ein Ausdruck von Fremdschämen!
    Das ist aber typisch deutsches Verhalten 😉

  15. „VW muss sich das hier glaube ich gefallen lassen, weil sie für sich beanspruchen, Marktführer zu sein“

    Was ist daran verkehrt? Kein anderer Hersteller hat soviel EV und PHEV in Deutschland im Angebot wie VW. Sie haben kein EV mit der Reichweite wie Tesla, das ist aber das einzige was man ihnen vorwerfen kann und gilt gleichermaßen für alle Hersteller, inkl. dem selbsternannten EV Vorreiter Nissan.

  16. VW wird es schon hinbekommen ein vergleichsweise preiswertes Fahrzeug mit 60kWh anzubieten. Schließlich hat dieser Konzern Erfahrung darin Software in Fahrzeuge einzubauen, die einem einen 60kWh Akku vorgaukeln wo nur 30kWh drin sind.

  17. Ein Schenkelklopfer nach dem anderen. Herrlich! VW-bashing? Wo denkst du bloß hin!
    Aber wozu bitte, kann die Schnarchladung eines VW gut sein, wenn die Konkurrenz das in pragmatischen Kaffeepausen absolviert??
    CCS ist das was es es von Anfang an war: eine absichtliche (!), generalstabsmäßige verhindernde „Ankündigung“. Könnte ja. Aba noch nicht jetzt. Wenigstens nich gleich. Aba dennidann. Irgendwann!…
    Jetzt fällt das der deutschen Wirtschaft auf die Füße.
    120 kWh – Ladeleistung? Jules Verne lässt grüßen. 🙂
    Überall laden? Nö. Nur so´n bissel. Und vielleicht am Autohaus, bevor die Poller ab 18:30 Uhr hochgefahren werden.
    Iss ja auch absichtlich viel zu teuer was wir uns damals ausgedacht haben. Damals als Typ 2 schon beschlossener Europa-Standart war…
    Ist es vielleicht ja auch das Privileg eines CCS-Buchsen-Fahrers, genügend Zeit mit Träumereien beim Laden verbringen zu können?
    Sorry! Ich für meinen Teil, muss heute noch a bissel Kilometer schruppen.
    Cést la vie !

  18. „Aber wozu bitte, kann die Schnarchladung eines VW gut sein, wenn die Konkurrenz das in pragmatischen Kaffeepausen absolviert??“
    Wenn 43kW im Vergleich zu 50kW Ladeleistung „Schnarchladung“ bedeuten, dann scheinen manche E-Auto-Fahrer das Wort „Verhältnismäßigkeit“ nicht zu kennen.

    „CCS ist das was es es von Anfang an war: eine absichtliche (!), generalstabsmäßige verhindernde „Ankündigung“.“
    Nein, ist es nicht, da es die Installation von CHAdeMO-Ladesäulen nicht blockiert. Außerdem ist es abwärtskompatibel, sodass auch Typ 2-Ladegeräte angeschlossen werden können (jaja, das wird BEV-Fahrern natürlich nicht gefallen, wenn ein PHEV an ihrer Ladesäule steht). Die Entwicklung beider Systeme fand übrigens nahezu parallel statt, zudem wird im Gegensatz zu CHAdeMO bei CCS auf die seit 1996 existierende Norm SAE J1772 gesetzt, die zur Ladekontrolle absolut ausreichend ist.

    „120 kWh – Ladeleistung?“
    Wenn überhaupt, dann 120kW. Beherrscht bloß weder Renault-Nissan noch Kia, VW, BMW oder Daimler. Einzig Tesla mit seinen Superchargern bietet eine so hohe Ladeleistung.

    Rein interessehalber: Kann man sich bei anderen Herstellern eigentlich auch eine Tankkarte besorgen, die dazu befähigt, Ladesäulen von RWE, EnBW und Ladenetz sowie deren Partnern zu benutzen, ohne für jeden Verbund ein eigenes Benutzerkonto zu eröffnen?

  19. @Zensiert: ich mag deine Einstellung. Wir haben wohl die gleiche Meinung 🙂

  20. Herzlichen Dank, @Hanns der Kanns! Auch wenn Kritik am Volkswagen-Konzern in bestimmten Aspekten (z.B. Car-Net, Auslegung des Antriebsstrangs beim PHEV) durchaus berechtigt ist, kann ich nicht verstehen, dass andere Hersteller, die auch nur mit Wasser kochen, derart glorifiziert werden. Dieser Beißreflex gegen alle Aktivitäten von VW ist lächerlich – wenn dann im Artikel die Rede von einem alltagstauglicheren batterieelektrischen Fahrzeug ist, wird behauptet, Volkswagen würde nur reden und nicht handeln, bevor man sich darauf aufmerksam machen lassen muss, dass sich VW bisher noch gar nicht offiziell zu den oben genannten Plänen geäußert hat. 😀

  21. „dass sich VW bisher noch gar nicht offiziell zu den oben genannten Plänen geäußert hat.“

    Also nichtmal das! Da lob ich mir Audi – die sind wenigstens gut für Ankündigungen (kleiner Scherz).

  22. Ich empfehle dringend ein Lesen des aktuellen Ergebnispapiers der Nationalen Plattform Elektromobilität in Deutschland (Statusbericht 2015).
    Eine umfassende Lektüre. Nicht für jeden geeignet.
    Bevor aber weitere Schenkelklopfer mit Oberlehrerambitionen bezüglich Orthografie hier auftauchen und bekannte Stereotype gepflegt werden, empfiehlt sich dieses offizielle Schriftstück zu verstoffwechseln.
    Vielleicht beim Laden?
    C´est la vie.

  23. So wie es Aussieht hat kein einziger „Global Player“ der Autoindustrie auch nur das geringste Interesse der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen.
    Und die Politik ist der Wirtschaft hörig.
    Bevor E-Autos entwickelt werden, werden doch sicher umfassendes Mobilitätskonzepte für die Zukunft erstellt und durchgespielt.
    Da kommt dann heraus, dass im urbanen Raum gar kein Individualverkehr gebraucht wird, weder elektrisch noch konventionell betrieben.
    Auf den Verbindungen zwischen den Großstädten und auf Langstrecken sind schienengeführte und leitungsgebundene, elektrisch betriebene Transportmittel dem Auto weit überlegen.
    Bleiben jene Bereiche in denen der öffentliche Verkehr unrentabel ist und der Zubringer und Pendlerverlehr zu „Umsteigeknoten“ bedient werden muss. Also die Kurz- und MIttelstrecke in Bereich von ca. 50km.
    Und dafür sollten Fahrzeug gebaut werden.
    Reichweiten über 100km sind in 80% der Nutzprofile nicht notwendig. Schnelladungen erübrigen sich dann ebenso. Alles über 11kw ist Luxus und verteuert die Ladeinfrastuktur. Diskussionen über Akkugrößen von 30kwh und darüber, sowie Leistungen von E-Autos über 50kw werden nur zur Verhinderung der flächendeckenden Elektromobilität eingesetzt.
    Verbrauch von Elektroautos über (heutiger Stand) 12kwh/100km ist Energievergeudung und jede kwh die zusätzlich verbraucht wird erzeugt Probleme bei der Erzeugung und Verteilung von erneuerbarer Energie für Elektroautos.
    Warum wird die Diskussion absichtlich in falsche Richtungen gelenkt? Doch nur um Elektromobilität schlecht zu reden.

  24. @ Hans

    lieber Hans, dieses pro Zoe und pro Tesla mag wohl daran liegen, das das die einzigsten mir bisher bekannten Marken sind die es verstanden haben, den Kunden zu bedienen!

    während alle anderen pseudo Hersteller sich in Belangslosigkeiten bis zur Exes verzetteln, bringen diese Marken Fahrzeuge auf den Markt, die just heute und genau jetzt alltagstauglich und schnell geladen werden können. Sie dürfen gerne mit einem E-Golf, der Mutter aller Design-Studie glücklich werden. mich freut es, wenn es Ihnen gut geht.

  25. 1. Ich fahre meist allein! Strecken bis 60 km!
    2. Keine Autobahn in Reichweite!
    3. Fahre ich mal nicht allein dann mit 1,3 Tonnen Anhänger oder vollem Laderaum!

    Was brauche ich da für ein Fahrzeug?
    Da reicht eins nicht!

    Zu 1. Es reicht ein EL, Twizy, Elano, oder Vectrix. Da ist der Verbrauch in Ordnung. Der Kaufpreis ist im Rahmen was den Nutzen angeht. Speziell beim EL da dort ja jede Schukodose eine Schnellademöglichkeit bietet ist es wenig Stressig mal über die Reichweite fahren zu müssen. 60 km Reichweite in 30 Minuten ohne Steckdosenproblem.
    Zu 2. Es reicht eins der vorgenannten Fahrzeuge.
    Zu 3. Da gibt es nur einen Verbrenner.

    Da frage ich mich wozu ich dann ein 4/5 Sitzer EV ohne Laderaum und Anhängerkupplung brauche? Egal ob der nun 50 oder 500 km Reichweite pro Ladung verspricht. Und dann funktioniert die Lademöglichkeit mal wieder nicht.
    Und nur zum Spaß ohne echten Nutzen 16 bis 25 Kwh auf 100 km … .
    Und Spaß macht es nach 100 km 6 Kwh laden zu müssen.

    Warum dieser Kommentar?
    Mein persöhnliches Profil das ich manch fragenden Passant so erkläre. Und was was bekomme ich letztendlich zur Antwort in 90% aller Gespräche?
    Ja wenn ich so etwas bei einem bekannten Hersteller bekäme mit Garantie und Service dann müßte ich auch kein Benzin mehr tanken. Aber wer baut heute schon solche Kleinstfahrzeuge? Vectrix- kein Service = Pleite, EL ähnlich, Elano und ähnliche 2 Sitzer ohne echten Vertrieb und keine Werkstätten so bleibt nur der Twizy welcher aber 50% zu teuer kommt egal wie man diesen nutzt.
    Ein Elano mit etwas schnellerer Ladung, 16er Typ2 3Phasig, und 95 km/h Spitze so wie besser Beschleunigung, also Technik ala Vectrix, von VW auf den Markt gebracht wäre der Renner und für unter 14 t€ machbar.
    Viele wollen den ganzen angebotenen Luxus in ihren 4Kreisern gar nicht, sie wollen nur fahren und nicht spielen. Warum nur hat Dacia so einen großen Zulauf?
    Fahrzeuge zu 1. kann ich Problemlos fahren da ich alles daran selber machen kann, aber Ottonormalfahrer?
    Gruß Uwe

  26. Günther Huck: Was hat Ihr Beitrag mit der Ankündigung eines E-Golf mit 300km Reichweite zu tun? Sie beschreiben eher das Anforderungsprofil an Elektrofahrzeuge aus der Sicht eines Stadtbewohners. Würden Sie, wie zB. ich, auf dem Land mit ca. 60 km Entfernung zur nächst größeren Stadt wohnen, wären Sie bei Reichweite und Ladegeschwindigkeit evtl. auch anderer Meinung.

  27. @Stoner: Ich habe DAS Anforderungsprofil eines Elektroautos im zukünftigen Verkehrsmittelübergreifenden Mobilitätskonzept beschrieben.
    Fakt ist mal, dass wir unser Mobiltätsverhalten ändern werden (müssen) und die Autoindustrie das ganz genau weiß. Warum Automobilhersteller wie VW noch immer mit der „Trägheit“ des menschlichen Geistes, was die Anpassung an zukünftige Verhaltensmuster betrifft, spielen ist nur mit deren Gewinnsucht zu erklären.
    Wenn du 60km von der nächsten größeren Stadt entfernt wohnst, wäre die Frage wieweit ist es bis zum nächsten Verkehrsknoten für den öffentlichen Verkehr?
    Die Zeit des liebgewonnenen Individualverkehrs neigt sich aus vielen Gründen dem Ende. Wenn endlich die Umweltkosten in den Energiepreis eingerechnet werden (und das wird in den nächsten Jahre passieren müssen) wirst du deine 60km auch mit dem Elektroauto nicht so ohne weiteres täglich alleine zurücklegen.

  28. VW muss einfach nur liefern, dann kaufen die Kunden auch VW-Elektrofahrzeuge.
    Wobei Preise ab bzw. deutlich über 30.000 Euro wohl nur schwerlich den Namen Volkswagen vertragen.

  29. @ Günther Hauck, bitte mal die Umweltkostem erläutern und deren Höhe in € bei den Energiekosten damit ich mich schon mal vorbereiten kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.