heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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ubit
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folder Fr 14. Jun 2019, 22:24
Jo. Bloß nicht in Versuchung kommen auf die Argumente einzugehen...

Sorry, aber auch wenn das Alles in der Praxis kein wirkliches Problem ist: Es IST nun mal komplizierter als Tanken, allein schon weil es für die Meisten NEU ist.

Und die Angst vor Veränderungen scheint halt tief in der menschlichen Psyche verwurzelt zu sein. Und das IST ein Hindernis bei der Umstellung auf e-Mobilität. Neben den anderen "Nachteilen" die Otto Normalfahrer in der Autobild liest.

Ciao, Udo
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Tags: chaos heise-de ladekarten
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Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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ubit
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folder Fr 14. Jun 2019, 22:29
Nachbars Lumpi hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 22:22
Wo ist das denn intransparent wenn ich weiß dass mich mit der ESL Karrte/App jede kWh 15 bzw 25 Cent kostet? Wo ist es intransparent, wenn ich weiß, dass die kWh mit Get Charge 29 (AC) / 39 (DC) bzw 89 Cent kostet? In der Get Charge App kann ich sogar die teuren Säulen rausfiltern.
Ist es doch mal eine der teuren Säulen funktioniert ESL wieder für 15 bzw 25 Cent.

So wenig Preiswirrwarr wie mit ESL, Get Charge als Backup und New Motion als Backup des Backup hatte ich in meinen 23 Jahren Auto fahren noch nie vorher.

Es muss in der Mainstreampresse einfach mal realitätsnah geschrieben werden, dass es entweder die umständliche Möglichkeit mit Karten der Regionalfürsten gibt oder aber die komfortable Lösung mit Meta-Roaming Karten, die einen Festpreis bei allen Roamingpartnern haben. Sei es selbst vethandelt oder mit einem Abrechnungsdienstleister wie Hubject.

Macht es bitte nicht komplizierter als es sein muss. Klar ist das System Tesla der Klassenprimus, aber was mit Roamingkarten, die auf das Hubject Netz zugreifen ist ja wohl echt Komfortabel. Vorher bräuchte man noch einen Partner für Ladenetz, aber hat sich ja auch erledigt.

Was sich nur noch ändern muss ist, dass E.On und Innogy nicht mehr Nutzer von Roamingkarten aussperren. Beide betreiben geförderte Ladesäulen also muss mMn die Barrierefreiheit gewährleistet sein.
Alleine die Tatsache daß Du so viel Text brauchst um das zu beschreiben zeugt das es zu kompliziert ist...
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Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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Nachbars Lumpi
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folder Fr 14. Jun 2019, 23:15
ubit hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 22:29
Alleine die Tatsache daß Du so viel Text brauchst um das zu beschreiben zeugt das es zu kompliziert ist...
Dann lies nochmal richtig. Nur der erste Absatz beschreibt die Kosten. Das inklusive aller Details. Also ist das nicht wirklich viel Text.

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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folder Fr 14. Jun 2019, 23:32
Nachbars Lumpi hat geschrieben:
ubit hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 22:29
Alleine die Tatsache daß Du so viel Text brauchst um das zu beschreiben zeugt das es zu kompliziert ist...
Dann lies nochmal richtig. Nur der erste Absatz beschreibt die Kosten. Das inklusive aller Details. Also ist das nicht wirklich viel Text.
Es ist immer noch komplizierter als Tanken.
Beim Tanken muss ich nicht Mal aussteigen um zu sehen, was es kostet. Wenn's mir nicht passt, fahre ich weiter.

Und wenn ich ganz viel Aufwand betreiben will, rufe ich genau eine App auf, die mir die Preise sagt, die dann gelten. Egal, ob ich mit KK, Maestro oder Cash zahle.

Meistens kommt man innerdeutsch mittlerweile mit ESL durch. Aber halt auch nicht immer.

Und es gibt eben noch genügend Regionalfürsten.

Zwei Karten sind eine zu viel.
Zwei Apps ist eine zu viel.
Zwei Tarife ist einer zu viel.

Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, ist der Zweck die Fortbewegung - nicht die Schnitzeljagd nach der passenden Karte, App oder funktionierenden Ladestation.

Und das muss funktionieren, ohne dass ich Herztropfen brauche, wenn ich die Rechnung sehe, weil ich an einer Station die falsche Kombination aus Lader, Anbieter, Abrechnungsprovider und Karte gewählt habe und dann - nicht einmal notfalls - 89ct/kWh zahlen musste, weil die andere, billigere Kombination zufälliger Weise mal wieder warum auch immer, nicht funktioniert hat.

Nochmal: Zweck ist die Bewegung von A nach B. Alles andere hat sich dem unter zu ordnen. Und zwar in einer Art, dass ich nicht Gefahr laufe, in eine Preisfalle zu tappen.

Dass dazu noch das Abrechnungswirrwar kommt, dass man erwartet, Ladungen bezahlen zu müssen, die dann aber gar nicht oder bisweilen erst nach etlichen Wochen auf der Rechnung erscheinen (wie hier im Forum berichtet) das geht GAR NICHT!

Oder das Rechnungen Ladevorgänge auflisten, die gar nie statt gefunden haben, die dann wieder wie von Geisterhand verschwinden. Manchmal aber erst, nachdem man sich beim Kartenausgeber beschwert hat. Das soll bequem sein? Oder transparent?

Ich habe echte Hobbies, auf die ich meine Zeit verwenden möchte. Und "Ladetarifpoker" mit anschließendem Rechnungsmonitoring gehört definitiv nicht dazu

SüdSchwabe.

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Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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happyV
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folder Sa 15. Jun 2019, 00:08
Wenn das alles tatsächlich so ein riesen Problem für einen ist. Einfach sein lassen.
Wir argumentieren hier offensichtlich nicht mit Fakten, sondern persönlichen Bedürfnissen.
Wenn man e-Auto fahren will, und sich übers Laden GAR KEINE Gedanken machen möchte - warum auch immer, denn es ist eine andere Technologie und deswegen sind die Modalitäten anders - dann kauft man sich eben einen Tesla. ;)
Für alle anderen gibt es großartige Websites wie diese hier.

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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ubit
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folder Sa 15. Jun 2019, 00:25
Falsch: Es geht um e-Mobilität für Alle. Es geht darum das Alle irgendwann elektrisch fahren sollen, nicht nur die welche wollen. Es geht darum den Verbrenner möglichst komplett abzulösen.

Und das braucht Lademöglichkeiten ohne das aktuelle Chaos. Und es braucht langfristig kalkulierbare Tarife die sich nicht alle paar Monate Mal eben grundlegend verändern.

Ciao, Udo
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Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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folder Sa 15. Jun 2019, 00:29
Aber wie lange gibt es das Thema der Karten noch.
Mit der nächsten Norm EN15118 weist sich das Auto gegenüber der Ladesäule aus und handelt den Tarif aus.

Viele Ladestationen sind schon hardwaremäßig vorbereitet.
Es fehlt nur noch die Umsetzung bei den Autoherstellern, damit die Hersteller der Ladestationen ihre Software updaten.

Frage: wer implementiert zuerst?
Fiat 500e hat TÜV, Zulassung mit einzeiligem 380mm Nummernschild, Smart Roadster und Cabrio sind 15 jährig.
Link: Story meiner öffentlichen Ladestation vor der Haustür

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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Helfried
folder Sa 15. Jun 2019, 00:33

SüdSchwabe hat geschrieben: Zwei Tarife ist einer zu viel.
Falsch. Ich nehme immer den billigeren und fahre damit super.

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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ubit
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folder Sa 15. Jun 2019, 01:25
Fritzchen-66 hat geschrieben:
Sa 15. Jun 2019, 00:29
Aber wie lange gibt es das Thema der Karten noch.
Es ist egal wie lange es das noch gibt. In dem Artikel geht es nicht um die Zukunft sondern um den Stand HEUTE. Und solche Berichte gibt es in den Medien mittlerweile eine Menge. Und das hemmt den Umstieg auf die e-Mobilität und setzt sich in den Köpfen der ohnehin skeptischen Bürgern fest.

Ciao, Udo
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Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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Ungard
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folder Sa 15. Jun 2019, 07:26
Thema beim Diesel brauch man gar nicht aussteigen um den Preis zu sehen: beim Elektro brauch man erst gar nicht halten, sondern der kluge weiß es vorher.
90% lädt man daheim, beim AG oder bei seiner Stamm-„Tanke“. Für Langstrecke guckt man vorher halt mal 5 Minuten.
Das man einzig und allein für die 2% der Bevölkerung negativ sein die jede Woche woanders hinfahren.
i3 120Ah als FamilienErstwagen und einzigem Auto!
Kein Verbrenner in der Hinterhand für lange Strecken.
Ja, von München nach Niederlande, geht ohne Probleme.
Mein i3 ist offiziell günstiger als ein vergleichbarer wertiger Verbrenner laut ADAC.
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