Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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  • AbRiNgOi
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Hier geht es ja darum ob mit den Verwendungsstrategien des PHEV CO2 vermieden wird oder nicht. Und es geht nicht darum ob man finanziell am Besten aussteigt wenn man einen Hybriden erwirbt und dann eben mit dem am Papier stehenden 1Liter/100km seine CO2 Einsparung rechnet.
Das es für die Fahrzeughersteller die billigste Methode ist, CO2 Strafzahlungen zu vermeiden steht außer Zweifel.
Ob es für den Nutzer des Fahrzeuges die effizienteste Methode ist mit einem PHEV CO2 ein zu sparen steht aber auf einem anderen Blatt. Weil fast immer wenn man den PHEV richtig fährt, man mit einem BEV in Summe billiger wäre, wären da nicht die wenigen Langstrecken die einem dann den BEV unmöglich erscheinen lassen.
ZOE Live Q210 6/2013 * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * 40kWh Batterie 12.03.2019
Aktuell: 130.000 km

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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  • Alex1
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Jupp78 hat geschrieben:
Alex1 hat geschrieben: Das ist doch schlicht gelogen. 18 % heißt die Zahl, die die DUH angibt, nicht 0 %, wie Du plump unterstellst. Das ist ja fast wie bei Trump.
Zitat DUH: "Bei Plug-In-Hybrid-Fahrzeugen basiert der reale CO2-Ausstoß auf dem offiziellen Benzin- bzw. Dieselverbrauch bei leerer Batterie, da diese Fahrzeuge vorwiegend mit Verbrennungsmotor bei leerer Batterie gefahren werden."

Sie schreiben zwar "vorwiegend", rechnen aber mit leerer Batterie und zwar immer.
Und in der Tat, du erinnerst mich auch gerne an Trump.

Die 18% stammen übrigens aus einer Frauenhoferstudie. Die hat nichts mit der DUH zu tun.
Damit hast Du Deine Lüge trefflich belegt. NATÜRLICH muss der Fossil-Verbraucht bei LEEREM Akku gemessen werden, was denn sonst!

Zitat DUH: "Bei Plug-In-Hybriden und Elektrofahrzeugen werden die CO2-Emissionen der entsprechenden Antriebsaggregate ebenfalls bewertet."

Noch Fragen, Kienzle?
Not-wendig: www.bzfe.de/inhalt/planetary-health-diet-33656.html

Freitag treffen wir uns: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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  • Alex1
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Schön formuliert:
AbRiNgOi hat geschrieben: ...wären da nicht die wenigen Langstrecken die einem dann den BEV unmöglich erscheinen lassen.
"Erscheinen lassen", aber eben nicht sind :mrgreen:
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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@Sram: Du hast vor allem täglich x-mal den Wasserstoff gehyped mit seinem unterirdischen Wirkungsgrad für Pkws. Wasserstoff ist dann noch dreimal schlechter und teurer als BEVs, was das Klima angeht.

Und Du polemisierst andauernd gegen Wind, wie man in Deiner Signatur trefflich erkennen kann.

Wenn Du wirklich nach effizienten CO2-Sparmaßnahmen suchen WÜRDEST, kämest Du um die Kompensation durch www.atmosfair.de und Andere nicht herum. Hier bekommst Du pro eingesetztem Euro das meiste CO2 eingespart.

Und es hilft den armen Menschen vor Ort und nicht der milliardenstarken Industrie hierzulande. Dein heiliger Wasserstoff für Pkws ist dagegen nichts als eine reine Ressourcenverschwendung.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Jupp78 hat geschrieben: Und genau die beiden Werte werden auf 0% der Fahrzeuge zutreffen. Voll was gewonnen.
Werte für die Modi, die 100% der Fahrzeuge nutzen.
Ja, das ist ein großer Gewinn.
Ich hab den Eindruck, dass Du einfach nur ein Problem damit hast, dass das auf einmal gar nicht mehr so toll klingt.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Odanez
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@SRAM also sollte man mehr mit z.B. Atmosfair machen. Kann ich nur begrüßen, nur leider wird selbst das als Ablasshandel diffamiert, auch hier auf dem Forum
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: Wieviel Strom braucht Sprit wirklich?

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Jupp78 hat geschrieben: Anhand meines praktischen Beispiels (von was anderem habe ich an der Stelle nicht gesprochen), was für den Verbrenner deshalb recht gut ausgeht, weil dieser nur Langstrecke bewegt wird.
Oder sieht der Verbrenner nur so gut aus, weil Du einen PlugUn-Hybriden mit einem Verbrenner vergleichst?
Hotzenblitz fahren macht Spaß!
Stromos aber auch!

Re: Wieviel Strom braucht Sprit wirklich?

Odanez
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Der ID3 verbraucht je nachdem 20-40% mehr als der e-Golf, so liest man zumindest bei manchen Berichten. Der e-Golf war wirklich sparsam, lag aber auch an der geringen Stirnfläche. Der cw-Wert mag nicht optimal sein, aber es hat gereicht den mit einem Jahresschnitt von nicht viel mehr als einen Ioniq bewegen zu können.
Und ob der e-Golf in deinen Augen kein vollwertiges Auto ist spielt in der Beurteilung des Verbrauchs garkeine Rolle.
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Alex1 hat geschrieben: NATÜRLICH muss der Fossil-Verbraucht bei LEEREM Akku gemessen werden, was denn sonst!

Zitat DUH: "Bei Plug-In-Hybriden und Elektrofahrzeugen werden die CO2-Emissionen der entsprechenden Antriebsaggregate ebenfalls bewertet."

Noch Fragen, Kienzle?
Das was die DUH als "realen CO2-Ausstoß" angibt ist der reine Fossilbetrieb. Denn die unterstellen, dass die Fahrzeuge in der Realität nicht einmal eine Steckdose sehen.

Weiterhin gibt die DUH auch die CO2-Werte nach NEFZ an und da werden natürlich die verschiedenen Antriebsaggregate bewertet. Das Ergebnis lautet ca. halb so viel CO2 wie die "realen Werte". Das findet man übrigens auch leicht heraus, wenn man einfach die angegebenen Zahlen einmal kurz nachrechnet.

Deine Behauptungen werden nicht wahrer, du zeigst einfach nur, dass du es nicht blickst.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

TomDi
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Alex1 hat geschrieben: Wie können 100.000 PHEVs denn repräsentativ sein... :lol:

Ansonsten besticht Deine Kritik durch Nullaussagen.
Seit wann ist die reine Anzahl der Probe eine Aussage wie repräsentativ diese ist? Wenn ich eine Umfrage mache und nur Männer im Alter 30-35 frage bin auch nicht repräsentativer nur weil ich alle Personen der Welt die dieses Kriterium erfüllen und damit Milliarden von Personen befrage.

Die Gründe hatte ich mir gespart da der Link der vorher bereits gepostet wurde diese auch schon wieder gibt (Zu viel USA, und kaum DE, dann ohne größere Selektion gerne alle Daten von Fuhrparkbetreiber genommen, oder sogar Spritmonitor Daten). Damit ist überhaupt nicht sichergestellt das ich die für DE typische Verteilung von privat/geschäftlich, Kurz-/Mittel-/Langstreckenprofilen, Modellen etc. bekomme Weiterhin ist überhaupt nicht klar wie die Qualität bezüglich der Datenerfassung der Verbräuche aussieht. Eine der Quellen, also Spritmonitor, ist leider überhaupt nicht zuverlässig. Schon einmal dort geschaut wie viele Plugin-Hybrid dort gefunden werden und was da teilweise für Daten angeben werden.

Und last but not least, das jemand sein Kabel noch originalverpackt im Kofferraum hat ist ja wohl kein stichhaltiger Beweis das er nie lädt. Jemand der Zuhause und/oder in der Firma mit angeschlagenem Kabel lädt wird wohl kaum sein Kabel auspacken wollen/müssen.

EDIT: Jetzt sehe ich gerade das der Link von Dir selber kam. Den Text zu dem Link den Du selber gepostet hast nicht vollständig gelesen? Da wird schön dargestellt warum die Studie eher fragwürdig ist.
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