ZOE Batterie-Upgrade; Soll ich oder soll ich nicht?

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

ZOE Batterie-Upgrade; Soll ich oder soll ich nicht?

Beitragvon nk70wien » Fr 8. Dez 2017, 23:30

Werte ZOE-Kollegen, liebe Forumsgemeinde!

Da ich für das bevorstehende Upgrade jetzt einen Vertrag unterschreiben und eine Anzahlung von € 1.000,- leisten müsste dürfte das kein Gerücht mehr sein sondern doch ernst werden.

Wie ich hier schon berichtet habe, bin ich mir hinsichtlich der Durchführung nicht einig.

Ich habe die ZOE damals ohne Probefahrt bestellt, da es sie noch nicht gab. Ein Monate später durfte ich sie zur Österreichprämiere dann in natura sehen und zwei Wochen darauf bei einer Messe sogar für 5 Minuten fahren.
Die Zoe war dann bei Auslieferung im Juni 2013 als Ersatz für unser Familienauto, Opel Meriva, auch das Haupt- bzw. 1. Auto und bin damit auch gefühlt ins kalte Wasser gesprungen.
Heute kann ich berichten, dass es das Richtige war und nie wieder in die Verbrennerzeit zurück will.
Was wurde an meiner ZOE während der letzten 68 tkm bereits gemacht? Armaturenbrett, Motor, Rhombe, Dämpfer der Heckklappe.
Was steht an? Domlager (werden noch auf Garantie gemacht), Koppelstangen, TCU geht nicht mehr, Rhombe blättert schon wieder ab.
Was nervt? Röno als solches und die Tatsache, dass meine ZOE durch die sensible Prüfung des Stromnetzes an manchen Ladepunkten zickt und die Ladung abbricht.

Und hier ist auch schon mein 1. Grund, warum ich kein Upgrade brauche. Ich lade zu 90% im Einkaufszentrum neben meiner Arbeit und mit der VIP-Karte darf ich dort 4 Stunden gratis parken und laden. Das mache ich nun seit 4,5 Jahren so. Da aber die ZOE dort leider sehr oft an Typ 2 die Ladung abbricht, hängt sie über meine mobile Wallbox mit 15,5 Ampere an 220 Volt. Das geht sich gerade so aus, dass ich mit der Ladung nach Hause und am nächsten Tag wieder zur Arbeit komme (64 km für beide Strecken). Würde ich einmal die Ladung auslassen weil man mit dem großen Akku weiter fahren kann, würde sich die Ladung für die Fahrt Arbeit-Heim-Arbeit-Heim-Arbeit während der Arbeitszeit nicht mehr ausgehen. Ich muss also jeden Tag laden und benötige daher keine größere Reichweite.

2. Grund: Keine Ahnung wieviel % SOH mein Akku noch hat, aber bei 75 % bekomme ich von Röno gratis einen Neuen, also warum jetzt €3.500,- investieren. Übrigen, kann mir wer aus dem Raum Wien mal den SOH auslesen?

3. Grund: Meine Zicke ist 4,5 Jahre alt mit 68 tkm und somit nicht mehr viel wert. Die Garantie ist aus und die für den Antriebsstrang geht auch nicht mehr lange. Wenn demnächst was grobes ansteht, muss die Reparatur nach wirtschaftlichen Regeln beurteilt werden. Habe ich aber €3.500,- für einen Akku investiert, der nicht einmal mir gehört, beiße ich mich in den UPS wenn ich sie aus Kostengründen abstoßen muss. Erhöht sich eigentlich der Wert der ZOE um die € 3.500,-?

Grund für ein Upgrade: Die ZOE würde sich am Gerauchtwagenmarkt besser verkaufen lassen, aber das habe ich nicht vor.

Also habe ich micht eigentlich entschieden außer ihr gebt mir einen sehr guten Grund dafür.

Danke für eure Geduld und würde mich über eure Meinung freuen.
Norbert
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Re: ZOE Batterie-Upgrade; Soll ich oder soll ich nicht?

Beitragvon Helfried » Sa 9. Dez 2017, 00:18

nk70wien hat geschrieben:
.
2. Grund: Keine Ahnung wieviel % SOH mein Akku noch hat, aber bei 75 % bekomme ich von Röno gratis einen Neuen,


Nie im Leben würde Renault einen neuen Akku herausrücken. Bestenfalls einen anderen alten.
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Re: ZOE Batterie-Upgrade; Soll ich oder soll ich nicht?

Beitragvon wp-qwertz » Sa 9. Dez 2017, 07:35

also, erst einmal freut es mich, dass es bei euch konkret wird. sieht hier ja irgendwie anders aus - oder habe ich was verpasst?

dann: du hast nicht vor, den zoe zu verkaufen - aber willst auch keinen neuen akku. gute gründe hast du genannt :!: aber wenn du auch nicht verkaufen willst, könntest du dir den größeren ja leisten, weil er ja "deiner" bleibt :D

wenns ein kaufakku wäre, würde ich es glaube ich auch machen. so aber hast du wirklich gute gründe genannt, warum nicht.
es ist nich leicht und es sind "luxus-probleme" :lol:

pro wäre noch: wenn du nen größeren akku hast, würdest du ggf. auch meh fahren und noch mehr spaß haben?!?

also, die entscheidung kann ich dir nicht abnehmen, bin aber gespannt, wie sie bei dir ausfällt.

vg
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Re: ZOE Batterie-Upgrade; Soll ich oder soll ich nicht?

Beitragvon streetfighter » Sa 9. Dez 2017, 09:14

Hi nk70wien,
genau das Problem hatten wir auch. Meine Frau lädt kostenlos bei der Arbeit und sie kam relativ Problemlos hin und zurück. Aber wir haben uns für den größeren Akku entschieden.

Und zwar aus folgenden Gründen:

1.In den Wintermonaten wurde es schon mal etwas enger mit der Reichweite so das Sie teilweise den Weg zur Arbeit abgebrochen hat.

2.Es waren keine Sonderfahren drin. Man hätte immer zwischenlanden müssen.

3.und es werden immer mehr E-Fahrzeuge die dort an de Ladepunkten stehen. Und die stehen dort den ganzen Tag. Egal ob Hybrid mit Mini Akku oder Tesla mit großem Akku.
Die stehen halt immer bis Arbeitsende an der Säule. Da es schon das ein oder andere mal vorgekommen ist das morgens um 7 alles belegt war und sie dann in der Mittagspause einen evtl freien Ladeplatz suchen musste haben wir uns für den großen Akku entschieden.

Allerdings sind wir (mussten wir) den anderen Weg gegangen wir haben unseren Zoe von 4/13 gegen einen anderen getauscht. Und hat der Akkutausch incl. neuer Garantie für den Antriebsstrang , die ja auch fast abgelaufen war, das 16t € gekostet.

Ob das der Wirtschaftlichere Weg ist ? Keine Ahnung. Bei uns war es halt der einzige.....

Gruß
Andy
nk70wien hat geschrieben:

Und hier ist auch schon mein 1. Grund, warum ich kein Upgrade brauche. Ich lade zu 90% im Einkaufszentrum neben meiner Arbeit und mit der VIP-Karte darf ich dort 4 Stunden gratis parken und laden. Das mache ich nun seit 4,5 Jahren so. Da aber die ZOE dort leider sehr oft an Typ 2 die Ladung abbricht, hängt sie über meine mobile Wallbox mit 15,5 Ampere an 220 Volt. Das geht sich gerade so aus, dass ich mit der Ladung nach Hause und am nächsten Tag wieder zur Arbeit komme (64 km für beide Strecken). Würde ich einmal die Ladung auslassen weil man mit dem großen Akku weiter fahren kann, würde sich die Ladung für die Fahrt Arbeit-Heim-Arbeit-Heim-Arbeit während der Arbeitszeit nicht mehr ausgehen. Ich muss also jeden Tag laden und benötige daher keine größere Reichweite.

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Re: ZOE Batterie-Upgrade; Soll ich oder soll ich nicht?

Beitragvon Dömu » Sa 9. Dez 2017, 10:10

Mit diesen Voraussetzungen würde ich persönlich ganz klar die 3500 Piepen NICHT investieren.
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Re: ZOE Batterie-Upgrade; Soll ich oder soll ich nicht?

Beitragvon Alex1 » So 10. Dez 2017, 13:41

Ich hatte das Warten satt und bin im Juni auf eine neue R90 umgestiegen.

Ich habe aber auch ganz andere Voraussetzungen: Ich muss öfters über 200 km am Tag fahren und kann dann im Hotel laden. Da helfen die 41 kWh erheblich, und die nur noch 22 kW Ladung stört nicht. Noch lieber wäre mir ja eine Q90 gewesen, also entweder Upgrade oder Frankreich-Import, aber Ersteres wäre heute noch nicht fertig und Zweiteres hätte im Juni meinen Zeitrahmen gesprengt.

Wenn Du unter 75% bist, kriegst Du garantiert keinen Akku mit nur 80%, wie Manche hier suggerieren mögen. Röno wäre doch mit dem Klammerbeutel gepudert, das sie ja dann spätestens in 2 Jahren wieder einen neuen 80%er auf eigene Kosten einbauen müssten. Und nach 2 Jahren wieder...

Scheint also bei Dir auf "Halten" rauszugehen... :mrgreen:

PS: Was ist Dein aktueller SOH? Hab ich da was überlesen? Meiner war nach knapp 3,5 Jahren und 65.000 km noch über 95% :D

Ohne BMS-Update :D :D
Herzliche Grüße
Alex
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Re: ZOE Batterie-Upgrade; Soll ich oder soll ich nicht?

Beitragvon ThomasZE2 » So 10. Dez 2017, 15:23

Hallo Norbert,

in deinem konkreten Fall würde ich die 3500€ keinesfalls investieren. Der Hauptgrund ist die fehlende Notwendigkeit. So wie du es beschrieben hast kommt ihr ja mit der vorhandenen Akkukapazität gut hin und aufgrund der vorhandenen Lademöglichkeiten ist auch kein permanenter Ladenotstand angesagt.
Der zweite Grund und sicher genau so ausschlaggebend ist das Alter des Autos. Natürlich kann es sein das er noch viele Jahre ohne größere Reparaturen fährt, aber die Realität dessen was man hier im Forum so zu dem Thema lesen kann spricht eine andere Sprache. Mein R240 ist gerade mal zwei Jahre alt und war schon mehrfach zur Reparatur. Und das bei gerade mal 10000 km Fahrtstrecke pro Jahr. Das hatte ich vorher keine keinem meiner Verbrenner. Noch war das alles Garantie...

Daher ist mein klares Votum in deinem Fall... mit dem kleinen Akku weiterfahren.

Viele Grüße,
Thomas
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Re: ZOE Batterie-Upgrade; Soll ich oder soll ich nicht?

Beitragvon nk70wien » Mi 13. Dez 2017, 17:10

Hallo Leute!

Nachdem ich heute meinen OBD-Stecker bekommen und die ZOE mit CanZE ausgelesen habe musste ich mit entsetzen feststellen, dass meine ZOE einen SOH von 82% hat.
Das heißt, dass ich in voraussichtlich 21 Monaten bei 75% angelangt sein werde.

Vielleicht bekomme ich dann einen revitalisierten 41kWh Akku von jemanden, der ein 60 kWh Upgrade erhalten hat.
Mal schauen was die Zukunft bringt. Ich werde jedenfalls das Upgrade auslassen.

Danke jedenfalls für eure Meinung.
Norbert
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Re: ZOE Batterie-Upgrade; Soll ich oder soll ich nicht?

Beitragvon Lokverführer » Mi 13. Dez 2017, 17:18

Hast du denn das BMS-Update? Damit steigt der SOH bestimmt wieder auf Nahe 100_%...
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Re: ZOE Batterie-Upgrade; Soll ich oder soll ich nicht?

Beitragvon nk70wien » Mi 13. Dez 2017, 18:16

Helfried hat geschrieben:
Nie im Leben würde Renault einen neuen Akku herausrücken. Bestenfalls einen anderen alten.


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