Unsere Erfahrungen beim E-Autokauf

Alles über den Elektroauto-Kauf

Re: Unsere Erfahrungen beim E-Autokauf

Beitragvon maisteil » So 5. Nov 2017, 07:50

PowerTower hat geschrieben:
Das ist ein echt schönes Video geworden. Und eure Fahrzeugwahl klingt auch ganz schlüssig.

Leider gibt es kein Auto, dass die Vorteile aller Fahrzeuge vereint. Im Moment hat man das Gefühl, die Hersteller leben nach dem Motto "bloß nichts besser machen als die Konkurrenz, sonst droht Kunde mit Auftrag". Und sei es nur das Thema Anhängerkupplung, die ich auch gern zwecks Fahrradtransport hätte. Reichweite kann an dieser Stelle kein Argument sein, weil man davon ausgehen kann, dass der Kunde mündig ist und selbst in der Lage ist darüber zu entscheiden, ob er damit klar kommt oder nicht.

Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß und drücke die Daumen, dass der e-Golf vielleicht doch schon etwas eher kommt.

Viele Grüße
Micha


Vielen Dank Micha!
Ich sehe das genau wie du: Die eierlegende Wollmilchsau gibt es bei den eAutos nicht. Zumindest aktuell nicht. Obwohl es wirklich einfach wäre. Der eGolf hat das volle Potenzial dazu. Wenn ich mir den mit dem Kreisel-Akku-System (gekühlt, echte Schnellladung etc.) vorstelle + AHK, wäre er verdammt nah dran. Genau eben, wie ein herkömmlicher Golf.
Auch die Zoe hat unglaublich viel Potenzial. Da finde ich persönlich nur den Preis weit weg von gut und böse. Die Zoe 40 zu einem Preis von 15000 Euro inklusive Akku, das wäre ein mega Burner!
Naja, wir sind mit dem gebotenen trotzdem sehr glücklich. Und es ist spannend, dass eben jeder seine anderen Vorlieben hat. Für uns ist DAB+ (noch) kein Thema. Ich hab es im Golf sogar weg gelassen. Vielleicht eine Dummheit. Die Ladekante in der Zoe bei umgeklappter Bank ist für Marisa eher der kleine Schönheitsfehler. Sitzheizung und Panoramadach wollten wir beide nicht.
Aber der eUP ist definitiv ein super Auto. Ich hatte damals stark zu ihm tendiert. Ich fand das Gesamtangebot ziemlich gut bei den aktuellen Bedingungen (dann hätte ich aber sicher noch keinen Golf bekommen, denn dann wäre ja der Diesel weg gewesen 8-) ). Aber Marisa hat sich anders entschieden und andere Vorlieben gehabt.
Viele Grüße aus dem heute sehr trüben Süd-Westen
In der Warteschleife auf einen eGolf 300

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Re: Unsere Erfahrungen beim E-Autokauf

Beitragvon Teta » So 5. Nov 2017, 11:33

maisteil hat geschrieben:
Für mich persönlich sind bzgl. Support nur wichtig, dass bekannte Fehler behoben werden, auch softwareseitig. Da wird man abwarten müssen. Was unglaublich toll wäre, aber wahrscheinlich nicht eintreten wird ist, dass man Updates bekommen kann bzgl. Software oder Hardware wir Akkus. Bei den Akkus oder Ladegeräten könnten Firmen wie Kreisel einspringen. Bei Software sehe ich eher schwarz.


Gerade VW hat sich ja in letzter Zeit nicht gerade als Vorreiter in Sachen 'Updates' gezeigt. Da würde ich mir null Hoffnungen machen. Freiwillig machen die sicher gerne einen Ölwechsel aber eigene Fehler eingestehen ... ich weiß ja nicht ...
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Re: Unsere Erfahrungen beim E-Autokauf

Beitragvon maisteil » So 5. Nov 2017, 12:24

Nein, Hoffnung hab ich da wenig! Nicht nur, dass die großen Autohersteller (da schenken die sich international nichts) das wohl nicht wollen. Ich habe inzwischen auch gelernt, dass das bei einem "herkömmlichen" Auto gar nicht so einfach ist. Da sind mehrere Steuergeräte verbaut für die unterschiedlichen Funktionen. Die müssen alle einzeln upgedatet werden. Und die sind wohl auch recht empfindlich. Bei Tesla ist das alles über einen zentralen Rechner realisiert. Ist die modernere Version. Aber das wird wohl bei VW erst beim I.D. kommen....
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Re: Unsere Erfahrungen beim E-Autokauf

Beitragvon PowerTower » So 5. Nov 2017, 13:02

Also Fehler bei Soft- und Hardware behebt VW schon, auch nachträglich. Ich habe der Werkstatt einen mehrseitigen Mängelbericht auf den Tisch gelegt und nachdem sechs E-Auto spezifische Steuergeräte ein Software Update bekommen haben und das Telekommunikationsmodul durch eine neuere Version getauscht wurde, hat sich das Verhalten größtenteils normalisiert. Die Kosten von 250 Euro wurden komplett von der Garantieverlängerung übernommen.

Soweit, so gut. Was mich an dieser Vorgehensweise sehr stört ist, dass ich als Kunde erst aktiv werden muss, bevor da die entsprechenden Hebel in Bewegung gesetzt werden. Ich meine wenn Fehler bekannt sind, dann erwarte ich einfach, dass ich darüber informiert werde. Es kann nicht sein, dass ich mich erst fragen muss, ob ich zu blöd bin die Abfahrtszeit richtig einzustellen und am Ende stellt sich heraus, dass das zuständige Steuergerät einen Serienfehler aufweist, der dem Konzern bekannt ist. Das hinterlässt leider keinen besonders guten Eindruck, auch wenn ich verstehen kann, dass sie die Kosten für die Umrüstung aller betroffenen Fahrzeuge scheuen. Verschweigen kann aber nicht die Lösung sein. Ob das mit dem I.D. besser wird, werden wir sehen.

Was die Aufrüstung von Akkus betrifft, habe ich eher wenig Hoffnung. Technisch ist es kein Problem, wenn selbst Bastler dabei Erfolg haben. Theoretisch ist es beim alten e-Golf und beim e-up! möglich, die 25 Ah Panasonic Zellen durch die 37 Ah Samsung Zellen zu ersetzen. Die Abmessungen sind genormt. Es braucht dann lediglich ein paar Software Updates, um eine neue Ladekurve zu integrieren, die größere Kapazität anzulernen und das Temperaturfenster wenn notwendig anzupassen. Herstellerseitige Akkuupgrades wird es nur geben, wenn
1) genug Zellen vorhanden sind, um sowohl den Bedarf der Neufahrzeuge als auch der Umrüstungen zu decken.
2) man damit ein Geschäftsmodell entwickeln kann. Es muss für den Anbieter wirtschaftlich sinnvoll sein.

Da die Hersteller ein Interesse an den alten Akkus für stationäre Speicher haben, weil sich mit Regelenergie viel Geld verdienen lässt, wäre es durchaus denkbar, dass man doch früher oder später ein Angebot bekommen wird. Schließlich generiert ein solches Angebot gleich zweimal Umsatz. Ansonsten wird sich zeigen, ob es Dritthersteller geben wird, die so etwas anbieten.
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