FI Typ B - Problem für Hausinstallation ?

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: FI Typ B - Problem für Hausinstallation ?

Beitragvon AbRiNgOi » Mo 8. Jul 2013, 15:25

molab hat geschrieben:
...den Post von eMG (Hersteller der CrOhm-Box) darin hast Du auch gesehen? Naja, Deine Entscheidung.


Welchen Post von eMG meinst Du genau? Ich habe von Ihm zwei Themenkreise gefunden:

Zum Thema Fi Type B in Serie zu Type A --> 6mA Problematik (hier sehe ich keine Chance).
Zum Thema nur Type A --> für Wienenergie und Kelag kein Thema solang Einphasig.
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Re: FI Typ B - Problem für Hausinstallation ?

Beitragvon molab » Mo 8. Jul 2013, 16:21

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Re: FI Typ B - Problem für Hausinstallation ?

Beitragvon AbRiNgOi » Mo 8. Jul 2013, 16:31

Zu diesem Thema gehe ich mit der Meinung von arthur.s mit, es ist auch aus meinem Verständnis ein Fehler im volvo-iccb dass ein Schutzleiter durch den Stromfühler gemeinsam mit den Leitern geführt wird, kann so nicht funktionieren. Genauer gesagt kann dieser nicht auslösen wenn der Fehlerstrom durch den Schutzleiter (Fahrzeugmasse) abgeleitet wird. Da ich mir diesen Fehler im Menekens Kabel nicht vorstellen kann, erwarte ich mir nicht, diese Manipulation durchführen zu müssen.
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Re: FI Typ B - Problem für Hausinstallation ?

Beitragvon molab » Mo 8. Jul 2013, 16:52

Nochmal: Das Volvo ICCB ist baugleich mit Mennekes und wird von Mennekes hergestellt. Volvo kauft das auch nur zu. Ohne besondere Anforderungen, denn das ist für den C30 und der hat einen Brusa-Lader (NLG6).

@guy: Sorry, der ganze ICCB-Teil ist hier OT denke ich und gehört eigentlich in diesen Thread: ladeequipment/volvo-iccb-fuer-zoe-t1291.html. Feel free to move.
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Re: FI Typ B - Problem für Hausinstallation ?

Beitragvon Joe-Hotzi » Di 11. Mär 2014, 09:35

AbRiNgOi hat geschrieben:
Noch immer stellt sich aber die Frage warum die österreichischen Netzbetreiber einphasig mit Type A zulassen, auch für den Ausdrücklichen Hinweis Renault ZOE und der Zertifizierung Z.E Ready.

Weil die Österreicher nicht ganz so bekloppt wie die Deutschen sind und vor allem keine eigenen Autos bauen ...
Der Gleichstromfehleranteil eines intakten Zoe liegt unterhalb der gesetzlich vorgegebenen Grenzen, die einen FI Typ-A "erblinden" lassen. Ohnen einen Defekt am Auto (der aber auch bei jedem Gerät bspw. mit Schaltnetzteil oder DC-DC-Wandler auftreten kann) ist keine Notwendigkeit für einen Typ-B gegeben.

Er ist eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme, die m.E. von interessierten Kreisen speziell in Deutschland lanciert wurde um Unsicherheit zu verbreiten, den Zoe (mit seinem sehr interessanten und flexiblen Ladekonzept) in Verruf zu bringen und bei geeigneten Kunden zusätzlich Umsatz zu generieren. Die hohen Blindleistungsverluste (38kWh Netzbezug bei 2kW Ladeleistung, um 22kWh einzuladen ...) waren es, die Renault bewogen hatten, auf den ICCB-Lader zu verzichten.

AbRiNgOi hat geschrieben:
Das Thema dass der Fehlerstrom der ZOE zu hoch ist sehe ich entspannt, ... :mrgreen:

Das kannst Du guten Gewissens! M.E. wäre es von Seiten Renault überlegenswert, gegen die hohen Blindleistungsverluste beim "Schnarchladen" an Schuko ein separates 2,3kW-Ladegerät zusätzlich zu verbauen. Aber das kostet halt auch ein paar Euro ...
Hotzenblitz fahren macht Spaß!
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Re: FI Typ B - Problem für Hausinstallation ?

Beitragvon CrashB1404 » Di 11. Mär 2014, 12:32

Kann mir jemand sagen wo ich die Infos über die galvanische Trennung für einen e-Up finden kann?
Muss wissen ob mir privat ein Typ A reichen würde als Absicherung.
Eigene Fahrzeuge:
VW E-Up (2014)
Renault Zoe (2014)
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Re: FI Typ B - Problem für Hausinstallation ?

Beitragvon eigenstromer » Di 11. Mär 2014, 13:58

Joe-Hotzi hat geschrieben:
M.E. wäre es von Seiten Renault überlegenswert, gegen die hohen Blindleistungsverluste beim "Schnarchladen" an Schuko ein separates 2,3kW-Ladegerät zusätzlich zu verbauen.


Ja, ja, es ist schon verwunderlich, warum Renault noch immer überlegt. Schließlich dürfte doch schon die erste Empörungswelle in den Medien vom März 2013 'ne Menge Verunsicherung ausgelöst haben und Zulassungszahlen gekostet haben. Wir erinnern uns:
"Elektroauto mit Ladehemmung; ...doch der Stromer hat einen entscheidenden Nachteil: Er kann nicht an einer üblichen Haushalts-Steckdose geladen werden... Die Wallbox wird immerhin mitgeliefert. Doch Laternenparker, die über keine Garage mit modernen Stromleitungen verfügen, scheiden als Käufer aus – keine idealen Voraussetzungen für gute Zulassungszahlen."
(Wolfgang Gomoll in Süddeutsche, Zeit)

Heute wissen wir, dass auch die Wallbox nicht wirklich eine gute Lösung ist solange die "Garage mit modernen Stromleitungen" fehlt. Denn die von Renault vermarktete, haushaltsgeeignete, einphasige 3,7 kW-Ladung ist ja wahrhaftig ein Effizienzkiller und führt zu einem höheren Verbrauch, als vom Hersteller angegeben. Für eine effiziente Ladung des Zoe braucht's "moderne Stromleitungen", die wohl die Otto-Normalverbraucher-Garage selten hat. Na ja, diese Ungereimtheit dürfte dann wohl demnächst wieder durch die Medien wandern. Da hat Renault zu lange überlegt...
Zoe mit 2 kWh/100km Mehrverbrauch als alle, die 3-phasig laden
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Re: FI Typ B - Problem für Hausinstallation ?

Beitragvon fbitc » Di 11. Mär 2014, 14:33

eigenstromer hat geschrieben:
die wohl die Otto-Normalverbraucher-Garage selten hat. .


ich behaupte mal, dass die "Otto-Normalverbraucher-Garage" sehr wohl Zugang zu "Drehstrom" hat, und sei es nur für die 11 kW Variante.
Kommt halt immer auf die Definition der Otto-Normalos drauf an... ;)
Grüße Frank
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