Elektro-Transporter VW eT! auf der IAA Nutzfahrzeuge

VW eT Elektro-Transporter

Foto: VW

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Auf der kommenden IAA Nutzfahrzeuge in Hannover vom 20. bis 27. September zeigt Volkswagen seinen Elektro-Transporter eT!. Diese noch sehr praxisferne Studie ist in Zusammenarbeit mit der Deutschen Post und der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig entstanden. Neben einem elektrischen Antrieb, bietet er interessante Funktionen wie ‚Come to me‘ und ‚Follow me‘.

In den Elektro-Transporter eT hat Volkswagen all das gepackt, was Postboten in der Zukunft die Arbeiter erleichtern soll.

Angetrieben wird er von zwei Radnabenmotoren, die zusammen bis zu 96 kW (131 PS) leisten. Sie beschleunigen den eT in 14,7 Sekunden auf 100 km/h und ermöglichen eine Höchstgeschwindigkeit von 110 Stundenkilometer.

Die 32,1 Kilowattstunden große Lithium-Ionen Batterie erlaubt eine Reichweite von 100 km.

Für den Zustellbetrieb in der Stadt, mit recht geringen täglichen Fahrleistungen und Geschwindigkeiten bis 50 km/h, bietet der VW eT! ausreichend Fahrleistung und Reichweite.

Die weiteren Funktionen, die VW in den eT! gepackt hat, sind derzeit jedoch noch Zukunftsmusik.

Drive Stick

Mittels einer Art Joystick lässt sich der eT! von der Beifahrerseite aus fahren. Der Zusteller braucht so nicht mehr hinter das Lenkrad zu klettern, sondern kann von einem Stehsitz aus den Elektro-Transporter bedienen. Damit sind Geschwindigkeiten bis zu 6 km/h möglich, was in etwa einer schnellen Schrittgeschwindigkeit entspricht.

Come to me

Via iPhone kann der Fahrer eT! mit derselben Geschwindigkeit zu sich fahren lassen. Kamerabasiert erkennt der Transporter selbständig Hindernisse und Fahrbahnmarkierungen und umfährt diese mit Hilfe der elektromechanischen Servolenkung.

Follow me

Nach der Zustellung müssen Postboten immer zum Wagen zurücklaufen. Diese Wege versucht die ‚Follow me‘ Funktion zu vermeiden, indem der Wagen selbständig hinter dem Fahrer her fährt. Der Fahrer ist mit einem Transceiver ausgerüstet, den er permanent am Arm trägt. Via W-Lan kommuniziert er mit insgesamt sechs im eT! integrierten Transpondern, sodass der Transporter immer weiß, wo sich der Fahrer befindet.

Pro Tag sollen sich mit Hilfe von ‚Drive Stick‘, ‚Come to me‘ und ‚Follow me‘ bis zu 40 Minuten sparen lassen.

Elektro-Transporter VW eT! auf der IAA Nutzfahrzeuge: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 3,67 von 5 Punkten, basieren auf 3 abgegebenen Stimmen.
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2 Gedanken zu “Elektro-Transporter VW eT! auf der IAA Nutzfahrzeuge

  1. die konzeptionellen Ansätze gefallen mir schon. Ich habe jedoch in der BDW gelesen, dass VW eigentlich schon weiter sei… und bei GOOGLE die Voll-Assistenz-Systemen seit 1..2 Jahren soweit sind, dass Autos unbemannt durch die Stadt fahren können. Zielstellung: 100% unfallfreies Fahren – Zielgruppe: ältere (sicherlich betuchte) Leute, die nicht mehr allein fahren können bzw. dürfen. Wenn das erst mal funktioniert… und da habe ich bei Google und Android wenig Zweifel… dann wäre es konsequent, die Post vollautomatisch fahren zu lassen. So optimal wie ein Computer (mit guter Software) bekommt das der beste Mitarbeiter nicht hin. DER sollte sich während des Fahrens auf die Optimierung des Service konzentrieren können… das nächste Paket raussuchen… schauen wie der Kunde heißt… Besonderheiten abrufen (gefährlicher oder Kuschel-Hund usw.). Damit ist allen mehr geholfen, als wenn sich der MA auf den Strassenverkehr konzentrieren muss. Die FOLLOW-Funktion ist unabhängig davon interessant.

  2. Pingback: ÖkoGlobe 2012 - Volkswagen, Mercedes, Ford, Volvo | Elektroauto Blog

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