BYD-e6 erste Fahrt Modell 2015

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Re: BYD-e6 erste Fahrt Modell 2015

Beitragvon Jogi » Do 21. Jan 2016, 22:20

Drei Tage und 1000km haben der e6 und ich nun zusammen verbracht, Zeit für einen Bericht.

Ich gehe nicht streng chronologisch vor, sondern werde eher meine Eindrücke nach subjektiver Relevanz abhandeln.
Bilder und belastbare Daten (neues Datenblatt des 2016er Modells, da das 2015er eigentlich jetzt schon nicht mehr bestellbar ist) wird Thomas nachliefern.

Und eben wegen dieser Relevanz schicke ich mein Fazit voraus, bevor ich mit dem eigentlichen Bericht beginne:
Dieses Auto ist kein Spassmobil!
Sondern ein durchaus ernstgemeintes und auch ernstzunehmndes Fahrzeug, das (auch schon in der 2015er Version) voll alltagstauglich und, mit kleinen Abstrichen, auch familien- und langstreckentauglich ist.

Der zugegeben relativ hohe Preis für einen "Chinesen" relativiert sich ein Stück weit, weil man auf die Haltung eines Backup-Verbrenners getrost verzichten kann.

Insbesondere mit der 2016er Version (80, bzw. 82kWh-Batterie, 40kW-Bordlader) sind sogar Fernreisen möglich, wenn man's nicht supereilig hat.
Aber auch der 2015er kann die langen Strecken, wenn auch nicht mit der Reisegeschwindigkeit, die man vom Verbrenner gewöhnt ist (ganz grob kann man mit Faktor 2 rechnen).
Das liegt zum Einen an der niedrigeren Fahrgeschwindigkeit, die man einhalten sollte, um zum Anderen nicht zu viel Zeit an der Ladestation zu verbringen, was selbst an 22kW Ladepunkten schon erheblich in's Kontor schlägt.
Mit der größeren Batterie, dem 40kW-Lader und der entsprechenden Infrastruktur (die ja hoffentlich so langsam mal heranwächst) mildern sich beide Limits deutlich ab, so zumindest meine Erwartung.

Was mir als erstes auffiel, und woran ich mich auch noch nicht gewöhnen konnte, ist dieses schon mehrfach angesprochene "Brummen" unterhalb von 40km/h.
"Brummen" in Anführungszeichen, da ich es schon als Vibration empfinde, die meine Intention vom leisen, coolen Dahingleiten konterkariert.
Warum man sowas einem E.-Auto antut, ist mir ein komplettes Rätsel.
Wäre ich nicht vorgewarnt gewesen, hätte ich das Auto schon nach 100m abgestellt und Stein und Bein geschworen, dass da irgendwas kaputt ist (Motorlager, Kardangelenk, Bremsscheibe oder so).
Meine Theorie dazu lautet, dass hier der Controller mit extrem niedriger Frequenz (~100Hz?) und steiler Flanke arbeitet, aber da können die Fachleute vielleicht eher was dazu sagen.
Nun gut, auf die Nutzbarkeit hat das keinen Einfluss, also hab' ich's hingenommen.

Der zweite Eindruck war: Leistung gerade eben noch ausreichend.
Bis 80km/h geht's eigentlich, aber dann wird's zäh.

Da spielt natürlich auch das Gewicht eine Rolle, das man jedoch ansonsten nicht wahrnimmt, außer man braucht mal die volle Bremsleistung, da muss man dann schon beherzt drauftreten, was jedoch auch für zierlichere Fahrer(innen) machbar ist, da das Bremspedal Platz für beide Füße bietet, wie man das von den Amischlitten her kennt.
Im Allgemeinen gewöhnt man sich als E.-Mobilist jedoch einen vorausschauenden Fahrstil an, der meist mit der Reku-Bremswirkung auskommt.

Das Interieur wurde ja schon mehrfach angesprochen.
Wertig und solide, kann ich bestätigen.
Das Instrumentarium in der Mitte des Fahrzeuges zu platzieren, macht schon Sinn, weil man so das Armaturenbrett im unmittelbaren Gesichtsfeld des Fahrers flach halten kann, was der Sicht auf die Strasse direkt vor dem Fahrzeug zugute kommt.
Platz genug, auch hinten. Die Sitze sind auch nach mehreren Stunden noch sehr bequem, nirgends drückt was.
Die Kritik am Kofferraum möchte ich etwas entschärfen, man kann ja ggf auf die Abdeckung verzichten , dannn bringt man schon ordentlich Gepäck unter.

Das "fehlende" Handschuhfach ist einfach in die Mittelkonsole verlegt worden, unter der breiten Armlehne verbirgt sich ein geräumiges Fach, wo alles ohne Dehnübungen für den Fahrer griffbereit ist.

Man merkt dem Auto immer wieder an, dass es als Taxi konzipiert wurde, und das kann es auch richtig gut.
Der Fahrersitz ist ein angenehmer Arbeitsplatz, die Passagiere genießen den Komfort.
Und das Auto vermittelt dabei trotzdem eine gewisse Robustheit, es soll ja viele Jahre dem harten Alltag trotzen.

Ein paar weitere Gimmicks unterstreichen die Taxikonzeption, da man sie so nicht unbedingt erwartet, also zumindest ich nicht:
Fahrer- und Beifahrerplatz haben in der Sonnenblende einen beleuchteten "Schminkspiegel", der (Innen-)Rückspiegel verfügt über eine Abblendautomatik.
Während das Auto lädt, kann man die Heizung/Klimaanlage laufen lassen, so kann man (wie ich, z.B.) die Ladepause zum Arbeiten am Laptop nutzen, Platz hat man ja genug.

Apropos Heizung:
Stimmt schon, der Brüller ist sie nicht, mit Außentemperaturen unter -5°C ist sie dann doch etwas überfordert.

Auch außenrum gilt: Form follows function.
Das Design gewinnt sicherlich keinen Blumentopf, aber dafür gibt's ordentliche Türgriffe, zusätzlich zum keyless-go.

Auch die ungewohnt groß wirkenden Räder/Reifen haben ihre Berechtigung:
Wegen des hohen Gewichtes muss das Fahrwerk eine gewisse Härte aufweisen, die Bereifung mit dem großen Abrollumfang und viel komprimierbarer Luft sorgt dann für den nötigen Komfort.
Die augenscheinliche Bodenfreiheit ist übrigens eine optische Täuschung, das Batteriepaket ragt ein gutes Stück nach unten aus der Plattformebene heraus.
Ein schlichtes Stahlrohr, einfach quer vorne dran montiert, schützt dabei die Batterie vor Aufsetzern.

Fern- und Abblendlicht sind okay. Nicht Spitze, aber okay.

Was man vielleicht zum Ladeverhalten erwähnen sollte:
Der Lader vermindert die Ladeleistung an 22kW bis zum Schluss nicht, er lädt voll durch.
Höhere Ladeleistung konnte ich nicht testen.


So, das war's erst mal.
Jetzt fragt einfach, ich kann hier unmöglich alles in einen Beitrag packen...
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: BYD-e6 erste Fahrt Modell 2015

Beitragvon xado1 » Do 21. Jan 2016, 22:36

danke,guter bericht.
wie bereits schon mal geschrieben gefällt mir der e6 sehr gut,bleibt dann nur die frage von preis und garantie.
für den leaf habe ich mich hauptsächlich entschieden,weil nach 100.000 verkauften autos weltweit keine nennenswerten technischen probleme auftraten,schon gar nicht beim antrieb.
selbst beim tesla mußten tausende driveunits getauscht werden,beim zoe sowieso.
was aber bei guter werkstattarbeit und garantieabwicklung kein problem ist,aber was machen die chinesen.wenn 10 autos einen defekt haben??
ich bin immer noch vorsichtig wegen meiner zotye erfahrung.
von 100 mails an alle angegebenen adressen bekam ich nicht mal ein leck mich am arsch zurück.
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Re: BYD-e6 erste Fahrt Modell 2015

Beitragvon michaell » Fr 22. Jan 2016, 08:18

@xado1

die 2016er Version soll ungefähr 49 500 Euro netto kosten, nach meinen letzten Informationen
und ist bestellbar und lieferbar, Lieferzeit soll ca. 12 Wochen sein.

@jogi
ich hatte ja vor auch einen Bericht zu schreiben und wollte es am Wochenende, wenn ich etwas Ruhe habe ein Fazit hinterlassen, dass kann ich mir nun sparen, da ich Deinem Bericht vollumfänglich zustimmen kann, haben mir auch einige
so bestätigt die hier bei mir waren und sich dieses Auto angesehen haben.

Nur 2 Sachen und Funktionen möchte ich noch hinzufügen die so nicht selbstverständlich sind.

1) es besteht die Möglichkeit, dass Auto über Adapter/Steuerungsbox ans Haus anzuschliessen und als Hausspeicher
zu nutzen. Ist aber leider noch nicht freigeschaltet, rechtliche Voraussetzungen.

2) Die Funktion rollender Reservekanister/Ladestation für e-Auto, d.h. man kann andere E-Auto´s ein paar Elektronen über
Auto Autokopplung rüberschieben und zu ein paar km Reichweiter verhelfen. 8-) :lol:
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Re: BYD-e6 erste Fahrt Modell 2015

Beitragvon eDEVIL » Fr 22. Jan 2016, 08:27

Wenn die Chinesen das mit dem brummen in den griff bekommen und aus netto brutto wird, kann es ein Kassenschlager werden.

Alternativ muss man da ordndtlich Vertrauen aufbauen und entsprechenden Service in DE bieten.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: BYD-e6 erste Fahrt Modell 2015

Beitragvon Jogi » Fr 22. Jan 2016, 10:16

Hallo Michael.

michaell hat geschrieben:
Nur 2 Sachen und Funktionen möchte ich noch hinzufügen die so nicht selbstverständlich sind.


Es gibt noch weitere Aspekte, die ich noch nicht erwähnt habe, einfach um den einzelnen Beitrag nicht ausufern zu lassen.

Die V2Home-, bzw. V2Grid-Funktion ist sicherlich sehr interessant, muß man aber erst mal abwarten.

V2V, also "Stromspende" an ein anderes Fahrzeug soll angeblich schon funktionieren, erfordert aber einen entsprechenden Konnektor, der mir leider nicht zur Verfügung stand.

Was ich noch nicht in Zahlen genannt habe, sind Verbrauchswerte:
Zunächst mal die beiden Extreme, die ich realisieren konnte:

Auf einem flachen Teilstück Autobahn wollte ich's mal wirklich wissen und habe mich konsequent hinter einen Lkw geklemmt.
Nach einigen Kilometeren errechnete der Bordcomputer einen Durchschnittsverbrauch von 20,8 kWh/100km.

Am nächsten Tag bin ich absichtlich auf der Landstrasse gefahren, was die Karre und die Verkehrssituation hergaben, und erst da hab ich die bereits gennannten 31kWh/100km erreicht, kurzfristig sogar 32.

Aber, wie gesagt, das sind die Extreme, und, das darf man nicht vergessen, alles bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt!

Insgesamt kam ich auf einen Durchschnittswert von 26, und das ist für ein Auto dieser Größe und Masse (und bei diesen Temperaturen) gar nicht soo schlecht.


@xado1:
Wir beide wissen, an wem der zotye damals scheiterte.
Bei BYD herrscht eine völlig andere Situation:
BYD Europe betreut von Rotterdam aus den ganzen europäischen Raum, und da laufen schon so einige e6, die offenbar bisher ohne größere Probleme mit Ersatzteilen versorgt werden.
Repararturen/Wartung haben wir in diesem Thread ja bereits angesprochen, sind zumindest in Süddeutschland abgedeckt.
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: BYD-e6 erste Fahrt Modell 2015

Beitragvon xado1 » Fr 22. Jan 2016, 12:36

Jogi hat geschrieben:
@xado1:
Wir beide wissen, an wem der zotye damals scheiterte.
Bei BYD herrscht eine völlig andere Situation:
BYD Europe betreut von Rotterdam aus den ganzen europäischen Raum, und da laufen schon so einige e6, die offenbar bisher ohne größere Probleme mit Ersatzteilen versorgt werden.
Repararturen/Wartung haben wir in diesem Thread ja bereits angesprochen, sind zumindest in Süddeutschland abgedeckt.

ich meinte alle mail adressen von zotye in china.
vom jan luis aus hamburg hörte man ja gar nichts mehr,da ging alles den bach runter.
hätte wenigstens einen schaltplan gebraucht,ersatzteile gabs sowieso keine.
radlager und lenkung waren nicht zu reparieren.
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Re: BYD-e6 erste Fahrt Modell 2015

Beitragvon Tho » Fr 22. Jan 2016, 13:03

Bekommt man sowas eigentlich nicht auch ohne den Hersteller irgendwie wieder hin? Bei Youngtimern, bei denen der Hersteller nix mehr liefert klappts ja auch irgendwie mit Nachfertigungen. Der Preis ist natürlich eine andere Frage.

Bei den Verbrennern mich nach Garantieende nie eine Vertragswerkstatt des Herstellers wiedergesehen, aber da gibts halt auch massenhaft Drittanbieter für Teile...
Renault Zoe Zen Q210 + Intens R90, S-Pedelec Grace MX,Tesla Model ≡ reserviert
PV, Speicher zu Hause + Bürger Energie Drebach eG http://www.buerger-energie-drebach.de
Wir müssen uns für unseren Wunsch nach Glück nicht rechtfertigen.(Dalai Lama)
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Re: BYD-e6 erste Fahrt Modell 2015

Beitragvon Joe-Hotzi » Sa 23. Jan 2016, 19:44

Danke an alle, die hier die Erfahrungen mit diesem doch recht interessantem Auto posten!

Jogi hat geschrieben:
Was mir als erstes auffiel, und woran ich mich auch noch nicht gewöhnen konnte, ist dieses schon mehrfach angesprochene "Brummen"...
Meine Theorie dazu lautet, dass hier der Controller mit extrem niedriger Frequenz (~100Hz?) und steiler Flanke arbeitet, aber da können die Fachleute vielleicht eher was dazu sagen.

Das würde dann sicher auch den Verbrauch bei niedrigen Geschwindigkeiten beeinflussen ...

Jogi hat geschrieben:
Der zweite Eindruck war: Leistung gerade eben noch ausreichend. Bis 80km/h geht's eigentlich, aber dann wird's zäh.

Na gut, Rasen gewöhnt man sich zumindest als "Nicht-Tesla-Fahrer" beim E-Auto ab. Aber mitschwimmen auf der Autobahn (nicht nur hinter den LKW ;) ) mit >100km/h sollte drin sein?

Jogi hat geschrieben:
Das Instrumentarium in der Mitte des Fahrzeuges zu platzieren, macht schon Sinn, weil man so das Armaturenbrett im unmittelbaren Gesichtsfeld des Fahrers flach halten kann, was der Sicht auf die Strasse direkt vor dem Fahrzeug zugute kommt.

Das ist m.M.n. nicht der Grund. Eher dass man so für Rechts- /Linkslenkerausführungen die gleichen Kabelbäume verwenden kann ...

Jogi hat geschrieben:
Während das Auto lädt, kann man die Heizung/Klimaanlage laufen lassen, ...

Das ist ein sehr wichtiges Feature, denn nicht immer kann man die "Ladeweile" außerhalb des Autos verbringen.

Jogi hat geschrieben:
Apropos Heizung:
Stimmt schon, der Brüller ist sie nicht, mit Außentemperaturen unter -5°C ist sie dann doch etwas überfordert.

Uppps! :shock: Also -15°C gibts hier schon mal im Winter ... Da sollte man Nachbessern. Wäre denn Platz für eine Standheizung?
Wird mit einer elektrischen Luftheizung geheizt oder "verbrennerähnlich" mit einem Warmwasserkreislauf? Wärmepumpe wird es wohl (noch ) nicht sein?

Hatte man evtl. den Eindruck, dass es im Auto etwas zugig war?!? Ist denn die Heizanlage einigermaßen gedämmt? Ich denke da an die Erfahrungen beim iMiEV. Auch die Heizung in meinem Stromos funktioniert nach zusätzlichen Dämmmaßnahmen deutlich besser.

Jogi hat geschrieben:
Was man vielleicht zum Ladeverhalten erwähnen sollte:
Der Lader vermindert die Ladeleistung an 22kW bis zum Schluss nicht, er lädt voll durch. Höhere Ladeleistung konnte ich nicht testen.

22kW sind für einen 60...80kWh-Akku noch nicht einmal Normallladung mit 0,5C. Da wäre ich erschüttert, wenn vor Ladeende abgeregelt würde. Aber eine 43kW-Ladung bei einigermaßen warmen Akku wäre schon mal als Protokoll interessant.

Jogi hat geschrieben:
Jetzt fragt einfach, ich kann hier unmöglich alles in einen Beitrag packen...

Na ja, 20k-32kWh sind so schlecht nicht. Mein Stromos liegt mit seiner Warmwasserheizung im Winter auf Kurzstrecke auch bei etwa 20kWh ...
Aber Praxiserfahrungen zu Reichweite und Genauigkeit der Reichweitenanzeige wären schon toll.

Das Killerfeature wäre m.E.n. eine Anhängekupplung - selbst mit geringer Anhängelast. Denn der Eigenheimer hat halt ab und an mal was zu transportieren. Oder man will einen Fahrradträger montieren.
Mit dem Wohnanhänger über die Alpen wollen im E-Auto sicher die wenigsten. Aber den Verbrenner nur wegen der AHK durchfüttern ist Irrsinn.
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Re: BYD-e6 erste Fahrt Modell 2015

Beitragvon michaell » Sa 23. Jan 2016, 19:54

Wärmepumpe nein, 6 kW Heizstab, Wasser gefuehrt,
Braucht zwar bis sie da ist, aber dann heizt sie gut, auch bei -1O grad.

Hatte einen Durchschnittsverbrauch von 24,7 kWh/100 km, über die komplette Woche.

Temperaturen waren da von 5 Gad plus bis Minus 1O grad alles dabei war.
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Re: BYD-e6 erste Fahrt Modell 2015

Beitragvon Joe-Hotzi » Sa 23. Jan 2016, 20:09

Danke für die prompte Antwort.

michaell hat geschrieben:
Wärmepumpe nein, 6 kW Heizstab, Wasser gefuehrt,
Braucht zwar bis sie da ist, aber dann heizt sie gut, auch bei -1O grad.

Wird die Wassertemperatur geregelt, oder zur Temperaturregelung (wie beim Verbrenner) Kaltluft zugemischt? So läuft es jedenfalls beim (auf E-Antrieb umgebauter Opel Agila B) Stromos. Die "Warmwasserflasche" mit dem Tauchsieder wird stur bis 70°C aufgeheizt und war original ungedämmt (!) im Motorraum verbaut ...

Aber es reicht ja schon, wenn es auf Langstrecke erträglich warm wird. Man kann ja beim BYD-e6 vorheizen. Das geht beim Stromos leider nicht bzw. nur extern mit Heizlüfter ...
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