Interesse am Batterieupdate

Interesse am Batterieupdate

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Nachdem meine Batterie bald 7 Jahre alt wird, überlege ich immer mehr in Richtung Batterieupdate. Um das Projekt für meinen Arbeitgeber interessant zu machen, wäre ein grobes Interessenbild wichtig.
Daher die Fragen:
- Wer hätte prinzipiell Interesse?
- Soll dann auch CCS nachgerüstet werden (mit Umbau auf TYP2)?
- Welche Garantiebedingungen sind dann wichtig?
- Noch paar Überlegungen?
Fiat 500e seit 2017, zusätzlich VW eGolf. 18 MWh Strom an den Ladesäulen verkauft.
Link: Story meiner öffentlichen Ladestation vor der Haustür
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Moderne Zeiten - nein Danke! Und: früher was alles besser...

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Hi Fritzchen-66,

auch ich gehe schon länger mit der Idee schwanger meinem 500e ein Batterie-Upgrade zu verpassen. Mindestens seitdem ich davon Kenntnis erlangte, dass die 120 Ah Zellen des I3 identische Abmessungen haben da sie ursprünglich in der 63 Ah Ausführung identisch zu unseren waren, weil vom gleichen Hersteller und nun dank evolutionärem Fortschritt eben mit doppelter Kapazität. Nun munkelt die Gerüchteküche ja schon etwas von 180 Ah Nachfolge-Zellen, wobei ich nicht weiss ob diese dann auch wieder identisch in den Abmessungen werden. Aber sicher am Anfang noch zu teuer und sicher erst mal nicht zu erhalten, schon gar nicht zu moderaten Preisen.
Egal - jedenfalls sollten es durch das Upgrade schon mindestens 40 kWh werden, was ja ab den 120 Ah-Zellen gepasst hätte.
Natürlich darf das bereits sehr gute Thermal-Management darunter nicht leiden, mit den gleichen Abmessungen der Zellen hätte man das ja wieder 1:1 umbauen können, was ich für ziemlich vorteilhaft erachten würde. Mit irgendwelchen Standard-Rundzellen wie bei Tesla wird das sicher nicht einfachere oder günstiger nachträglich mit Flüssigkeitskühlung umzusetzen.

Und damit der kleine dann auch wirklich Langstreckentauglich wird, muss selbstverständlich eine schnellere Lademöglichkeit geschaffen werden. Auch hier hätte es für mich schon mindestens ein 3-Pahsiger AC-Lader mit 22 kW, ähnlich dem alten Brusa-Lader des Smart sein müssen. Doch da die recht teuer und elektronisch aufwändiger sind, wäre CCS am letztlich sogar leistungsfähiger und günstiger umzusetzen, also zu bevorzugen. Hier sollten es dann aber wenigstens 50 kW Ladeleistung in der Spitze sein.

Garantiebedingungen?
Da will ich mal nicht zu hoch ansetzten, kenn mich da auch nicht so aus. Was geben denn so die Hersteller auf ihre Zellen und könnte man das wenigsten an den Endverbraucher durchreichen. Auf die Elektronik und den Umbau würde ich mal so 1-2 Jahre erwarten wollen.

Natürlich könnte ich mir auch, zumindest für mich, gut einen Bausatz mit allen erforderlichen Komponenten und einer Einbauempfehlung vorstellen, vorausgesetzt die nötigen Softwareanpassungen des BMS und was sonst noch erforderlich werden sollte, wären gleich integriert, oder es gäbe eine andere Servicefreundliche Lösung oder sinnvolle Alternativen wie man das an den Mann bekäme. Sonst müssten wir alle unsere Fzg. nach München transportieren, falls es denn tatsächlich dazu käme.

Überlegungen dazu:
Ich hab ja, nicht zuletzt auch wegen der pfundigen Umweltprämie, lange hin und her überlegt, da so eine Aufrüstung wirtschaftlich eigentlich nicht sinnvoll erscheint vor folgendem Hintergrund:
Das Fahrzeug verkaufen, mind. 9000 € Prämie einsacken und in eines mit grösserer Reichweite und Schnellladefähigkeit zu investieren.
Die Preise werden langfristig fallen, die Angebote werden günstiger oder bieten immer mehr fürs gleiche Geld, die Prämie scheint noch bis 2025 verlängert zu werden. Vor diesem Hintergrund lässt das ein Upgrade wirtschaftlich wenig Sinnvoll erscheinen, wäre da nicht noch folgender Hindernisgrund für mich:

Ich hasse es immer mehr überwacht zu werden, immer mehr Daten unfreiwillig von mir Preis zu geben, immer mehr in meiner Entscheidungsfreiheit eingeschränkt und gleichzeitig bevormundet und für dumm verkauft zu werden!
Gerne auch unter dem Vorwand damit Menschenleben retten zu wollen - z.B. durch zwanghafte Homologationsvorgaben der EU für die Automobilhersteller, zur - Einführung von eCall. Erst dadurch wurde jedes Fzg. lokalisierbar, das dient dann ganz nebenbei zur Gefahrenabwehr und mehr - deshalb darf man es ja nachträglich auch nicht stilllegen, weil man sonst Rechtsbruch begehen würde. Da ändern auch die paar Restriktionen, die man durch die DSGVO hierbei noch berücksichtigt hatte nicht viel, sie haben letztlich nur diesen schlechten aber tragfähigen Kompromiss gesorgt.

- R1234yf statt CO2
Andererseits hatte man aber kein Problem damit, massiv Menschenleben durch Einführung des Klimagases R1234yf zu gefährden und zwar entgegen der Bedenken und Proteste etlicher Fachleute. Wem das alles zu wage ist, der kann sich ja gern mal ein PDF mit Informationen dazu durchlesen, die ich im Verlauf der Zeit mit zusammengetragen habe, bevor ihr mich als Verschwörungstheoretiker haltlos, also ohne von mir vorgetragenen Argumente beschimpft.

- Assistenzsysteme
Es halten immer mehr Assistenzsysteme in die Fahrzeuge Einzug, und weil sie sich ach so bewehrt haben werden auch davon immer mehr vorgeschrieben. Viele davon müssen dann natürlich per default eingeschaltet sein und dürfen immer seltener gänzlich oder nur zum Teil abschaltbar gestaltet werden. Indirekt wird gleichermaßen Druck ausgeübt, denn ohne viele davon, erhält ein Fzg. Hersteller keine 5 Sterne mehr beim NCAP Crashtest was natürlich massiv das Kaufverhalten der Kunden beeinflusst und weshalb sich Fzg. ohne immer schlechter vermarkten lassen.
Vielleicht mal von ABS abgesehen, (ESC+T und vielleicht auch noch ESP wenn gänzlich Abschaltbar vielleicht auch noch) halte ich so ziemlich alles was danach an Assistenzsystemen kam nicht nur für überflüssig, sondern auch für nervig, bevormundend, entmündigend, fast immer für Ablenkend und häufig sogar für Gefährdend - aber das jetzt auch noch differenzierter darzulegen wird mir heut' echt zu lang...

- Connectivity
Was wären all die schönen Sensor und Telemetrie Daten von oben, ohne Konnektivität - nichts!
Doch dank embedded Modems in den Fahrzeugen, landen diese immer häufiger bei deren Herstellern. Schon haben diese eben jene Daten als das neue Gold 2.0 ausgemacht und bauen zunehmend ihre Geschäftsmodelle mit prognostizierten Traum-Magen darauf auf.
Das weckt natürlich Begehrlichkeiten und schon balgen sich zunehmend TÜV, Versicherungen, diverse Unternehmen, bestimmt auch bald Vater Staat und wer sonst noch darum.
Das soll dann über eine Treuhand-Institution laufen, damit alle gleichberechtigt davon profitieren können - natürlich stets alles anonymisiert, damit dem Halter keine Nachteile entstehen und er keinerlei Bedenken und Vorbehalte oder gar Einwände geltend machen kann!
Schon denkt man laut über EU-Vorgabe nach, die das vorschreiben sollen - anfangen möchte man natürlich erst mal nur bei den Verbrennern und vielleicht noch bei den PHEVs, um deren Realverbräuche korrekt zu ermitteln und entsprechend zu überwachen oder gar zu besteuern - Stichwort CO2 Steuer.

Doch zwingend braucht man das dafür nicht, hier soll nur durch die Hintertür diese Form der Zwangserhebung der Telemetriedaten etabliert werden, wenn ihr mich fragt.

Der TÜV möchte künftig regelmässig, nicht erst alle zwei Jahre zur HU, also jederzeit, am besten in Echtzeit stets die Integrität der Fahrzeugsoftware überwachen, um diese so sicherstellen zu können.
Als wäre erst jetzt, mit Einzug der Elektromobilität die Software für die Sicherheit und die Leistungsentfaltung eines Fahrzeugs verantwortlich - Ha!
Hier versucht der nächste Kandidat durch Aufzeigen von vermeintlich neuen Gefahren Einfluss zu nehmen!

Gleichzeitig versucht man die Akzeptanz der Verbraucher zu erhöhen, indem man den Verbrauchern die tollen Vorteile und den Wahnsinns Komfortgewinn schmackhaft zu machen versucht, leider mit zunehmendem Erfolg.
Gerade jetzt, im aufkeimenden Zeitalter der mobilen Elektrifizierung tut man so, also ob Elektromobilität ohne Konnektivität kaum mehr sinnvoll möglich wäre - ja quasi zusammengehört!
Ja da fühl ich mich gleich doppelt verarscht, zumal ich ja schon selbst erfahren habe, dass Elektromobilität auch prima ohne das alles alltagstauglich funktioniert!

Ja sind den alle verrückt geworden in diesem Land!
Mein Auto, bezahlt mit meinem Geld = meine Daten! // frei nach Kuketz: https://www.kuketz-blog.de/meine-daten- ... aet-teil1/
Ja lassen wir uns denn wirklich alles gefallen - wie eine Herde grasender Kühe, schauen wir nur kurz auf und grasen dann gemütlich weiter...
Früher ist man bereitwilliger auf die Strasse gegangen, um für seine Rechte einzutreten. Sind wir zu einem Volk von Lemmingen verkommen.
Ich glaub ich muss mich mit dem Thema wirklich versuchen mehr bei Digitalcourage einzubringen - das darf so nicht weitergehen!
Es muss möglichst bald dagegen aufbegehrt werden, bevor Fakten geschaffen werden und es danach einmal mehr zu spät dafür ist!

Lange Rede kurzer Sinn (sorry, aber ich musste mir das mal von der Seele schreiben):
Ich hab mir dieses Fzg. ganz bewusst nach diesen Kriterien ausgesucht weil:
Es hat zwar ein VTM (Vehicle Tracking Modul), doch das kommuniziert in DE nicht weil es für US-Frequenzband ausgelegt war.
Es noch R134a, statt R1234yf in der Klimaanlage hat.
Es kaum Assistenzsysteme verbaut hat, jedenfalls keine die mir durch übermässiges Ausbremsen oder generve die Freude am Fahren nehmen würden.
Keine Telemetriedaten überträgt.
Noch eine vernünftige Handbremse hat, die man auch für manches Fahrmaneuver noch gut gebrauchen kann - EPBs sind nicht nur dafür Dreck, sondern verursachen im Grunde doch mehr Probleme als das sie Nutzen - von nicht vorhandener Dosierbarkeit ganz zu schweigen.

Such ich mir heute einen E-Mobil mit CO2 A/C (wie z.B. den ID3) aus, hab ich aber schon alle anderen No-Go's mit drin.
Will ich die größere Batterie und mehr Leistung und ein Panoramadach, dann hab ich gleich den ganzen Einpark-Assistenz und sonstigen Quatsch + die ganzen No-Go's beim Honda-e.
Tesla verbietet sich ohnehin unter meinen Aspekten - die waren und sind aber leider auch Wegbereiter von det Janze und alle eifern ihnen fleissig nach und erheben das zur Maxime.
Der neue 500e, so Wunderschön er auch wirklich geworden ist und so toll eigentlich seine Eckdaten wären, recht effizient für die Größe - verglichen mit dem Honda-e, ordentliche Reichweite und gute Ladegeschwindigkeit mit bis zu 85 kW.
Kleinwagen mit geringerer Reichweite, also kleineren Akkugrößen so ca. zwischen 40-55 kWh sind ja ökologisch z.Zt. mit am Sinnvollsten. Und für die paar mal, bei denen der Durchschnittsbürger oder ich weiter fahren muss, kann man bei hoher Ladegeschwindigkeit ja eigentlich trotzdem ganz gut zurecht kommen. Legt man halt ein paar Stopps mehr ein, aber insgesamt lädt man dann ja auch nicht viel länger.
Leider verbietet er sich für mich aber dennoch, so sehr mich das bei diesem schnuckeligen Gefährt auch schmerzt, allein schon wieder wegen dem ganzen Assistenz-Quatsch, Telemetrie, eCall, EPB, und R1234yf!

Ich wüsste wirklich nicht, was für ein aktuelles (Elektro-) Fahrzeug ein wie ich gearteter Mensch heutzutage noch kaufen soll - eigentlich sind die alle schon, aufgrund oben genannter Ausschlusskriterien, für mich nicht mehr kaufbar!
Ich kenne glücklicher Weise noch ein paar Menschen denen es ähnlich geht - geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid. ;-)

Würde mir aber wünschen die kritsche Masse wäre grösser und würde für die Hersteller nicht unterm Radar fliegen - vielleicht würde sie sich dann dazu durchringen können, jeweils eine ihrer Produktlinien in einer puristischen Edition herauszubringen, ähnlich wie es früher besonders sportlich funktionale Versionen gab, ohne Schnick-Schnack, ein paar Rundinstrumente, paar Schalter, leicht und kernig, fertig.

Problem wären heute ja schon die gesetzlichen Vorgaben, die kann man vermutlich nur mit einer Kleinserie vermeiden - also unwirtschaftlich oder zu teuer für den Kunden.

Mit andern Worten: Es macht für mich absolut Sinn, in meinen 500e nochmal ordentlich Kohle zu versenken, auch wenn ich die nie wieder herausbekomme, aber das Gesamtpaket unter meinen Gesichtspunkten, lässt es halt doch wieder in einem anderen, sinnvollen Licht erscheinen.
So kenne ich mittlerweile genauso viele "Bekloppte" aber liebenswerte E-Mobil-Enthusiasten, die ihre Thinks, City-ELs, Enten, R4s, Bullis, E-Buiks, Audi A6 und haste nicht gesehen mit reichlich Antriebsleistung und Kapazität mehrfach vergoldet haben und vermutlich ebenfalls um keine Preis der Welt würden eintauschen wollen! ;-)

Also Fritzchen-66,
weisste Bescheid wieso weshalb warum ich mich dafür erwärmen könnte.
Gruß, Andy.
Elektro-Bomber in der Garage:
https://www.goingelectric.de/garage/ele ... mber/1464/
PV seit 07/2019 - 9,9 kWp SolarWatt Glas-Glas-Module mit 10 kWh Senec Speicher

Re: Interesse am Batterieupdate

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Nur zur Info, mein Arbeitgeber hat seinen Hauptsitz in Aachen. Damit kennt der Experte ihn aber auch.

Aber den Ansatz finde ich richtig. Passende Zellen mit gleicher Geometrie. Einen neuen Satz Parameter fürs BMS und die Aktivierung der Schnellladefunktion. Dafür könnte sich vielleicht der Zulieferer aus Stuttgart doch erweichen lassen.
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Re: Interesse am Batterieupdate

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Und damit der kleine dann auch wirklich Langstreckentauglich wird, muss selbstverständlich eine schnellere Lademöglichkeit geschaffen werden. Auch hier hätte es für mich schon mindestens ein 3-Pahsiger AC-Lader mit 22 kW, ähnlich dem alten Brusa-Lader des Smart sein müssen. Doch da die recht teuer und elektronisch aufwändiger sind, wäre CCS am letztlich sogar leistungsfähiger und günstiger umzusetzen, also zu bevorzugen. Hier sollten es dann aber wenigstens 50 kW Ladeleistung in der Spitze sein.
Andreas und ich haben auch schon Überlegungen zum 22kW Update gemacht. Damit ist in JEDEM Fall ein Update in der Batterie nötig:
Bildschirmfoto 2020-11-26 um 15.33.22.png
Das Kabel kann max. 27-30A.
Tesla Model S FSD CCS 2019
Fiat 500e California Sport 2017

Re: Interesse am Batterieupdate

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Hallo Carsten,
Fritzchen-66 hat geschrieben: Nur zur Info, mein Arbeitgeber hat seinen Hauptsitz in Aachen. Damit kennt der Experte ihn aber auch.
Aber den Ansatz finde ich richtig. Passende Zellen mit gleicher Geometrie. Einen neuen Satz Parameter fürs BMS und die Aktivierung der Schnellladefunktion. Dafür könnte sich vielleicht der Zulieferer aus Stuttgart doch erweichen lassen.
stimmt ja, ich erinnere mich an unsere PM-Unterhaltung aus 2017 und komme da bei nächster Gelegenheit noch mal darauf zurück...

Na jedenfalls wärs natürlich tol, wenn wir durch Support, in welcher Form auch immer, der Umsetzung ein gutes Stück näher kommen könnten.

Hab gerade nochmal nachgeschaut, weil mir da noch alte Berichte in den Sinn kamen - ist nun auch schon wieder über 2 Jahre her:
https://translate.google.com/translate? ... 6-kwh.html
Leider ist gerade die Website https://www.scuderia-e.com/ under construction, ich fand aber noch obige in spanisch, weshalb ich sie per Translator verlinkt habe, um mal aufzuzeigen wie früh, mit welcher Leistung und zu welchen Kosten + Garantie die das umgesetzt hatten oder planten - kann ich ja gerade nicht näher nachschauen...
Carsten schau mal, die haben sogar Münchner Kennzeichen drauf, vielleicht kannst du da know how in Sachen BMS, CAN-Kommunikation etc. abgreifen.
Die Komponenten wie vormals angedacht, sollten ja heuer deutlich günstiger sein..

Mal sehen wie es weitergehen könnte und das Interesse noch steigt.


Gruß, Andy.
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Re: Interesse am Batterieupdate

braus
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Fritzchen-66 hat geschrieben: Nachdem meine Batterie bald 7 Jahre alt wird, überlege ich immer mehr in Richtung Batterieupdate. Um das Projekt für meinen Arbeitgeber interessant zu machen, wäre ein grobes Interessenbild wichtig.
Daher die Fragen:
- Wer hätte prinzipiell Interesse?
- Soll dann auch CCS nachgerüstet werden (mit Umbau auf TYP2)?
- Welche Garantiebedingungen sind dann wichtig?
- Noch paar Überlegungen?
Hallo Fritzchen-66

- Kurz gesagt, Ich haben Interesse!
- CCS/Typ2: Sichere 240km auf der Autobahn!=>Dann ist für uns auch das Zwischenladen kein Thema => CCS für uns nicht so wichtig=> Typ2 enfällt dann auch.
Aber wenn es der Umbaupacket Bildung dienen würde, würde wir das auch nehmen.
- Garantiebedingungen: Für mich ist 2 Jahre auf den Batteriepack vollkommen ausreichend(Anfang der Badewannenkurve), da ich bisher keine Probleme gehabt habe und ich auch keine erwarte. In einer maximal denkbaren Garantiezeit bis 10 Jahre passiert da eh nichts, sonst wäre es auch mit Teilreparatur finanziell erträglich.

- Restliche Überlegungen:
1. Wir wollen unseren (Bj2014 gerade erst erstanden) mindestens noch 10 Jahre fahren... eigentlich unendlich lang.
2. Der Neue ist für uns nur wegen der Reichweite interessant.
3. Der Neue ist eine gelungener Nachfolger aber kein "echter" 500er mehr. Meine Frau sagt: Der sieht zu "neu" aus, wie alle anderen neuen Fahrzeuge auch.
4. Der neue passt noch schlechter oder gar nicht in die "Winter"-Garage.
5. Wir haben aus Reichweitengründen und weil billig zusätzlich ein E-UP Leasing( Lieferung Ende 2021) unterschrieben, sind aber nicht glücklich damit. Und würden das abbiegen wollen, wenn der 500e weiter käme.
6. Wenn ein Austauschpacket das in Zahlung nehmen der gebrauchten Zellen auch ermöglicht oder sogar eine Wiederverwertung in einer Hausspeicher Lösung angeboten würde, wäre das super. (Dieser Traum hat mit unserem iMiev bis heute nicht geklappt(für mich zu teuer und zu Aufwendig), darum wird er nun nach fast 10 Jahren doch verkauft)
7. Ein Umtausch für 6tEuro fände ich wäre eine faire Sache. Das würde auch das refurbished 4000Doller Austausch packet (22KWh) in Amerika hinfällig machen, welches ich bei MOPAR gesehen habe.

Bin gespannt wie es dabei weiter geht , viel Erfolg!
Gruß
Braus
Auf dem Weg zur Energieautonomie.

Re: Interesse am Batterieupdate

Orie
  • Beiträge: 13
  • Registriert: So 11. Okt 2020, 10:51
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Hallo 500E Freunde,

ja ein Batterie Update war perfekt für den Kleinen bezügl. Reichweite,
da wäre ich auch mit dabei.

Mit elektrischen Grüßen
Orie
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