Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Re: Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Beitragvon eDEVIL » Mo 16. Apr 2018, 16:07

hab das Ladewirkungsgradthema mal ausgelagert:Wirkungsgrad beim Laden mit geringer Stromstärke
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Re: Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Beitragvon AndreR » Mo 16. Apr 2018, 16:09

Super! Danke schön! :D
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Re: Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Beitragvon eDEVIL » Mo 16. Apr 2018, 17:52

Hab mir das ganze jetzt nochmal durch gelesen.

Fazit aus meiner Sicht:

entweder legt man es so aus, das man Min 12A dreiphasig leifern kann (mit entpsrechenden kosten) und hat dann per ALstmanagement die Möglichkeit auf 32 A zur erhöhen oder
die "kleinen Brötchen backen" und bei Einphasig bleiben.

Mit Lastmanagemtn hat man da je nach Fahrzeug einen Regelbereich von 10 bis 32A also immerhin 2,3 bis 7 kw

Akku würde ich dann eher bei DC-Ladung Sinnvoller sehen, aber das dürfte aktuell in diesem, Kontext noch kein Thema sein.

Denkbar wäre auch, dass man imemr mit Authentifizierung arbeitet und abwechselnd einphasige und dreiphasigen boxen aufbaut. AMcht aber eher Sinn, wenn es keine feste Stellplatzzuordnung gibt.
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Re: Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Beitragvon kub0815 » Mo 16. Apr 2018, 21:57

eDEVIL hat geschrieben:
entweder legt man es so aus, das man Min 12A dreiphasig leifern kann (mit entpsrechenden kosten) und hat dann per ALstmanagement die Möglichkeit auf 32 A zur erhöhen oder
die "kleinen Brötchen backen" und bei Einphasig bleiben.

Mit Lastmanagemtn hat man da je nach Fahrzeug einen Regelbereich von 10 bis 32A also immerhin 2,3 bis 7 kw


Ich denke das ist eher anders das man mit Lastmanagement mit höheren Strömen laden kann. Es steht ja nirgendwo festgeschrieben das man nicht nacheinander laden könnte. So wie ich's verstanden habe ist das ja auch eines der Konzepte vom Thread Starters Lastmenagment komplette boxen auszuschalten und nicht die Ladeleistung zu verringern.
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Re: Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Beitragvon eDEVIL » Mo 16. Apr 2018, 22:07

Das mit dem "nacheinander" müssen die Fahrzeuge aber auch untersützen. ZOE schläft mal gern ein und wacht dann nicht ohne Nutzereingriuff auf.

Bei Freier verfügbarer Leistung kann man mit hohen Strömen laden, aber das herunter regeln darf halt nicht zu stark sein, sonst gibt es evtl. Ladeabbrüche.

Bei einer Wohnanalge wäre es antürlich dieal, wenn jede rnutze die für sein fahrzeug optimale LAdestromstärke im normalmodus angeben könnte.
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Re: Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Beitragvon UliZE40 » Mo 16. Apr 2018, 22:12

Um nochmal die Fragestellung des Themas aufzugreifen:
Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Mein Fazit: Nein, braucht sie nicht. Es könnte aber ggf. helfen einige Fahrzeuge schneller zu laden und/oder in Zukunft die Gesamtenergieaufnahme der Anlage zu optimieren.

Im einfachsten und günstigsten Fall jedoch legt man 1P 10-20A an jeden Stellplatz und verzichtet auf jegliches Lastmanagement.
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Re: Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Beitragvon kub0815 » Mo 16. Apr 2018, 22:14

eDEVIL hat geschrieben:
Das mit dem "nacheinander" müssen die Fahrzeuge aber auch untersützen. ZOE schläft mal gern ein und wacht dann nicht ohne Nutzereingriuff auf.

Diese Verhalten ist aber auch nicht in Stein gemeißelt....die Steuerbarkeit von Lasten durch VNBs ist ja schon ein Thema.
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Re: Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Beitragvon eDEVIL » Mo 16. Apr 2018, 22:16

Zum Glück nicht. Ideal wäöre es, wenn man das als Vorausetzung für eine Zulassung in DE festschrieben würde.
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Re: Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Beitragvon UliZE40 » Mo 16. Apr 2018, 22:17

eDEVIL hat geschrieben:
Das mit dem "nacheinander" müssen die Fahrzeuge aber auch untersützen. ZOE schläft mal gern ein und wacht dann nicht ohne Nutzereingriuff auf.
Mit aktueller Software wacht auch ZOE wieder korrekt auf und startet den Ladevorgang wie von der EVSE gewünscht.
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Re: Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Beitragvon kub0815 » Mo 16. Apr 2018, 22:20

UliZE40 hat geschrieben:
Um nochmal die Fragestellung des Themas aufzugreifen:
Braucht eine Wohnanlage ein Lastmanagement?

Mein Fazit: Nein, braucht sie nicht. Es könnte aber ggf. helfen einige Fahrzeuge schneller zu laden und/oder in Zukunft die Gesamtenergieaufnahme der Anlage zu optimieren.


Kannst du diese Fazit auch begründen bei einer großen Wohnanlage ohne elektrisch Wasserbereitung wird man so nicht durchkommen wenn für 100 Wohneinheiten ein 160A Anschluss nach DIN erstellt wurde. Da hilft nur eine Erweiterung des Anschlusses.
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