Welche Hausanschlussleistung kVA für 43 kW Ladung?

Re: Welche Hausanschlussleistung kVA für 43 kW Ladung?

Beitragvon Tho » Do 22. Dez 2016, 11:05

spark-ed hat geschrieben:
[ironie] Yepp! Habe jetzt erst gelesen, dass die Autos demnächst mit 350kW laden können.
Also wäre da doch eine eigene Trafostation im Vorgarten angebracht!
Reicht aber vielleicht auch nicht. Man will ja dann auch mal ein zweites Auto gleichzeitig laden... ;) [/ironie]

An dem Punkt wird es sicherlich günstiger den Strom lokal zu erzeugen, z.B. mit einem BHKW, als für den entsprechenden Netzanschluss und Lastgang zu bezahlen. ;)
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Beitragvon MineCooky » Do 22. Dez 2016, 11:19

Wozu muss man denn daheim 43kW laden können? So wie ich das bei uns beobachte sind ja schon 22kW übertrieben.
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Re: Welche Hausanschlussleistung kVA für 43 kW Ladung?

Beitragvon ecopowerprofi » Do 22. Dez 2016, 18:07

MineCooky hat geschrieben:
Wozu muss man denn daheim 43kW laden können? So wie ich das bei uns beobachte sind ja schon 22kW übertrieben.

Mein reden. Wir laden fast immer mit weniger als 3,7 kW. Ein paar mal mit 22 kW. 43 kW bisher nur zum Testen.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Welche Hausanschlussleistung kVA für 43 kW Ladung?

Beitragvon Tho » Do 22. Dez 2016, 18:20

Wenn du mit niedrigem Batteriestand zu Hause ankommst und in 1-2h nochmal los musst kommst du mit 3.7kW nicht weit. ;)
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Re: Welche Hausanschlussleistung kVA für 43 kW Ladung?

Beitragvon Lokverführer » Do 22. Dez 2016, 18:48

Und wenn du nicht jede Menge Energie für den Betrieb der Steuergeräte oder der Akkukühlung (Sommer) vergeuden willst, auch nicht.

Gerade beim Zoe ist die Ladeeffizienz bei so niedrigen Strömen einfach schlecht, da merkt man jedes Ampere mehr deutlich
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Re: Welche Hausanschlussleistung kVA für 43 kW Ladung?

Beitragvon MineCooky » Do 22. Dez 2016, 19:31

Tho hat geschrieben:
Wenn du mit niedrigem Batteriestand zu Hause ankommst und in 1-2h nochmal los musst kommst du mit 3.7kW nicht weit. ;)


Da reichen auch 22kW.


Lokverführer hat geschrieben:
Gerade beim Zoe ist die Ladeeffizienz bei so niedrigen Strömen einfach schlecht, da merkt man jedes Ampere mehr deutlich


Die Zoe sollte man schon 3-Phasig laden, aber 43kW braucht keiner daheim. So ein Stromanschluss kostet ja auch noch mehr. Das sind die 3 mal in der Lebenszeit der Zoe, die man es mal tatsächlich brauchen könnte nicht wert.
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Re: Welche Hausanschlussleistung kVA für 43 kW Ladung?

Beitragvon HubertB » Do 22. Dez 2016, 20:51

Der Threadersteller hat ja erst mal nach der benötigten Anschlussleistung gefragt, nicht nach Sinn oder Unsinn der Schnellladung zuhause.

Ich habe mir ja den Spaß gegönnt eine 43 kW CF-Box zu errichten, weiß auch was das kosten kann 8-)
Die 43 kW werden bei mir fast ausschließlich für durchreisende Gastlader gebraucht.
Aktuell lade ich mit 20A. 32A wären an der Dose möglich.
Eine 11 kW Box (16A) wird für die meisten Leute vollkommend ausreichend sein.
22 kW (32A) ist schon sehr gut, auch nächstes Jahr noch.

Bei mir war der Baukostenzuschuss ca. 2050€ netto für das Upgrade 63 -> 100A.
Über 63A kann es zusätzlichen Aufwand und Kosten für eine Wandlermessung geben.

Ich hoffe diese Info ist zur Urteilsbildung hilfreich.
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Re: Welche Hausanschlussleistung kVA für 43 kW Ladung?

Beitragvon Tho » Do 22. Dez 2016, 21:03

Der Baukostenzuschlag ist ganz stark Energieversorger abhängig.
Meiner will 500 für 63A.
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Re: Welche Hausanschlussleistung kVA für 43 kW Ladung?

Beitragvon Elektrofix » Do 22. Dez 2016, 21:30

Hallo Agio,

erst wollte ich mich nicht zu Wort melden, denn es gibt ja hier genug Experten, aber Dein Antrag ist falsch. Bitte fülle ihn so aus, dann klappt es auch in der Zukunft:

Art: b,-,b,f (Trage unter f…… Wohnung + E-Auto ein)
Messeinrichtung : 1, DS (mit einem WS kannst Du nichts anfangen, Du brauchst Drehstrom)
Gleichzeitig benötigte Leistung: 20, 20, 43
Zugeordnetes Überstromschutzeinrichtung von dem Zähler : ?, 63
Benötigte Hausanschlußsicherung 63 A
Erwarteter Jahresverbrauch 7000 kWh

Ich würde mir eine smartEVSE in die Garagen-VT einbauen und mit einem festen Ladekabel arbeiten. Die smartEVSE würde ich auf 11/22 kW einstellen; wenn es mehr sein muss, dann kommt eine Sensorbox in die Hauptverteilung und Du kann mit dem Rest-Strom vom Haus Schnellladen. Ob das Auto dann 35,40 oder 43 kW bekommt, ist ja nur marginal.
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Re: Welche Hausanschlussleistung kVA für 43 kW Ladung?

Beitragvon ecopowerprofi » Fr 23. Dez 2016, 02:02

Selbst bei einem 63A-Anschluss kann man auch mit einem 43 kW Lader laden. Der normale Haushalt hat einen Leistungsbedarf von unter 1 kW, wenn man nicht gerade alle Geräte wie Geschirrspühler, Waschmaschine usw. gleichzeitig einschaltet.
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