Erfahrungsbericht nach 1000km und Umstieg von Mercedes E Kombi (350CDI)

Re: Erfahrungsbericht nach 1000km und Umstieg von Mercedes E Kombi (350CDI)

Wuzy
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wingwing hat geschrieben: ... ich habe mir neben dem Ioniq 5 auch einen Enyaq und einen e-tron genauer angeschaut: Nein, beim Audi ist es definitiv an vielen Stellen "billig", da ist der Ioniq5 schlicht drüber - nur das Image ist dort "besser" - und in Teilen die Software...
Es ist nicht "nur" Image. Für einen Vergleich sollte man das Thema "Features" nicht außer Acht lassen. Hyundai bietet mit der 800V-Ladeoption ein Alleinstellungsmerkmal. Auch die Tatsache, dass das Fahrzeug 2-fach mit 230V laden kann, ist ein nettes Feature. Dass Hyundai keine zeitgemäße Scheinwerfer-Technologie (für mich wichtig) verbaut, die bereits ein ID.3 (gegen Mehrpreis) mitbringt, finde ich schwach. Sicherlich liegt das auch am Design der Scheinwerfer selbst (Function follows design), aber macht es nicht besser. Auch das Thema AHK wurde schon vielfach diskutiert (Hyundai-"Lösung" vs. vollintegrierte, halbautomatisch abklappende AHKs bei ID.4, Enyaq, Q4 und vollautomatisch ausklappende bei EQ).
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Re: Erfahrungsbericht nach 1000km und Umstieg von Mercedes E Kombi (350CDI)

wingwing
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... mir es ging hier ja nur um die Aussage, dass die Innenraumanmutung beim Q4 besser wäre & DAS sehe ich anders.

... Eine Mischung mit anderen Punkten bringt hier jetzt alles durcheinander bzw. ich finde, dass mir hiermit der rote Faden fehlt (sind ja auch schon in anderen Threads bereits rauf und runter beschriebenen Punkte...).


back to topic
Danke @tw.ghost für deine Zusammenstellung.
- Mir zeigt es auf, das ich für mich meine "Kleinigkeiten" (manche auch etwas größer) die mich "stören" mal in meinen Kontext zu anderen Autos setzen muss. ... Und hierbei fällt mir auf, daß einzelne Punkte (egal ob wireless mobil, AHK, Dachträger, Ösen, Licht ... etc.) zwar nicht immer ideal sind, aber im Gesamtkontext nicht soooo schlimm wie bei isolierter Betrachtung.

Gut, ich hatte bisher auch noch keine 50.000 Taler für ein Auto ausgegeben, aber was ich für mich feststelle:
Einige der Störpunkte benötige/ benutze ich in der Praxis so selten, daß ich diese kaum praktisch wahrnehme - diese sind eher theoretischer Natur.

Und ein Vergleich ist auch eher theoretisch bzw. nur bei Entscheidungsfindungen wichtig - Nach der Entscheidung "gibt es eigentlich keinen Vergleich mehr" (es sei den man möchte sich unzufrieden machen, weil das Bessere des Guten Feind ist).
... ich finde die AHK-Lösung, Dachträgerangebote, Handy-per-USB-Kabel-auch-noch-von-vorn wirklich scheisse
... aber die benutze ich auch eigentlich so selten, das es schlicht "egal" ist (sogar die Handy-Thematik bleibt dann eben "nur" BT-Telefon, weil mir die Lösungen mit den AA-Boxen etc. auch nicht gefallen)
... Ioniq-5 * UNIQ * 72,6 * RWD * AtlasWeiss * 19er mit GJR

Re: Erfahrungsbericht nach 1000km und Umstieg von Mercedes E Kombi (350CDI)

ToxicOxygen
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Wuzy hat geschrieben: Hier werden mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen.

Ich habe einen e-tron Q4 in vergleichbarer Ausstattung (also fast voll) konfiguriert und kam bei etwa 63 K€ raus, nur mit dem Unterschied, dass beim Q4 angenehme Extras wie Matrix-LED-Scheinwerfer und ein Panorama-Schiebedach lieferbar und in den Preis eingerechnet waren (Listenpreis wohlgemerkt), beim EQA war es ähnlich (+/- 2 k€, je nach Ausstattung). Somit hinkt der Vergleich hier nicht.
Hmm hast du da ein paar Dinge vergessen bei dem Q4 ertron?
Wenn ich den vergleichbar zu meinem P45 ausstatte bin ich bei fast 70k. Ziehen wir meinetwegen noch 3k ab für Dinge die es bei Audi gibt und bei Hyundai nicht. Aber auch der Hyundai hat Dinge die der Audi nicht hat.
Außerdem habe ich bei Hyundai einen satten Rabatt bekommen den mir die Audi Händler in mal ansatzweise geben wollten.
Alles in allem wäre der Audi fast 15k teurer gewesen als der P45 und hat dazu noch schlechtere Fahrleistungen und Ladetechnik.
Da musste ich nicht lange überlegen.

Re: Erfahrungsbericht nach 1000km und Umstieg von Mercedes E Kombi (350CDI)

Udomann
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Wuzy hat geschrieben: Tatsache ist jedoch, dass Hyundai mit dem IQ5 erstmalig in Preisregionen vordringt, die von Premium-Fahrzeugen besetzt sind. Ein EQA ist vergleichbar ausgestattet in etwa gleich teuer mit einem IQ5, RWD mit großem Akku in der Relax-Ausstattung (+/- 60-62 K€). Legt man noch 2-3.000 Euro drauf, kommt ein EQB ins Boot. Ein e-tron Q4 ist teilweise sogar noch etwas günstiger.
Dieser Vergleich zwischen dem Mercedes EQA und dem Ioniq 5 ist unpassend und unfair, beim Laden neulich stand so ein zugegebenermaßen sehr schicker Mercedes EQA 250 neben meinem Ioniq 5, der EQA ist glatte 2 Nummern kleiner, viel schmaler, viel niedriger und um einiges kürzer, kostet jedoch ausstattungsbereinigt viel mehr als der Ioniq 5, mit ungefähr der gleichen Ausstattung käme dieser EQA auf weit über 70.000 €!

Und man muss beim Mercedes traditionsgemäß neben einigen Paketen immer auch noch viele Extras extra bestellen und kaufen, beim Ioniq 5 nervt der hohe Aufpreis von 11.000 € für das Unique-Paket, in dem dann aber auch fast alles drin ist, bei Mercedes muss man alle Goodies für teuer Geld extra kaufen.

Dazu fährt Mercedes eine ganz andere technische Schiene: Mit nur einem Motor bekommt man immer einen Fronttriebler, was bei einem E-Auto suboptimal ist und man hat nur 750 kg Anhängelast. Will man mehr Anhängelast, muss man zu den Allradlern greifen, beim Ioniq 5 ist die Anhängelast nur abhängig von der gewählten Batteriegröße, da standardmäßig Heckantrieb.

Es tut mir Leid, aber dieser Vergleich hinkt in jeder Hinsicht, ich wüsste auch nicht, welches E-Auto man zur Zeit mit dem Ioniq 5 vergleichen könnte, außer dem Konzernbruder Kia EV 6, eventuell noch am ehesten den VW ID 4 oder dem Skoda Enyaq?

Und hier schneidet der Ioniq 5 besser ab, als die genannten Autos, das sage nicht nur ich, sondern ein unabhängiger Tester, der Herr Alexander Bloch, der immer noch den Ioniq 5 als bestes E-Auto zur Zeit ansieht von allen, die er bislang getestet hat, und zwar objektiv betrachtet, also absolut, nicht relativ bezogen auf die Fahrzeugklasse.

Re: Erfahrungsbericht nach 1000km und Umstieg von Mercedes E Kombi (350CDI)

Udomann
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Gearsen hat geschrieben: Hyundai versucht mit den minimalsten Kosten das Meiste heraus zu holen.
Das gilt für absolut JEDEN Hersteller, auch BMW, Audi, Porsche, Mercedes und Volkswagen handeln so, sie müssen mit der Ware Auto auch irgendwo noch Geld verdienen, sie wären ja blöd, würden sie nicht alle versuchen, stets Kosten zu optimieren, hier einen Cent Einsparung, dort nen Euro und so weiter.

Leider merkt man diesen Einsparungszwang ganz besonders an Fahrzeugen aus dem VW-Konzern, hier insbesondere die neue Elektroplattform, man sieht im Innenraum nacktes Blech (Türholm) und viel billigstes Plastik, dazu ein Mini-Zentralanzeigeinstrument, das man zu Recht als Mäusekino bezeichnen kann und so manche Ungereimtheit wie die anscheinend nicht richtig funktionierende Wärmepumpe (deshalb musste VW ihren Kunden einen Entschädigung zahlen!), von der grottenschlechten Weichware mit Bugs und Fehlern anfangs wollen wir gar nicht erst anfangen.

Dagegen sieht der Ioniq 5 doch recht solide und ausgewachsen aus, man sieht im Innenraum nirgendwo nacktes Blech und alles ist doch recht ordentlich verarbeitet, mit passablen Materialien, sogar in der Basisversion, obwohl die meines Erachtens nach nicht gerade schön aussieht, der Kunde soll wohl dazu verleitet werden, die teuerste Ausstattung zu kaufen.

Diesem Einsparungszwang sind ALLE Autohersteller unterworfen, alle die Massenware produzieren zumindest, hat man damit genug Geld verdient, kann man sich als großer Hersteller den Luxus leisten, auch mal wirkliche Luxusautos zu bauen, die entstehen zumeist in Handarbeit und da muss niemand den Rotstift ansetzen, ich denke da an Rolls-Royce (BMW), Bentley (Volkswagen), Maybach (Mercedes) und natürlich Bugatti (Volkswagen), dazu kommen noch diverse Supersportwagenhersteller, die auch allesamt zu einem der großen Konzerne gehören, wie Lamborghini, Ferrari und andere, die mir jetzt spontan nicht einfallen.

Re: Erfahrungsbericht nach 1000km und Umstieg von Mercedes E Kombi (350CDI)

Udomann
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Wuzy hat geschrieben: In den Basisausstattungen nehmen sich die Fahrzeuge nicht viel. Im Enyaq und EQA bekommt man aber ab Werk einen Innenraum serienmäßig, der die Bezeichnung "Premium" wirklich verdient, v.a. im EQA.
Die Basisausstattung im Enyaq sieht nicht besonders schön aus, ist meilenweit von der Güte und Qualität des Ioniq 5 entfernt, alleine schon das winzige Mäusekino, das als Fahrerdisplay gelten soll ist ein Witz im Vergleich zu den wirklich großen Digitaldisplays im Ioniq 5.

Wenn man den Enyaq wirklich schick haben möchte, muss man da zur bestmöglichen Ausstattung greifen und noch zusätzlich die Lederausstattung bezahlen, dann hat man wirklich was Schickes (bis auf das nicht änderbare Fahrerdisplay).

Re: Erfahrungsbericht nach 1000km und Umstieg von Mercedes E Kombi (350CDI)

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Udomann hat geschrieben:
Gearsen hat geschrieben: Hyundai versucht mit den minimalsten Kosten das Meiste heraus zu holen.
Das gilt für absolut JEDEN Hersteller, auch BMW, Audi, Porsche, Mercedes und Volkswagen handeln so, sie müssen mit der Ware Auto auch irgendwo noch Geld verdienen, sie wären ja blöd, würden sie nicht alle versuchen, stets Kosten zu optimieren, hier einen Cent Einsparung, dort nen Euro und so weiter.

Leider merkt man diesen Einsparungszwang ganz besonders an Fahrzeugen aus dem VW-Konzern, hier insbesondere die neue Elektroplattform, man sieht im Innenraum nacktes Blech (Türholm) und viel billigstes Plastik, dazu ein Mini-Zentralanzeigeinstrument, das man zu Recht als Mäusekino bezeichnen kann und so manche Ungereimtheit wie die anscheinend nicht richtig funktionierende Wärmepumpe (deshalb musste VW ihren Kunden einen Entschädigung zahlen!), von der grottenschlechten Weichware mit Bugs und Fehlern anfangs wollen wir gar nicht erst anfangen.

Dagegen sieht der Ioniq 5 doch recht solide und ausgewachsen aus, man sieht im Innenraum nirgendwo nacktes Blech und alles ist doch recht ordentlich verarbeitet, mit passablen Materialien, sogar in der Basisversion, obwohl die meines Erachtens nach nicht gerade schön aussieht, der Kunde soll wohl dazu verleitet werden, die teuerste Ausstattung zu kaufen.

Diesem Einsparungszwang sind ALLE Autohersteller unterworfen, alle die Massenware produzieren zumindest, hat man damit genug Geld verdient, kann man sich als großer Hersteller den Luxus leisten, auch mal wirkliche Luxusautos zu bauen, die entstehen zumeist in Handarbeit und da muss niemand den Rotstift ansetzen, ich denke da an Rolls-Royce (BMW), Bentley (Volkswagen), Maybach (Mercedes) und natürlich Bugatti (Volkswagen), dazu kommen noch diverse Supersportwagenhersteller, die auch allesamt zu einem der großen Konzerne gehören, wie Lamborghini, Ferrari und andere, die mir jetzt spontan nicht einfallen.
Ja, nur ist der große Unterschied dabei, dass die geringe Gewinnmarge bei Hyundai keine hohe Gewinnmarge beim Händler übrig lässt. Daher haben Hyundai-Händler auch keine Prunkverkaufshäuser und der Service leidet darunter.

Die Produkte von Hyundai werden immer besser, aber was übrig bleibt für den Vertrieb/Service nicht.

Das Eine, was man am Fahrzeugpreis gewillt ist zu bezahlen, das Andere, was man am Bauchgepinsel und Ambiente im Service bekommt gilt es abzuwägen.

Die Produktqualität bei Aldi ist ja auch nicht unbedingt schlechter als bei Edeka! ;-)
07.2018: Ninebot One E+ 320Wh
11.2018: Kona 64kWh Premium Dark-Knight Metallic
09.2019-03.2021: The Urban #HMBRG V3 StVO 374Wh
08.2020: SuperSoco TC 3,6kWh
In Transit: IONIQ5 72,6kWh AWD Uniq Relax Solardach 20" Atlas White Innen schwarz

Re: Erfahrungsbericht nach 1000km und Umstieg von Mercedes E Kombi (350CDI)

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@Gearsen: Wenn Du über Margen sprichst, dann nimm mal das Beispiel VW. Kein VW-Händler verkauft Dir einen I3, I4 oder I5, er vermittelt nur noch zwischen dem Konzern und dem Kunden. Rabatte fallen recht niedrig aus, VW erhöht zu 3. Mal die Preise in diesem Jahr. Wo bleibt da der Service, der von den Händlern geleistet werden muss? Bei BMW und Mercedes arbeitet man ebenso an der Direktvermarktung, was denkst Du wo der Service bleibt? Am Automarkt findet eine Transformation statt, die noch nicht in den Köpfen angekommen ist, weder beim Kunden, noch beim Händler.

Wer heute noch glaubt, Premium zu Discounterpreisen zu bekommen, irrt, alles, aber auch alles will bezahlt sein. Ich bin froh, dass die zeitgemäße Fertigungstechnik und die damit verbundene Qualität in den hintersten Ecken der Welt angekommen ist, dass so auch ich als abhängig Beschäftigter mir ein gutes eAuto leisten kann. Wäre es nicht so, würden wir weiter viel Geld für alte Technik zahlen (BMW, Daimler und mit Abstrichen VW).

Die Toptechnik kommt aus Fernost, nicht aus Süddeutschland - leider.
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Re: Erfahrungsbericht nach 1000km und Umstieg von Mercedes E Kombi (350CDI)

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@Gearsen: Damit kann ich nicht konform gehen, alle Hyundai-Händler, die ich so kenne, haben einen gut gestylten und großzügigen Verkaufsraum, einen Empfangstresen und getrennte Bereiche für den Verkauf und den Service (Werkstatt), hier sogar nochmals getrennt in reinen Werkstattservice und davon getrenntem Ersatzteilverkauf. Es gibt mehrere Ausruhe- und Wartelounges mit kostenloser Kaffeemaschine, Kinderspielzeugs und Zeitschriften, als Kunde wird man wahrgenommen und angesprochen.

Die Werkstätten sind auf neuestem Stand ausgerüstet, die Mitarbeiter machen einen kompetenten Eindruck und es wird zügig und vollständig gearbeitet, man ist höflich und zuvorkommend.

Bei Mercedes ist das insofern eine Idee besser, als dass man dort sofort begrüßt und man nach seinen Wünschen gefragt wird, wenn man reinkommt, auch bieten die einem ungefragt sofort Getränke und/oder Knabbereien an, das ist aber auch schon der ganze Unterschied, na ja, nicht ganz, bei Mercedes bezahlt man auch viel mehr Geld für jeglichen Service, am Ende gibts auch da nichts umsonst, wirklich gar nichts.

Bei BMW sieht die Sache schon anders aus, da kommt es doch sehr auf das Haus an und ob man nen guten Tag erwischt hat oder nicht, bei VW ist das eine Katastrophe, mir kommt es immer vor, als sei der Kunde dort ein Bittsteller, der jubeln muss, wenn sich dann doch mal ein Mitarbeiter seiner erbarmt und sich zu einem Verkaufsgespräch herablässt, wozu man eigentlich gerade keine Zeit hat und ob die Aufträge in der Werkstatt überhaupt ausgeführt werden, ist unsicher, sicher aber ist, dass alles auf der Rechnung erscheint, nicht nur die Pauschale für den Service, sondern auch der Preis für das "Super-Duper-Spezialmittel-fürs Scheibenwaschen" und dann noch zusätzlich ein Preis für das Einfüllen dieser sagenhaften Substanz, unverschämter geht es nicht! Alles in Echt bei mir passiert, kein Witz jetzt.

Der Dieselgate-Skandal und der daraufhin folgende Umgang mit den deutschen Kunden im Gegensatz zu den gepamperten amerikanischen Kunden, die allesamt sehr großzügig entschädigt wurden, war denn auch der letzte Tropfen am Fass, ich kaufe nie mehr im Leben Produkte aus dem VW-Betrügerkonzern, möge der sang- und klanglos untergehen, mir egal.

Wenn du nur eine Hinterhofklitsche als Hyundai-Händler hast, kann ich mir das eigentlich nicht so recht vorstellen, denn diese Hinterhofklitschenzeit ist bei Hyundai längst vorbei oder dein "Händler" ist gar kein offizieller Hyundai-Händler, sondern nur ein Unterhändler, ein Vermittler mit eigener Werkstatt, der Verträge vermittelt und Wartungen an Hyundais machen darf, eine ehemalige Hinterhofklitsche, die den Sprung als Vertragshändler nicht geschafft hat oder diesen Sprung nicht machen wollte oder konnte.

Magst du uns eventuell deinen Händler verraten?

Re: Erfahrungsbericht nach 1000km und Umstieg von Mercedes E Kombi (350CDI)

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@udoman: Das ist jetzt zu pauschal selbst gemachte Erfahrungen auf eine gesamte Gruppe zu übertragen. Jemand anderes würde wahrscheinlich andere Erfahrungen äußern. Bei meinem Mercedes-Service habe ich immer das Gefühl, dort im Service-Bereich haben alle etwas extrem wichtiges zu tun und keine Zeit sich mit meinem Anliegen zu beschäftigen. Gehe ich zu einer Niederlassung, ist man dort weitaus entspannter. Das ist auf alle Marken übertragbar.

Bei Ford allerdings, fühle ich mich wie bei Muttern … Ford Mohag, Re-Süd, ein Musterbetrieb.
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