Motorschaden Kangoo

Renault Kangoo Z.E. / Renault Kangoo Maxi Z.E.

Re: Motorschaden Kangoo

Beitragvon Berndte » Sa 28. Okt 2017, 08:41

Verriegeln = abschließen ... du kannst den Wagen dann ja später mechanisch mit dem Schlüssel öffnen.
Beim Abschließen wird der 400V Kreis sicher getrennt.

Ich würde gegen die Ableitströme ein Messing-Federblech auf die Welle legen... das erzeugt auch keinen Kohlestaub.
Der Vorteil der fremderregten Motoren ist der wesentlich günstigere Preis:
- Permagnetmagnetmotor -> Preis der Magnete
- Drehstrommotor -> Preis der stärkeren Leistungselektronik
Es gibt aber auch schon Prototypen? welche die Läuferspannnung mittels Induktion übertragen und somit keine Schleifringe benötigen.

Wenn du den Motor ausbaust und neu lagerst, dann bitte reichlich Bilder machen.
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Re: Motorschaden Kangoo

Beitragvon gokass » So 5. Nov 2017, 10:15

Hallo peewag,
was ist aus dem zerlegten Motor geworden? Hat er Standardlager und Bürsten?
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Re: Motorschaden Kangoo

Beitragvon peewag » Mi 8. Nov 2017, 14:04

Hallo zusammen,

hier mal ein keines Update von meinem Problem. Wie es sich heraus stellet, war bei mir nicht der Kohlestaub schuld an dem Isolationsfehler, sondern tatsächlich der Rotor. Dieser ist aber sehr kompakt aufgebaut und zur Sicherheit auch noch von Continental komplett mit einem Harz, oder so etwas ähnlichem, ausgegossen.
Also hab ich mir auf ebay einen gebrauchten Motor gekauft und der ist auch flott geliefert worden. Leider stellte sich bei auseinandernehmen heraus, dass der Motor anscheinend bei einem Hochwasser (meine Vermutung) abgesoffen ist.
2017-10-26 09.19.41.jpg
Wasserstandsanzeige :D

Ich habe dann auch gleich wieder Ersatz bekommen, aber der war leider von einem Zoe von 2015 und der hat bereits 4 Hochvolt/Hochspannungs Anschlüsse.
2017-11-03 14.46.00.jpg

Ich hoffe jetzt dass ich das irgendwie trotzdem zusammen bauen kann. Aber leider habe ich momentan auch beruflich viel um die Ohren und somit kann das noch ein bisschen dauen.

lg Peter
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Re: Motorschaden Kangoo

Beitragvon Berndte » Mi 8. Nov 2017, 19:33

Für Giessharze gibt es spezielle Lösungsmittel.
Leider gibt es da wohl Verschiedene... da hilft nur probieren oder einen "Harzprofi" finden.
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Re: Motorschaden Kangoo

Beitragvon gokass » Fr 15. Dez 2017, 19:52

Hallo Peewag,
ist der 4.Anschluss vielleicht die Mitte einer Sternschaltung? Dann könnte man die 3 polige Motorsteuerung auch ohne den 4. Pol benutzen. Mein Kangoo (50 000) fährt noch, macht aber dauernd die Fehlermeldung. Der Reset klappt nach einigen Versuchen mit der CanZE App mit dem Kw902 Elm327 V1.5 Bluetooth Diagnosescanner. Die App gibt ua die Zellenspannung an. Ladeschluss ist bei etwa 4,05V, Reserve beginnt unter 3,7V. Trotz dieses Schonbetriebes ist die Reichweite auf unter 60-80 Km abgefallen.

Besten Gruß

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Re: Motorschaden Kangoo

Beitragvon N-DEE » So 11. Mär 2018, 00:00

Hallo zusammen,

Bin neu hier, hab mir eben einen Kangoo Maxi Z.E mit 30.000km gekauft und hab jetzt Panik.
Kann mir jemand ein paar Fotos zukommen lassen wo/wie ich den Trennstecker finde und wo/wie ich den Deckel der Motorkohlen finde.

Danke!
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Re: Motorschaden Kangoo

Beitragvon bm3 » So 11. Mär 2018, 00:19

Berndte hat geschrieben:
...Es gibt aber auch schon Prototypen? welche die Läuferspannnung mittels Induktion übertragen und somit keine Schleifringe benötigen.


Na, du scheinst ja "voll den Durchblick" zu haben . :lol: Der Motortyp heißt Induktionsmotor oder Asynchronmotor und wird schon Jahrzehnte lang verbaut. Die Teslas und auch der Renault Twizy fahren damit herum.

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Re: Motorschaden Kangoo

Beitragvon mlie » So 11. Mär 2018, 02:36

Und du hättest im ersten Lehrjahr als Elektriker besser weniger Kreide holen sollen, ein Kurzschlussläufer wie du ihn beschreibst braucht natürlich keine Läuferspannung. Hat nur leider nicht ansatzweise was mit dem Thema "Motor Kangoo" zu tun...

Berndte redet von fremderregten Synchronmotoren, und da benötigt man nun mal eine Spannung am Läufer, weil es sonst weder ein Magnetfeld gibt noch sich irgendwas dreht. Und ohne Schleifringe geht es eben nicht, obwohl ja eine induktive Übertragung durchaus Vorteile hätte. Aber was wirklich besseres/günstigeres als Schleifringe gibt es derzeit wohl nicht, praktisch jeder Motor im Haushalt und an Handarbeitsmaschinen ist ein (Universal-)Motor mit Kohlebürsten, also quasi der kleine Bruder der fremderregten Drehstrommotoren.
Gäbe es was billigeres für die Stromübertragung, würde aus China schon längst der Markt damit überschwemmt werden...
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Ein Eckpfeiler kann durchaus rund sein. Beethovens Neunte war übrigens NICHT ein Fräulein Hochleitner aus Passau...
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Re: Motorschaden Kangoo

Beitragvon bm3 » So 11. Mär 2018, 08:37

mlie, du hast Bäcker oder Metzger gelernt ? Natürlich hat ein Induktionsmotor mit dem Kangoo-Motor nichts zu tun, nur wurde das hier erwähnt und leider macht so ein Motor nichts Anderes als den Läuferstrom zu induzieren. Vielleicht hast du aber recht und Berndte hat sich nur unklar ausgedrückt bezüglich des Induzierens und es gibt da etwas Neues als Prototyp.

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