E-Golf 200 km Reichweite?

Re: E-Golf 200 km Reichweite?

Beitragvon TY12 » Mi 7. Feb 2018, 22:39

DeJay58 hat geschrieben:
Sind sie nicht. Sie sind zum Fahren, egal wie weit, gemacht. Oder wie kann es sonst sein, dass viele 20.000, 30.000 und sogar 50.000km im Jahr damit fahren?

Moin zusammen,
nicht egal wie weit!
220 Arbeitstage x 2 x (100km einfach) mit Destination Charge = 44 000 km/Jahr.
Völlig problemlos mit Golf 190 und Golf 300 u.a. .
22 Fahrten à 2 x (1000km einfach) = 44 000 km/Jahr, machen aber nur mit dem Tesla Spaß und Sinn!

Aufgrund der Tatsache, dass derzeit E-Autos einen Akku brauchen, müssen sie sich viel stärker spezialisieren.
Großer Akku = viel Masse -> eher Langstrecke, aber in der Stadt groß und sperrig, umgekehrt kleiner Akku.
Jeder popelige kleine Diesel toppt bei kleiner Masse in Sachen Reichweitenflexibiltät ein BEV.
Egal ob Tesla oder i-Miev!!

Trotzdem geht mein A2 3L (Durchschnittsverbrauch über 230 000 km 3,75 l) in die Presse und ich freu mir einen Wolf auf meinen eGolf300 ab Mai!

Gruß TY12
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Re: E-Golf 200 km Reichweite?

Beitragvon Misterdublex » Mi 7. Feb 2018, 22:42

Wieso sollte ein ganzer Akku getauscht werden? Einzelne Zellen reichen doch.
Ersatzrad habe ich in 20 Jahren Autozeit nie gebraucht, hatte der 15 Jahre alte Vorgänger A2 auch schon nicht.
Tesla hat Allrad. Mein A2 hatte auch keines, wozu braucht es mein e-Golf?
Anhängerkupplung hat Tesla Model X und Nissan eNV200. Hatte mein A2 auch nicht, mein e-Golf braucht das auch nicht.

Wer 200 km/h über 300 km fährt verhält sich aus meiner Sicht egoistisch, außerdem wo soll das gehen. Nicht einmal der Ostfriesen-Spieß wo es ginge ist 300 km lang?

Du hast schlecht recherchiert bzw. Trollst rum...
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Re: E-Golf 200 km Reichweite?

Beitragvon Misterdublex » Mi 7. Feb 2018, 22:45

@TY-12:
Guter Tausch A2 gegen e-Golf. Haben wir gerade hinter uns. Ich würde sagen, da sind wir den Innovationsträgern treu geblieben, der A2 war einer, der e-Golf ist es auch.
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Re: E-Golf 200 km Reichweite?

Beitragvon Vwt4Dresden » Mi 7. Feb 2018, 22:55

Wie oft wird ein Feuerlöscher im Haushalt benötigt?... Hat mein 15 Jahre alter übrigens auch. Tesla kann das alles schon sehr gut. Bei meinen Ca 4 tkm Arbeitsweg im Monat sehe ich zu 90% nur Tesla auf der Autobahn (größtenteils A9). Was wird so ein Zellentausch Kosten? Wer macht es? Nur wenn die letzten 10 Jahre bei VW im service waren? Auslieferung des aktuellen Tiguan sind Ca 75% mit Anhängekupplung.... denke nur aus optischen Grübden (El schwenkbar)
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Re: E-Golf 200 km Reichweite?

Beitragvon TY12 » Mi 7. Feb 2018, 22:58

Misterdublex hat geschrieben:
@TY-12:
Guter Tausch A2 gegen e-Golf. Haben wir gerade hinter uns. Ich würde sagen, da sind wir den Innovationsträgern treu geblieben, der A2 war einer, der e-Golf ist es auch.

Jo, so sehe ich das auch. Man darf auch mal erwähnen, dass rund um den Motor beim A2 incl. dem lästigen Zahnriemenwechsel fast so hohe Kosten aufgelaufen sind, wie er durch geringen Spritverbrauch Minderausgaben generiert hat!!
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Re: E-Golf 200 km Reichweite?

Beitragvon Misterdublex » Mi 7. Feb 2018, 23:09

@ty-12:
stimmt, unser A2 hatte 4 Zahnriemen. Jedes Mal Zahnriemen plus Wasserpumpe, ging echt ins Geld bestimmt 3000 €.
Und dann hatte er auch 6 Kraftstofffilter bekommen 600 € und eine neue Kraftstoffpumpe für 1200 €. Nicht zu vergessen, einen Rußpartikelfilter für 1500 € kam auch noch dazu. Hatte sich ganz schön geläppert diese verbrennertypischen Unterhaltskosten.
Eine einzelne Zelle für den e-Golf kostet wohl 200 €. Hatte hier im Forum mal jemand bei VW angefragt.
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Re: E-Golf 200 km Reichweite?

Beitragvon Joe-Hotzi » Do 8. Feb 2018, 12:01

Vwt4Dresden hat geschrieben:
Was ist nun mit der E Mobilität?

Was soll damit sein? Ca. 50% Wachstum weltweit im Segment 2017, +120% zu 2016 in Deutschland - aber eben kommend von niedrigem Niveau.

Vwt4Dresden hat geschrieben:
Anscheinend ergeben sich nun die Schwächen bzw Stärken. Einige verschrotten 15 Jahre alte Mittelklasse Fahrzeuge welche dem E Auto anscheinend in Sicherheit und Comfort überlegen sind. Beispiel. Passat Bj 2003.

Worin sollte ein "Passat Bj 2003" einem aktuellen E-Auto, ja selbst einem VW eGolf überlegen sein, wenn man von der schieren Größe absieht?

Vwt4Dresden hat geschrieben:
Allrad, Standheizung bei vollem Tank 900km oder mehrere Stunden Betrieb des Fahrzeuges möglich.

Allrad ist bei Elektro deutlich einfacher /besser umsetzbar - siehe Tesla.
Dass es bei einem "umgefrickelten" Verbrenner wie dem eGolf nicht angeboten wird, ist keine wirkliche Überraschung.

Ist die Standheizung nicht nur gegen Aufpreis in konv. PKW erhältlich? Im eGolf Serie ... Standheizung mit Sprit ist besser als Wärmepumpenheizung, die Du aus der Ferne selbst in der Garage aktivieren kannst und die sehr schnell reagiert?!?

Das "Reichweitenproblem" ist ja nun wirklich ausgelutscht. Ja, wer selbst mit dem größeren Akku beim aktuellen eGolf nicht zufrieden ist, der muss halt etwas anderes kaufen oder sich schmollend in die Ecke setzen. Unser Stromos hat maximal 120km Reichweite, im Winter <100km. Trotzdem sind wir 2016 fast 20.000km damit gefahren - auch im Winter. Das Fahrprofil muss halt passen - wie eigentlich bei jedem Auto. Ein ModelX ist als "CityFlitzer" auch nicht besonders sinnvoll ...

Vwt4Dresden hat geschrieben:
Comfort: Anhängekupplung, einfach mal 6 Monate nicht nutzen, auch mal 300km über 200km/h zu Fahren, Betrieb bei strengen Winter...

Tja, frag mal bei VW fleißig nach, warum Sie für den "ein Golf wie jeder andere Golf" keine AHK anbieten.
(Wo kein Wille ist, ...)
Der Rest ist "Blupp" ;) , denn weder "300km über 200km/h" sind ein realistisches Szenario, noch scheinst Du zu realisieren, dass E-Autos im Winter deutlich weniger Probleme als herkömmliche PKW haben. Keine "Starterbatterie" die gern im ungünstigen Moment schlapp macht, keine Kaltstartphase, die im Kurzstreckenbetrieb den Verbrauch drastisch erhöht, ohne dass die Bude warm wird. Von Motorschäden durch Eis in der Ölwanne, ausgeflocktem Diesel und anderen "Spezialitäten" schreibe ich ja gar nicht weiter ...
E-Auto auf Kurzstrecke ist also top im Winter: schnell ansprechende Heizung, tiefer Schwerpunkt mit guter Traktion, ...
E-Auto auf Langstrecke ist allenfalls bis zum ersten Schnellladen mit Einschränkung durch den kalten Akku verbunden. Danach ist der Akku warmgefahren und warmgeladen ...

Vwt4Dresden hat geschrieben:
ich lese, vw bietet nach 8-10 jahren an, einzelne Zellen der Bat. Zu erneuern. Ist dannach Feierabend? Liege ich falsch?

Ich denke schon. Denn ein Einzelzelltausch macht i.d.R. Sinn, wenn durch Fertigungsfehler /Toleranzen einzelne Zellen kaputt gehen. Einen intakten Akkusatz wirst Du auch nach 8-10Jahren kaum tauschen müssen. Die Alterung dürfte kein größeres Problem darstellen wie Leistungsverluste /Verbrauchszunahmen bei konventionellen Autos mit vergleichbarem Alter /Laufleistungen. Da soll es auch schon mal Motor- /Getriebe- oder Kupplungsschäden geben ...
Hotzenblitz fahren macht Spaß!
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