Ladesäulenpranger ohne große Diskussion (Falschparker, sonstige Mißstände) aber mit Foto

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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

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ecopowerprofi hat geschrieben:Diese Fahrzeuge haben Bestandschutz. D.h. diese Fahrzeuge dürfen auch ohne E-Kennzeichen die z.B. mit dem Schild Z1010-66 eingeschränkte Parkplätze usw. nutzen.
Du darfst auch jetzt noch ein E-Auto ohne E-Kennzeichen zulassen, genau so wie du für ein älteres E-Auto dein Kennzeichen auf E-Kennzeichen umändern darfst. Das alles ändert nichts dran das die E-Auto Privilegien nur für Autos mit E-Kennzeichen gelten.
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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

hallootto
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Moin, Moin!
Ich weis es jetzt.Ich weis es jetzt!
Die Falschparker wollen es einmal ausprobieren, wie es zukünftig ist, an einer E-Mobil-Ladestation zu stehen. :lol:
Das kann aber nur ansatzweise funktionieren. Um das richtige Feeling zu bekommen, muss man auch das Ladekabel noch anschließen. Und weil das nicht funktioniert, probieren sie es immer wieder aus. :mrgreen:
Ist ja auch so gemein, und wenn nur jeder der 40Mio Fahrzeughalter mit seinem Verbrenner auch nur einmal im Jahr an einer Ladesäule parkt, dann haben wir unzweifelhaft zu wenige Ladesäulen. Ich bin eindeutig dafür, dass wir für jedes zugelassene Fahrzeug eine Ladesäule aufstellen lassen, dann ist das Problem gelöst.
elektrische Grüße
Peter
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seit 15.12.2020 einen der letzten e-Golf300
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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

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drilling hat geschrieben:so wie du für ein älteres E-Auto dein Kennzeichen auf E-Kennzeichen umändern darfst
Genau das ist Bestandschutz. Ändert sich ein Gesetz oder Vorschrift, dann dürfen alle Vornahmen, die vor der Änderung statt gefunden haben, nicht benachteiligt werden. Wenn man sich ein neues Kennzeichen dafür besorgen muss, dann ist das eine unangemessene Benachteiligung. Dabei ist es egal wie hoch die Kosten für die Umkennzeichnung ist. Da es außendem den Gleichbehandlungsgrundsatz gibt dürfen Fahrzeuge nach der Änderung der StVO zugelassen worden sind aber kein E-Kennzeichen haben nicht schlechter gestellt werden wie Fahrzeuge ohne E-kennzeichen vor der Änderung. Mag zwar so in der StVO stehen aber die Unterscheidung zwischen dem z.B. Z1024-20 und Z1026-61kann keine Rechtskraft entfallten.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

yxrondo
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Du kannst Trommeln, pfeifen, und wenn Du möchtest, dich auch auf den Kopf stellen. Du hast kein Bestandsschutz! Die Plätze sind nur belegbar wenn Du aktiv am Laden bist, Punkt.
Und in Hamburg, vielleicht auch in anderen Städten, kann es Dir passieren ohne E Kennzeichen, obwohl Du Laden tust das es ein Knöllchen gibt. Nichts ist für die Ewigkeit, mit dem E Zeichen bist Du auf der sicheren Seite. Das ist das einzige erkennbare Zeichen das dich als EMobilisten auszeichnet.
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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

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yxrondo hat geschrieben:...mit dem E Zeichen bist Du auf der sicheren Seite. Das ist das einzige erkennbare Zeichen das dich als EMobilisten auszeichnet.
Da würdest Du bei mir auf Granit beißen!
Auto ist Jan14 also kein E-Kennzeichen, zusätzlich unser Kennzeichen übernommen welches wir schon davor 10 Jahre hatten(mit 8 Stellen).
Wenn ich an einer Ladesäule stehe und lade ist zum einen das Kabel eingesteckt und zum anderen ist für Ordnungsdienst ja an der Säule ersichtlich (Anzeige der ladenden kWh) das das Auto wirklich lädt.
Wo liegt denn da das Problem... nur wieder bei der Regierung die solche unausgewogenen Gesetze machen. Deshalb brauchen wir mündigen Bürger noch lange nicht nach solchen Schildbürgerstreichen tanzen.

Gruß Oliver
und Nachts nehmen wir den Besen ;)

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

StVO
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Es gibt keinen Bestandsschutz und das hat auch gute Gründe. Näheres dazu im Schilderthread.

oeffentliche-ladeinfrastruktur/der-korr ... ml#p724634
Zuletzt geändert von StVO am Mo 2. Apr 2018, 18:42, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

geko
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Kein Bestandsschutz. Wir sind hier nicht im Baurecht. Und vor allem nicht in der Gerüchteküche.
emobly. Das Magazin für Elektroautos. Unabhängig. Authentisch. Elektrisch.

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

yxrondo
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Plan B hat geschrieben:
yxrondo hat geschrieben:...mit dem E Zeichen bist Du auf der sicheren Seite. Das ist das einzige erkennbare Zeichen das dich als EMobilisten auszeichnet.
Da würdest Du bei mir auf Granit beißen!
Auto ist Jan14 also kein E-Kennzeichen, zusätzlich unser Kennzeichen übernommen welches wir schon davor 10 Jahre hatten(mit 8 Stellen).
Wenn ich an einer Ladesäule stehe und lade ist zum einen das Kabel eingesteckt und zum anderen ist für Ordnungsdienst ja an der Säule ersichtlich (Anzeige der ladenden kWh) das das Auto wirklich lädt.
Wo liegt denn da das Problem... nur wieder bei der Regierung die solche unausgewogenen Gesetze machen. Deshalb brauchen wir mündigen Bürger noch lange nicht nach solchen Schildbürgerstreichen tanzen.

Gruß Oliver
Lass es darauf ankommen Du Schlaumeier! Es gibt schon einige Urteile und Verfahren dazu. Gehst als Don Quichote in die Lehrbücher ein.
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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

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Auf dem Weg in mein Osterwochenende habe ich am vergangenen Samstagnachmittag gegen 17.45 Uhr ein rotes Tesla Model S am Schnelllader der Lübecker Stadtwerke stehen sehen.

https://www.goingelectric.de/stromtanks ... -80/12988/

Beim Vorbeifahren erkannte ich ein wenig ernüchtert sofort, dass dieses am fest installierten Typ 2 Kabel angeschlossen wurde, an dem mit 43 kW geladen werden kann. Schade, denn man kann dort auch sein eigenes Typ 2 Kabel an einer Ladedose anschließen und 22 kW Ladeleistung erhalten. Der Anschluss mit 43 kW kann dann parallel betrieben werden. Der Fahrer hat so zu laden aus reiner Bequemlichkeit heraus entschieden. Es ist völlig eindeutig welcher Anschluss angesteckt wird und via Touchscreen aktiviert werden muss. Mutmaßlich zu faul das eigene Kabel aus dem Kofferraum zu holen. Und das nicht besser wissen zu können, ist für mich nicht diskutabel, weil zur Benutzung eines technischen Gerätes Mindestkenntnisse erwartet werden können. Immerhin hat der Fahrer die Ladestation gefunden, ohne das diese in seinem Navigationssystem zu finden wäre oder in einem handelsüblichen, kommerziellen Verzeichnis angeboten wird. Also sind sehr wohl gewisse Hintergrundinformationen vorhanden. Aber der Kreis schließt sich, denn...

...heute, am darauffolgenden Montag, stand das Fahrzeug gegen 10.15 Uhr immer noch unberührt dort. Eine eindeutige Begrenzung der Park-/Ladedauer ist natürlich ausgeschildert.

An einem Osterwochenende über 500 km elektrisch zurück zu legen ist dank ignorantester Autofahrer, die aus reiner Bequemlichkeit und bloßem Eigennutz Ladestationen auf Autobahnraststätten zuparken, schon aufregend genug.
Aber Fahrer von Elektroautos, die öffentliche und um keinen Zweifel aufkommen zu lassen, eindeutig beschilderte Ladeinfrastruktur zuparken, sind das Allerletzte. So ein Verhalten ist völlig unentschuldbar. Da lasse ich überhaupt keine Diskussion zu. Ich kann dieses Schöngerede nicht mehr hören. Es ist auch völlig egal wie etwas rechtssicher beschildert oder am Boden markiert oder sonstwie gekennzeichnet wird, solange es jedem Menschen, der befähigt ist ein Kraftfahrzeug zu führen, also mindestens lesen kann, erkenntlich gemacht wird, dass der Parkplatz ein Ladeplatz ist. Und im Zweifel wird halt nicht geparkt. Jedes andere Verhalten ist, unter dem Deckmantel der gefühlten Entschuldbarkeit, immer absichtlich.

Ich parke auch nicht vor der Zapfsäule, schließe ab und gehe im Tankstellen-Bistro frühstücken, auf die Toilette und danach noch gemütlich eine Zigarette rauchen. Und das obwohl nicht mal ein offensichtlicher Hinweis darauf vorhanden wäre, dass ich dies nicht dürfe. Warum nicht? Weil es zum allgemeinen Selbstverständnis gehört es nicht zu tun.

Auf der Autobahnraststätte Lüneburger Heide West musste ich heute mehr als ein dutzend Mal den weiteren Ladeplatz verteidigen, weil sich in allen Fällen mit purer Absicht vor die Ladestation gestellt wurde. Als ich glaubte es würde nicht besser, erlebte ich zwei Damen in einem Audi A3, die die Beschilderung erst nach dem Abstellen des Motors erkannten und selbständig umgeparkt haben. Ich habe mir gedacht, gehst du die fünf Meter herüber und sagst einfach mal Danke. Ganz ehrlich, dass tat beiden Parteien gut. Hinter meinem Rücken wurde die Ladestation binnen weniger Sekunden wieder zugeparkt. :cry:

Ich fahre nun schon im siebten Jahr elektrisch, die Infrastruktur ist ein Traum, wenn ich das mit meinen Reisen 2012, 2013, 2014 vergleiche, aber gefühlt verhalten sich die deutschen Mitbürger immer eigennütziger im Umgang mit Ladeinfrastruktur. Das gilt für Fahrer von Elektroautos, wie für die von thermisch angetriebenen Fahrzeugen. Emphatie scheint nicht mehr zum Selbstverständnis einer modernen und aufgeklärten Gesellschaft zu gehören, sofern wir in solch einer überhaupt noch leben.

Nichts von dem was ich hier kritisiere gehört in irgendeiner Form relativiert, weil ich nur beklage was eindeutig falsch gemacht wird. Von shit happens kann keine Rede sein.

Danke, dass ich mir das heute von der Seele schreiben durfte. Jetzt kann die Krone gerichtet und wieder durchgestartet werden. :D

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

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  • Lewis
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