PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

150kW
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Welche Länder wären das?
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

INRAOS
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150kW hat geschrieben:Welche Länder wären das?
Das hab ich mich auch gefragt. Dominieren sollte ja wohl deutlich über 50 % Markt- (oder sehr wohlwollend vielleicht Neuzulassungs-) Anteil bedeuten
BMW i3 BEV 94 Ah vom Dez 2016 bis Dez 2019. Über 40.000 km gefahren
Passat GTE seit 28.08.2018. Bisher 20.000,km
Model 3 seit 28.12.2019 - ohne Mängel übernommen.
EGolf bestellt Anfang Oktober 19 - abgeholt am 19.06.2020

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Bei einem BEV-Anteil von 25%, einem PHEV-Anteil von 50% und 25% reine Verbrenner, bleiben unterm Strich noch immer 75% der Neufahrzeuge Verbrenner.
Diese Motoren müssen halt weiterentwickelt werden.
(10/16 - 04/19) 3 x Passat Variant GTE 1.4TSI 115kW, 85kW
(02/20 - 12/20) Passat Variant GTE 1.4TSI 115kW, 85kW Facelift
(12/20 - 06/21) Audi e-tron advanced 55 quattro 300, 255/50 R20
(07/21 - ) Audi e-tron 55 quattro 300, 255/55 R19

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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150kW hat geschrieben:Welche Länder wären das?
In Norwegen zum Beispiel sind 51,4% der Neuzulassungen Hybride und BEV´s.
Wer eher bremst fährt länger schnell (ohne nachzuladen)
Derzeit im Ioniq unterwegs.

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Priusfahrer hat geschrieben:
150kW hat geschrieben:Welche Länder wären das?
In Norwegen zum Beispiel sind 51,4% der Neuzulassungen Hybride und BEV´s.
http://www.goingelectric.de/forum/allge ... 18585.html

Richtig, Hybride und BEV.
Von den 51,4% sind aber auch fast die Hälfte Verbrenner (Hybride). Somit bleiben unter dem Strich ca. 75% der Neuzulassungen mit Verbrenner. (Meinetwegen auch 70%)
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Herr Holle
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Die Antriebsstruktur der PKW-Neuzulassungen in 2025 dürfte auch sehr stark durch zeitvariable Energieversorgungspreise beeinflusst werden. Denn wenn man sich bei der Stromerzeugungsstruktur des vergangenen Monats in https://energy-charts.de/power_de.htm?s ... 17&month=5 die Kernenergie weg- und noch ca. 20 GW erneuerbare Erzeugungsleistung hinzudenkt, dann werden die Gestehungskosten und auch der Primärenergiebedarf einer verbrauchten KWh Strom stündlich noch viel stärker schwanken als heute.
Die PHEV werden dann einen erheblichen und jährlich weiter zunehmenden Systemnutzen haben weil sie eben mit ihren Ladezeiten den hochpreisigen und wenig energieeffizienten Stunden sehr viel besser ausweichen können. Abgesehen davon, dass zur Rush Hour (Urlaubssaison) die Ladestellen an den Autobahnen auch sehr viel teurer in der Nutzung sein werden, um den Reisenden einen Engpass zu signalisieren. Ab 2030 dürften es schon die ersten Flottenbetreiber (Mietwagenfirmen, Paketdienstleister, Taxiunternehmen, Stadtwerke) sehen, die ihren mit einem REX ausgerüsteten Fuhrparkanteil in den wenigen, aber sehr hochpreisigen Stromstunden einer winterlichen Dunkelflaute gar nicht mehr vom Hof lassen weil sie mit ihnen als Schwarmkraftwerke im Stromsektor viel besseres Geld verdienen können als auf der Straße.
Da können Batteriepreise bis dahin noch weiter sinken - diese systemisch bedingten Vorteile von PHEV (BEV mit REX aber kleinerer Batterie) werden dafür sorgen dass das Konzept immer seinen anteiligen Platz im Antriebsmix haben wird und zunehmendem Anteil fluktuierender erneuerbarer Stromerzeugung im Gesamtsystem sogar noch wachsen wird.

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Prignitzer hat geschrieben: Richtig, Hybride und BEV.
Von den 51,4% sind aber auch fast die Hälfte Verbrenner (Hybride). Somit bleiben unter dem Strich ca. 75% der Neuzulassungen mit Verbrenner. (Meinetwegen auch 70%)
Zur Zeit haben 82% der in Norwegen neu zugelassenen Autos einen Verbrenner. Im Rest der Welt noch deutlich mehr.
Da die Anforderungen an die Motoren für Phev/BEV-RE auch anders sind und auch die EU6c/d nicht das Ende der Fahnenstange sein sollte, gibt es hier schon noch einige Jahre Entwicklungsarbeit.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Ich denke die PHEV sind nur eine Übergangslösung bis die Akkus zu marktfähigen Preisen 500km und mehr Reichweite ermöglichen. Wenn dann jedes "Billigauto" mindestens 300km Reichweite aufweist, fehlen die Argumente für ein dann teueres PHEV. Dann gibt man lieber das Geld für mehr elektrische Reichweite aus.

Irgendwann werden daher die PHEV´s zu Gunsten der BEV´s aussterben. Ob das schon 2025 sein wird, bleibt abzuwarten. Ich denke aber spätestens 2030.
Wer eher bremst fährt länger schnell (ohne nachzuladen)
Derzeit im Ioniq unterwegs.

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Ich habe zus. zum e-Golf nicht nur wegen der höheren Reichweite ein PHEV gekauft:

Der Betrieb auf der Autobahn ist günstiger. 6l/100km bei Tempo 150km/h.
Beim E-Antrieb brauche ich mind. 25kWh/100km * mind. 30ct/kWh , eher viel mehr.

Bevor ich ein Langstrecken E-auto kaufe, muss der CW-Wert auch deutlich unter 0,25 liegen und der Antrieb noch effizienter werden.
e-Golf und Polestar 2 (78 kWh, Single-Motor, 19" Räder)
PV-Anlage 18kWp, Speicher 13,5kWh netto, von der Notwendigkeit der Energie- und Mobilitätswende überzeugt

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Ich glaube nicht das man an den 25kwh /100 noch viel machen kann bei Tempo 150.

Mann könnte auch Tempo 115 einführen wenn dir das hilft :-)
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
Mitglied bei Electrify-BW e.V. https://electrify-bw.de/
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