CEE versus Typ2 Ladestation

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Re: CEE versus Typ2 Ladestation

Beitragvon eW4tler » Di 4. Jul 2017, 00:56

Danke für die Rückmeldung. Schön wenn es bei dir nun funktioniert und du zufrieden bist. :)

Für deinen Elektriker.....da gibt es die DIN VDE 0100-722....und wenn es zu Fehlergleichströmen kommen kann z.B. ein ZOE auf Besuch, lädt mal ein deiner Station, dann sind entsprechende Vorkehrungen zu treffen.

Den teuren TypB braucht man nicht, aber ein TypA ist zu wenig / nicht korrekt. Es sollte zumindest ein TypA-EV sein; den gibt es z.B. von Doepke.

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Re: CEE versus Typ2 Ladestation

Beitragvon Elektrofix » Di 4. Jul 2017, 11:58

eW4tler hat geschrieben:
... z.B. ein ZOE auf Besuch, lädt mal ein deiner Station, dann sind entsprechende Vorkehrungen zu treffen...
Soll heißen Du brauchst noch ein Schild "No ZOE allowed" :twisted:
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Re: CEE versus Typ2 Ladestation

Beitragvon electrified » Di 4. Jul 2017, 16:23

Elektrofix hat geschrieben:
eW4tler hat geschrieben:
... z.B. ein ZOE auf Besuch, lädt mal ein deiner Station, dann sind entsprechende Vorkehrungen zu treffen...
Soll heißen Du brauchst noch ein Schild "No ZOE allowed" :twisted:


So wie ich das sehe brauchen die ZOEs immer einen FI Typ B, den sie nicht ohne weiteres vorraussetzen können.
Anders gesagt, ein ZOE Fahrer sollte wissen das er nur an einer "ZOE ready" Typ 2 Wallbox laden kann/darf - es ist ja sein Auto das speziell ist.
Der Umkehrschluß würde bedeuten das jede Typ 2 Wallbox einen FI Typ B haben MUSS - das ist aber meines Wissens nicht der Fall.

Warum man in einem Automodell ein bisschen Geld spart und dadurch der Gemeinschaft (allen Ladestationen) Mehrkosten aufzwingt ist mir schleierhaft - für mich ist das Franzosenschrott und solche Besucher haben dann halt leider Pech gehabt, meine Wallbox ist ja nicht öffentlich sondern in dem Schaltschrank weggeschlossen (da brauch ich auch kein Schild). :lol:

Wenn Tesla sich einen Supercharger-Spezialstandard für einen physisch baugleichen Typ 2 Stecker ausdenkt machen sie es ja auch so das es abwärtskompatibel ist - d.h. ihre Autos können trotzdem problemlos an "normale" Typ 2 Ladestationen andocken und wenn ich meinen i3 an einen Supercharger stecke passiert trotzdem nix und es geht auch nix kaputt.
Aber Renault meint sie müssen Kosten externalisieren nur damit ihr Auto ein paar Euro billiger wird.
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Re: CEE versus Typ2 Ladestation

Beitragvon ecopowerprofi » Di 4. Jul 2017, 21:49

electrified hat geschrieben:
Anders gesagt, ein ZOE Fahrer sollte wissen das er nur an einer "ZOE ready" Typ 2 Wallbox laden kann/darf

Das ist Blödsinn. RWE hat auch keine Typ B verbaut, als die die Renault-Werkstätten mit ihre ZE-Walboxe beglückt haben. Eigentlich ist gar kein FI erforderlich. Haben sich die Deutschen mal wieder ausgedacht und die EU damit beglückt. Das Auto kann nur laden, wenn eine gesicherte Erdverbindung, die durch das CP-Signal überwacht wird, besteht. Es kann also an der Karosserie gar keine Fehlerspannung auftreten und somit ist jede Personen Gefährdung ausgeschlossen. Viele machen den Fehler, den zusätzlichen FI für die Wallbox hinter dem FI fürs Haus anzuschließen. Das ist nach VDE wg fehlender Selektivität nicht zulässig. Birgt sogar zusätzlich die Gefahr, dass beim Fehler im Ladegerät das ganze Haus abgeschaltet wird. Bei öffentlich zugängliche WB ein unnötiges Risiko, wenn man mal nicht zu Hause ist.

electrified hat geschrieben:
für mich ist das Franzosenschrott

und für mich ist das nur Polemik. Der ZOE ist das preiswerteste E-Auto auf dem Markt und hat eine sehr gute Ausstattung. Klar, irgend was kann immer bemängeln. Auch beim Tesla finde dafür ich genug Ansatzpunkte.
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Re: CEE versus Typ2 Ladestation

Beitragvon fbitc » Di 4. Jul 2017, 21:53

Doch, RWE hat sehr wohl Typ B Fi verbaut. War ja so bestellt worden
Grüße
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Re: CEE versus Typ2 Ladestation

Beitragvon JoDa » Di 4. Jul 2017, 22:01

@ electrified
Deine Lösung gefällt mir! :thumb:

War klar, das wieder eine Diskussion ausbricht ob ein zusätzlicher Schutz vor Gleichstromfehlern notwendig ist oder nicht.
Wie immer dazu der Link zum Wiki :
https://www.goingelectric.de/wiki/Normg ... rastruktur
Dort wird erklärt warum man keinen zusätzlichen Schutz vor Gleichfehlerströmen braucht.
Den zusätzlichen Schutz brauchen m.E. nur Leute die vor haben während des Ladevorganges die Isolierung eines Hochvolt-Gleichstromkabels zu entfernen und danach mit einer Hand auf die blanke Leitung greifen und sich mit der anderen Hand an der blanken Metallkarosserie anhalten. ;)
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Re: CEE versus Typ2 Ladestation

Beitragvon ecopowerprofi » Di 4. Jul 2017, 23:01

fbitc hat geschrieben:
Doch, RWE hat sehr wohl Typ B Fi verbaut. War ja so bestellt worden

Ich habe letztens eine zusätzliche WB bei einem Renault-Händler installiert. War nur ein Typ A verbaut. Kann sein das der mal bestellt war aber nie geliefert wurde.
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Re: CEE versus Typ2 Ladestation

Beitragvon electrified » Do 6. Jul 2017, 22:58

ecopowerprofi hat geschrieben:
Das ist Blödsinn. RWE hat auch keine Typ B verbaut, als die die Renault-Werkstätten mit ihre ZE-Walboxe beglückt haben. Eigentlich ist gar kein FI erforderlich.


Wieso hab ich dann Geld für das Ding ausgegeben? :shock:

ecopowerprofi hat geschrieben:
und für mich ist das nur Polemik. Der ZOE ist das preiswerteste E-Auto auf dem Markt und hat eine sehr gute Ausstattung.


Ja natürlich ist das Polemik, ich kann das fachlich/sachlich gar nicht beurteilen. Das gebe ich ehrlich zu. :lol:

So wie ich es verstehe haben sie im Auto was eingespart (was andere Hersteller nicht gemacht haben), und deswegen muß es jetzt für die ZOEs eine Wallbox sein die extra "ready" ist - was sie natürlich teurer macht, sonst wärs ja kein Thema weil dann jeder Wallboxhersteller das ohne Aufpreis einfach mit einbauen würde. Oft verkauftes Modell, großer potentieller Käufermarkt für Wallboxen und so weiter.

Wenn das so ist (ob es wirklich so ist kann ich nicht beurteilen, s.o.) dann fände ich das bescheuert.

Und natürlich ist das Auto dann preiswert, weil sie ja auf Kosten der Allgemeinheit (alle Ladestationen brauchen ein extra) was eingespart haben.

Das mag global in der Theorie ja Sinn machen einen notwendigen Teil der Technik vom Auto in die Ladestation zu verlagern wenn es mehr Autos als Ladestationen gibt. Dann wirds insgesamt billiger. Aber dann sollte man das bitte in einem allgemeingültigen Standard tun (auch wenns umständlich ist) und nicht im Alleingang.

Das Laden ist für Otto Normalbürger so schon kompliziert, in dem Licht betrachtet hat Renault der allgemeinen Elektromobilität einen Bärendienst erwiesen mit diesem "ZOE ready" Quatsch. Ob jetzt technisch was dran ist oder nicht spielt dafür gar keine Rolle. Beweis: man schaue sich alleine nur die Verwirrung hier im Forum an - und die Leute sind alle E-auto-affin und interessieren sich dafür.

Wie soll man sowas einem Durchschnittsbürger erklären der sich vielleicht ein E-auto kaufen will? "äh ja, im Prinzip gibts da einen Standard, der heisst Typ2, aber wenn Du eine Zoe kaufst dann doch wieder nicht so ganz, weil..."
Will kein Mensch hören, echt nicht.

Menschen wie meiner Frau (die gerne i3 fährt) kann ich grade noch vermitteln das es am Schnellader halt CCS und Chademo gibt, an der Tanke gibts ja auch Diesel und Benzin. Warum man das aber nicht einfach so mit EC-Karte zahlen kann und jede Säule anders funktioniert ist der Masse der Menschen nicht vermittelbar - ich finde zu Recht. Die Leute interessieren sich nicht dafür ob und welcher FI in der Ladesäule steckt, es interessiert ja auch keinen wieviel Schwefel oder Biodieselanteil im Diesel ist. Tanken und fertig.
Wenn sich da also nicht einiges ändert werden E-Autos auf absehbare Zeit auch nicht Massenmarktfähig sein.

Aus dem Grund finde ich meine Polemik nicht so ganz unangebracht, Technik hin oder her.
:mrgreen:
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Re: CEE versus Typ2 Ladestation

Beitragvon kub0815 » Do 6. Jul 2017, 23:30

Wie oft kommt den heutzutage noch das laden mit cee vor?

Ich denke in den nächsten Jahren wird es in jeder größeren Stadt einen Schnellader geben. Und für notfàlle gibt es den ladeziegel.
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Re: CEE versus Typ2 Ladestation

Beitragvon JoDa » Fr 7. Jul 2017, 07:42

+1 @electriefied

Wenn sich ein "Nichtelektriker" eine fest verdrahtete Ladelösung (=Wallbox) von einem Elektriker zu Hause installieren lässt, ist der Elektriker für die normkonforme Absicherung der Box verantwortlich. Ein Elektriker befolgt dabei normalerweise einfach die Vorgaben des Wallboxherstellers.
z.B. Bei einer dreiphasigen Box für die ZOE ist der Z.E. Ready Standard nur eine Empfehlung von Renault. (Das bekommt man von Renault sogar auf Wunsch schriftlich. ) Hält sich in Deutschland der Elektriker an die DIN VDE-Norm, so ist dort nicht eindeutig festgelegt ob man einen zusätzlichen Schutz vor Gleichfehlerströmen braucht. Laut der in der EU gültigen EN-Norm braucht man jedenfalls keinen. (Quelle: Wiki )

Wenn sich ein "Nichtelektriker" eine mobile Ladelösung kauft braucht er sich nicht um die Schutzmaßnahmen zu kümmern.
Er verlässt sich einfach darauf, dass die Ladelösung den geltenden Vorschriften entspricht.
z.B. Bei den neuen dreiphasigen ICCBs und Ladeboxen mit CEErot-Anschluss ist ein passender allstromsensibler Fehlerstromschutz eingebaut. Vor 2017 war dieser FI noch nicht "Vorschrift", daher sind auch die zuvor gekauften Ladelösungen "Normkonform". ;) (Quelle: Wiki )
Zuletzt geändert von JoDa am Sa 8. Jul 2017, 10:51, insgesamt 2-mal geändert.
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