ADAC setzt zwei Nissan Leaf ein

ADAC Nissan Leaf

Foto: ADAC

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Im Rahmen eines Praxistests setzt der ADAC zwei Nissan Leaf ein, um sie auf Herz und Nieren zu prüfen. Eines der beiden Elektroautos dient dem ADAC Präsidenten Peter Meyer als Dienstfahrzeug und soll ihm persönlich zeigen, dass Elektrofahrzeuge heute schon alltagstauglich sind. Der zweite Leaf im Kleid der gelben Engel soll sich in der Praxis beweisen.

„Wir freuen uns sehr, den größten Automobilclub Europas als Partner für diesen Test gefunden zu haben“, sagte Vincent Wijnen, Nissan, bei der symbolischen Schlüsselübergabe im ADAC Center in Mülheim an der Ruhr. „Weltweit haben wir derzeit über 35.000 zufriedene Kunden – Kunden, die tagtäglich LEAF fahren. Und die erfahren: Das ist ein ganz normales Fahrzeug. Absolut alltagstauglich, nur mit elektrischem Antrieb.“

Im ADAC Test konnte der Nissan Leaf bereits mit einer Note von 2,2 überzeugen. Neben dem Test in der Praxis, werden die beiden Leafs auch im Technikzentrum in Landsberg weiteren Test unterzogen. Dort wartet unter anderem eine Kältekammer auf sie, auch besteht dort die Möglichkeit die Schnelllademöglichkeit (CHAdeMO) zu untersuchen.

Laut ADAC Umfrage sind den Autofahrern bei Elektroautos Reichweite, Sicherheit und Komfort am wichtigsten.

„Nach der anfänglichen Euphorie bei Kunden und Medien ist das Elektroauto in der Realität angekommen“, so Peter Meyer. „Trotz aller bekannten Probleme macht sich der ADAC aber unverändert für eine Elektrifizierung von Fahrzeugen stark. Kombiniert mit einem zunehmenden Anteil an erneuerbaren Energien wird das E-Auto eines Tages seine Vorteile ausspielen – vor allem in den immer dichter besiedelten Großstädten dieser Erde.“

Die Renault-Nissan Allianz plant bis 2016 1,5 Millionen Elektroautos auf die Straße zu bringen. Dabei helfen soll ab 2013 das Leaf Werk im englischen Sunderland mit einem Jahresvolumen von 50.000 Fahrzeugen.

Bereits seit 2009 stellte der ADAC in Kooperation mit RWE 39 Ladesäulen an seinen Geschäftsstellen und Fahrsicherheitszentren auf. Im vergangenen Herbst wurden entlang der A1 und A2 neun Schnellladestationen (CHAdeMO) zwischen Hamburg und Köln aufgestellt zusammen mit Tank &Rast und RWE.

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