Mit Familie in Urlaub?

Re: Mit Familie in Urlaub?

Beitragvon sensai » Di 27. Mär 2018, 08:52

Dachträger mit Skiträger gestern bestellt.
Versandbestätigung heute erhalten.
Die Teile werden nächste Woche hier sein.
Danach wird mit den Skiträgern und der Dachbox probiert
und das Resultat inkl. Bilder hier im Forum gepostet.

Wenns klappt sind der Winter sowie der Sommerurlaub mit dem IONIQ gesichert.
Niedrigstenergiehaus (17 kWh/m²) mit Wärmepumpe und Tiefenbohrung

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IONIQ Premium Blue Velvet: 03/2018 (vermutlich erster IONIQ mit Dachbox)
und damit: ein 100% Auspuff freier Haushalt 8-)
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Re: Mit Familie in Urlaub?

Beitragvon ECARIO » Do 29. Mär 2018, 09:15

sensai hat geschrieben:
Dachträger mit Skiträger gestern bestellt.

Beim Dachträger wäre dann der Mehrverbrauch auf der AB sehr interessant!
Auf jeden Fall schönen Urlaub!
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Re: Mit Familie in Urlaub?

Beitragvon Karlsson » Fr 30. Mär 2018, 13:40

gekfsns hat geschrieben:
Da soll noch so ein Journalisten-Fuzzi schreiben, der Ioniq wäre kein Familienauto :D
koffer.jpg


Danke fürs Bild, sagt ja immer mehr als nakte Zahlen.
Das bestätigt meinen Eindruck.
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Re: Mit Familie in Urlaub?

Beitragvon Pinmu » So 6. Mai 2018, 14:21

Auf den Mehrverbrauch bin ich auch gespannt, auf jeden Fall schönen Urlaub : )
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Re: Mit Familie in Urlaub?

Beitragvon gekfsns » Mi 30. Mai 2018, 16:03

Wir waren die letzten 8 Tage, 2 Erwachsene + 2 Kinder, auf kleiner Deutschlandtour 1652km unterwegs von
Bayern -> Leipzig -> Hamburg -> Heidepark -> Hannover -> wieder heim
Kurfassung: Als Städtetour mit Aufenthalt in Hotels und ohne Strandurlaub funktionierte es für uns problemlos.

Das Gepäck hatten wir locker unter bekommen, wir hatten für alle 4 vom Hochsommeroutfit bis zum zum Helgoland-Regenwetter-Ausflug alles mit an Board. Die beiden Koffer passten perfekt und in den Fußräumen hatten wir auch noch so manch anderes Zeugs, wie Wasserflaschen, verstaut.
urlaubsgepaeck.jpg

Für den Bibione-Appartement-Badeurlaub seh ich noch keine Chance da das Gepäck viel zu umfangreicher ist.

Es gibt ja schon unzählige Reiseberichte, manche mit niedrigen Verbräuchen, niedrigen Kosten, andere mit Rekordzeiten. Ich gehöre zu keinem der beiden Kategorien - Priorität#1 war ohne Ladeprobleme ankommen, damit mir meine Familie auch in Zukunft noch auf Langstrecke in's Papa-Auto steigt :D Wir hatten 2017 ein paar mal etwas schlechte Erfahrung mit defekten Ladesäulen oder blockierten Ladesäulen gemacht und das hatte sich in die Kinderköpfe ziemlich heftig eingebrannt. Mit dem Deal, ich setze sie heimwärts in Hannover in einen ICE nach Bayern (59€ Ticket für alle 3), konnte ich sie vom Touran zum Ioniq überreden.
Es stimmt, mit dem Ioniq komme ich deutlich entspannter am Ziel an. Ich vermute es sind die Ladestopps.
Die Übernachtung in Leipzig, mit Zoo Besuch, hatte die lange Strecke nach Hamburg in 2 erträgliche Etappen geteilt. Ich weiß nicht wie es bei anderen Familien ist, meine wird nach 6h unerträglich, da hilft auch der Verbrenner nicht.
Da ich sie heimwärts unterwegs in Hannover in den ICE gesetzt hab, konnte ich die 10h Tour problemlos ohne Übernachtung bewältigen - die 59€ für das ICE Ticket haben sich also auch finanziell gelohnt. Wäre es ein reiner Hamburg-Urlaub gewesen, wären wir alle nur mit dem Zug gereist.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit war erstaunlich niedrig. Ich bin normal mit Tacho 120km/h gefahren, an Stellen mit erhöhtem Verkehr bin ich mit etwa 130km/h mitgeschwommen. Ich vermute, der heftige Stau vor Hamburg hat mir die Statistik vermasselt, da hatte tatsächlich ein Verbrenner in der Autobahnbaustelle gebrannt und die Feuerwehr hatte beide Fahrbahnen mit Löschschaum geflutet - und ich dachte nur Elektroautos brennen ;) :lol:
Auch der Stadtverkehr Leipzig, Hamburg, Hannover wird die Durchnittsgeschwindigkeit gesenkt haben.
durchschnitt.jpg
durchschnitt.jpg (51.44 KiB) 541-mal betrachtet

Geladen hab ich insgesamt 4h 47min, das Auto war aber meistens schneller reisebereit wie die Familie. Ich hab immer mit einem Plan B eingeplant, d.h. nie ansatzweise die mögliche Reichweite ausgenutzt.
Ich hab immer die Maingau-Karte genutzt und dafür 14,60€ bezahlt. Inklusive dem Strom aus der Garage hat mich die Fahrt 17,87€ gekostet - also etwa das was mich auch Sanifair gekostet hat. Der vom Ioniq angezeigte Durchschnittsverbrauch lag bei 13,28kWh/100km.
Mit dem Touran hätte ich bei gleicher Fahrweise 165€ an Super-Sprit bezahlt. Andere hätten das bestimmt kostengünstiger hinbekommen, mir war eine Allego mit 4 Ladesäulen lieber als ein kostenlose eOFF Ladesäule, die womöglich (immer noch) defekt ist oder wo ein Plugin ein paar kWh schnorrt. Auch hab ich die Ladung trotz >80% weiterlaufen lassen wenn die Familie noch nicht von Sanifair zurück war. Bei an die 1000€ Gesamtkosten für den Urlaub, ging es mir nicht um paar ersparte € - ich wollte einen erhohlsamen Urlaub mit der Familie und den hatten wir :)
Nach den schlechten Erfahrungen 2017 war ich überrascht, wie reibungslos alles ging. Alle Ladesäulen haben ohne größere Probleme funktioniert, der Ioniq hatte keinerlei Startprobleme (an den lokalen Ionnogy benötige ich normal 2 Versuche), keine Ladesäule war ernsthaft blockiert. Ich hatte nur einige Tesla-Fahrer nebenan an den Superchargern gesehen, keinerlei anderen Elektroautos an den Ladesäulen - das kannte ich von 2017 noch anders. Liegt es daran dass es jetzt was kostet und man dann lieber zu Hause lädt ?
Ach ja, der Zug hatte Verspätung und so klappte es nicht mit dem Anschlusszug. Sie sind dann von Hannover nur 1h vor mir zu Hause angekommen. Mein Sohn "Papa, wir hätten lieber mit Dir mitfahren sollten" :)
Die Reichweite vom Ioniq empfinde ich bei solch gut erschlossenen Strecken, wie der nach Hamburg, vollkommen ausreichend. Wenn die Ladeinfrastrukt zuverlässiger wird, endlich überall mehr als 1 Säule stehen, dann seh ich auch keinen Grund mehr für einen Plan B.

Meine Ladehalts die ich weiterempfehlen kann, außer der Autohof in Schkeuditz. Da waren die restlichen Stellplätze von Dauerparkern blockiert und mit den markierten Ladeplätzen steckt man mit dem kurzen Kabel nur schwierig am Ioniq an.
Autohof Wernberg in Wernberg-Köblitz
https://www.goingelectric.de/stromtanks ... -2a/17461/
Autohof Bayerisches Vogtland in Selbitz
https://www.goingelectric.de/stromtanks ... se-1/4518/
McDonalds beim Autohof Holzland in Hermsdorf
https://www.goingelectric.de/stromtanks ... se-1/4694/
Gewerbegebiet in Taucha
https://www.goingelectric.de/stromtanks ... e-2/17697/
Euro Rastpark in Hohenwarsleben
https://www.goingelectric.de/stromtanks ... r-1/12728/
Autobahnraststätte Lehrter See Nord in Lehrte
https://www.goingelectric.de/stromtanks ... -A2/23153/
Autobahnraststätte Lüneburger Heide Ost in Bispingen
https://www.goingelectric.de/stromtanks ... -A7/23155/
Autobahnraststätte Lüneburger Heide West in Bispingen
https://www.goingelectric.de/stromtanks ... -A7/21591/
Heide Park Resort in Soltau
https://www.goingelectric.de/stromtanks ... k-1/15289/
Autobahnraststätte Lehrter See Süd in Lehrte
https://www.goingelectric.de/stromtanks ... -A2/23154/
Euro Rastpark in Hohenwarsleben
https://www.goingelectric.de/stromtanks ... r-1/12728/
Aral Autohof in Schkeuditz
https://www.goingelectric.de/stromtanks ... eg-6/4693/
Autohof Bayerisches Vogtland in Selbitz
https://www.goingelectric.de/stromtanks ... se-1/4518/
Schnellladesäule Kirchmeierstraße in Regensburg
https://www.goingelectric.de/stromtanks ... -20/17991/
Ioniq Electric - bestellt als #29 in der Ioniq Zentrale Landsberg 11/16 - on the road seit 21.12.16
Mach mit bei der eRUDA
Infobroschüre: Elektrisch unterwegs mit dem Ioniq - Informationen von begeisterten Ioniq-Fahrern
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Re: Mit Familie in Urlaub?

Beitragvon corwin42 » Fr 1. Jun 2018, 11:09

Wir waren die Pfingstwoche (Sa. 19.5. bis So. 27.5.) in der Sächsischen Schweiz (genauer Bad Schandau) zum Wandern.

Besonders war diese Reise, weil wir das erste mal mit 4 Personen, vollem Gepäck und der Backbox (siehe meinen Beitrag auf der ersten Seite dieses Threads) gefahren sind. Leider habe ich keine Bilder von der Fahrt gemacht, deshalb beschreibe ich alles hier im Text.

Wärend das lange Wochenende in Berlin kurz nach Ostern noch mit "leichtem Gepäck" funktionierte, war klar, dass wir für die Fahrt nach Bad Schandau etwas mehr Gepäck bräuchten und somit war klar, dass die Backbox zum ersten mal eingesetzt werden musste.

Auf der Hinfahrt mussten wir erst einen kleinen Umweg über Paderborn machen. Ansonsten wurde folgende Strecke gefahren:
http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/routenplaner/2285228/
Da ich mit Familie immer gerne recht sichere Ladepunkte anfahre, versuche ich möglichst auch auf Redundanz zu achten.
Mit Lohfelden und Sangerhausen war das schon mal gegeben. Die Raststätte in Grimma war auf der Reise der "kritische" Punkt, da nicht wirklich eine Alternative zur Verfügung steht. Der enviaM Schnellader in Grimma ist laut GE Verzeichnis noch nicht in Betrieb. Plan B wäre nur gewesen, die 50km bis Nossen weiter zu fahren und an den dort angeblich sehr schlecht funktionierenden Allego-Ladern zu laden. Zum Glück kam Plan B nicht zum Einsatz.

Die Hinfahrt war sehr unspektakulär, wie alle meine Langstrecken bisher. Alle geplanten Ladesäulen waren frei und ließen sich problemlos freischalten. In Kirchheim habe ich nur leider den 60kW Lader erwischt, der sich mit der NewMotion Ladekarte problemlos freischalten ließ. Ich hätte an den zweiten fahren müssen, der auch 100kW kann. Leider ist das an den Säulen schlecht ausgeschildert. An den Ladesäulen selbst steht jeweils nur 50kW. Nur an dem Ladeplatz sind Schilder mit 60 bzw. 100kW angebracht. Das hatte ich leider übersehen. Geladen wurde bis 94%, da die nächste Etappe ca. 150km lang war.

In Sangerhausen war die Allego Ladesäule problemlos mit der Maingau Karte freischaltbar. Vor dem Triple Charger stand übrigens ein Verbrenner, der scheinbar zum Personal des Autohofs gehörte (sehr ärgerlich). Mit Allego habe ich ansonsten bisher nur sehr gute Erfahrungen gemacht. Geladen wurde auch hier bis 94%, damit der oben erwähnte Plan B auch funktionieren würde, falls an der Ladesäule in Grimma was schief läuft.

Die Ladesäule an der Raststätte in Grimma (Muldental Süd) war natürlich von 2 Verbrennern zugeparkt. Glücklicherweise waren die (Mit-)Fahrer des linken Fahrzeugs direkt in der Nähe und wir konnten sie "verscheuchen". Verübeln kann man das den Verbrennerfahrern nicht mal wirklich, weil an dieser Raststätte absolut nichts ausgeschildert ist.

Meiner Frau fiel dann plötzlich ein, dass der Bioladen in Bad Schandau (da Samstag) evtl. schon geschlossen sein könnte. Also haben wir noch einen Abstecher nach Pirna gemacht, weil wir dachten, dort bekommen wir noch was. In Pirna war aber auch schon alles geschlossen. Einzige Alternative wäre Dresden gewesen. Also entschlossen wir uns, weiter nach Bad Schandau zu fahren, unser Gepäck auszupacken und den Ioniq an der örtlichen 20kW DC Ladesäule eine halbe Stunde wieder aufzuladen um dann nochmal nach Dresden zu fahren. So haben wir das dann auch gemacht und es hat super geklappt.

Durch die Abstecher und Umwege kann ich zu der eigentlichen Reisezeit nicht viel sagen. Ich bin aber (wie meist) recht zügig gefahren und hatte in Bad Schandau noch einen Schnitt von 96km/h (auf der Autobahn waren es zwischenzeitlich mal 112km/h). Meist Tempomat 125-135. Also durchaus für mich "normale" Reisegeschwindigkeit. Verbrauch bei 14,8kWh/100km. Gesamtstrecke an dem Tag 591km. Die Backbox macht sich im Verbrauch eigentlich nicht bemerkbar!

Etwas Bedenken hatte ich mit der Backbox an den Ladesäulen. Das hat aber prima geklappt. Meist ist genügend Platz neben der Ladesäule für die Backbox. Ein Nasenlader wäre dafür aber definitiv von Vorteil. Das Rangieren ist etwas schwierig, da natürlich die Rückfahrkamera unbrauchbar wird und die "Parkpiepser" hinten auch nicht funktionieren. Zur Sicherheit ist meine Frau da immer ausgestiegen und hat unterstützt.
In Bad Schandau haben wir die Backbox in unserer geräumigen Wohnung untergebracht.

Vor Ort in Bad Schandau hatten wir in Wohnungsnähe (5 Minuten zu Fuß) einen 20kW DC Lader, der über Plugsurfing auch noch kostenlos war. Den haben wir 3 mal genutzt (1x am Anreisetag um noch nach Dresden zu kommen, 1x zwischendurch für Ausflüge, 1x zum voll laden zur Rückfahrt).

In Bad Schandau haben wir bei super Wetter eine tolle Woche verlebt. Die Landschaft ist einfach grandios und wir haben ein paar tolle Wanderungen machen können. Nervenkitzel für die Kinder (und auch die Eltern) inclusive.

Für die Rückfahrt wollte ich am Samstag Abend mit der App NextPlug den Status der geplanten Ladesäulen prüfen und war erst einmal geschockt. Fast sämtliche Ladestationen wurden als "gestört" angezeigt. Auf den zweiten Blick stellte sich das aber nicht so schlimm dar, wie es eigentlich war. NextPlug nutzt jetzt auch die Checkin Informationen von ChargEv. Scheinbar machen viele eher Checkins mit Störung und wenn alles glatt läuft, wird lieber nichts gemacht. Und so aussagen wie "An allen drei Säulen war es nicht möglich mit dem Ioniq zu laden" für Sangerhausen helfen da jetzt auch nicht richtig weiter ohne nähere Infos.

Die Rückfahrt haben wir dann so gewählt:
http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/routenplaner/2285384/

Knackpunkt wieder die Ladesäule in Grimma (Muldental Nord). Die meisten Ausweichmöglichkeiten in Leipzig sind sonntags nicht benutzbar. Die Ladesäule bei der Raststätte Süd war bei GE mittlerweile als gestört gemeldet. Letztendlich hat es aber wieder gut geklappt. Allerdings stand an der Ladesäule ganz links ein tchechisches Auto, dass so aussah, als ob es dort "entsorgt" wurde. Ich musste mich dann (wegen der Backbox) komplett quer vor die Ladesäule stellen.

Auch der Rest der Rückfahrt verlief völlig unspektakulär. Ich muss beim nächsten mal meiner Familie nur besser kommunizieren, dass wir bei 80% schon abfahren. In Grimma wollte ich gerade abstecken, als meiner Frau einfiel, dass sie ja noch zur Toilette gehen könnte. :-(

Alle Ladestopps wieder problemlos. Die Kennzeichnung der Ladesäulen ist aber fast überall unzureichend. Teilweise waren Ladesäulen von Verbrennern zugestellt. Zwei mal mussten wir sie "verscheuchen". Es war aber jedesmal glaubhaft keine Absicht. Wenn da ein grauer Kasten vor dem Parkplatz steht und ungefähr 3 Meter dahinter auf dem Grünstreifen steht dann ein unscheinbares Schild mit einer Tanksäule mit Stecker, dann erkennt man das halt nicht als Ladeplatz. Bei der Kennzeichnung der Ladeplätze muss sich also noch einiges tun.

Auf der Rückfahrt bin ich schneller gefahren (Tempomat 130-140) und wir hatten am Ende einen Verbrauch von 15,6kWh/100km. Immer noch absolut Top. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass da noch die Box hinten am Auto hing.

Fazit:
Der Ioniq ist für uns das perfekte Familienfahrzeug. Im Alltag sowieso perfekt und für die wenigen Urlaubsfahrten und längeren Reisen auch super geeignet. Ich fahre mit dem Ioniq mindestens genau so schnell, wie früher mit dem Benziner Astra. Das Reisen ist super entspannt. Für mich hat der Ioniq exakt 2 Nachteile gegenüber unserem alten Astra. 1. die fehlende vollwertige AHK und 2. auf Langstrecken benötigen wir pro 500km Strecke ca. 1 Stunde länger. Alles andere ist am E-Auto und speziell am Ioniq einfach besser.

Zur Infrastruktur: Es hapert noch ganz gewaltig an der Kennzeichnung und Ausschilderung der Ladesäulen. An einer sind wir komplett vorbei gefahren und waren schon fast wieder auf der Autobahn. Ich musste dann auf der Raststätte wieder ein Stück zurück fahren. Das zuparken von Verbrennern ist meiner Meinung nach hauptsächlich auch auf schlechte Beschilderung zurückzufühen.

Das Ladekartenchaos ist extrem übel. Wir haben benutzt/gebraucht:
Newmotion Ladekarte
EinfachStromLaden Karte (Maingau)
eCharge App mit BEW Vertrag
Plugsurfing Ladeschlüssel

Es wäre vermutlich auch mit weniger gegangen, dann aber erheblich teurer. Die Preise differieren an der gleichen Ladesäule je nach Ladekarte/App erheblich. Von sauteuerem Zeittarif bis kostenlos an einer Säule ist möglich.

Zur Backbox: Sie sieht kacke aus, ja. Ansonsten bin ich extrem zufrieden. Wir haben dort einen kleinen Koffer und eine große Tragetasche plus etlichen Kleinkram untergebracht. Mit 330l zusätzlichem Kofferraumvolumen wird der Ioniq absolut Familienreisetauglich.
Rückwärts rangieren an den Ladesäulen ist manchmal eng und fummelig, hat aber auf unserer Reise absolut problemlos funktioniert.
Man sollte am Urlaubsort einen Platz haben, wo man die Box unterbringen kann. Aber das ist meist kein Problem.
Da die Box komplett im Windschatten des Ioniq liegt, merkt man sie im Verbrauch nicht, wenn dann nur absolut minimal. Auch im Fahrverhalten merkt man die Box eigentlich nicht. Ich musste mich manchmal echt zurück halten, wenn es jenseits der 150km/h ging. Der Hersteller der Box "empfiehlt" eine Geschwindigkeit von max. 130km/h.

Insgesamt haben wir mit dem Ioniq auf der Reise völlig entspannte 1250km zurückgelegt. Kosten für das Auto (incl. wieder voll laden zu Hause) ca. 14€.

Der Sommerurlaub (Ostsee) kann kommen!
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Re: Mit Familie in Urlaub?

Beitragvon corwin42 » Fr 20. Jul 2018, 06:49

Auch für 2,5 Wochen reicht der Laderaum für unsere 4-köpfige Familie vollkommen aus. Die Fahrt an die Ostsee war natürlich wieder völlig unproblematisch. Waren ja "nur" 420km mit 2 Ladestopps. 150km Etappen sind bei gutem Wetter und warmen Temperaturen überhaupt kein Problem. Durch extrem viele Baustellen und etwas Stau hatten wir nur eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 75km/h. Wo frei war, bin ich die für mich üblichen 120-140km/h gefahren. Verbrauch lag am Ende bei sagenhaften 13,0kWh/100km

Die Backbox hat sich schon absolut bewährt. Top zusätzlicher Stauraum. Rangieren an den Ladesäulen ist etwas schwieriger, es hat bisher aber immer gepasst. Am Urlaubsort die Box abbauen und den Ioniq so wie gewohnt für Tagesausflüge genießen.

Ich bin nach wie vor absolut vom Ioniq überzeugt. Für uns die perfekte Wahl.BildBildBild
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Re: Mit Familie in Urlaub?

Beitragvon Karlsson » Fr 20. Jul 2018, 11:32

Da Du noch die Box dran schnallen musstest, reicht es wohl doch nicht.
So fehlt der Platz für die Fahrräder. Immerhin geht es so mit dem Kunstgriff wenn man auf die Räder verzichtet.
Ist die Ahk offiziell möglich?
Die Anhängelast vermutlich 0kg. Welche Stützlast ist zulässig?
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Mit Familie in Urlaub?

Beitragvon benwei » Fr 20. Jul 2018, 12:07

... und da sind wieder die individuellen Totschlagargumente. Nicht jeder fährt mit Rädern in den Urlaub. Nicht jeder nimmt Surfbretter oder Gleitschirmausrüstung oder oder oder mit. Wieviele Leute schnallen auf ihren Kombi noch ne Dachbox? Demnach reicht ein Kombi auch nicht als Familienauto.

AHK gibt’s offiziell von Hyundai. Stützlast 65 kg, Anhängelast 0 kg.
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Re: Mit Familie in Urlaub?

Beitragvon Karlsson » Fr 20. Jul 2018, 13:21

Klar ist das individuell. Trotzdem ist er ja mein nächster Wunsch-Zweitwagen :)

Cool, dass es die AHK offiziell gibt, auch wenn 65kg ein bisschen mager sind. Aber passt mit 2 Pedelecs gerade noch wenn man die Akkus raus nimmt.
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