Toyotas Brennstoffzellenauto klimafeindlich?

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Re: Toyotas Brennstoffzellenauto klimafeindlich?

Beitragvon Twizyflu » Do 10. Jul 2014, 15:36

Wird echt sehr spannend.
Unterschätzt nur nicht die Industrie.
Die werden vielleicht noch viel Geld in die Brennstoffzelle packen nur um Herr des Tanken - müssens zu bleiben...
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Re: AW: Toyotas Brennstoffzellenauto klimafeindlich?

Beitragvon Karlsson » Do 10. Jul 2014, 17:19

Ne, nur wenn es Steuergelder sind.
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Re: Toyotas Brennstoffzellenauto klimafeindlich?

Beitragvon zitic » Fr 11. Jul 2014, 13:21

Twizyflu hat geschrieben:
Die werden vielleicht noch viel Geld in die Brennstoffzelle packen nur um Herr des Tanken - müssens zu bleiben...

Die Autohersteller braucht es nicht viel jucken wo man tankt. Und für Big Oil ist das mit dem Wasserstoff auch im wesentlichen uninteressant. Auch da wird ja der wesentliche Teil des Geschäfts abgeschnitten. Die Margen beim Wasserstoffverkauf(komplette Kette) sind auch eher grausig. Da lachen die Herrschaften drüber. Für Total hat das wohl auch mehr mit Greenwashing zu tun. Tankstellen sind halt nur Mittel zum Zweck. Da wird man sich eher nach anderen Gebieten umsehen. Man muss wohl auch keine Angst haben, dass den Herrschaften das Geschäft ganz rapide wegbricht.
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Re: Toyotas Brennstoffzellenauto klimafeindlich?

Beitragvon BuzzingDanZei » Fr 11. Jul 2014, 21:08

Die Taktik von Toyota ist für mich reines Kaufmannskalkül! Man möchte seine Hybrid Technik solange melken wie es nur geht. Diese passt ja als Plugin Hybrid auch immer noch prima zur E-Welle. Ein reines E-Auto würde im eigenen Hause kannibalisieren, also verspricht man den Leuten ein Brennstoffzellenauto und hält sie prima hin damit. Man signalisiert, das E-Auto ist eine Sackgasse und bietet bereits die Technik von übermorgen - FuelCell.

Die Toyota Anhänger glauben an den Schmarrn und kaufen erstmal noch einen weiteren Hybrid, bis die Brennstoffzellenauto WIRKLICH bezahlbar ist und es Tankstellen gibt. Wird nie passieren, aber das merken die Hybrid Fans ja erst später...
Toyota kann dann immer noch zu jeder Zeit reine Elektroautos bringen. Die Technik kennen sie ja.... Und plötzlich spielt man eben doch mit.
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Re: Toyotas Brennstoffzellenauto klimafeindlich?

Beitragvon Joe-Hotzi » Mi 22. Okt 2014, 08:27

BuzzingDanZei hat geschrieben:
Die Taktik von Toyota ist für mich reines Kaufmannskalkül! Man möchte seine Hybrid Technik solange melken wie es nur geht.
...
Toyota kann dann immer noch zu jeder Zeit reine Elektroautos bringen. Die Technik kennen sie ja.... Und plötzlich spielt man eben doch mit.

Genau so sehe ich das auch.

Bei mir hat Toyota "verschi..en", seit sie den Prius-PlugIn erst als "Ersatz für den bisherigen Prius, da nur geringfügig höhere Produktionskosten" (!!!) angekündigt haben, ihn jetzt aber für >10.000€ Aufpreis (nicht) verkaufen wollen.

Mobiler Wasserstoff ist ein technischer, energetischer und wirtschaftlicher Unfug.
Selbst der "Wasserstoffweltrekordfahrer" MB stellt mit OptiResource ein Tool zur Verfügung, das kaum Fragen offen lässt ...
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Re: Toyotas Brennstoffzellenauto klimafeindlich?

Beitragvon eDEVIL » Mi 22. Okt 2014, 09:19

Bei der Eröffnung der Total Multi-Super-Duper-Tankstelle, kam ich mir vor wie im falschen Film. Ich hatte Mühe mich mit neg. kommentaren zurück zu halten :roll:

Da wird dann ein Monster als kompakte Zapfäule bzeichnet:
Bild
Vom zusätzlichen gebäude und dem Lager der Hochdruckflaschen möchte man da gar nicht erst reden.
Jeder 3er-Multilader ist dagegen simples billige hocheffiziente Standardware.

Mittlerweile denke ich, das man eher mit Redox-Flow den durchbruch schafft, also mit dem H2-Irrsinn.
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"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Toyotas Brennstoffzellenauto klimafeindlich?

Beitragvon Twizyflu » Mi 22. Okt 2014, 14:50

Omg... das ist ein Teil haha...
Das können sie vielleicht für LKWs mal nutzen, aber nachdem was ich gestern sah wie ELEKTRO LKWs auf der ecartec aussehen muss ich sagen: Shit on H2!
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Re: Toyotas Brennstoffzellenauto klimafeindlich?

Beitragvon JoySpell » Di 18. Nov 2014, 20:02

Ohne das vorher gelesen zu haben, GENAU das habe ich vor ein paar Tagen hier geschrieben. War ja auch kein Geheimnis, oder?
Einfach die Suchfunktion benutzen. ;)

Ich hoffe das sich diese Technologie niemals durchsetzen wird, damit die Lobby einen an der Tankstelle nicht wieder abzocken kann.

Weitere eklatante Nachteile wurden aber im Artikel nicht genannt.

Bringt bitte den Super-Akku, dann ist Ruhe. :!:

@ eDevil

So eine Tankstelle kostet 1 -1,5 Millionen Euro. :lol: Die Großtankstelle in der Hamburger Hafencity hat übrigens 10 Millionen € gekostet...
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Re: Toyotas Brennstoffzellenauto klimafeindlich?

Beitragvon Greg68 » Mi 31. Dez 2014, 19:13

Der heise-Artikel ist sehr gut und spricht mir aus der Seele...

Und der ganze H2-Zerbes nur, um eine GEWOHNHEIT zu bedienen: 5 min Tanken und 500-600 km fahren, 5 min Tanken usw. :roll:

Mit schnellladefähigen E-Fahrzeugen wie ZOE oder - für den, der's sich leisten kann - Tesla, ist auch die Langstrecke kein wirkliches Problem mehr. Und ein Päuschen für den Fahrer beim Schnellladen dient zudem der Sicherheit!
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Re: Toyotas Brennstoffzellenauto klimafeindlich?

Beitragvon Super-E » Mi 31. Dez 2014, 20:07

Och, ich fände einen Batterie-Brennstoffzellenhybrid technisch nicht so abwegig. So 100-300km Batteiereichweite und Langstrecken/Urlaubsfahrten mit der Brennstoffzelle (sofern es mit der Dichtheit tatsächlich kein Problem mehr geben soll). Nur dafür darf eine Brennstofzelle nur noch Bruchteile kosten - und ob sich da nicht die Akkutechnik schneller entwickelt...

Zu den Klimaanalysen haltet Euch selbst mal den Spiegel vor. Ich finde dieses großmaulige "alle Anderen, die eine andere Meinung haben wie ich sind Wahlweise Idioten, Petrolheads, Lobyisten, Auftragsschreiber der Automobilindustrie zunehmend zum Kotzen. Auch wenn die Punkte sicherlich in gewisser Weise richtig sind, gab es schon zig solcher Artikel auch über die Klimafeindlichkeit von Elektroautos...

Auch wenn ich persönlich nicht so viel von Brennstoffzellen im Automobilbau halte (vor 15 Jahren sah das anders aus) finde ich es grundsätzlich nicht verkehrt mehrere Wege zu gehen um dann zu sehen welches der Bessere ist. Wer weiss, ob es nicht tatsächlich noch eine Lithiumknappheit geben wird... Außerdem haben auch Diesel und Benzin wunderbar Jahrzehnte nebeneinander existiert. Wieso sollte das nicht auch mit BEVs und Brennstoffzellen so sein? Für jeden Anwendungsfall sein Antriebskonzept?
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