4 poliger Starkstromstecker

Re: 4 poliger Starkstromstecker

Beitragvon ecopowerprofi » Di 8. Aug 2017, 08:05

Marcus hat geschrieben:
Bei uns in der Toscana

Da gelten auch etwas andere Vorschriften als in D.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: 4 poliger Starkstromstecker

Beitragvon Widdy2000 » Di 8. Aug 2017, 08:58

ecopowerprofi hat geschrieben:
Widdy2000 hat geschrieben:
Zumal das einen vorgeschalteten Fehlerstromschutzschalter wuppen wird!

Da kein Null vorhanden ist dürfte auch kein FI vorhanden sein.


Es muß ja nicht sein, das nur diese Steckdose einen eigenen FI hat.
Sie kann ja trotzdem (auch ohne N) auf einer "Schiene" welche einen FI vorgeschaltet hat liegen.
Ein FI benötigt ja nicht zwingend den N. Denn bei symmetrischer Last ist die Summe aller Ströme in den Aussenleitern auch Null. Der FI würde nicht auslösen. Erst im Fehlerfall wenn nun Strom über den PE abfließt würde der FI auch bei einer 4-poligen Dose auslösen.
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Re: 4 poliger Starkstromstecker

Beitragvon ecopowerprofi » Di 8. Aug 2017, 12:31

Is klar. Weiß ich alles. Aber wenn einer in D eine 4-pol. CEE mit einem 4-adrigen Kabel in einem Wohnhaus verbaut, der hat dann auch am FI gespart bzw. die Installation hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Ist auch kein Kabel, was in D üblich ist. Die weiße Ader wäre dann braun. Wahrscheinlich ist es irgendwann vom LKW gefallen.
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Re: 4 poliger Starkstromstecker

Beitragvon JoDa » Di 8. Aug 2017, 14:27

@Themenersteller

Lösung 1:
Adapterkabel wie im Bild von fabbec gezeigt verwenden.
Dieses nicht normkonforme Adapterkabel musst du dir selber zusammenbauen.
Du benötigst dazu nur einen 4 poligen Stecker, eine 5 polige Kupplung und ein Verbindungskabel.
(Auf die Verbindung der N und der PE Klemme in der Kupplung nicht vergessen.)
Ist in deinem Haus noch die "klassische Nullung" in Verwendung (seit 1973 bei Neuanlagen verboten), so wird die Ladung damit funktionieren. Normalerweise verwenden Altbauten jedoch das "TT-Netz" und Neubauten das "TN-Netz", bei dehnen der FI-Schutzschalter die Ladung unterbrechen sollte.

Empfehle dir daher Lösung 2:
Du lässt die Steckdose von einem Elektriker ansehen, und einen Kostenvoranschlag machen. Mit diesem gehst du dann zum Vermieter. Wenn du die Kosten übernimmst, wird auch dein Vermieter nichts dagegen haben.
Der Elektriker bringt dann den Anschluss auf den "Stand der Technik".
z.B. Indem er statt der 4poligen Dose eine 5polige Dose montiert und statt dem 4adrigen Kabel ein 5adriges Kabel bis zum Hausverteiler einzieht. Im Hausverteiler sichert er diesen Stromkreis dann zusätzlich mit einen 30mA FI TypA ab.
P.S. Warum du keinen teuren FI TypB brauchst, kannst du im Wiki nachlesen.
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