Schuko-auf Cee-Adapter bringt das was?

Re: Schuko-auf Cee-Adapter bringt das was?

Beitragvon Roland81 » Sa 30. Dez 2017, 21:08

https://www.goingelectric.de/wiki/Hyund ... ause_laden
https://www.goingelectric.de/wiki/Normg ... rbindungen
Ich geb auf..macht was ihr wollt :doof: :wand:
Für die notladenen empfehl ich natürlich dennoch den Gardena auf Starkstromadapter...auch unterwegs mit Wasserkraft laden...na wenn der Stecker passt wirds gut sein
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Re: Schuko-auf Cee-Adapter bringt das was?

Beitragvon IQ1117 » Sa 30. Dez 2017, 21:27

Roland81 hat geschrieben:
https://www.goingelectric.de/wiki/Hyundai_Ioniq#Zu_Hause_laden
https://www.goingelectric.de/wiki/Normg ... rbindungen
Ich geb auf..macht was ihr wollt :doof: :wand:
Für die notladenen empfehl ich natürlich dennoch den Gardena auf Starkstromadapter...auch unterwegs mit Wasserkraft laden...na wenn der Stecker passt wirds gut sein


Da muss ich auch Doof sein. Der Wiki-Eintrag verweist auf Wikipedia, welcher auf elektrofachkraft.de verweist welcher folgendes schreibt:

Die Stecker, Dosen und Verlängerungsleitungen sind in der Regel für 16 A Dauerstrom ausgelegt, was bei 230 V einer Leistung von 3.680 W entspricht.

Quelle: https://www.elektrofachkraft.de/experte ... z52m3OIPJK
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Re: Schuko-auf Cee-Adapter bringt das was?

Beitragvon drilling » Sa 30. Dez 2017, 22:07

umrath hat geschrieben:
Wenn die Mär von den gefährlichen Schukoanschlüssen stimmen würde, müssten bei der Menge an Elektroautos reihenweise Steckdosen in Flammen aufgehen. Dass das nicht der Fall ist, beweist, dass hier vor allem typisch deutsche Panikmache mitschwingt.


Und diese Panikmache wird hier auch noch wesentlich von einem gewissen Ladeboxenverkäufer getrieben, der das natürlich völlig uneigennützig macht... :roll:
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Re: Schuko-auf Cee-Adapter bringt das was?

Beitragvon gekfsns » Sa 30. Dez 2017, 22:32

Wenn der Adapter einen qualitativ guten Stecker und eine dicke Zuleitung für eine gute Wärmeableitung hat, kann ich mir vorstellen, dass es die Ladung sicher genug macht. Dann noch keine Brandlast in der Nähe, also z.B. den Adapter nicht ausgerechnet auf Schachteln ablegen. Kann dann eigentlich nicht mehr viel passieren.
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Re: Schuko-auf Cee-Adapter bringt das was?

Beitragvon Schwarzwald-Stromer » Sa 30. Dez 2017, 22:41

Tja Leute hier gibt es nicht nur schwarz und weiß.
Neue Schuko Qualitätsdosen werden die volle Last sicher aushalten, sind die Dosen und Stecker älter ist die Konnektivität aufgrund von Korossion und erlahmender Federn nicht mehr so gut.
Genau dann beginnt der üble Kreislauf mit ansteigendem Übergangswiderstand, wo es dann zu erhöhter Wärmeentwicklung mit den bekannten Folgen kommen kann.
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Re: Schuko-auf Cee-Adapter bringt das was?

Beitragvon Mei » Sa 30. Dez 2017, 22:53

Tom_N hat geschrieben:
Solch ein Adapter macht insofern Sinn, wenn das Kabel öfter an- und abgesteckt wird......


Gegenteil....
Durch ab und anstecken wir der Kontakt gereinigt.

Gegen schlechte Qualität oder einfach Verschleiss hilft das garnicht.
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Re: Schuko-auf Cee-Adapter bringt das was?

Beitragvon VJW » Sa 30. Dez 2017, 23:11

Ich war in einem Hotel in Dresden, und sie hatten nur die CEE-Steckdosen in der Tiefgarage. Also, ja, der Adapter kann nützlich sein.
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Re: Schuko-auf Cee-Adapter bringt das was?

Beitragvon kub0815 » Sa 30. Dez 2017, 23:12

Trytom hat geschrieben:
Ich weiß es ist sicher schon irgendwo ausreichend diskutiert worden, bin aber nicht so wirklich fündig geworden.
Im Falle des Ioniq mit serienmäßigem Ziegelladekabel ist ja wenn ich nicht irre Lademöglichkeiten bei Max 2,3kwh.
Bringt es was aus Sicherheitsgründen bei dauerhaftem Laden einen Adapter Schukodose auf Cee zu schalten und damit in eine fest verbaute Haus-Cee zu gehen? Der Schwachpunkt ist und bleibt die Schukoverbindung. Ein Extraladekabel mit fest verbautem Cee-Stecker zu kaufen würde ja aber das gelieferte Kabel erübrigen, also auch Quatsch dafür Geld auszugeben.
Wie habt Ihr das gelöst oder habt ihr das Original gelassen?


Das Kabel ist okay wenn du auf einem Campingplatz dein notladekabel benutzen willst. Es ändert aber nix an der schuko Schwachstelle.

Das Schukosteckdosen nicht für hohe Leistungen gemacht ist ist keine Märchen. Das ist jedem vernünftigen Elektriker klar. Was glaubst du für was CEE Dosen entwickelt wurden? Wenn es bei einem oder zwei jahrelang ohne Probleme funktioniert hat bringt dir das gar nix wenn deswegen deine Bude abfackeln.

Wenn du auf Nummer en sicher gehen willst besorg dir ein Ladekabel mit CEE Stecker drann und den Adapter anders herum.
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, PlugIn-PV Anlage
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Re: Schuko-auf Cee-Adapter bringt das was?

Beitragvon Joe-Hotzi » So 31. Dez 2017, 00:40

So, nun will ich auch meine Meinung äußern:

Zuerst einmal geht es wohl eigentlich um einen Adapter von Stecker CEE blau auf Schukobuchse. Das kann durchaus sinnvoll sein, um eben auch diese (zuverlässigen) CEE blau Dosen zum Laden mit der Schuko-ICCB-Kabel nutzen zu können.

Schuko war der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich die Autohersteller bei der Ladetechnik einigen konnte. Das ICCB-Ladekabel wird allerdings ab und an auch als "Notladekabel" bezeichnet - nicht nur wegen der meist höheren Ladeverluste. Dass es von den Herstellern meist mitgeliefert wird, heißt m.E.n. nicht, dass es optimal ist, dieses Kabel (meist noch daheim immer an der gleichen Steckdose) als dauerhafte Ladelösung einzusetzen. So weit die Theorie.

In der Praxis kann es halt sein, dass man anfangs keine andere Ladelösung hat als die Schuko-ICCB. Dann kann man an einer CEE-bau Dose mit dem Adapter auf Schuko das ICCB-Ladekabel betreiben.
Ich würde diesen Adapter aber immer (trotz kurzer Leitungslänge) mit min. 2,5qmm Querschnitt verdrahten (mehr ist besser, denn das Kupferkabel leitet auch die Wärme von der Steckverbindung ab) und eine solide Schuko-Markenbuchse verwenden.
Solide sind nach meiner Erfahrung die, die das österreicher Prüfzeichen, das Hammerschlag-Prüfzeichen und offizielle Zulassung für mindestens 2,5qmm haben. Auch bin ich ein Fan der Kontaktverschraubung, weil jedes Gramm Metall auch die Wärmeverteilung /Wärmeabgabe verbessert. Die Klemmungen sind sicher und bequem, dienen neben der Zeitersparnis aber eben meist auch der Materialersparnis ...

Wer glaubt, dass jede Schukoverbindung problemlos stundenlang 16A und tausende Steckvorgänge verträgt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Daher wurden die ICCB-Kabel ja von ursprünglich 16A auf 10A gedrosselt. Selbst das kann bei unbekannten Schukodosen schon zu viel sein.

Ich würde für daheim in eine fest verdrahtete Ladelösung oder eine Wallbox investieren. Mittlerweile kann die Ladeelektronik (statt "Ziegelstein") bei einphasiger Ladung sogar im Ladestecker verbaut werden und wenn man ein solches zusätzliches Ladekabel daheim mit CEE-Steckverbindung betreibt oder gleich fest verdrahtet, erhöht dies den Ladekomfort deutlich - und schont den Schukostecker der originalen ICCB ...

Fazit: Ein Adapter CEE blau auf Schuko macht Sinn (habe ich auch). Aber weniger als Dauerlösung. Da wäre eine solide Schuko-Markensteckdose wohl fast besser, als erst CEE blau zu montieren und dann regelmäßig mit Adapter auf Schuko + ICCB-Ladekabel zu hantieren. Das ergibt für mich allerhöchstens Sinn, wenn die vorhandene Zuleitung nur in 1,5qmm liegt. Es gibt (bspw. von Renault) Schukodosen, die für erhöhte Beanspruchung ausgelegt sind. Spezialdosen haben allerdings auch höhere Preise und da ist CEE-Dose + zusätzliches Ladekabe wohl die bessere Lösung.

Bei manchen ICCB-Kabeln kann man den Schukostecker abschneiden und statt dessen gleich einen CEE-blau Stecker montieren. Das wäre mit einer CEE Wanddose dann die bessere Lösung. Den dann tatsächlich erforderlichen Adapter von Schukostecker zu CEE blau Buchse nutzt man dann ja nur, wenn man tatsächlich mal an einer Schukodose laden muss. Allerdings ist bei manchen ICCB ein Temperaturfühler im Stecker eingegossen - den sollte man tunlichst nicht abkneifen ...

Es mag als "Quatsch" erscheinen, das ICCB-Ladekabel nur als selten genutzte Notlösung meist "sinnlos" im Auto spazieren zu fahren. Aber am Preis für eine solide Ladelösung sollte es nicht mehr scheitern und früher hat man auch Ersatzräder und Benzinkanister meist "sinnlos" im Auto spazieren gefahren ...
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Re: Schuko-auf Cee-Adapter bringt das was?

Beitragvon PowerTower » So 31. Dez 2017, 01:05

Joe-Hotzi hat geschrieben:
Allerdings ist bei manchen ICCB ein Temperaturfühler im Stecker eingegossen - den sollte man tunlichst nicht abkneifen ...

Zumindest bei den ICCB von Kopp und Mennekes wird ein Widerstand gegen unendlich so interpretiert, dass kein Temperaturfühler angeschlossen ist. Liegt wohl auch daran, dass es beide ICCBs wahlweise mit CEE serienmäßig gibt und das dort genau so vorgesehen ist. Das macht den Umbau sehr einfach. Hatte ich auch schon überlegt dies zu tun, aber dafür lade ich zu selten mit dem Ziegel. Wenn ich ihn brauche, dann sind das meistens fremde Schukodosen, bei denen ich den Strom dann auf 8 A begrenze. Da kann auch der Temperaturfühler nicht schaden. Brauche ich ein Verlängerungskabel, nehme ich immer eins mit 2,5 mm² und qualitativ gutem Stecker und Kupplung. Eben aus den von dir genannten Gründen.

Würde ich täglich via Mode 2 laden müssen, dann würde ich das Kabel entweder direkt für 5 Euro auf CEE blau umrüsten, oder ein anderes Kabel mit optionaler 16 A Einstellung kaufen. Das ist entsprechend mein Vorschlag für Trytom, wobei ich nicht weiß, ob das Ioniq ICCB mit dem durchtrennten Temperaturfühler klar kommt. Im Zweifelsfall kann man da einen passenden Widerstand einlöten und somit die Temperaturüberwachung aushebeln, ohne dass es zu einem Fehler kommt.
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