Testfahrt Zoe

Renault ZOE Themen, zu denen es kein eigenes Unterforum gibt

Re: Testfahrt Zoe

Beitragvon taunushexe » Sa 8. Apr 2017, 12:05

harlem24 hat geschrieben:
Hm, 100% / 8 sind nicht 20% je Block...;)
Eher so 12,5%, aber egal.
Naja, LPG wird auch noch teurer, wenn das Steuerprivileg fällt.


stimmt ;) 12,5

und Steuererhöhung LPG ab 2018 habe ich eingerechnet. der getankte Strom ist zwar günstiger ,
aber das gleicht die fällige akkumiete nur zur Hälfte aus.
Versicherung+Steuer ist kein Unterschied.
Und dass ich 2* im Jahr den Ölwechsel spare reisst es nicht wirklich raus. Das würde ein Quartal Akkumiete ausmachen als gegenrechnung.

Ich bin aber nicht abgeneigt es trotzdem zu machen, mit strom fahren :-)
Mazda 2 LPG (soll in Rente) / Möglicher Umstieg auf ZOE Intens R400 blau oder Ionic
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Re: Testfahrt Zoe

Beitragvon panoptikum » Mi 12. Apr 2017, 12:36

Viele hier wollen eine dezimale %-Anzeige (in 1/10 Schritten). Ich finde die Unterteilung in Achtel, Viertel und Halb aber nicht schlecht. So habe ich mich an den analogen Benzinuhren auch orientiert.
Renault Zoe Intens (Q210, BJ 03/2013 F-Import)
NRGkick 22kW BT 7,5 m
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Re: Testfahrt Zoe

Beitragvon TomTomZoe » Mi 12. Apr 2017, 13:17

Aaah, aus der guten alten (ad acta gelegten) Verbrennerzeit kommt dann wohl die Anlehnung mit den achtel Balken her :)
Gut eingefahrene Zoe Q210 mit Klima- (0803-0810) und Batterieupdate (0852/0853).
Seit 08/2016 schon 44t ekm (Diesel 07/2017 verkauft).
Ab 01/2018 AMP+-ERA-e 8-)
Bild (ab Ladeanschluß), laut BC 14,8-16,9kWh/100km (Sommer-Winter)
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Re: Testfahrt Zoe

Beitragvon Pfälzer68 » Sa 15. Apr 2017, 08:04

Moin.

Ich hatte eine von Montag auf Dienstag im Rahmen des 24h Testfahrtprogramms. Erster Eindruck ganz gut, da ich einen Twizy habe war das schonmal kein Neuland. Die Antriebstechnik funktioniert gut, das Mäusekino ist so naja ( die Animation ist mir zu Bunt/Verspielt). Verarbeitung geht so, Renault halt, z.b. schloss die Ladeklappe nicht richtig, die Beifahrertürdichtung pfeift, knick am Himmelrand... aber wirklich störemd für den Alltagsbetrieb sind die besch... hinteren Türgriffe ( was da wohl die Ersthelfer dazu sagen? ), die Rücksitzbank die nicht geteilt werden kann, dazu die Kante im Ladeboden. Ausschluss ist aber der für unsere Anforderungen zu kleine Lader. Aber insgesamt ein gutes Auto.
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Re: Testfahrt Zoe

Beitragvon McFly3 » Sa 15. Apr 2017, 09:38

Pfälzer68 hat geschrieben:
....aber wirklich störemd für den Alltagsbetrieb sind die besch... hinteren Türgriffe ( was da wohl die Ersthelfer dazu sagen? ), .....


Vermutlich das selbe wie sie beim Seat Leon und anderen die das selbe Prinzip benutzen sagen ;)
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Re: Testfahrt Zoe

Beitragvon eDEVIL » Sa 15. Apr 2017, 10:28

Pfälzer68 hat geschrieben:
Ausschluss ist aber der für unsere Anforderungen zu kleine Lader. Aber insgesamt ein gutes Auto.

Was ist damit gemeint? Nur 22KW max?

Warum man die %-Anzeige nur beim LAden hat, ist mri auch schleierhaft. In der Canze-App sieht man die ja auch.
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Umfrage: ZOE Fahrwerk frühzeitige Defekte
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Re: Testfahrt Zoe

Beitragvon Pfälzer68 » Sa 15. Apr 2017, 18:30

eDEVIL hat geschrieben:
Was ist damit gemeint? Nur 22KW max?

Hi.

Jupp, 3, 4 mal im Monat muss meine Holde längere Strecken auf der BAB fahren, da ist ihr das mit den >2h nicht unterzujubeln... :mrgreen:
Fürs Arbeitspendeln langt die Akku/Laderkombi allemal, 22kw Lademöglichkeit daheim sind schon vorhanden. Und auch inne Firma könnte sie laden, die machen ihren Strom selbst :D . Es sind zwar erst 2 Stationen, aber Greenwashing kann auch Vorteilhaft sein, hilft beim Entscheiden... :mrgreen: :mrgreen:

Mal sehen ob ich irgendwie eine Q90 "Grenznah" bekomme...
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Re: Testfahrt Zoe

Beitragvon HeinHH » Mo 17. Apr 2017, 18:29

Moin,

wie angekündigt hier meine Erfahrungen mit dem Zoe:

Zuerst kurz mein Profil:
Forumskategorie "Raser" (sprich: immer alles was gesetzlich/verkehrstechnisch möglich ist); in der Stadt 90% Öffies oder Rad, mit PKW min. 100km; kritische, regelmäßige EV-Strecke 125km (15km Stadt, 105km AB, 5km Land), ein paar Stunden 230V/10A, Optimale Fahrzeit 50-55min. Mit einem EV ohne Verkehrsverstöße nicht machbar (auch nicht mit einem Tesla :-))

Da mein gutes Stück dieses Jahr aus dem Leasing geht, habe ich bockiger Sack beschlossen auf Elektro umzustellen. PHEVs wären zwar ökonomisch sinnvoller, aber objektiv bei meine Profil nur ein CO2-Feigenblatt (selbst bei gemäßigter Fahrweise). Finanziell in Frage kommen für mich nur der i3 Rex und der Zoe ZE40. Beide habe ich zwei Tage zur Probe fahren dürfen.

Sehr kurze Zusammenfassung i3 (alles subjektiv):

Negativ: Türen (Hinten und für Kurzärmige auch vorn), Einstieg hinten (auch mit umgeklappten Vordersitzen), Laden (der Standardlader ist lächerlich, seit 2017 11kW möglich), Straßenlage (Stadtauto, Spurrillen), Rex (innen erträglich von außen gruselig), e-Informationen (trotz Prof-Navi sehr überschaubar, mglw. in der App), Kein Automatik-Kriechen (ohne Gas bleibt der auf der Ebene stehen), Starke Ein-Pedal-Rekupation (sensibler Gasfuß notwendig), Lenkrad (Hartplastik), Kofferraum (fast Smart-Niveau), Wartung (spezielle Räder, Ersatzteile)

Positiv: Laden (50kW CCS), Ein-Pedal-Rekupation (fast alles mit rechts), Wendigkeit (beeindruckend), Verarbeitung (Hochwertig), Haptik (Hochwertig), Performance (Puh, selbst zu viert mit Rex), Viersitzer (für Zwerge ein Nachteil :-)), Rex (für Angsthasen wie mich), Frunk (z. B. für Kabel), Geräuschdämmung (Abrollgeräusche, mglw. auch aufgrund der großen Räder)

Der i3 schafft die Strecke dank Rex problemfrei mit 120km/h (15°C)

Hier geht es aber um den Zoe, also ab jetzt ausführlicher (natürlich auch hier alles subjektiv :-))

Das gute Stück (Intens) vollgeladen beim Händler abgeholt und erst einmal vorsichtig ausprobiert und alles in Augenschein genommen:
Das Äußere ist wie immer Geschmackssache, für einen Kleinwagen gefällig; blau eingefärbte Lampen - why ever. Die Verarbeitung/Endkontrolle ist schwach (schiefe Klappen und Türen, labrige Verkleidungen im Kofferraum), die Haptik ist sparsam (Hartplastik allenthalben), das Innenraum-Design freundlich. Der Kofferraum ist sehr tief (Ladekante) und hat in Fahrtrichtung eine hohe Kante (Akku) die nach dem Umklappen der Sitzbank (auch optional nicht teilbar) noch höher wird. Es gibt keine Möglichkeit die Kabel sinnvoll zu platzieren. Die Sitze (hier ohne die optional verfügbare Sitzheizung) sind weich und ohne Seitenhalt (bin Sportsitz-geschädigt :-)), und die Sitzposition ist leicht erhöht. Es lassen sich nur die Lehne und der Abstand zum Lenkrad einstellen. Es gibt keine Armlehne (nur im Zubehörprogramm verfügbar). Die Gurte sind höhenverstellbar, das Lenkrad (immerhin Kunstleder) in Tiefe und Höhe. Im Rückspiegel (auch optional nicht automatisch abblendend) irritiert das baumelnde Gurtschloss für den Mittelsitz. Der hintere Einstig ist einfach möglich und der Platz für ein Auto dieser Größe gut. Das RLink (aufgebohrtes TomTom, Navigation, Multimedia, Telefon, Einstellungen) ist zwar nicht riesig und teilweise tief geschachtelt, aber ausreichend schnell und informativ. Insbesondere die Informationen über den Fahrstatus sind gut (auch im Hauptdisplay). Die Verkehrsinfos werden von TomTom via Internet bereitgestellt und haben fast Google-Qualität. Es war nur eine DACH-Karte (Europa optional verfügbar) installiert. Leider wurden bei mir nur Tankstellen(!) angezeigt. Der Sound ist - insbesondere hinten - eher bescheiden. Gekoppelt wurde mit einem S4mini und einem iPhone. Der GSM-Empfang war deutlich schlechter als in meinem BMW. Die MP3s auf den Handies wurden problemlos via Bluetooth gefunden und abgespielt. Ein USB-Stick war auch problemfrei nutzbar. Das RLink-Navi hat sich zweimal aufgehängt (an/aus reichte) und die Heizungsautomatik stieg nach 50km aus (manuell übersteuert). Performance ist für die Stadt spaßig, auf der Landstraße muss man Überholvorgänge schon abschätzen. Kein Vergleich mit dem BMW! Das Fahrwerk ist weich und durch den kleinen Radstand stuckig. Die Wendigkeit hat gutes Kleinwagenniveau. Die Sounds zum Fußgängerschutz sind albern und - wie ich mehrfach feststellen durfte - wirkungslos, da damit kein "Oh, ein Auto" verbunden wird.

Nach den ersten Testfahrten ab nach Hause an die 11kW-Wallbox. DAS kann man wenigstens als Laden bezeichnen (kostet bei BMW leider 'nen 1.000 extra)! Nach dem Frühstück vorgeheizt (via Keycard, sehr angenehm) und ab auf die Gruselstrecke (Start: 280km, 7°C, windstill, trocken). Bis zur AB und dort im limitierten Bereich im ECO-Modus und dann 120km/h (real: 118km/h, durchgängig max. 1-2km/h Abweichung sehr gut!) Tempomat. Da schrumpft die Reichweite recht flott. Leider war die Wetter-Front noch nicht durch. Folge: 4°C, leichter Gegenwind, Regen. Keine Gnade: 120km/h mit stetig steigender kW-Anzeige. Ankunft mit 85km-Restreichweite. Fahrzeit: 1:15. Ertragbar :-).

Die Tasche mit dem Notladekabel gezückt und ... was für ein Totschläger! Das Riesenbrikett an die Steckdose angeschlossen und die Erinnerung an den i3 wurde wach. Leider hat es keine 2h gedauert, bis der kleine Schlingel von den Kollegen entdeckt wurde. Dann folgten ca. 15 E-Auto-Erstfahren mit entsprechenden Erklärungen. Knapp 4h durfte dann aber doch noch geschlürft werden.

Mit 91km startete die Rücktour (12°C, windstill, trocken, Ziel nicht erreichbar). Es war klar: 120km/h ist nicht möglich. Start also mit 90km/h Tempomat auf der AB. Das wurde zwar von den Verkehrsteilnehmen wenig goutiert aber was soll man machen :-). Als nach über 10km die Anzeige von 91km auf 90km sprang war klar: Da geht mehr -> 102km/h. Offensichtlich auch von den Verkehrskollegen eine für einen Kleinwagen akzeptable Geschwindigkeit :-). Noch einen mutigen Mitfahrer abgesetzt (-> 135km Rückfahrstrecke) und dann ab zur nächsten Ladestation (wollte ich sowieso noch ausprobieren) über die Landstraße. Tja und was soll ich sagen. Kurz vor erreichen der Station: Ziel erreichbar! Ich habe zum Probieren dennoch 15 Minuten problemlos geladen.

Nach dem Teilladen noch einen kurzen Vollstomtest. Auch bei knapp 140km/h stabiler Geradeauslauf (auch bei Spurrillen). Das adaptive Lenkradsystem ist in dem Bereich nicht stramm genug. Es sind sehr deutliche Wind und Abrollgeräusche zu hören.

Mit 35km dann @Home.

Fazit: Aus meiner Sicht ist der Zoe im Vergleich zum i3 das praktikablere Auto. Der i3 ist sicherlich deutlich wertiger und auch objektiv erheblich spritziger (ist zudem auch noch leichter), aber durch die vielen Specials (Türen, Räder etc.), die natürlich auch den Reiz des i3 ausmachen, nicht nur in der Anschaffung teurer sondern auch nach dem Kauf kein "Schnapper" (Wartung, Ersatzteile etc.). Der Zoe ist sicherlich kein Reiseauto (Ladeleistung und allein schon wegen der Sitze :-)), aber für meine Mittelstrecken völlig ausreichend. Die Rückmeldung an den Fahrer zur Optimierung des Fahrverhaltens (bei mir vergebens, das "Blatt" war nur noch ein trockener Ast :-)) sind denen des i3 überlegen. Das Kofferraumdesign ist zwar echt schwach (warum kein simples, billiges Bodenfach für die Kabel, Warndreieck usw.?) aber er ist definitiv größer. Auch der Zugang zur Hinterbank, auch wenn die Klapplösung der Lehne billigst ist, ist deutlich einfacher. Generell ist der Zoe einfach und eher klassisch aufgebaut und so ein eigenes Handanlegen nicht gänzlich unmöglich :-).

Folge: Es wird wohl für die nächsten 3 Jahre ein Zoe werden. Bestelltermin ist schon vereinbart :-)

Bye Thomas
Zuletzt geändert von HeinHH am Di 18. Apr 2017, 10:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Testfahrt Zoe

Beitragvon Jack76 » Mo 17. Apr 2017, 20:15

Hi Thomas

Ja, die Zoe ist die Vernunftvariante und macht trotzdem Spaß... ;-)
Zu den von Dir geschilderten Themen gibt es übrigens mittlerweile einiges an Selbsthilfemassnahmen, ich machs mal stichpunktartig:
doppelter Kofferraumboden: renault-zoe-zubehoer/kofferraum-endlich-aufgeraeumt-t3494.html
Innenspiegel: renault-zoe-modifikationen/automatisch-abblendbarer-innenspiegel-t1164.html
Lautsprecher: renault-zoe-zubehoer/soundsystem-renault-zoe-intens-r240-t17657.html#p366413
verbesserte Dämmung: renault-zoe-modifikationen/zoe-daemmung-verbessern-anleitung-von-rasky-t10917.html#p207733
GE-Ladesäulen importieren: http://zoepionierin.de/zoe-hack-alle-la ... im-r-link/

Und noch einieges anderes an Umbauten und Erweiterungen, alle schön hier in diversen Freds beschrieben, stöber mal ein wenig unter Modifikationen... ;-)

Auf jeden Fall schon mal viel Spaß mit Deiner zukünftigen Französin!
Jack76
 
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Re: Testfahrt Zoe

Beitragvon Pfälzer68 » Mo 17. Apr 2017, 21:53

Hi.

Jou, ich zahl bezuschusste 25k€ für nen eher mäßig verarbeiteten Kleinwagen und bastel mir danach noch in x-Stunden Arbeit schnöde Alltagsextras rein. So gut ich das Ding fand, ich kann die Sturheit seitens Renault nicht verstehen. Das alles wäre mit minimalstem Aufwand vom Werk aus machbar, von mir aus auch für moderate Aufpreise. Aber man bekommt ja auf Nachfragen nichtmal ne Auskunft. Zum rumbasteln hab ich mir nen Twizy gekauft. Aber für meine Frau muss das Auto von der Stange weg funzen, der brauch ich mit "mach ich noch selbst besser" bei dem Preis nicht kommen.
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