stationäre oder mobile Wallbox für Zoe

stationäre oder mobile Wallbox für Zoe

Beitragvon Kallefritze » Mi 2. Aug 2017, 15:46

hallo zusammen,

ich bin absolut kein Elektrofachmann und bin bei der Anschaffung der Ladestation immer noch unsicher, wie ich hier vorgehe.

Ich muss auf jeden Fall vom Zählerschrank eine neue Verkabelung unter das Carport verlegen lassen, um dann dort die Zoe zu laden.

Ich schwanke noch zwischen einer stationären KEBA Wallbox 98.144 KeContact P30 b-series und einer mobilen Juice Booster 2 Ladestation.

Die erste ist Z.E. Ready zertifiziert und die Juice Booster 2 eben nicht.

Würde ich mich für die KEBA-Wallbox entscheiden, habe ich keinerlei Möglichkeit, den Stromanschluss anderweitig zu nutzen.

Die Juice Booster 2 würde mir mehr Möglichkeiten lassen. Könnte dann die Steckdose auch für andere Zwecke nutzen. Vorrangig aber schon zum Laden des Autos. Gleichzeitig hätte ich dann für unterwegs über die erhältlichen Adapter verschieden Optionen zum Laden. Wäre dann auch in Summe die günstigere Lösung.

Mich stört einfach, dass hier die Z.E. Ready Zertifizierung fehlt. Welchen Konsequenzen können sich hieraus ergeben? Kann dieses irgendwann nachteilig sein? Gegenüber Renault im Reklamationsfall?

Bisher hatte ich im Forum an andere Stelle ein Rückmeldung zur Juice Booster 2 bekommen, die absolut positiv ausgefallen ist, was das Ladeverhalten anbetrifft.

Wäre schon, dazu noch weitere Meinungen zu lesen.

Danke vorab für Eure Mithilfe.

MfG

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Re: stationäre oder mobile Wallbox für Zoe

Beitragvon kaiuwe » Mi 2. Aug 2017, 16:13

Vor dieser Frage haben wir vor Kurzem auch gestanden und haben uns für eine mobile Lösung entschieden.
Der Grund ist einfach, dass uns bei einer öffentlich zugänglichen Wallbox das Diebstahlsrisiko zu groß war.
Wenn sich bei den Diebesbanden erst mal rumspricht, wie wertvoll die Teile sind, geraten diejenigen Wallboxen in Gefahr, die relativ einfach zugänglich sind. Bei uns hätte die Wallbox in der Einfahrt gehangen.
Deshalb haben wir uns für eine mobile Lösung entschieden und in der Einfahrt nur eine Kraftstromsteckdose installieren lassen.

Ein weiterer Aspekt war, dass eine 22 kW Kraftstromsteckdose bei uns nicht vom Energieversorger genehmigt werden muss, ein fest installierter 22 kW Verbraucher (wie eine Wallbox) stattdessen schon.
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Re: stationäre oder mobile Wallbox für Zoe

Beitragvon HubertB » Mi 2. Aug 2017, 16:19

Vergiss ZE Ready, das ist ein Marketinglabel.
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Re: stationäre oder mobile Wallbox für Zoe

Beitragvon JoDa » Mi 2. Aug 2017, 16:48

Hallo,

und willkommen im Forum! :tanzen:

Zu deinen Fragen:

1.) Wie du schon bei deinem 1. Thema geschrieben hast, möchtest du deine zukünftige ZOE (R240 mit 41kWh) zu Hause laden. Dabei möchtest du wenn möglich auch den PV Strom deiner 10kWp PV-Anlage nutzen.
Normalerweise steht das Elektroauto nur am Wochenende am Tag zu Hause.
Bin der Meinung das zum PV-Laden automatisierte Lösungen zu teuer und zu wenig flexibel sind. Günstiger ist es das Ladekabel einfach bei Bedarf manuell einzustecken. Den Wochenladeplaner des Boardcomputers kannst du auch dazu verwenden.
z.B. in deinem Fall:
Dreiphasiges Ladekabel oder Ladebox auf 10 Ampere einstellen. (= 3x10Ax230V=6,9kVA bzw. 5,5 - 6 kW Wirkleistung)
Wochenladeplaner der ZOE auf Samstag und Sonntag von 10Uhr bis 14Uhr einstellen. (= 8h)
-> 41kWh-Akku der ZOE R240 wird voll, auch wenn keine Sonne scheint. (=5,75kWx8h=46kWh bzw. 37kWh exkl. 20% Ladeverluste.)

2.) Die von Renault erfundene Z.E. Ready Zertifizierung ist nur eine Empfehlung, dass bekommt man von Renault sogar schriftlich.
Glaube, dass es die Zertifizierung nur für Wallboxen gibt.
Im Forum wurde endlos über die Sinnhaftigkeit von Z.E Ready diskutiert. Genauer gesagt über den geforderten zusätzlichen Schutz vor glatten Gleichfehlerstromen.

3.) Da du sinnvollerweise an einer CEErot-Steckdose laden möchtest, mit einer Ladelösung mit verstellbarem Ladestrom, kommen für dich nur dreiphasige mobile Ladelösungen (inkl. Adapter) in Frage.
Wenn die go-e hält was sie verspricht, wird sie zur beliebtesten Ladelösung werden. (Auslieferung der go-e ist für August angekündigt.)

Hoffe dir weitergeholfen zu haben.
Weiterführender Link: Wie kann man die ZOE laden?
Zuletzt geändert von JoDa am Sa 5. Aug 2017, 10:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: stationäre oder mobile Wallbox für Zoe

Beitragvon ecopowerprofi » Mi 2. Aug 2017, 17:18

JoDa hat geschrieben:
Bin der Meinung das zum PV-Laden automatisierte Lösungen zu teuer und zu wenig flexibel sind. Günstiger ist es das Ladekabel einfach bei Bedarf manuell einzustecken.

Was ist an einer automatischen Anpassung der Ladeleistung unflexibel. Jedes mal raus rennen wenn eine Wolke kommt und wenn die weg ist wieder einstecken ist etwas, dass man nach kurzer Zeit dran gibt.

Was ist an unserem Lösung zum PV-abhängige Laden mit einem Aufpreis von ca. 150€ je nach Ausführung zu teuer.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: stationäre oder mobile Wallbox für Zoe

Beitragvon eSmart » Mi 2. Aug 2017, 17:22

Unter einem offenen Carport sollte man eine wetterfeste Box installieren.
Für 10€ dazu kann man sich eine rote CEE Dose dazu legen lassen. So kann der Stromanschluß weiter genutzt werden.

Eine mobile Ladebox nur wenn man die auch an mehreren Ladepunkten braucht. Die liegt bei mir im Kofferraum für unterwegs, aber zu Hause ist eine feste Box. Für das regelmäßige Laden dort ist das viel einfach als immer das Gefummel mit den roten CEE Steckern, dann noch die Box bedienen (auf Stromstärke einstellen).
>75.000km elektrisch unterwegs
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Re: stationäre oder mobile Wallbox für Zoe

Beitragvon Kallefritze » Mi 2. Aug 2017, 18:34

hallo,

hatte auch schon überlegt, eine Wallbox aufzustellen, die den Strom vom Dach optimal nutzen kann. Die entsprechende Wallbox KEBA ??? hat dann fast den doppelten Preis. Bis die Summe dann raus ist, liege ich unter der Erde.

Die PV-Anlage mit 9,92 kwp bringt bei guten Bedingungen in der Zeit von 11.30 - 15.30 Uhr ca. 8 kw an Leistung. Vorher der normale Anstieg am Vormittag und nachher der normale Rückgang zum Abend hin. Sonniges Wetter voraus gesetzt.

Ich will das Auto überwiegend selbst fahren. Also ist das Auto von Montag bis Freitag schon mal nicht in der möglicherweise optimalen Ladezeit zuhause. Ich kann dann Abends ohnehin nur mit geringer Ladeleistung nachladen, wenn es erforderlich ist.

Anders ist es dann am Wochenende. Zumindest bei gutem Wetter kann dann etwas schneller geladen werden, wenn die Sonne entsprechend scheint. Montag soll es dann immer mit voller Batterie in die Arbeitswoche gehen. Eine volle Batterieladung sollte die ganze Woche reichen. So ist der Plan.

Also muss ich irgendwo einen Schnitt finden.

Wenn es für mich als Laien nachvollziehbar gute und bezahlbare Vorschläge zur Optimierung gibt, bin ich gern dafür offen.

MsG

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Re: stationäre oder mobile Wallbox für Zoe

Beitragvon p.hase » Mi 2. Aug 2017, 18:45

die billigste wallbox ist das original panasonic (japan!) notladekabel. dieses würde ich mir fest an die wand bohren und auf 14A dauerhaft aufklemmen. nur 2W standby. eleganter und billiger geht es nicht!
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Re: stationäre oder mobile Wallbox für Zoe

Beitragvon JoDa » Mi 2. Aug 2017, 20:25

Habe meinen ersten Beitrag verändert.
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Re: stationäre oder mobile Wallbox für Zoe

Beitragvon JoDa » Sa 5. Aug 2017, 13:52

ecopowerprofi hat geschrieben:
Was ist an unserem Lösung zum PV-abhängige Laden mit einem Aufpreis von ca. 150€ je nach Ausführung zu teuer.

Meinst du die Lösung auf deiner Homepage welche im Downloadbereich unter "Beschreibung der Steuerplatine ecoEVSE" versteckt ist ?

Bei Ernesto hast du jedoch offenbar eine günstigere Lösung realisiert:
Ladebox mit Analogeingang und Umschalter, S0-Zähler und günstiger Regler.
Chapeau!

Wäre deinem Geschäft dienlich, wenn du auf deiner Homepage auch diese einfache Lösung bewerben würdest. ;)
Wenn ich einen niedrigen Einspeisetarif hätte, würde ich bei meiner Ladebox (B3200N mit analogem Eingang) diese Lösung nachrüsten.
Zuletzt geändert von JoDa am So 6. Aug 2017, 15:07, insgesamt 1-mal geändert.
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